Kategorie: Die Bibliothek (Seite 1 von 3)

Hier gibt es Interessantes zur SuUB!

Abstecher in die IT

Hallöchen ihr Lieben!

Ich durfte, wie ihr dem Titel entnehmen konntet, einen kleinen Abstecher in unsere hauseigene IT machen. Ein Abstecher, der sich auf jeden Fall lohnt, in vielerlei Hinsicht.

Unsere IT kümmert sich im Haus um eine Menge Dinge, z.B. um unseren Katalog E-LIB, Software-Updates, Fragen und Hilfestellung rund um die Mtarbeiter- und Publikums-PCs usw. Die Kolleg:innen haben also eine Menge zu tun. An meinem ersten Tag dort war ich direkt den ganzen Tag mit in einer Videokonferenz mit einem Mitarbeiter der Software DX-Union. Die Software sorgt per Server in unserem Netzwerk dafür, dass Software-Pakete gleichzeitig und simultan installiert werden können. Dieser Server wurde umgestellt und der Mitarbeiter hat ihn zusammen mit unseren Kolleg:innen eingerichtet und war daneben auch noch ein wenig auf Fehlersuche. Eine teils sehr kleinteilige Angelegenheit, von der ich persönlich nicht allzu viel verstanden habe. Trotzdem war auch das sehr interessant anzusehen.

Am zweiten Tag ging es dann “richtig” los. Ich wurde erstmal auf mein Fachwissen getestet, indem ich die Hardware-Komponenten eines PCs benennen sollte. Kein wirkliches Problem für mich, da mein eigener Desktop-PC Marke Eigenbau ist (ich habe mir also die einzelnen Komponenten zusammen gekauft, alles auf ein Mainboard gesteckt und angeschlossen und keinen fertigen PC gekauft) und das auch schon durchaus in der Berufsschule Thema war. Außerdem stand für mich auf dem Plan, ein eigenes kleines Projekt zu realisieren. In zwei Wochen ist leider nicht allzu viel möglich, deswegen “nur” ein kleines. Von den Vorschlägen habe ich mich dafür entschieden, einen kleinen Server für den Datenaustausch aufzusetzen. Und da wurde mir quasi freie Hand gelassen. Ich habe mich also erstmal mit passenden Betriebssystemen auseinandergesetzt und habe die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt bekommen. Und dann habe ich losgelegt. Zwischendurch habe ich aber auch den Kolleg:innen geholfen, indem ich einen PC gesäubert (Pro-Tipp: vom Strom nehmen (!!!!), aufmachen und mit Druckluft-Spray den ganzen Staub wegpusten und wieder zumachen. Läuft dann wieder wie ne 1) und wieder mit einer Festplatte ausgestattet habe.

frisch installiertes Ubuntu mit Quallen-Hintergrund

Ich habe mich nach eingehender Recherche für Ubuntu als Betriebssystem entschieden und habe alles soweit aufgesetzt und dann festgestellt: es funktioniert nicht. Also erstmal Fehler suchen. Und da bekomme ich Flashbacks vom ersten Tag in der IT, nun erlebe ich es selber: Es sind kleine Dinge, die man ändert und hofft dadurch, dass es endlich klappt. Am Ende habe ich eine Kollegin gefragt, ob sie mir helfen könne und nach vielem Ausprobieren haben wir festgestellt, dass es im Endeffekt ein Fehler im Tutorial war, welches einen Schritt nicht genau genug beschrieben hat. Geändert und zack, es lief endlich. Erstes Projekt also erfolgreich. Zweites Projekt sollte ähnlich sein, aber statt eines PCs mit Ubuntu-Betriebssystem war es dann ein Raspberry Pi und eine externe Festplatte. Und das war… nicht ganz erfolgreich. Leider war meine Zeit schon rum, bevor ich überhaupt etwas ändern oder neu machen konnte. Ich kann euch aber sagen, dass es, wenn auch nur kurz, geklappt hat.

Zwischendurch gab es dann noch Infos über Media-Server, Creative Commons und DOI. Und auch darüber, wie unser Katalog eigentlich funktioniert. Es war überaus interessant zu sehen, in welche Prozesse innerhalb der Bibliothek die IT, wenn auch im Hintergrund, involviert ist. Die zwei Wochen dort haben mir auch einen möglichen Weg nach der Ausbildung aufgezeigt, nämlich den der Systembibliothekarin. In dieser Position fungiert man quasi als Schnittstelle zwischen Bibliothek und IT. Außerdem ist es sehr hilfreich, die eigene IT-Kompetenz zu erweitern.

