Kategorie: Die Bibliothek (Seite 1 von 2)

Hier gibt es Interessantes zur SuUB!

Wie geht eigentlich Social Media?

Hallo ihr Lieben!

Wir haben uns heute mit einem Thema beschäftigt, das wir alle auch aus dem privaten Bereich kennen: Social Media. Denn auch die SuUB ist aktiv auf Plattformen wie Twitter, Facebook, Instagram oder auch YouTube. Und daran können sich auch die Azubis beteiligen, richtig?

Richtig! Aus diesem Grund haben wir an einem internen Treffen teilgenommen, in dem allerhand bezüglich des öffentlichen Auftritts der SuUB besprochen wurde. Zum Beispiel welche Plattformen wir noch nutzen könnten, welche Personengruppen wir eigentlich ansprechen wollen, auf welchen Plattformen wir welche dieser Gruppen am Besten erreichen können usw.  Da kommt einiges zusammen, aber dem Team wohnen auch viele kreative Köpfe bei, die alles bisher auch gut managen konnten.

Und genau diesem Team haben wir uns quasi angeschlossen. Unsere Intention: über unseren Azubi-Alltag in der Bibliothek berichten, um so mehr junge Leute auf diesen Ausbildungsberuf aufmerksam zu machen. Denn viele wissen gar nicht, dass Bibliotheken auch ausbilden. Und das möchten wir über Social Media erreichen, da wir dort potentiell mehr Menschen ansprechen können. Ganz ehrlich, dieser Blog ist schon ziemlich klasse, aber leider wird er nicht so oft gefunden und gelesen, wie wir uns das wünschen würden. Und das ist ziemlich schade.

Nach dem Treffen haben wir Azubis noch untereinander die Köpfe zusammen gesteckt (natürlich mit Abstand, Maske und Lüften) und haben zusammen diskutiert, was man umsetzen kann. Was da hilft: sich von anderen Bibliotheken und deren Social Media Auftritten inspirieren lassen. Also hieß es, sich umzuschauen. Was posten andere Bibliotheken? Was würde sich auch für uns eignen? Und wie kann man die Posts so verpacken, dass sie für eine möglichst breite Masse der Leute ansprechend, informativ und manchmal auch gerne witzig sind? Wir konnten teils gute Beispiele sehen und versuchen, das auf die SuUB zu übertragen (Übertragen heißt hier aber nicht, dass wir einfach nur Copy & Pasten, sondern uns gaaaaaaanz viel Inspiration holen und daraus unser eigenes Konzept basteln).

Ihr seht, hinter Social Media steckt eine Menge Arbeit. Man muss sich vorher gut überlegen, über was man postet und inwiefern es der Bibliothek und natürlich deren Nutzern hilft. Das ist nicht immer ganz einfach und ich hoffe, dass wir Azubis da unseren Teil zu beitragen können, um noch mehr Menschen mit unseren Inhalten zu erreichen.

Also, stay tuned, bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

 

Und weil es irgendwie passt: Das Wort der Woche!
Heute: Bibfluencer
(Ich glaube, wir müssen euch nicht erklären, was wir damit meinen…)

Bücher über Bücher über Bücher

Hallo Ihr Lieben,

eine der ersten Abteilungen in der FAMI-Ausbildung ist die Erwerbung / Katalogisierung. Hier werden alle Bücher, die für die Bibliothek gekauft werden, bestellt. Wenn die bestellten Bücher ankommen, werden sie in den Katalog aufgenommen. Hierfür gibt es ein eigenes Regelwerk namens RDA, worin festgelegt ist, was wie eingetragen wird. Dadurch können mehrere Bibliotheken ihre Kataloge miteinander verknüpfen, was zum Beispiel für die Fernleihe besonders praktisch ist. RDA ist im 1. Lehrjahr sogar ein eigenes Fach in der Berufsschule.

In dieser Abteilung bekommen die Bücher auch ihre Stempel, Zugangsnummern und Barcodes, damit jedes Buch eindeutig identifiziert werden kann und dann in der Leihstelle auch ausgeliehen werden kann.

