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Was macht eigentlich die Fernleihe?

Die Fernleihe beschäftigt sich – wie der Name schon vermuten lässt – mit dem Verleihen von Büchern, die nicht aus der eigenen Bibliothek kommen und der Ausleihe von Büchern an andere Bibliotheken. Hintergrund ist die Förderung der Wissenschaft und der beruflichen Entwicklung. Falls also für eine wissenschaftliche Arbeit oder Forschung Literatur benötigt wird, die in der eigenen Bibliothek nicht vorhanden ist, ist die Fernleihe eine gute Möglichkeit, die Bücher oder Aufsätze trotzdem zu beschaffen. Die Bestellung kann von den Nutzer*innen selbstständig aufgegeben werden, die Bearbeitung der Bestellung läuft dann über die Bibliotheksverbünde und die Bibliotheken selbst. Benötigt wird dafür ein Fernleihkonto, das man sich in der Bibliothek einrichten lassen kann.

Die Aufgaben in der Fernleihe teilen sich primär in drei Bereiche: aktive Fernleihe, passive Fernleihe und den Dokumentenlieferdienst Subito. Zusätzlich wird aktuell noch ein Kopier-Service angeboten, damit Nutzer*innen nicht extra für Kopien in die Bibliothek kommen müssen.
Die aktive Fernleihe umfasst alles, was mit dem Versand und der Ausleihe unseres Bestands an andere Bibliotheken zu tun hat. Die Bestellungen werden einmal am Tag ausgedruckt und überprüft. Falls das ganze Buch gewünscht ist, wird dieses auf das Nutzerkonto der entsprechenden Bibliothek ausgeliehen und dann verschickt. Das erfolgt entweder ganz normal auf dem Postweg oder über den sogenannten Büchertransportdienst, an dem viele deutsche Bibliotheken teilnehmen. In unserem Fall bedeutet das, dass die Bücher erst nach Göttingen ins Verteilzentrum kommen und von da aus zu den Bibliotheken geschickt werden. Es ist aber auch möglich, dass keine ganzen Bücher, sondern nur Teile eines Werks bestellt werden. Dann werden die gewünschten Seiten eingescannt und über einen Server an die Bibliothek übertragen. Diese druckt die Scans aus und stellt sie dem Nutzer zur Verfügung.

Bei der passiven Fernleihe bearbeitet man die Bücher, die von anderen Bibliotheken an uns geschickt wurden, also alles, was unsere Nutzer*innen über die Fernleihe bestellt haben. Da diese Bücher natürlich noch nicht in unserem System ausleihbar sind, muss dafür ein behelfsmäßiges Katalogisat angelegt werden – man braucht also auch ein bisschen Ahnung vom Katalogisieren. Danach kann das Buch dann auf das Nutzerkonto vorverbucht werden, damit es in der Leihstelle abgeholt werden kann. Zudem ist wichtig, das Buch direkt wieder vorzumerken, da Fernleihen nicht verlängert werden können. Und die bestellten Aufsatzkopien müssen natürlich auch ausgedruckt und sortiert werden, was je nach Anzahl auch mal ein bisschen dauern kann.

Das dritte große Aufgabenfeld in der Fernleihe ist Subito. Im Gegensatz zur klassischen Fernleihe ist Subito ein kommerzielles Unternehmen, bei dem jede*r Bücher und Aufsätze aus Bibliotheken bestellen kann. Die Bestellungen werden den Tag über automatisch ausgedruckt und möglichst schnell bearbeitet. Das umfasst das Prüfen (Ist das Buch grade entliehen? Entspricht die Bestellung den Vorgaben des Urheberrechts?), Ziehen und Scannen oder Verschicken des Buchs.

Zusätzlich zu diesen Aufgaben fallen noch weitere an, zum Beispiel Zurückbuchen, Mahnungsbearbeitung, die Bearbeitung von Nachbestellungen und Auslandsbestellungen. In Nicht-Corona-Zeiten stehen die Mitarbeiter*innen der Fernleihe auch persönlich für Nutzerfragen und Beratung zur Verfügung, momentan läuft das über Telefon und Mail.

Die Leihstelle – Neue Abteilung, neues Glück :)

Hallo alle zusammen,

seit dem 03.06.2020 bin ich nun in der Leihstelle tätig.
Durch die Corona-Pandemie gibt es auch hier viele Einschränkungen, was den Alltag angeht.

Nichtsdesotrotz werden mir die Aufgaben, natürlich mit ausreichendem Sicherheitsabstand , so gut es geht am Computer gezeigt.