Ich habe in dieser kurzen Zeit eine Menge gelernt und ziehe den oben genannten Weg durchaus in Betracht. Und wie alles miteinander verzahnt ist, war auch sehr spannend zu sehen, auch wenn ich noch lange nicht alles gesehen habe.

Ok, das war’s mal wieder von mir. Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Wir dürfen endlich wieder: Der Bücherflohmarkt findet statt!

Liebe Alle,

nach zwei Jahren Zwangspause ist es endlich wieder soweit: der Bücherflohmarkt findet wieder statt!

Wann? 12.5,  10Uhr-16Uhr!

Wo? Eingangsbereich der SuUB! 

Unsere Flohmarktsammlung platzt nach 2 Jahren aus allen nähten, deswegen steht dieser Flohmarkt unter dem Motto: Alles muss raus! Von wissenschaftlicher Literatur, über Kochbücher bis hin zu Krimis, Thrillern und Romanen ist alles dabei!  Hier kann wirklich jeder fündig werden. Es gilt der Daumenpreis, das bedeutet pro Daumenbreite, die auf den Buchrücken passt, kommen 0,50Cent oben drauf.

Auch wenn die Corona Regeln auf dem Uni-Gelände eigentlich alle weggefallen sind, bitten wir trotzdem um ein freiwilliges Tragen einer medizinischen Maske und um Einhaltung von Abstand zwischen den Bücherregalen :-)

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!

Eure Azubis der SuUB.

 

Film oder lieber zweidimensional bewegtes Bild?

Hallöchen ihr Lieben!

Ich habe die Zeitschriftenstelle hinter mir gelassen und habe quasi kaum Zeit, einmal Luft zu holen. Es geht direkt weiter mit der nächsten Abteilung, diesmal bin ich den Monat in der Mediathek.

In der Mediathek werden AV-Medien erworben, katalogisiert, systematisiert, archiviert und für die Nutzung zur Verfügung gestellt. Sie stellt diverse Medien bereit, von DVDs zu CDs, über VHS-Kassetten bis hin zu 16mm-Filmrollen (solltet ihr nicht wissen, was für Datenträger die beiden Letztgenannten sind, habe ich den jeweiligen Wikipedia-Eintrag verlinkt). Aber auch Medienkombinationen, zum Beispiel Bücher mit CDs kann man in der Mediathek ausleihen. So sind Sprachlehrgänge, Musik, Filme und Serien die gängigsten Medien.

Aber auch wenn die Ressourcen andere sind, so ist die Bearbeitung der Medien, sprich die Katalogisierung beispielsweise, in weiten Teilen gleich mit der von Monografien. Natürlich unterscheiden sie sich in den sogenannten IMD-Typen. In der Katalogisierung beschreibt man so die physische Form eines Mediums, I steht für Inhaltstyp, M für Medientyp und D für Datenträgertyp. Beispiel: Eine Monografie, also ein Buch, hat die IMD-Typen I = Text, M = “ohne Hilfsmittel zu benutzen” und D = Band. Bei einem Film auf DVD sehen die Typen schon anders aus: I = “zweidimensional bewegtes Bild”, M = Video und D = Videodisk. Und auch wenn die Bezeichnng “zweidimensional bewegtes Bild” auf den ersten Blick ein wenig seltsam und vielleicht auch abstrakt wirkt, so beschreibt es einen Film auf DVD doch ganz gut. Und damit genug vom Exkurs zu IMD-Typen. :)

Was einem auch direkt auffällt: Es werden auch Personen in den Datensatz aufgenommen, über die man sonst nicht so genau nachdenkt, z.B. Kameramann, Regisseur, Komponist usw. Das war für mich erstmal eine neue Erfahrung, aber nichtsdesotrotz eine sehr spannende. Ich habe bis zur Ankunft in der Mediathek lediglich mit Monografien und Zeitschriften zu tun gehabt, jetzt mal DVDs und CDs in der Hand zu haben und damit zu arbeiten fällt da dann positiv auf.

