Kategorie: Allgemeines (Seite 1 von 8)

The End

Es ist ein komisches Gefühl: Die Aufregung, die Vorfreude auf das, was kommt und das Gefühl, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist und unmöglich schon drei Jahre vergangen sein können. Und dann ist der letzte Tag da. Die schriftlichen Prüfungen sind geschrieben, die mündliche Prüfung überstanden und ich habe es schwarz auf weiß: bestanden! Ich darf mich seit Montag FAMI nennen :)

Wie auch schon von anderen Azubis vor mir berichtet, kann man in der mündlichen Prüfung zwischen zwei Aufgaben wählen, in meinem Fall war das einmal ein Konzept für eine Schülerführung zu erstellen oder einer Schülerin bei ihrer Recherche für die Facharbeit zum Thema “Schule im Nationalsozialismus” zu helfen und die Bibliotheksnutzung zu erklären.

Ich war mir vorher schon zu 99% sicher, dass ich die Rechercheaufgabe nehmen möchte, für welche ich mich dann auch entschieden habe. Das haben wir auch vorher sowohl in der Berufsschule als auch auf der Arbeit ausführlich geübt, sodass ich mich gut vorbereitet gefühlt habe, auch wenn die Aufregung vor der Prüfung natürlich trotzdem da war. Nachdem man sich für eine Aufgabe entschieden hat, bekam man 15 Minuten Zeit zur Vorbereitung. Dafür stand ein Laptop  zur Recherche zur Verfügung und man konnte sich Notizen machen. (Diese 15 Minuten gingen wie im Flug vorbei). Anschließend wurde man in einen anderen Raum gebracht, wo die eigentliche Prüfung stattfindet. Anwesend sind 6 Personen (4 Mitarbeiter aus verschiedenen Betrieben, eine Person von der zuständigen Stelle und eine Lehrkraft aus der Berufsschule). Nachdem alle Anwesenden vorgestellt wurden hat man dann noch kurz Zeit, sich am Platz einzurichten (Man darf z.B. Flyer, Namensschild, etc. mitbringen). Das Prüfungsgespräch führt dann eine der 4 Personen aus den Betrieben, die anderen beobachten nur. Die Prüfung dauert 20 Minuten und durch verschiedene Fragen, die der Prüfer noch stellt, sind diese am Ende auch gut ausgenutzt. Auch wenn ich vorher von allen Seiten versichert bekommen habe, dass ich das schon schaffe, war ich sehr froh, als meine Prüferin die Prüfung für beendet erklärt hat. (Für alle zuküftigen Prüflinge sei gesagt: Alles, was in der Prüfung gefragt wird, ist aus dem Unterricht und aus den verschiedenen Abteilungen der Ausbildung bekannt. Man braucht keine Angst vor fiesen Fragen zu haben)

Anschließend wurde ich nochmal rausgeschickt, während die Prüfer sich beraten haben und nach einer gefühlten Ewigkeit wurde ich wieder reingeholt. Dann wurde mir zur bestandenen Prüfung gratuliert und ich habe eine vorläufige Bescheinigung über das Bestehen meiner Prüfung erhalten auf der auch die einzelnen Teilnoten aufgelistet wurden (die drei schriftlichen Prüfungen und die mündliche Prüfung).

Damit ist meine Ausbildung nun offiziell beendet und ich freue mich sehr, dass die Suub mich übernommen hat. Seit Dienstag könnt ihr mich in der Zeitschriftenstelle und im Juridicum antreffen. Die erste richtige Arbeitsstelle anzutreten ist sehr aufregend und es gibt noch viel zu lernen aber ich freue mich sehr darauf.

Heute fand noch die Übergabe der endgültigen Abschlusszeugnisse statt, bei der wir dann auch unsere Schulzeugnisse erhalten haben und in unserer Azubisitzung habe ich mich offiziell von den anderen Azubis verabschiedet. Auch wenn ich weiterhin in der Suub bin, muss ich ein tolles Azubiteam zurücklassen, das jetzt ein Mitglied weniger hat, bis es im September dann wieder um drei neue Azubis wächst, die schon in den Startlöchern stehen. Ich freue mich, auch weiterhin von den aktuellen und zukünftigen Azubis zu hören.