Zu meinen momentanen Aufgaben, die ich bereits alleine erledigen darf, zählen die Kaufvorschläge, die Löschungen und Verlängerungen der Semesterapparate, die Bearbeitung der Problemfälle, sowie erste, einfache Rückbuchungen.
Bei Fragen und Problemen sehen mir die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Leihstelle jederzeit zur Verfügung.

Jedoch fehlt mir natürlich der wichtigste Teil der Leihstelle, nämlich der Kontakt und Umgang mit den Nutzern. Obwohl die Leihstelle ab dem 15.06. teilweise wieder geöffnet hat, steht es noch in den Sternen, ob ich die Chance bekomme diese Tätigkeit kennenzulernen.

Aber ich bin flexibel und lass mich überraschen was noch auf mich zukommt, schließlich bin ich noch einige Zeit in der Abteilung.

Bis zum nächsten Mal und bleibt weiterhin stets gesund. :)

Neue Abteilung – Zeitschriftenstelle

Hallo Ihr Lieben,

seit einer Woche bin ich jetzt in einer neuen Abteilung, der Zeitschriftenstelle. Das ist der Ort in der Bibliothek, an dem sich um die Medien gekümmert wird, die regelmäßig erscheinen. Außer den Zeitschriften gehören also auch die Tages- und Wochenzeitungen dazu. Im Gegensatz zu normalen Büchern werden diese meist nicht einzeln gekauft sondern im Abo, es wird also z.B. für ein ganzes Jahr gekauft, und dann bekommt man jeden Monat ein Heft. Je nach Zeitschrift öfter oder seltener. Diese müssen dann in den Bestand eingearbeitet werden. Da ich vorher in der Abteilung der Erwerbung von Monografien (“normale” Bücher) war, kenn ich das schon ein wenig, aber Zeitschriften sind noch mal besonders. Bei vielen Zeitschriften haben die einzelnen Hefte z.B. keinen eigenen Titel (was das suchen & finden im Katalog schwieriger macht), außerdem sollem im Idealfall auch die einzelnen Aufsätze, die in der Zeitschrift stehen im Katalog zu finden sein. Mit diesen kleinen oder größeren Tücken darf ich mich im Moment außeinandersetzen.

Durch die Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen muss die Ausbildung natürlich anders durchgeführt werden als sonst. Wo man sonst zusammen am PC sitzen würde und Sachen gezeigt bekommt, müssen wir jetzt mit Webkonferenzen, Bildschirmübertragungen arbeiten oder uns in großen Besprechungsräumen treffen und per Beamer die Sachen besprechen, um den nötigen Abstand zu halten. Gerade wenn man etwas neu lernt, ist das schwieriger aber bis jetzt klappt das sehr gut.

Bis zum nächsten Mal

Berufsschule – Jetzt auch von zuhause

Seit mittlerweile fast drei Monaten findet der Unterricht nicht mehr in der Berufsschule statt, sondern größtenteils zuhause. Auch wenn vor einigen Wochen der Präsenzunterricht sehr eingeschränkt wieder begonnen hat, müssen die meisten Aufgaben selbstständig zuhause bearbeitet werden. Da aktuell auch Prüfungen in der Schule stattfinden, kann an diesen Tagen kein Unterricht für andere Klassen gehalten werden. Mehr als fünf Tage Präsenzunterricht wird es dieses Schuljahr nicht mehr geben und auch diese Schultage unterscheiden sich sehr davon, wie es „früher“ mal war. Die Klassen wurden in zwei Gruppen geteilt, um mehr Platz in den Räumen zu haben. Jede*r Schüler*in wurde ein fester Sitzplatz zugeteilt, an dem dann auch niemand sonst diesen Tag sitzt. Sobald das Klassenzimmer verlassen wird, muss eine Maske getragen werden. Zudem wurden die Unterrichtszeiten so aufgeteilt, dass nur möglichst wenige Klassen gleichzeitig im Gebäude sind. Das ist einerseits ganz angenehm, weil es endlich mal nicht so voll auf den Gängen ist, aber andererseits auch ein bisschen gruselig. Zudem findet der Unterricht auch nur an einem statt zwei Tagen statt und unsere Unterrichtszeit beläuft sich auf zwei Doppelstunden – viel Zeit ist also nicht.