Über die Mediathek können, neben verschiedenen Medien, auch Studios und Einzelkabinen gebucht werden. Diese sind schalldicht und mit allerlei Geräten ausgestattet, mit denen man z.B. Kassetten abspielen kann. Aber auch Musik machen wäre hier kein Problem, denn in einem Studio steht ein Klavier, welches auch regelmäßig gestimmt wird.

Noch bin ich nicht durch hier, ich werde also noch ein bisschen was sehen. Und vielleicht werde ich auch mehr aus der Mediathek ausleihen, vor allem bei den Sprachlehrgängen habe ich einiges Interessantes gesehen.

So, das war’s erstmal  für diese Woche. Bleibt schön gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Die Fernleihe – was sie kann und wofür man sie braucht

Jeder der regelmäßig auf Literatur zugreifen muss oder möchte kommt gezwungenermaßen irgendwann an den Punkt, an dem die gesuchte Literatur leider nicht in der eigenen Bibliothek vorhanden ist oder man hat nicht die Möglichkeit, die eigene Bibliothek aufzusuchen. Vor allem in Zeiten von Corona kann dies aus bekannten Gründen öfter vorkommen.  Für beide Möglichkeiten kommt die Fernleihe ins Spiel.

Die Fernleihe ist eine eigene Abteilung in unserer Bibliothek und kümmert sich um verschiedene Angebote rund um Literaturzugang. Ich will euch die einzelnen Angebote an dieser Stelle näher vorstellen und erklären, wie die Abläufe hier funktionieren.

Die Fernleihe bearbeitet kurzgefasst vor allem drei große Bereiche: die GBV Bestellungen, den Subito-Dokumentenlieferdienst und den Campuslieferdienst.

Der GBV ist der „Gemeinsame Bibliotheksverbund“ der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Nutzer der SuUB haben die Möglichkeit, sich ein Fernleihe Konto in der Leihstelle anzulegen und dann aus dem GVK (Gemeinsamer Verbundkatalog) zu bestellen.  In diesem sind neben den Beständen aus dem GBV auch weitere Datenbanken verzeichnet oder es kann sogar verbundübergreifend bestellt werden.
Es sind sowohl Leihbestellungen von ausleihbaren Werken, wie auch Kopie Bestellungen einzelner Kapitel möglich. Dies ist besonders praktisch, wenn ein Kapitel aus einem Buch aus dem Präsenzbestand benötigt wird. Nutzer unserer Bibliothek haben somit die Möglichkeit, Bücher und Kopien aus ganz vielen Bibliotheken hierher in die SuUB zu bestellen. Diese Bücher landen dann bei uns in der Fernleihe und werden für euch in der Leihstelle bereitgestellt. Kopien werden wie heutzutage üblich per Mail zugesendet, oder aber bei uns ausgedruckt und ebenfalls in der Leihstelle bereitgestellt. Diese werden die „passiven“ Fernleihen genannt.
Genauso wie unsere Nutzer von anderen Bibliotheken über den GVK Literatur bestellen können, so können auch Nutzer aus anderen Bibliotheken Literatur von uns bestellen. Diese Bestellungen werden immer am nächsten Werktag bearbeitet. Die Bücher werden zu uns in die Fernleihe gebracht und entweder für den Versand in andere Bibliotheken vorbereitet oder die entsprechenden Kapitel werden von uns kopiert. Diese werden die „aktiven“ Fernleihen genannt.
Eine Fernleihe kostet in der Regel 1,50€ pro Bestellung. Diese Einheiten könnt ihr in der Leihstelle auf euer Fernleihkonto einzahlen.

Eine weitere Möglichkeit an Literatur zu kommen ist der Subito-Dokumentenlieferdienst. Es handelt sich dabei ebenfalls um eine Datenbank, in dem vielfältig Literatur angeboten wird und wo unterschiedliche Einrichtungen teilnehmen. Es ist eine Registrierung notwendig. Vorteil an eine Subito Bestellung – wie der Name schon vermuten lässt – sie wird sofort bei uns ausgedruckt. Bis 15 Uhr können Bestellungen damit abgesetzt werden und werden dementsprechend noch am gleichen Werktag bearbeitet, weswegen ein schnellerer Zugang zu der benötigten Literatur möglich ist. Es sind ebenfalls Leih- und Kopie Bestellungen möglich, wobei wegen Urheberrechtlichen Gründen immer nur 10% eines Werkes kopiert werden dürfen. Die Kosten für so eine Bestellung können der Webseite entnommen werden.