Julia und Ich waren eigentlich Anfang des Jahres bereits in der Erwerbung, jedoch hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht, weshalb wir jetzt im November nochmal einen Monat hier verbringen, um noch tiefer in die Materie einzusteigen und dabei auch viele Sonderfälle kennenzulernen, z.B. wie eBooks gekauft werden oder was beachtet werden muss, wenn ein Buch zu einer Reihe gehört.

Ich hoffe Ihr bleibt alle gesund und bis zum nächsten mal :)

Entschuldigung, können Sie mir kurz helfen?

Auskunftsplatz an der Zentralen Information

Auskunftsplatz an der Zentralen Information

So oder so ähnlich beginnen viele Gespräche, die man am Tresen der Zentralen Information in der SuUB führt. Am Auskunftsplatz ist man für fast alle Nutzerfragen die erste Ansprechpartnerin. Deshalb ist das Infoteam auch mit die letzte Abteilung im Ausbildungsplan, damit man die internen Abläufe im Haus größtenteils kennt und all das gesammelte Wissen an die Nutzer*innen bringen kann.

Das ist auch nötig, denn die Fragen sind so vielfältig wie die Nutzer*innen der Bibliothek. Es wird nach Hilfe beim Drucken gefragt, nach dem Passwort für die PCs, nach Toiletten, verschwundenen USB-Sticks, nicht auffindbaren Büchern, dem WLAN, Lernräumen, Bücherwagen, Datenbankrecherche, Gebäuden auf dem Campus, Fernleihen, Magazinbestellungen, und und und. Zum Glück muss man nicht die Antwort auf jede Frage kennen, viel wichtiger ist zu wissen, wo oder bei wem man eine Antwort bekommt. Mit die wichtigsten Hilfsmittel an der Auskunft sind das Bibliotheks-Intranet, das Telefon und manchmal auch einfach Google. Und wenn man wirklich gar nicht weiter weiß, gibt es die Kolleg*innen aus dem Infoteam, die einem zur Seite stehen und ihr gesammeltes Wissen teilen. Im Normalfall ist die Auskunft auch mit zwei Personen besetzt, momentan durch die Corona-Beschränkungen aber nur von einer Person.
Zusätzlich zu den Nutzer*innen vor Ort erreichen uns natürlich auch Fragen per Telefon und Mail. Die Anfragen, die uns per Mail erreichen, werden von den Kolleg*innen übernommen und selbst bearbeitet oder an die entsprechenden Stellen weitergeleitet. Wenn das Telefon klingelt, ist zuständig, wer grade am Auskunftstresen sitzt und davor hätte ich mich am Anfang gerne drücken wollen. Telefonieren gehört wirklich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber nach ein paar Wochen hab selbst ich mich daran gewöhnt und kann jetzt auch meistens fehlerfrei “Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, Information, hallo!” sagen. Und bisher hat auch noch niemand gemeckert, falls ich doch mal bei jemandem nachfragen musste.

Zusätzlich zu den Schichten am Auskunftstresen werden durch das Infoteam auch die Schulungen der Bibliothek durchgeführt. Das Angebot hier umfasst zum Beispiel Einführungen für Schüler*innen und Studis, Sprechstunden zur Recherche, einen Rundgang durch die Bibliothek und Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi. Corona-bedingt finden grade keine Schulungen in Präsenz statt, sondern virtuell über Zoom. Das funktioniert aber auch sehr gut. Zur Unterstützung wurden auch eine ganze Reihe von Videotutorials erstellt, die auf dem Youtube-Kanal der Bibliothek zu finden sind. Bei den meisten dieser Schulungen habe ich hospitiert und mir mal angeschaut, wie die Kolleg*innen ihr Wissen da gebündelt weitergeben.