Daher muss der Großteil der Aufgaben außerhalb der Unterrichtszeiten bearbeitet werden. Über eine Online-Lernplattform kann man sich alle Materialien herunterladen, die es normalerweise im Unterricht gegeben hätte. Zusätzlich werden noch Links zu Onlineangeboten bereitgestellt, wenn es vom Thema passt. Also alles, was im Präsenzunterricht auch stattgefunden hätte. Nach einigen Tagen gibt es meistens eine Musterlösung für die Aufgaben, sodass man vergleichen kann. Allerdings ersetzt das nicht die Besprechung im Unterricht, und auch wenn es auf der Plattform die Möglichkeit für Diskussionsräume gibt, ist das einfach nicht das gleiche. Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Schulzeit etwas fehlt, auf der anderen Seite finde ich aber auch, dass es nicht unbedingt nötig ist, den Präsenzunterricht momentan zu erzwingen.

Prüfungsvorbereitung

Hallo ihr Lieben,

nachdem meine Abschlussprüfung aufgrund von Corona leider zunächst verschoben wurde, haben wir jetzt einen neuen Termin und ich kann mich voll in die Prüfungsvorbereitung stürzen.
Zunächst stehen die schriftlichen Prüfungen an. Insgesamt müssen wir drei Klausuren schreiben, welche auf zwei Tage verteilt werden. Am ersten Tag sind die Prüfungsfächer „Beschaffung und Aufbereiten von Medien und Informationen“ und „Wirtschafts- und Sozialkunde“ dran. Am zweiten Tag folgt dann „Bereitstellen und Vermitteln von Medien und Informationen / Informationsdienstleistungen“.

Das erste Prüfungsfach beinhaltet die Fächer Methoden und Verfahren fachübergreifend und bibliotheksbezogen, sowie Aufgaben zum Katalogisierungsregelwerk RDA. Hinter „Wirtschafts- und Sozialkunde“ verbergen sich die Fächer Betriebslehre und Politik. Das letzte Prüfungsfach besteht aus Fragen zum Informationsmanagement, Englisch und Methoden und Verfahren bibliotheksbezogen.

Prüfungsrelevant ist alles, was in den 3 Jahren in der Berufsschule behandelt wurde. Das heißt für mich, dass es eine Menge Unterrichtsstoff zum Wiederholen gibt. Vor Corona haben wir in der Berufsschule eine Lerngruppe gehabt, mit der wir uns gemeinsam auf die Prüfung vorbereitet haben. Der Austausch untereinander hat sehr gut dabei geholfen, um aufgekommene Fragen zu klären und sich gegenseitig zu unterstützen.

Ich gebe euch ein Update wie es gelaufen ist, sobald ich die Prüfungen hinter mich gebracht habe.

Bis dahin!

Malin

Revision während der Corona-Zeit

Hallo ihr Lieben,

Noomi und ich sind seit dem 28.04 wieder in der Zentrale tätig und kümmern uns derzeit um die Revision zu den Fächern Pädagogik und Psychologie.
Revision bedeutet so viel wie Inventur. Mit einer Liste gehen wir an die Regale und kontrollieren jedes einzelne Buch. Falls ein Exemplar nicht auf der Liste steht, wird es herausgenommen und später im System kontrolliert und gegebenenfalls geändert/verbessert.
Die Liste für die Revision wird durch ein speziell angefertigtes Webtool erzeugt und muss nur noch ausgedruckt werden.
Gleich am ersten Tag bekamen wir eine ausführliche Einführung von Herrn Ahlborn, wie die Revision vonstattengeht und wie man die speziellen Listen erzeugt.
Zwischen durch findet man immer mal Bücher, über die man sich den Kopf zerbrechen könnte z.B. Exemplare, die im Regal stehen, aber nicht im Katalog verzeichnet sind.
Es fühlt sich sehr gut an, ab und zu Bücher zu finden, die seit Jahren als vermisst gelten und en Katalog auf Vordermann zu bringen.
Obwohl es eine sehr zeitaufwändige Arbeit ist, haben Noomi und ich sehr viel Freude daran. :D

Bis zum nächsten Mal

Arbeitsalltag in Zeiten von Corona

Ein Scanner in der Fernleihe

Moin ihr Lieben,

auch wenn vom Alltag grade nicht viel zu merken ist, wollte ich euch einen kleinen Einblick geben, wie meine Aufgaben in diesen ungewöhnlichen Zeiten aussehen. An drei Tagen bin ich in der Fernleihe der SuUB im Einsatz. Da ich erst vor zwei Woche in der Abteilung angefangen habe, fehlt mir bisher noch der komplette Überblick über die Aufgaben. Aber dank den Bestellungen, die über den Dokumentlieferdienst Subito und den Scan-Service für Dozenten anfallen, bin ich mit dem Scannen von Aufsätzen und Buchkapiteln gut beschäftigt. Der Scan-Service wurde als kurzfristige Reaktion auf die Schließung der Bibliothek eingeführt, sodass auch im digitalen Semester Literatur genutzt werden kann, die sonst nur in gedruckter Form zur Verfügung steht. Um die Texte scannen zu können, müssen vorher natürlich auch die entsprechenden Bücher aus unserem Magazin und den Ebenen geholt werden – ein bisschen Bewegung bekommt man also auch. Zusätzlich laufen auch Bestellungen über die reguläre Fernleihe, bisher werden jedoch noch keine kompletten Bücher verschickt, sondern auch nur Kopien und Scans.