Ich wünsche euch alles Gute, man sieht sich in der Bibliothek ;)

Kurz vor dem Abschluss

Hallo zusammen,

Julia hat ja schon Anfang des Jahres von ihrer Abschlussprüfung berichtet, sie hat die Ausbildung verkürzt und ist jetzt schon fertig. Ich habe nun Anfang Mai nach dem regulären Ablaufplan ebenfalls meine schriftlichen Prüfungen geschrieben.

Auch wenn ich von der Zwischenprüfung ungefähr einschätzen konnte, wie schwer die Prüfungen und wir uns vorher in der Berufsschule ausführlich auf die Prüfungen vorbereitet haben, war ich natürlich trotzdem sehr aufgeregt vor dem ersten Prüfungstag. Die Panik, dass man ein Thema vergessen hat oder etwas abgefragt wird, das man sich vorher nicht ausführlich genug angeschaut hat, kennt glaub ich jeder ;) Deshalb war nach den Prüfungen auch sehr erleichtert. Die meisten Themen hatten wir kurz vor der Prüfung nochmal wiederholt und viele Themen kamen auch in der Praxis im Ausbildungsbetrieb so häufig vor, dass man genug zu jeder Frage schreiben konnte.

Die Ergebnisse erfahren wir leider erst am Tag der mündlichen Prüfung, die Ende Juni stattfinden. Bis dahin muss ich noch weiter zur Berufsschule gehen. Da die schriftlichen Prüfungen ja schon geschrieben sind, nutzen wir die Zeit, um noch offene Fragen zu klären und uns auf die mündliche Prüfung vorzubereiten. Das ist auch sehr hilfreich, da wir wechselweise Prüfungen simulieren, eine Person spielt den Prüfer und der Rest der Klasse beobachtet und gibt Feedback, was in der echten Prüfung noch verbessert werden kann.

Mit der Vorbereitung läuft die Prüfung dann (hoffentlich) wie geschmiert und das nächste Mal bin ich dann eine ausgebildete FAMI (hoffentlich).

Bis zum nächsten Mal!

Gruß aus der Zeitschriftenstelle

Hallo,

dieses Mal melde ich mich aus der Zeitschriftenstelle, intern auch SG 21 genannt. Hier kümmern wir uns um die Zeitschriften und Zeitungen, die die Staats- und Universitätsbibliothek abonniert hat. Dazu gehören die allgemeinen Tageszeitungen, sowie Fachzeitschriften. Die Abteilung kümmert sich allgemein um alle Tätigkeiten, die mit dem Thema Zeitungen und Zeitschriften zu tun haben. So kümmert sich diese Abteilung auch um den Zeitschriftenlesesaal. Neben dieser Aufgabe gehört auch die Anschaffungen der Zeitschriften sowie die Einarbeitung und Bereitstellung zu den Aufgabenbereichen dieser Abteilung.

Ich selbst bin erst seit ein paar Wochen in dieser Abteilung und habe erst einen kleinen Teil der vielen Aufgaben kennengelernt. Zu diesen Aufgaben, die ich bis jetzt kennengelernt habe gehört die Zeitungsrevision. Unter der Zeitungsrevision kann man sich die Überprüfung des Bestandes vorstellen. Das heißt wir als Bibliothek haben gebundene Zeitungsbände aus Bonn bekommen. Der Bestand ist auf Listen aufgeführt. Zu den Aufgaben der Zeitungsrevision gehört dann, in das Magazin zu gehen und zu überprüfen welchen Bestand wir für welche Zeitung nachweisen können.

Eine weitere Aufgabe ist die Bereitstellung von Fachzeitschriften. Diese kommen mit der Post oder einem Lieferanten und werden dann in das System eingearbeitet. Wenn dies geschehen ist, werden die Fachzeitschriften im Zeitschriftenlesesaal ausgelegt.

Ein weiterer Aufgabenbereich ist der Speicherbund Nord. Das ist ein loser Zusammenschluss einiger Bibliotheken, die sich gegenseitig über ihre Zeitungen und Zeitschriften Bestände informieren. Des Weiteren informieren sie sich darüber welche Bestände sie gerne aussondern, also wegschmeißen wollen und welche sie archivarisch aufbewahren wollen. So ist jede der teilnehmenden Bibliotheken nur für einige Zeitungen zuständig und alle Bibliotheken können Platz sparen. So können Lücken im Bestand der Zeitungsbände durch Zusenden der jeweiligen fehlenden Hefte aufgefüllt werden und es wird sichergestellt, dass innerhalb dieses Verbundes so viele Zeitschriften wie möglich in kompletter Form verfügbar sind.