Relativ neu ist das eigene Angebot der SuUB, der sogenannte Kopienlieferdienst oder Campuslieferdienst. Hier haben die Nutzer der SuUB Bremen die Möglichkeit aus den Beständen der Bibliothek Kopien zu bestellen. Dies ist besonders praktisch, wenn man derzeit aufgrund der Pandemie nicht die Bibliothek besuchen möchte oder kann. Diese Bestellungen werden über ein Bestellformular auf unserer Bibliothekswebseite abgesetzt und am nächsten Werktag von uns bearbeitet und euch zugeschickt.

Meine Arbeitsaufgaben

Mein Tag beginnt damit, dass ich die Subito Bestellungen, die nach 15 Uhr vom vorherigen Tag oder in der Nacht eingegangen sind, ziehen gehe. Ziehen bedeutet, dass ich auf die einzelnen Ebenen der Bibliothek gehe und das gewünschte Buch heraussuche. Leihbestellungen gebe ich an eine Kollegin weiter, die diese für den Versand vorbereitet und ich kümmere mich um die Kopien. Diese werden mit einem professionellen Scanner eingescannt und mit einer speziellen Software bearbeitet. Dies läuft alles über ein System, worüber ich die Dokumente dann ganz einfach hochladen kann.

In der Zwischenzeit kommen die Buchaufsteller der einzelnen Ebenen zu uns und bringen uns die GBV- und Campuslieferdienstbestellungen. Diese müssen sortiert werden. Die GBV Leihbestellungen werden nach den einzelnen Einrichtungen sortiert und müssen verbucht und für den Bücherwagen versandfertig gemacht werden. Die GBV Kopie- und Campuslieferdienstbestellungen werden dann genauso wie die Subito Bestellungen von mir am Scanner eingescannt, bearbeitet und hochgeladen. Ebenfalls kommen in der Zeit auch die Rückgaben zusammen mit den Zusendungen aus anderen Einrichtungen zu uns. Diese gilt es ebenfalls  zu sortieren.  Die Rücksendungen werden ganz normal zurück gebucht und landen wieder bei uns auf den Ebenen. Die Zusendungen werden für den jeweiligen Nutzer vor verbucht und in der Leihstelle bereitgestellt.

In der Leihstelle werden diese Fernleihen nach Ablauf der Frist zurückgegeben. Fernleihen können nicht automatisch verlängert werden, es ist aber möglich bei uns eine Verlängerung anzufragen. Die Rückgaben, sowie nicht abgeholte Fernleihen, werden von uns aus der Leihstelle abgeholt und ebenfalls an die Einrichtungen zurückgeschickt.

Bis 15 Uhr können jederzeit neue Subito Bestellungen eingehen. Diese gilt es dann zu prüfen. Dabei ist es wichtig, ob das Buch, die Kapitel oder die Seiten bei uns verfügbar sind, die Anzahl der bestellten Seiten unter 10% ist usw.. Ist eine Bestellung geprüft wird diese gezogen und bearbeitet.

Dies sind meine Hauptaufgaben. Daneben durfte ich auch in die Arbeitsbereiche meiner Kolleginnen reinschnuppern, darunter in die Mahnverfahren, Auslandsbestellungen oder in schwierige Bestellungen, die Recherche benötigen.

Und wie gefällt es mir hier?

Super! Nachdem ich 4 Jahre in der Leihstelle als Studi gearbeitet habe war ich sehr glücklich darüber eine andere Abteilung in der Bibliothek ausführlich kennenzulernen. Mir macht die Arbeit hier sehr viel Spaß – die Kolleginnen sind alle sehr nett und das Arbeitsklima ist ganz wunderbar, sodass man jeden Tag gerne hierherkommt. Die Aufgaben sind manchmal zwar Routinetätigkeiten, aber es kommen immer mal spannende und abwechslungsreiche Neuerungen oder Probleme auf, weswegen man ständig etwas Neues lernen kann. Neben meinen oben erwähnten täglichen Arbeitsaufgaben habe ich in anderen Bereiche öfter mal reingeschnuppert, sodass mir die Vielseitigkeit der Fernleihe aufgezeigt wurde. Ebenfalls finde ich es schön zu sehen, wie sehr man unsere Nutzer – egal ob Hauseigene oder Externe – mit einer einfachen Kopie glücklich machen kann. Gerade in der Pandemiezeit kann nicht jeder unbedingt aus dem Haus gehen und Bibliotheken aufsuchen, daher ist mir die Bedeutung der Fernleihe für Literaturzugang nochmal deutlich bewusst geworden.