Als Azubi hat man auch einige regelmäßige Aufgaben zu bearbeiten, wenn man nicht grade am Auskunftstresen sitzt. Dazu gehört unter anderem die Bearbeitung von Suchaufträgen. Wenn Nutzer*innen die Bücher nicht am Standort finden, können sie ein Formular ausfüllen. Dann geht für mich die Suche los. Erste Station ist meistens der eigentliche Standort. Vielleicht war das Buch ja noch auf dem Weg zurück aus dem Sortierraum oder wurde vor Ort benutzt. Wenn es da nicht steht, kann man eigentlich nur Glück haben und zufällig über den Titel stolpern, weil bei den Millionen an Büchern hier kann man nicht mal kurz alle durschauen. Bei manchen Fächern lohnt es sich, auch mal an ganz anderen Orten zu suchen. So manches BWL-Buch steht dann eigentlich richtig – nur in den Regalen für VWL.
Wenn das Buch dann aber doch nicht auftaucht, kann entweder über einen Kaufvorschlag ein neues Exemplar bestellt werden oder man sucht über die Fernleihe eine andere Bibliothek, von der man den Titel ausleihen kann.

Zusätzlich zu all dem steht im Infoteam auch noch die Bearbeitung eines eigenen Projekts an. Es gibt eine lange Liste an Vorschlägen, Ideen und Wünschen, aus denen man sich je nach Lust und Begabung etwas aussuchen kann. Bei mir geht es dabei einerseits um die Umsetzung von virtueller Auskunft mit Hilfe eines Roboters und andererseits unterstütze ich eine Kollegin bei der Arbeit an einem Audio Guide für die Bibliothek. Beides ist momentan noch in Arbeit, aber ich hoffe natürlich, möglichst bald die Ergebnisse zu sehen.

Ich hoffe, ihr habt einen guten Einblick gewonnen, was die Arbeit im Infoteam alles mit sich bringt.
Wascht brav eure Hände, haltet Abstand, tragt eure Maske über der Nase und bleibt hoffentlich gesund!

Was macht eigentlich die Fernleihe?

Die Fernleihe beschäftigt sich – wie der Name schon vermuten lässt – mit dem Verleihen von Büchern, die nicht aus der eigenen Bibliothek kommen und der Ausleihe von Büchern an andere Bibliotheken. Hintergrund ist die Förderung der Wissenschaft und der beruflichen Entwicklung. Falls also für eine wissenschaftliche Arbeit oder Forschung Literatur benötigt wird, die in der eigenen Bibliothek nicht vorhanden ist, ist die Fernleihe eine gute Möglichkeit, die Bücher oder Aufsätze trotzdem zu beschaffen. Die Bestellung kann von den Nutzer*innen selbstständig aufgegeben werden, die Bearbeitung der Bestellung läuft dann über die Bibliotheksverbünde und die Bibliotheken selbst. Benötigt wird dafür ein Fernleihkonto, das man sich in der Bibliothek einrichten lassen kann.

Die Aufgaben in der Fernleihe teilen sich primär in drei Bereiche: aktive Fernleihe, passive Fernleihe und den Dokumentenlieferdienst Subito. Zusätzlich wird aktuell noch ein Kopier-Service angeboten, damit Nutzer*innen nicht extra für Kopien in die Bibliothek kommen müssen.
Die aktive Fernleihe umfasst alles, was mit dem Versand und der Ausleihe unseres Bestands an andere Bibliotheken zu tun hat. Die Bestellungen werden einmal am Tag ausgedruckt und überprüft. Falls das ganze Buch gewünscht ist, wird dieses auf das Nutzerkonto der entsprechenden Bibliothek ausgeliehen und dann verschickt. Das erfolgt entweder ganz normal auf dem Postweg oder über den sogenannten Büchertransportdienst, an dem viele deutsche Bibliotheken teilnehmen. In unserem Fall bedeutet das, dass die Bücher erst nach Göttingen ins Verteilzentrum kommen und von da aus zu den Bibliotheken geschickt werden. Es ist aber auch möglich, dass keine ganzen Bücher, sondern nur Teile eines Werks bestellt werden. Dann werden die gewünschten Seiten eingescannt und über einen Server an die Bibliothek übertragen. Diese druckt die Scans aus und stellt sie dem Nutzer zur Verfügung.