Natürlich gibt es noch jede Menge anderer Aufgaben, die diese Abteilung bearbeitet und ich bin schon sehr gespannt was ich in den nächsten Wochen und Monaten in dieser Abteilung noch lerne…

Wir dürfen endlich wieder: Der Bücherflohmarkt findet statt!

Liebe Alle,

nach zwei Jahren Zwangspause ist es endlich wieder soweit: der Bücherflohmarkt findet wieder statt!

Wann? 12.5,  10Uhr-16Uhr!

Wo? Eingangsbereich der SuUB! 

Unsere Flohmarktsammlung platzt nach 2 Jahren aus allen nähten, deswegen steht dieser Flohmarkt unter dem Motto: Alles muss raus! Von wissenschaftlicher Literatur, über Kochbücher bis hin zu Krimis, Thrillern und Romanen ist alles dabei!  Hier kann wirklich jeder fündig werden. Es gilt der Daumenpreis, das bedeutet pro Daumenbreite, die auf den Buchrücken passt, kommen 0,50Cent oben drauf.

Auch wenn die Corona Regeln auf dem Uni-Gelände eigentlich alle weggefallen sind, bitten wir trotzdem um ein freiwilliges Tragen einer medizinischen Maske und um Einhaltung von Abstand zwischen den Bücherregalen :-)

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!

Eure Azubis der SuUB.

 

Ostergrüße

Hallo an alle Leser*innen!

das erste Viertel des Jahres ist schon wieder vorbei und Ostern steht vor der Tür – und somit auch Ferien und (man kann zumindest davon träumen) Urlaub für die meisten von euch! :)
Hoffentlich beschert uns das Wetter ein paar sonnige, frühlingshafte Ostertage; sodass die freie Zeit vollends genossen werden kann. Und auch wenn momentan viel Corona umhergeht, bleibt weiterhin alle gesund!

Das Azubi-Team der SuUB wünscht somit allen schöne Feiertage!

Bis zum nächsten Mal!


Moomin and the Mymble paint an Easter egg – Tove Jansson

Abstecher in die Stadtbibliothek

Hallöchen ihr Lieben!

Heute berichte ich euch aus einer Bibliothek, aber nicht aus der SuUB. Ich war 3 Wochen für ein Praktikum in der Stadtbibliothek Bremen, wovon ich euch im Folgenden berichten möchte.

Die Stadtbibliothek Bremen ist, anders als die SuUB, eine öffentliche Bibliothek. Sie hat also einen etwas anderen Auftrag und damit einen anderen Nutzerkreis. In der Stadtbibliothek gehen viele verschiedene Nutzergruppen ein und aus, vornehmlich “gemeine Bürger”. Die Bibliothek ist auch ein Treffpunkt für Menschen und ein Ort für vielerlei Veranstaltungen. Nicht, dass in der SuUB keine Veranstaltungen wären, aber diese wenden sich eben an ganz andere Nutzer:innen, und das merkt man relativ schnell. Eine meiner ersten Eindrücke von der Stadtbibliothek war zudem, dass es etwas lauter ist als die SuUB. Versteht mich nicht falsch, das war keine Kritik, aber es fällt auf, wenn man sonst eher die Stille gewohnt ist.

Direkt an meinem ersten Pratikumstag habe ich direkt eine der Kernveranstaltungen beiwohnen dürfen: einer Klassenführung. Denn Schüler:innen soll möglichst früh die Bibliothek als Lernort gezeigt werden. Die Kolleg:innen zeigen ihnen deswegen die Angebote und die Räumlichkeiten. Da das an dem Tag eine 8. Klasse war, war die Motivation… naja, es hielt sich in Grenzen. ; ) Aber als wir dann bei den “interessanten” Abteilungen ankamen (Jugendbibliothek, Mangas und Konsolenspiele), kehrte die Motivation dann doch ein bisschen zurück. Wie ich finde hat die Bibliothek aber schon ihr Ziel erreicht, indem die Jugendlichen sehen, dass sie nicht alles kaufen müssen, sondern auch in die Bibliothek kommen und sich Medien ausleihen können.