Noch ca. 3 Wochen darf ich hier verbringen, dann geht es für mich erst ins Praktikum und danach in eine neue Abteilung, wo wieder neue und spannende Aufgaben auf mich warten.

Schaut euch auch gerne den den Beitrag über die Fernleihe von der lieben Noomi an, die zuletzt aus der Abteilung berichtet hat :-)

Bleibt Gesund und bis zum nächsten Mal!

Maike

Zeitschriften leben

Hallöchen ihr Lieben!

Wir Auszubildenden der SuUB kommen hier viel rum, wir haben ja auch einige Abteilungen. So lernen wir alles einmal kennen und können so auch besser nachvollziehen, wie die ganzen Zahnräder ineinandergreifen. Wie ihr vielleicht am Titel schon erahnen konntet, befinde ich mich gerade in der Zeitschriftenstelle.

Die Zeitschriftenstelle kümmert sich, anders als der Name es suggerieren mag, nicht nur um Zeitschriften per se, sondern auch um Zeitungen, E-Journals und Datenbanken. Die Mitarbeiter hier sorgen dafür, dass unsere Nutzer die oben genannten Publikationsformen nutzen können, ob als Printversion oder online im Rahmen einer Lizenz. Das sind Arbeiten, die eher im Hintergrund ablaufen, aber eine große Relevanz besitzen, denn Zeitschriften sind sehr aktuell und damit höchst interessant für viele Angehörigen der Uni und Hochschulen. Natürlich ist auch im akademischen Bereich das Neueste bedeutsam, da z.B. damit Forschung betrieben wird. Und da einzelne Lizenzen teils, und das vor allem im wissenschaftlichen Bereich, sehr teuer werden können, schließen Bibliotheken Lizenzverträge ab und stellen die Inhalte ihren Nutzern zur Verfügung.

Aber ich habe mich zu Beginn der Zeit in der Zeitschriftenstelle mit sehr alten Zeitschriften beschäftigt, die alle in unserem Katalog nachgewiesen werden sollen. Da kamen mir teils sehr alte Werke zwischen die Finger, das Älteste kam aus dem Jahr 1781, es waren „Beiträge zur physikalischen und geographischen Erd- und Völkerentwicklung, Naturgeschichte und Ökonomie“. Ich weiß, klingt trocken, aber alleine ein Werk aus dieser Zeit mal in den Händen zu halten, ist schon besonders. Und jede Kollegin, bei der ich bisher hospitiert habe, hat zwei Worte wiederholt: Zeitschriften leben. Und das stimmt auch. Das, was andere vielleicht anstrengend und manchmal auch frustrierend an der Arbeit mit Zeitschriften finden, ist in dieser Abteilung das täglich Brot (und kann auch sehr interessant sein). Zeitschriften können oft ihren Titel oder den Verlag ändern, eingestellt werden, wieder veröffentlicht werden, nur noch online weiterlaufen und und und…

Zu der Verantwortung der Zeitschriftenstelle gehört auch das Mikrofilmarchiv. Auf Mikrofilmen oder -fiches werden Zeitungen und Zeitschriften dargestellt und können an einem Mikrofilm-Scanner angeschaut werden. Nutzer haben damit auch die Möglichkeit, sich die Seiten direkt als PDF zu speichern und auf einen Stick zu ziehen. Mikrofilme sind sehr praktisch, denn sie nehmen verhältnismäßig wenig Platz weg und können einen ganzen Jahrgang auf einem Film darstellen. Allerdings wird immer ein Gerät benötigt, um sie überhaupt lesen zu können.

Somit haben die Kolleg:innen mit Zeitschriften eine Menge zu tun, von der Erwerbung über Rechnungs- und Hefteingangsbearbeitung bis hin zur Auskunft im Zeitschriften-Lesesaal und alles dazwischen. Facettenreich ist die Arbeit in der Zeitschriftenstelle also allemal und das macht die Arbeit hier, wie ich finde, auch sehr spannend.

So, das war es mit meinen bisherigen Erfahrungen aus der Zeitschriftenstelle. Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Erfahrungen aus der Teilbibliothek

Hallo Ihr Lieben,

schöne Grüße aus der Teilbibliothek Technik und Sozialwesen.