Bei der passiven Fernleihe bearbeitet man die Bücher, die von anderen Bibliotheken an uns geschickt wurden, also alles, was unsere Nutzer*innen über die Fernleihe bestellt haben. Da diese Bücher natürlich noch nicht in unserem System ausleihbar sind, muss dafür ein behelfsmäßiges Katalogisat angelegt werden – man braucht also auch ein bisschen Ahnung vom Katalogisieren. Danach kann das Buch dann auf das Nutzerkonto vorverbucht werden, damit es in der Leihstelle abgeholt werden kann. Zudem ist wichtig, das Buch direkt wieder vorzumerken, da Fernleihen nicht verlängert werden können. Und die bestellten Aufsatzkopien müssen natürlich auch ausgedruckt und sortiert werden, was je nach Anzahl auch mal ein bisschen dauern kann.

Das dritte große Aufgabenfeld in der Fernleihe ist Subito. Im Gegensatz zur klassischen Fernleihe ist Subito ein kommerzielles Unternehmen, bei dem jede*r Bücher und Aufsätze aus Bibliotheken bestellen kann. Die Bestellungen werden den Tag über automatisch ausgedruckt und möglichst schnell bearbeitet. Das umfasst das Prüfen (Ist das Buch grade entliehen? Entspricht die Bestellung den Vorgaben des Urheberrechts?), Ziehen und Scannen oder Verschicken des Buchs.

Zusätzlich zu diesen Aufgaben fallen noch weitere an, zum Beispiel Zurückbuchen, Mahnungsbearbeitung, die Bearbeitung von Nachbestellungen und Auslandsbestellungen. In Nicht-Corona-Zeiten stehen die Mitarbeiter*innen der Fernleihe auch persönlich für Nutzerfragen und Beratung zur Verfügung, momentan läuft das über Telefon und Mail.

Revision während der Corona-Zeit

Hallo ihr Lieben,

Noomi und ich sind seit dem 28.04 wieder in der Zentrale tätig und kümmern uns derzeit um die Revision zu den Fächern Pädagogik und Psychologie.
Revision bedeutet so viel wie Inventur. Mit einer Liste gehen wir an die Regale und kontrollieren jedes einzelne Buch. Falls ein Exemplar nicht auf der Liste steht, wird es herausgenommen und später im System kontrolliert und gegebenenfalls geändert/verbessert.
Die Liste für die Revision wird durch ein speziell angefertigtes Webtool erzeugt und muss nur noch ausgedruckt werden.
Gleich am ersten Tag bekamen wir eine ausführliche Einführung von Herrn Ahlborn, wie die Revision vonstattengeht und wie man die speziellen Listen erzeugt.
Zwischen durch findet man immer mal Bücher, über die man sich den Kopf zerbrechen könnte z.B. Exemplare, die im Regal stehen, aber nicht im Katalog verzeichnet sind.
Es fühlt sich sehr gut an, ab und zu Bücher zu finden, die seit Jahren als vermisst gelten und en Katalog auf Vordermann zu bringen.
Obwohl es eine sehr zeitaufwändige Arbeit ist, haben Noomi und ich sehr viel Freude daran. :D

Bis zum nächsten Mal

Arbeitsalltag in Zeiten von Corona

Ein Scanner in der Fernleihe

Moin ihr Lieben,

auch wenn vom Alltag grade nicht viel zu merken ist, wollte ich euch einen kleinen Einblick geben, wie meine Aufgaben in diesen ungewöhnlichen Zeiten aussehen. An drei Tagen bin ich in der Fernleihe der SuUB im Einsatz. Da ich erst vor zwei Woche in der Abteilung angefangen habe, fehlt mir bisher noch der komplette Überblick über die Aufgaben. Aber dank den Bestellungen, die über den Dokumentlieferdienst Subito und den Scan-Service für Dozenten anfallen, bin ich mit dem Scannen von Aufsätzen und Buchkapiteln gut beschäftigt. Der Scan-Service wurde als kurzfristige Reaktion auf die Schließung der Bibliothek eingeführt, sodass auch im digitalen Semester Literatur genutzt werden kann, die sonst nur in gedruckter Form zur Verfügung steht. Um die Texte scannen zu können, müssen vorher natürlich auch die entsprechenden Bücher aus unserem Magazin und den Ebenen geholt werden – ein bisschen Bewegung bekommt man also auch. Zusätzlich laufen auch Bestellungen über die reguläre Fernleihe, bisher werden jedoch noch keine kompletten Bücher verschickt, sondern auch nur Kopien und Scans.