Ein weiterer großer Teil meines Praktikums waren die Auskunftsdienste. Nutzer:innen kommen wegen verschiedensten Fragen an die Info, da unterscheidet sich die Stadtbibliothek kaum von der SuUB. Zwar konnte ich in den meisten Fällen nicht wirklich helfen, ich kenne ja die Räumlichkeiten und den Bestand nicht so gut, bekam aber so einen guten Einblick in die Arbeitsweisen einer öffentlichen Bibliothek. Und lasst euch gesagt sein: da der Sachbuchbestand auf Ebene 2 in einem Ring angeordnet sind, kommt man unweigerlich am Zielort an, auf dem langen oder kurzen Weg.

Was man nicht alles am 01. April im Waschbecken findet…

An meinem letzten Tag war ich zu Besuch in der Kinderbibliothek. Hier kann man Medien für verschiedene Altersgruppen finden und ausleihen. Von Bilderbüchern aus Pappe über “Ich lese schon alleine” bis hin zu Mangas und Konsolenspiele kann man vieles entdecken.

Alles in allem kann ich sagen, dass mir das Praktikum in der Stadtbibliothek sehr viel Spaß gemacht hat und ich eine Menge mitnehmen konnte. Die Kolleg:innen sind alle wirklich klasse und haben sich die größte Mühe gegeben, mir alles zeigen. Informiert euch auf der Homepage der Stadtbibliothek Bremen über die zahlreichen Angebote, ihr könnt nur profitieren! :)

So, das war’s dann mal wieder von mir. Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Mein Bericht zu den Zwischenprüfungen

Hallo,

heute werde ich euch von meiner Zwischenprüfung berichten. Diese findet nach circa anderthalb Jahren statt und wird nicht benotet. Das Ziel ist es den Lernfortschritt des Auszubildenden abzubilden. Außerdem bietet es ihm die Möglichkeit genauer nachzuvollziehen, wie die theoretische Abschlussprüfung aufgebaut ist und in welchen Teilen er sich vielleicht noch genauer vorbereiten muss.

Die Zwischenprüfung fand am 23.02.2022 in der Aula des Aus- und Fortbildungszentrum Bremen statt. Es begann um 10 Uhr mit der Überprüfung der 3G-Regeln. Wir wurden in drei sogenannten Prüfungsgebieten geprüft. Diese hießen: Beschaffung und formale Erfassung; Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme und Wirtschafts- und Sozialkunde. Jeder Prüfungsbereich dauerte eine Stunde. Zwischen den Prüfungsteilen fand eine Pause von 15 Minuten statt.

Als erstes wurden wir im Prüfungsgebiet Beschaffung und formale Erfassung geprüft. Dieses Prüfungsgebiet deckt die Berufsschulfächer RDA und M+V Fachübergreifend ab. Nach der ersten Pause von 15 Minuten ging es mit dem zweiten Prüfungsgebiet Arbeitsorgane, Informations- und Kommunikationssysteme weiter. Dieser Prüfungsteil deckt die Berufsschulfächer Informationsmanagement, Englisch und Betriebslehre ab. Wobei das Fach Betriebslehre in der Zwischenprüfung aufgeteilt wurde. Im ersten Teil der Prüfung wurde in Betriebslehre der Teil Aufbau- und Ablauforganisation abgefragt. Der dritte Prüfungsteil deckt die Berufsschulfächer Betriebslehre, also der Teil der nichts mit Aufbau- und Ablauforganisation zu tun hat und Politik ab.

Die gesamten Ergebnisse der Zwischenprüfung, werden erst zwei Monate bekannt gegeben.

Wer kommt zu uns ins Team?

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche wurde es aufregend bei uns denn die Auswahlgespräche für die neuen Azubis haben stattgefunden! Nicht nur für die Bewerber*innen, die natürlich aufgeregt sind, sondern auch für uns Azubis, schließlich sind wir diejenigen, die am Ende mit den neuen Azubis zusammenarbeiten.

Dieses Jahr hat es endlich wieder geklappt, dass die Gespräche in der Bibliothek stattfinden konnten. Letztes Jahr ging das coronabedingt leider nicht und da mussten wir feststellen, dass es live und in Farbe einfacher ist, die Bewerber*innen kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen.