Seit dem 06. September 2021 befinde ich mich in der Teilbibliothek am Neustadtwall. Dort habe ich bereits erste Erfahrungen gemacht und die Abläufe der Teilbibliothek kennengelernt. Darunter zählen die Erwerbung, die Katalogisierung, die Aussonderungen und Umarbeitungen, die Rechnungsbearbeitung, das Klassifizieren und vieles mehr.

In der Zentrale gibt es verschiedene Abteilungen,  die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmert. In den Teilbibliotheken wiederum sind die Mitarbeiter für alle Tätigkeiten allein zuständig.
Darunter zählt der Leihstellen und Infodienst, die Erwerbung und Katalogisierung, die Aussonderungen und Umarbeitungen von den Medien, das Bearbeiten der Fernleihen, die Vorbereitung und Durchführung von Schulungen usw.

 

Jeden Mittwoch habe ich eine feste Zeit am Leihstellen- und Infotresen, dort verbuche ich Arbeitsplätze, kassiere Mahngebühren, falls diese anfallen, stelle Bibliotheksausweise aus oder verlängere diese, berate Nutzer und beantworte die allgemeinen Nutzeranliegen.

Während meiner Zeit in der Teilbibliothek durfte ich zusätzlich die Teilbibliothek Bremerhaven kennenlernen und die MitarbeiterInnen tatkräftig unterstützen. Ich bekam sogar in der kurzen Zeit ein Azubi-Projekt, indem ich Medien für die Erstsemestler heraus gesucht und präsentiert habe.
Das Projekt (Medienpräsentation) hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte meine kreative Ader wieder in Wallung bringen.

Die anderen Teilbibliotheken werde ich bis Ende des Jahres ebenfalls einen Besuch abstatten. Darauf freue ich mich schon :)

 

Im Laufe meiner Zeit am Neustadtwall habe ich zusätzlich ein Azubi-Projekt erhalten, bei dem ich den Architekturbestand der Teilbibliothek Kunst kontrolliere.

Das heißt ich fahre jeden Donnerstag einen halben Tag zur Teilbibliothek Kunst, durchforste den Architekturbestand und bestimme welche Medien in die Teilbibliothek Technik und Sozialwesen kommen und welche, wie schade es auch ist, ausgesondert werden.

Natürlich bringt dieses Projekt sehr viel Arbeit mit sich. Ich muss jedes einzelne Buch in der WinIBW und in den Online-Katalogen suchen und gleichzeitig kontrollieren, ob das Buch in einer anderen Teilbibliothek vorhanden ist.

Leider geht es momentan nur sehr stockend voran, trotzdem bin ich zuversichtlich, dass ich bis zum Jahresende einen Großenteil des Bestandes abgearbeitet habe.

 

Bis zum nächsten Mal und bleibt stets gesund :)

 

Hier kommt die Maus!

Hallöchen ihr Lieben!

Ja, ihr lest richtig. DIE Maus kommt in die SuUB. Oder eher kam, denn der Türöffner-Tag der Maus unter dem Motto „Hallo Zukunft“ fand am 03. Oktober statt. Dieser fand, unter anderem Motto, auch schon mal 2019 statt, auch unter Beteiligung eines Azubis. Und ich hatte die gleiche Aufgabe: ich durfte das Magazingespenst verkörpern.

Das Programm sah aber nicht nur vor, Kinder im dunklen Magazin zu erschrecken. Denn das Motto war ja „Hallo Zukunft“, deswegen wurde den Kindern, alle zwischen 5-10 Jahre alt, auch die Digitalisierung gezeigt. Dort durften sie den Elefanten und die Ente als Pixelbild zusammensetzen. Zudem konnten sie noch Buttons selber machen (wir alle hatten auch Buttons mit unserem Namen) und dann war da eben noch die Taschenlampen-Führung durch unser Magazin. Währenddessen bin ich als Gespenst durch die Gänge gehuscht, die Kolleg:innen haben den Kindern davon erzählt. Ich habe Bücher umgeworfen und saß auch einmal an einem Bücherstapel in einem Gang, lesend natürlich, wo mir die Kinder sehr nah kommen konnten. Am Ende hat mir die Gruppe zum Abschied gewunken, und da ich ein nettes Gespenst bin, habe ich natürlich zurück gewunken. Nach der ersten Gruppe, die in zwei kleinere Gruppen geteilt wurde, gab es erstmal eine kleine Pause. Es gab Kuchen, Obst, Kaffee und einige Gespräche. Solche Veranstaltungen sind für uns Azubis auch immer eine gute Gelegenheit, die Kolleg:innen des Hauses kennenzulernen. Nach der Stärkung ging es dann in Runde zwei, die so ablief wie Runde eins. Bei einer Verlosung am Ende bekamen in jeder Gruppe drei Kinder auch noch kleine Geschenke, es gab eine Stiftebox, ein Hausaufgabenheft und einen Organizer für den Schreibtisch zu gewinnen, alles von und mit der Maus natürlich.