Mein Arbeitsplatz im Homeoffice

An meinen Homeoffice-Tagen beschäftige ich mich hauptsächlich mit den Aufgaben, die uns als Ersatz für den Unterricht von der Berufsschule gestellt werden. Zusätzlich werden aber auch Blogbeiträge geschrieben, Informationen im Intranet gepflegt und eine erste Version des Info-Films zur FaMI-Ausbildung geschnitten, den wir eigentlich auf der Job4u-Messe Anfang Mai zeigen wollten. Leider wurde die Messe abgesagt, aber die bisherige Arbeit soll trotzdem nicht umsonst sein.

Passt auf euch auf und bleibt möglichst gesund!

Bücherflohmarkt

Es ist mal wieder soweit: Unser Bücherflohmarkt geht in die finale Planungsphase! Für gewöhnlich findet er den ersten Donnerstag im Mai und November statt, aber aufgrund des neuen Feiertages am 31.10. haben wir uns entschlossen, ihn diesen Herbst eine Woche nach hinten zu verschieben.

Ihr findet uns also am 08.11. in der Glasvorhalle der SuUB. Bücher gibts wie immer zum Daumenpreis :)

Die Mediathek

Wolltet ihr schon immer mal anfangen euch mit Beethoven zu beschäftigen oder plant einen DVD-Abend mit FreundInnen, habt allerdings keine breit genug gefächerte Auswahl? Oder habt ihr vielleicht vor eine Masterarbeit über Radiowerbung zu schreiben? Oder wollt ihr – fürs Studium oder auch privat – gerne Norwegisch lernen?

 

Dann ist die Mediathek der SuUB genau der richtige Ort für euch. Hier gibt’s allerhand verschiedene Medien: Filme, Funk- und Fernsehmitschitte, Sprachkurse, Musik-CDs und Hörbücher…

Ich habe im Mai/Juni meine Ausbildungsplanstation in der Mediathek gehabt und hatte viel Freude an der Arbeit. Wie mir zu Beginn meiner Arbeit hier gesagt wurde, ist die Mediathek eine „kleine Bibliothek innerhalb der Bibliothek“ und genauso ist es auch.

 

Die Mediathek bestellt und katalogisiert, zahlt Rechnungen, beklebt die Medien mit den entsprechenden Signaturenschildern, leiht Medien an der Theke aus und nimmt sie zurück, berät NutzerInnen und legt Online-Bestellungen für NutzerInnen bereit.

 

Ich habe die Aufgaben in der Mediathek als angenehm abwechslungsreich und vielfältig empfunden und hatte viel Spaß daran, mich mit den AV-Medien zu beschäftigen.

 

Die Mediathek ist Mo-Fr von 09.00-13.00 Uhr geöffnet, Bestellungen der Medien an die Leihstelle sind den ganzen Tag möglich. Wer nach 15.00 Uhr bestellt bekommt seine Bestellung am nächsten Werktag geliefert.

 

Außerdem bietet die Medientechnik, die der Mediathek angeschlossen ist, Mitschnitte aus Funk und Fernsehen für Mitglieder der Universität an.

 

Ihr könnt Filme auch direkt in einer der vier Medienkabinen vor Ort anschauen – fragt einfach nach einem Schlüssel und sagt Bescheid, wie lange ihr die Kabine nutzen wollt.

 

So viele Filme und Musik! So viele Sprachen zu lernen! Und so wenig Zeit :O

Die Fernleihe

Wer schon einmal dringend ein Buch gebraucht hat und es nicht in der Bibliothek vor Ort bei sich zu Hause finden konnte, dem könnte die Fernleihe zugutekommen – wenn die fragliche Bibliothek einen Fernleihservice anbietet. Der Fernleih-Service ist eine Dienstleistung von vielen Bibliotheken (wissenschaftliche und öffentliche), die es den NutzerInnen der Bibliotheken ermöglicht, Kopien von Aufsätzen oder Zeitschriften oder auch ganze Bücher aus anderen Bibliotheken auszuleihen.