Wenn Vorstellungsgespräche stattfinden dürfen wir Azubis uns ebenfalls am Verfahren beteiligen (zumindest ein bisschen). Die Bewerber werden in kleinen Gruppen eingeladen und kommen zuerst zu uns in einen Raum. Hier können wir uns unterhalten, die Bewerber*innen kennenlernen und Fragen beantworten. Natürlich haben wir auch Nervennahrung in Form von Schokolade und Keksen und Getränke, um für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen. Das Auswahlkomitee sitzt währenddessen in einem anderen Raum und führt nach und nach mit jedem aus der Gruppe das Vorstellungsgespräch. Zum Abschluss führen wir die Bewerber noch einmal durch das Haus und geben einen kleinen Einblick in die Arbeitsbereiche der Bibliothek.

Dieses Jahr hatten wir einige gute Bewerber*innen und deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass wir dieses Jahr zusätzlich zu den zwei Stellen, die wir normalerweise haben, noch eine weitere Stelle besetzen dürfen, sodass wir im September drei neue Azubis in unserem Team begrüßen dürfen.

Auch wenn ich dieses Jahr fertig werde und dann kein Azubi mehr bin, freue ich mich darauf, die neuen Azubis kennenzulernen, wenn sie in meiner Abteilung sind :)

Bis zum nächsten Mal

Film oder lieber zweidimensional bewegtes Bild?

Hallöchen ihr Lieben!

Ich habe die Zeitschriftenstelle hinter mir gelassen und habe quasi kaum Zeit, einmal Luft zu holen. Es geht direkt weiter mit der nächsten Abteilung, diesmal bin ich den Monat in der Mediathek.

In der Mediathek werden AV-Medien erworben, katalogisiert, systematisiert, archiviert und für die Nutzung zur Verfügung gestellt. Sie stellt diverse Medien bereit, von DVDs zu CDs, über VHS-Kassetten bis hin zu 16mm-Filmrollen (solltet ihr nicht wissen, was für Datenträger die beiden Letztgenannten sind, habe ich den jeweiligen Wikipedia-Eintrag verlinkt). Aber auch Medienkombinationen, zum Beispiel Bücher mit CDs kann man in der Mediathek ausleihen. So sind Sprachlehrgänge, Musik, Filme und Serien die gängigsten Medien.

Aber auch wenn die Ressourcen andere sind, so ist die Bearbeitung der Medien, sprich die Katalogisierung beispielsweise, in weiten Teilen gleich mit der von Monografien. Natürlich unterscheiden sie sich in den sogenannten IMD-Typen. In der Katalogisierung beschreibt man so die physische Form eines Mediums, I steht für Inhaltstyp, M für Medientyp und D für Datenträgertyp. Beispiel: Eine Monografie, also ein Buch, hat die IMD-Typen I = Text, M = “ohne Hilfsmittel zu benutzen” und D = Band. Bei einem Film auf DVD sehen die Typen schon anders aus: I = “zweidimensional bewegtes Bild”, M = Video und D = Videodisk. Und auch wenn die Bezeichnng “zweidimensional bewegtes Bild” auf den ersten Blick ein wenig seltsam und vielleicht auch abstrakt wirkt, so beschreibt es einen Film auf DVD doch ganz gut. Und damit genug vom Exkurs zu IMD-Typen. :)

Was einem auch direkt auffällt: Es werden auch Personen in den Datensatz aufgenommen, über die man sonst nicht so genau nachdenkt, z.B. Kameramann, Regisseur, Komponist usw. Das war für mich erstmal eine neue Erfahrung, aber nichtsdesotrotz eine sehr spannende. Ich habe bis zur Ankunft in der Mediathek lediglich mit Monografien und Zeitschriften zu tun gehabt, jetzt mal DVDs und CDs in der Hand zu haben und damit zu arbeiten fällt da dann positiv auf.

Über die Mediathek können, neben verschiedenen Medien, auch Studios und Einzelkabinen gebucht werden. Diese sind schalldicht und mit allerlei Geräten ausgestattet, mit denen man z.B. Kassetten abspielen kann. Aber auch Musik machen wäre hier kein Problem, denn in einem Studio steht ein Klavier, welches auch regelmäßig gestimmt wird.

Noch bin ich nicht durch hier, ich werde also noch ein bisschen was sehen. Und vielleicht werde ich auch mehr aus der Mediathek ausleihen, vor allem bei den Sprachlehrgängen habe ich einiges Interessantes gesehen.