Am Ende waren alle kaputt, aber zufrieden. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, daran teilzunehmen und, wenn auch nur kurz, den Kindern einen kleinen Schrecken einzujagen. Ob ich es wieder tun würde? Nun, fragt mich in einem Jahr nochmal, aber grundsätzlich ja. Die Idee an sich ist klasse und die Kolleg:innen geben sich auch die größte Mühe, Unterhaltung und Informationen unter einen Hut zu bringen, was sie meiner Meinung nach auch geschafft haben. Ich hatte zumindest das Gefühl, dass einige Kinder am Ende ein Stückchen schlauer aussahen als vorher. ;)

Die Ente und der Elefant waren natürlich auch dabei, nämlich als Pixelbild, welche die Kinder selber anfertigen durften

So, das war es diese Woche von mir. Da ich den Maustag besucht habe, gab es zwei Einträge von mir direkt hintereinander. Nächste Woche berichtet mal wieder jemand anderes von uns, keine Sorge!

Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Tester-Azubis zu Diensten!

Hallöchen ihr Lieben!

Wir hatten vergangenen Donnerstag mal wieder einen Projekttag unter uns Azubis.  Es war diesmal aber kein von uns geführtes Projekt per se, sondern wir sollten uns unter Anleitung einer SuUB-Kollegin eine bestimmte Software anschauen: H5P

Aber was ist H5P eigentlich? Das haben wir uns, glaube ich, alle gefragt. Zum Glück ist eine Onlinesuchmaschine unser bester Freund im Internet und so findet man heraus, dass H5P eine freie und quelloffene Software des norwegischen Unternehmens Joubel zum Erstellen von Lerninhalten ist. Es ist webbasiert, weshalb man nichts downloaden muss, alles funktioniert im Browser. Wir sollten nun herausfinden: Was kann H5P eigentlich und Eignet es sich für die SuUB?

Also haben wir uns alle erstmal in das Tutorial gestürzt, um erstmal einen groben Überblick zu bekommen. Ich persönlich empfand diesen als ziemlich vielversprechend, man kann eine Menge mit H5P anfangen. Präsentationen, Quizzes, interaktive Videos, 3D-Rundgänge uvm. An Letzterem haben wir uns dann gemeinsam als Gruppe heran gewagt und haben alle erstmal Fotos machen müssen. Wir wollten einen Rundgang von der Bibliothek machen (klar) und wollten damit alle wichtigen Punkte aufzeigen. Das kann beispielsweise Erstsemestern, die sich einen ersten Überblick über die wichtigen Anlaufstellen in der SuUB verschaffen wollen, eine große Hilfe sein. Und ein Prototyp war auch schnell fertig. Danach haben wir noch andere Dinge ausprobiert, z.B. Kreuzworträtsel oder ein Memory-Spiel.

Das war alles ganz witzig und hat auch eine Menge Spaß gemacht. Wir alle waren aber etwas skeptisch, ob man H5P wirklich (und im vollen Umfang) für die SuUB nutzen kann. Klar, das mit dem 3D-Rundgang ist super und sehr nützlich, aber um die Inhalte dauerhaft abrufen zu können, muss man eine bezahlte Mitgliedschaft haben. Zudem kann man die Inhalte nicht downloaden, weshalb man wahrscheinlich auch immer eine funktionierende Internetverbindung braucht. Und da das Internet ja immernoch “Neuland” ist, ist das nicht immer garantiert (ich weiß, das Meme ist schon alt, aber leider aktuell). Für die Berufsschule aber würden wir das klasse finden, es würde den normalen Unterricht auflockern. Aber wir empfinden es eben auch als solches: eine Software, die primär in Schulen zum Einsatz kommt.