 

Die SuUB Bremen hat eine solche Fernleih-Abteilung. Jeden Tag werden hier Bücher sortiert ,– nach Leihgaben anderer Bibliotheken und Eigenbestand – für andere Bibliotheken verbucht und verschickt, für die Bremer NutzerInnen bereit gelegt und Beratungen und Hilfestellungen angeboten, wenn jemand nicht weiter kommt. Außerdem bearbeitet die Fernleih-Abteilung der SuUB Bremen SUBITO-Aufträge. SUBITO ist ein Dokumentenlieferdienst von wissenschaftlichen Bibliotheken, der es auch Privatpersonen und Firmen ermöglicht, wissenschaftliche Literatur als Kopie per Post oder Fax zu bestellen.

 

Wir unterscheiden zwischen passiver und aktiver Fernleihe: Aktive Fernleihe ist alles, was andere Bibliotheken von uns bestellen – also alles, was wir aktiv verschicken. Passive Fernleihen sind Bestellungen von Bremer NutzerInnen, die wir von anderen Bibliotheken zugeschickt bekommen und hier für sie bereitstellen.

 

Das Team der Bremer Fernleihe besteht aus sieben MitarbeiterInnen, von denen jede/r eigene Aufgabengebiete bearbeitet. Die Abteilung ist per Mail, Telefon und persönlich zu erreichen.  In meinen drei Monaten in der Fernleihe habe ich Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Abteilung bekommen – sie reichen von der Ziehung von bestellten Büchern und dem Sortieren der Post bis hin zur Verbuchung der aktiven und der passiven Fernleihe, Kundenberatungen, der Bearbeitung von Mahnungen und Verlängerungsanfragen und natürlich der Abwicklung der SUBITO-Bestellungen,  die den ganzen Tag über automatisch gedruckt werden, sobald sie bei uns im System ankommen.

 

Alles, was man braucht, um eine Fernleihbestellung aufzugeben, ist ein Bibliotheksausweis, ein Deposit-Konto – das man sich an der Leihstelle erstellen lassen kann – 1,50€ (pro Bestellung) und einen Internetzugang, damit man im GBV die Bücher seiner Wahl suchen und dann bestellen kann. Und dann kann’s auch direkt losgehen ;)

Aufgaben in der Leihstelle

Die Leihstelle ist einer der Bereiche mit dem man als Nutzer in einer Bibliothek am häufigsten in Berührung kommt. Denn hier kann man seine Bücher ausleihen, zurückgeben, sowie Vormerkungen und Fernleihen abholen, oder sich einen Bibliotheksausweis erstellen lassen. Wenn man wie ich im Laufe seiner Ausbildung in der Leihstelle angekommen ist, hat man meist das erste Mal direkten Kontakt mit den Nutzern der Bibliothek. Dementsprechend nervös war ich vor meinem ersten Tag in der Leihstelle. Wie werden die Nutzer sein? Werde ich alles richtig machen? Arbeite ich schnell genug? Erleichtert konnte ich bereits nach den ersten Nutzern feststellen, dass diese sehr nett und verständnisvoll reagieren, auch wenn es mal nicht so schnell geht.

Am meisten stellt einen das System zur Verbuchung der Bücher auf die Probe. Dass das Buch ausgeliehen werden soll ist klar, doch wie teile ich das dem Computer mit? Es dauert einige Zeit bis man den Überblick über die Befehle gewonnen und rausgefunden hat, wo man welche Informationen findet.

Auch wenn man mal nicht vorne an der „Theke“ sitzt, gibt es genug Aufgaben die im Hintergrund zu erledigen sind. So müssen Mahnungen und Buchverluste bearbeitet, Bücher die aus Bremerhaven bestellt wurden, verbucht und in das Regal sortiert werden. Auch müssen Bücher die noch einen alten Barcode haben mit einem neuen versehen und im System umgearbeitet werden.

Durch die Aufgaben die man zum einem im Büro zu erledigen hat, sowie auch den Kontakt mit den Nutzern der Bibliothek, ist die Arbeit in der Leihstelle sehr Abwechslungsreich.

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