So, das war’s erstmal  für diese Woche. Bleibt schön gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Eine Ära geht zu Ende

Hey Ihr Lieben,

und wieder geht eine Ära zu Ende. Am 28.01.2022 habe ich meine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien und Informationsdienste im Fachbereich Bibliothek erfolgreich bestanden und bin nun als ausgebildete Fachkraft ein Teil des Teams der Teilbibliothek Bremerhaven.

Ich freue mich sehr nun eigenständig arbeiten zu können, mein Gelerntes in meinen verschiedenen Tätigkeitsbereichen anzuwenden und das Bremerhavener Team tatkräftig zu unterstützen. Nichtsdestotrotz wird dieser Beitrag mein letzter sein, aber die verbleibenden und im Sommer die neuen Azubis werden euch weiterhin, über das aufregende FaMI-Leben auf dem Laufenden halten.

Bevor ich mich jedoch endgültig verabschiede, hier noch einige Details zu den Abschlussprüfungen!

Nach Rücksprache mit meiner ehemaligen Ausbildungsleitung wurde im November kurzfristig beschlossen, dass ich die Ausbildung zum Januar hin, verkürzen werde, da eine unbefristete Stelle in der Teilbibliothek Bremerhaven ausgeschrieben wurde, die ich aber leider nicht bekommen habe. Zu meinem Glück jedoch darf ich aufgrund von personellen Veränderungen trotzdem in Bremerhaven beginnen.

Eine Verkürzung der Ausbildung kann jeder FaMI-Auszubildende in Anspruch nehmen, wenn die schulischen und praktischen Leistung dieses befürworten.
So eine Verkürzung bringt natürlich viel Stress, Druck und Schweißausbrüche mit sich, die ich am eigenen Leib erfahren musste, dennoch bin ich froh diesen Schritt getan zu haben und wie schon gesagt eine Teil des Teams geworden zu sein.

Ich würde jedem raten eine Verkürzung der Ausbildung in Betracht zu ziehen, da man nichts zu verlieren hat. Sollten die schriftlichen Prüfungen oder auch die mündliche Prüfung so schlecht ausfallen, dass der/die Auszubildende durchfällt, dann darf die Abschlussprüfungen im Mai wiederholt werden und der Prüfling muss nicht ein gesamten Jahr auf die neuen Nachschreibtermine warten. Aber ich kann euch versichern, dieser Fall ist bisher noch nicht vorgekommen.

Die schriftlichen Prüfungen sind zudem nicht so schrecklich wie man glaubt.

Der schriftliche Teil wird untergliedert in drei Abschnitte:

  • Beschaffung und Aufbereiten von Medien und Informationen
  • Wirtschaft- und Sozialkunde
  • Bereitstellen und Vermitteln von Medien und Informationen

In diesen Prüfungsabschnitten kann man jeweils 100 Punkte erreichen, abgesehen von Wirtschafts- und Sozialkunde in diesem Bereich beläuft sich die Gesamtpunktzahl auf ungefähr 70 Punkte. Das bedeutet, dass die Prüfungen allgemein nicht so ausführlich ausgerichtet werden können. Von den Prüflingen wird daher nur allgemeines Wissen gefordert, womit man ggf. täglich in einer Bibliothek zu tun hat oder wovon man in der Praxis oder in der Schule mindestens einmal von gehört hat.
Zum Beispiel den Unterschied zwischen einer Fernleihe und einem Dokumentenlieferdienst oder was ein Verbundkatalog ist etc.

Also für alle zukünftigen Azubis: macht euch nicht verrückt und geht die Prüfungen ganz entspannt an. Ihr könnt und packt das. :)

Die mündliche Prüfung bezieht sich größtenteils auf die berufliche Handlungsfähigkeit der Azubis, die sie im Laufe ihrer Ausbildung sich im Betrieb angeeignet haben.

Der erste Abschnitt der mündlichen Prüfung beginnt damit, dass man in einem separaten Raum geführt wird, indem man das erste Mal seine Prüfungsaufgaben erhält. Dabei darf man sich zwischen zwei Teilen entscheiden,

  • eine Rechercheaufgabe oder
  • eine Konzeptaufgabe.