Mein Arbeitsplatz im Homeoffice

An meinen Homeoffice-Tagen beschäftige ich mich hauptsächlich mit den Aufgaben, die uns als Ersatz für den Unterricht von der Berufsschule gestellt werden. Zusätzlich werden aber auch Blogbeiträge geschrieben, Informationen im Intranet gepflegt und eine erste Version des Info-Films zur FaMI-Ausbildung geschnitten, den wir eigentlich auf der Job4u-Messe Anfang Mai zeigen wollten. Leider wurde die Messe abgesagt, aber die bisherige Arbeit soll trotzdem nicht umsonst sein.

Passt auf euch auf und bleibt möglichst gesund!

Praktikum im Buchhandel

Hallo alle zusammen,

wir melden uns auch mal aus dem Home Office und wollen rückblickend über unser Praktikum bei Kamloth und Schweizer erzählen, das wir (Julia und Noomi) im Januar absolviert haben.

Hier haben wir die andere Seite der Buchbestellungen kennen gelernt und haben Einblicke in den Beruf als Buchhändler/in bekommen.

Im Praktikum haben wir mit einigen Mitarbeitern zusammen gearbeitet und die verschieden Arbeitsbereiche kennengelernt, wie die E-Book-, Zeitschrift- und Buchbestellungen. Zudem durften wir auch selbstständig einige Bestellungen für die SuUB aufgeben.
An zwei separaten Nachmittagen haben wir in der Buchhandlung von Kamloth und in der Buchhandlung Geist geholfen.

Obwohl es in den zwei Wochen sehr viel Informationen gab, die man verarbeiten musste, hat es uns im Großen und Ganzen sehr viel Spaß gemacht, die Mitarbeiter waren freundlich, verständnisvolle und haben uns sehr gut angeleitet.

Nach dem Praktikum kamen wir dann in die Erwerbung, wo wir jetzt auf der anderen Seite sitzen, und konnten schon ein bisschen Vorwissen mitbringen.

Bis zum nächsten Mal

Außergewöhnliche Umstände

Hallo ihr Lieben,

eigentlich wollte ich an dieser Stelle von dem Bücherflohmarkt berichten, den wir in der Teilbibliothek für Wirtschaft und Nautik veranstalten wollten. Aufgrund des Corona-Virus muss dieser aber leider ausfallen.

Wir sind jetzt damit beschäftigt einen Film für die Job4u-Messe vorzubereiten, in dem wir unseren Ausbildungsberuf vorstellen wollen. Diese findet hoffentlich am 8. und 9. Mai im Weserstadion statt. Kommt uns gerne an unserem Stand besuchen!

Bis dahin und bleibt gesund

Malin

FaMI – Mein Weg in die Ausbildung :)

Hallo alle zusammen,

mein Name ist Julia und ich befinde mich zurzeit im 1. Lehrjahr meiner FaMI-Ausbildung.
Meine berufliche Laufbahn begann mit einer erst Ausbildung zur Sozialassistentin, die ich jedoch abbrach, da ich merkte das dieser Job nicht zu mir passt.
Durch eine Freundin kam ich dann auf den Beruf als FaMI.

Leider waren zu diesem Zeitpunkt  die Anmeldefristen für die Ausbildung bereits vorbei, sodass ich mich erst im nächsten Jahr bewerben konnte.
Um die Zeit zu Überbrücken habe ich einen Bundesfreiwilligendienst in der Stadtbibliothek Schwerin absolviert und erste Erfahrungen in einer öffentlichen Bibliothek gesammelt.

Als dann die Einladung zum Vorstellungsgespräch der SuUB kam, war ich sehr neugierig, wie der Ablauf in einer wissenschaftlichen Bibliothek vonstattengeht und habe mich schließlich auch für diese Stelle entschieden.

Ich freue mich schon darauf Sie und die verschiedenen Abteilungen nach und nach kennenzulernen.

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