So, ihr habt jetzt einen grundlegenden Eindruck von H5P bekommen. Und den haben wir auch bekommen, sehen es aber eben nicht im Einsatz in der Bibliothek. Zumindest nicht im vollen Umfang.

Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Neue Info aus dem Mikrofilmarchiv

Seit vorletzter Woche Donnerstag stehen die neuen Mikrofilmscanner „ScanPro 3000“ im Lesesaal bereit.

Aufgrund der langanhaltenden Corona-Pandemie, die uns denke ich mal alle bereits auf den Magen schlägt, dürfen die neuen Scanner noch nicht für die Nutzer bereitstehen bzw. von diesen noch nicht genutz werden.

Jedoch nicht alles ist schlecht, durch die kleine Pause habe ich eine ausführliche Einführung in die neuen Scanner erhalten und kann mit den neuen Informationen eine ausführliche Bedienungsanleitung für die zukünftigen Benutzer der Geräte verfassen.

Ich freue mich auf den Tag, an dem die neuen Scanner eingeweiht werden.

 

Bis dahin und bleibt weiterhin schön gesund :)

Die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

Hallöchen ihr Lieben!

Wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt, fand letztens (letztens meint hier den vergangenen Freitag, d. 05.03.21) die Schreibnacht statt. Studierende konnten hier endlich ihre Hausarbeiten beenden oder sich Hilfe für ihre anstehenden suchen. Die Kolleginnen und Kollegen haben diverse Vorträge angeboten zu verschiedenen Themen – von Recherche über Literaturverwaltung und LaTeX bis hin zu Organisation und Motivation war alles dabei. Eben alles, was ein Studierender für eine (hoffentlich) erfolgreiche Hausarbeit oder auch Thesis braucht. Und das alles, wie in diesen Zeiten eben üblich, komplett online über Zoom.

Nun fragt ihr euch vielleicht: Und welche Rolle haben jetzt die Azubis eingenommen? Haben die etwa auch Vorträge gehalten? Die Antwort ist simpel: Wir haben keine Vorträge gehalten. Ganz im Gegenteil: wir haben nämlich mit den Studierenden gespielt. Denn auch, wenn man etwas schaffen will, muss man auch mal eine Pause einlegen und seinen Kopf wieder frei bekommen. Oder eben den Arbeitstag ausklingen lassen, unser Programm war gegen Ende angesetzt. Und wie könnte das besser gehen als mit Zocken. Ich spreche da aus Erfahrung ;)
hier eine kleine Übersicht über das Programm der Schreibnacht

Julia und ich haben also unsere gemeinsame Proplayer-Erfahrung zusammen geschmissen und den spielwilligen Studierenden einige Multiplayer Spiele angeboten. Neben dem aktuellen Hypegame Among Us (bei Steam, im Appstore und Play-Store erhältlich) haben wir auch Skribbl.io (quasi Montagsmaler oder Pictionary, nur eben online) angeboten. Zwar haben sich nicht so viele Studierende zu uns getraut, dennoch hatten wir in der Stunde eine Menge Spaß in Skribbl.io mit unseren Kolleginnen.

Zudem haben die teilnehmenden Studierenden eine positive Rückmeldung gegeben, sie haben das Angebot sehr gerne wahrgenommen, da sie nicht alleine waren und immer einen Ansprechpartner oder zumindest Gleichgesinnte dabei hatten. Und auch die Kolleginnen waren sehr zufrieden mit der Veranstaltung, die diesmal eben komplett online stattfand und nicht einschätzen konnten, wie anders sie im Gegensatz zur “normalen” Präsenzveranstaltung wird. Für die SuUB war es also ein Erfolg und für die Studierenden sowieso, denn immerhin haben sie eine lange aufgeschobene Hausarbeit weiterschreiben oder sogar beenden können. Gleichzeitig wünschen sie sich, dass diese Hilfsangebote regelmäßiger stattfinden sollen.

Aus meiner Perspektive gesehen hat es sehr viel Spaß gemacht, dort mitzumachen, auch wenn wir “nur” gespielt haben.

So, das war’s dann für diese Woche. Bleibt schön gesund und bis zum nächsten Mal! :)

 

« Ältere Beiträge

© 2022 bibgebabbel

Theme von Anders NorénHoch ↑