Die Aufgaben der Recherche beziehen sich häufig auf Nutzer, die das erste Mal in einer Bibliothek sind und kein Wissen darüber besitzen, wie die Anmeldung oder die Recherche funktioniert. Das bedeutet, dass man diesen Nutzern über die Anmeldung und über die Benutzung informiert und mit ihnen zusammen erste Rechercheschritte geht.
Die Konzeptaufgabe hingegen besteht darin eine Konzept zu einem Thema (Bibliothekseinführungen, Schulungen etc.)  zu entwickeln und dieses beispielhaft dem Vorgesetzten oder einer externen Person vorzustellen.

Nachdem man sich für eine Aufgabe entschieden hat, beginnt auch schon die Vorbereitung. Der Prüfling darf dabei 15 Minuten im Katalog seiner Bibliothek recherchieren und sich nebenbei Notizen machen. Diese Notizen darf er später in die Prüfung nehmen. In den Prüfungsvorbereitungsraum, dürfen eigentlich keine Zettel mitgenommen werden, abgesehen von den Materialien aus der Einrichtung (Bibliotheksausweis, Informationsflyer etc.)
Nach den 15 Minuten der Aufregung und Nervosität geht es dann auch schon in die Vollen. Ein Prüfer holt den jeweiligen Auszubildenden aus dem Vorbereitungsraum und führt diesen in den Prüfungsraum, in dem bereits die anderen Prüfer warten.
Noch einmal tief durchatmen und schon geht es los. Natürlich geben die Prüfer noch Zeit alles aufzubauen und sich vorzubereiten.

Ich habe mich in der Prüfung für die Rechercheaufgabe entschieden. In dieser sollte ich einer Studentin die verschiedenen Angebote der Bibliothek vorstellen, wie z.B. die Fachdatenbanken, die Expertensuche etc. und Sie dabei unterstützen Literatur zu ihrem Hausarbeitsthema zu finden.
Eine Prüferin spielte dabei die rechercheunerfahrende Nutzerin, die mich mit ihren Fragen überhäufte. Ich jedoch ließ mich nicht aus der Fassung bringen, erklärte Ihr Schritt für Schritt die Startseite der Staats- und Universitätsbibliothek , die Recherche und wie in der Aufgabenstellung gefordert, die Angebote der SuUB.
Nachdem die 20-minütige Beratung abgeschlossen war, wurde ich von den verbleibenden Prüfern auf den Flur gebeten, um dort auf mein Ergebnis zu warten.
Jetzt kann ich endlich nachvollziehen, was die vorherige Auszubildende gemeint hatte, diese 10 Minuten warten auf das Prüfungsergebnis ist wirklich schlimm. Man läuft gefühlt stundenlang den Flur auf und ab und wartet darauf, hinein gebeten zu werden.
Als es dann endlich soweit war, ging alles sehr schnell. Mir wurde die Punktzahl der mündlichen Prüfung sowie der schriftlichen Prüfung mitgeteilt und schließlich das Zeugnis überreicht.

Ich  war erfolgreich ausgebildet!

 

Damit wäre ich auch am Ende der Berichtserstattung angekommen.

Ich bin froh die Ausbildung zur Fachangestellten für Medien und Informationsdienste in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen begonnen zu haben. In meiner zweieinhalb jährigen Ausbildung habe ich viele neue Personen kennen gelernt, neue Bekanntschaften geschlossen und natürlich vieles Neues gelernt.
Zudem bedanke ich mich bei allen, die mich ausgebildet haben, bei meiner Ausbildungsleitung, die mich jederzeit unterstützt hat und auch bei den verbleibenden Auszubildenden die mich die ganze Zeit ertragen mussten. :D
Den jetzigen Azubis wünsche ich weiterhin viel Spaß in der Ausbildung und ich bin glücklich euch kennengelernt zu haben, mit euch Projekte durch führen zu dürfen und vieles mehr. Bleibt wie ihr seit und ihr werdet die restliche Zeit rocken.

Ihr, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der SuUB, Ausbildungsinteressierte und weitere, könnt mich jederzeit in der Teilbibliothek Bremerhaven antreffen. Ich werde jederzeit jedem bei Fragen, ob allgemein oder über die Ausbildung, zur Seite stehen und so viel erklären wie ich nur kann.

Bis dahin und bleibt in dieser Zeit stets gesund.

 

 

 

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