Kategorie: Allgemeines (Seite 1 von 6)

Ein kleiner Weihnachtsgruß

Hallöchen ihr Lieben!

Das Datum verrät es: wir sind sehr nahe am Jahresende. Dass Weihnachten vor der Tür steht, merkt man ja frühestens am Lebkuchen und den Stollen, die es Ende September (oder August…? Jedenfalls seeeeehr früh) in Supermärkten gibt. Aber so wirklich losgehen tut es, zumindest meiner Meinung nach, erst, wenn die Weihnachtsmärkte öffnen. Da Corona auch noch dieses Jahr vor alles einen dicken Riegel schiebt, waren die Märkte auch nur mit 2G begehbar, teilweise wurden einige auch ganz abgesagt.
Jaaa, dieses Thema geht glaube ich uns allen so langsam auf den Keks. Deswegen war das an dieser Stelle auch genug davon.

Wir, die Auszubildenden der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, wünschen euch allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr. Esst fleißig Lebkuchen, Zimtsterne und Vanillekipferl (aber nicht zu viel, nicht dass euch schlecht wird) und genießt die Feiertage, die ihr alle hoffentlich mit euren Liebsten verbringen könnt.

Wir wünschen euch eine gute Zeit! Bleibt gesund, lasst euch impfen/boostern und wir sehen uns im nächsten Jahr wieder! :)

Bücherflohmarkt – Ja oder Nein?

Hey Ho ihr Lieben,

wie ihr wisst stehen pro Jahr zwei Bücherflohmärkte auf dem Plan.
An diesen Tagen verkaufen wir Medien, sprich Belletristik, Sachbücher, DVDs, CDs etc. aus unserem Flohmarktbestand, der jedes Jahr fleißig gespendet wird von den Mitarbeitern und den Mitarbeiterinnen und externen Personen.

Da dieses Jahr nun die Corona-Pandemie weiter voran läuft, haben wir beschlossen einen Hygieneplan zu erstellen, damit der Flohmarkt wenigsten dieses Jahr stattfinden darf.

Mit diesem Hygieneplan hatten wird ordentlich was zu tun. Wir mussten einen Raum finden, eigene Ideen entwickeln, die Personen zu zählen, die sich beim Flohmarkt aufhielten, ein Leitsystem erstellen und und und.

Das ist dabei herausgekommen:

  • Der Flohmarkt soll am 16.12.2021 in der Cafeteria in der Staats- und Universitätsbibliothek stattfinden.
  • Die Personen werden mit Hilfe von Körben, die man sich am Eingangsbereich der SuUB beim Sicherheitspersonal abholen können, gezählt.
  • Das Leitsystem sieht es vor, dass die Besucher von der SuUB aus zu uns kommen können und die Cafeteria über den Boulevard wieder verlassen.

Hier ein kleiner Überblick :)

Jetzt heißt es für uns hoffen, dass unser Flohmarkt auch stattfinden kann.

Wir Azubis haben uns mittlerweile dafür entschieden, dass der Bücherflohmarkt, mit dem geplanten Hygieneanforderungen, erst am 20.01. oder 27.01.2022 stattfindet, da die Online-Lehre der Bremer Universität ab den 13.12.2021 beginnt und wir finden, dass jeder Anspruch auf unseren Bücherflohmarkt hat. Wir informieren euch natürlich hier, wenn ein Termin feststeht!

 

Bis nächstes Jahr und wir halten euch auf den Laufenden.

Anfangszeit in der Leihstelle

Hallo an alle Leser*innen!
Meine Probezeit ist nun beendet, und ich habe schon einige Zeit damit verbracht, in der Leihstelle zu arbeiten. Dies ist intern meine erste Dienststelle und ich wurde sehr offen und freundlich von allen Kollegen hier begrüßt.

In der Leihstelle wird sich um alles gekümmert, was mit dem Verleih und der Rückgabe der Medien zusammenhängt: neben dem klassischen Ausleihen der Bücher an unsere Nutzer wird sich ebenfalls um vorgemerkte Medien gekümmert, die von den Nutzern abgeholt werden können – ein sehr praktischer Service, um sicherzugehen, sein gewünschtes Buch auch zu bekommen. Man arbeitet viel am Tresen und ist auch dort nicht allein mit der Ausleihe beschäftigt: auch um die Ausweise der Nutzer wird sich hier gekümmert. Von der Anfertigung bis zu Verlängerung stehen wir den Nutzern bei ihren Anliegen zur Verfügung. Eine weitere Aufgabe im gesamten Arbeitsbereich sind die Mahnungen. Auch hier geht es nicht nur um das Bezahlen der Gebühren am Tresen, denn ein Mahnungsfall kann manchmal auch komplizierter sein – ob dies nun an hohen Gebühren oder anderen Problemen liegt ist immer unterschiedlich. Im Bezug zu Mahnungen, aber auch bei anderen Anliegen wird ein reger Kontakt zu den Nutzern ebenfalls per E-Mail geführt.

Auch wenn in vielen Arbeiten ganz viel Routine hängt, gibt es immer wieder Aufgaben und Fälle, die von der Norm der Aufgaben abweichen, wodurch auch mal Abwechslung dazu kommt.

Ich finde, dass die Leihstelle ein sehr guter Punkt für den Ausbildungsstart ist: man wird zunächst mit dem konfrontiert, was man erwartet, wenn man in einer Bibliothek arbeitet. Gleichzeitig kommt jedoch auch schon viel „neues“ hinzu und man wird auch schon schnell mit den technischen Systemen vertraut.

Bis zu meinem nächsten Bericht!

Zeitschriften leben

Hallöchen ihr Lieben!

Wir Auszubildenden der SuUB kommen hier viel rum, wir haben ja auch einige Abteilungen. So lernen wir alles einmal kennen und können so auch besser nachvollziehen, wie die ganzen Zahnräder ineinandergreifen. Wie ihr vielleicht am Titel schon erahnen konntet, befinde ich mich gerade in der Zeitschriftenstelle.

Die Zeitschriftenstelle kümmert sich, anders als der Name es suggerieren mag, nicht nur um Zeitschriften per se, sondern auch um Zeitungen, E-Journals und Datenbanken. Die Mitarbeiter hier sorgen dafür, dass unsere Nutzer die oben genannten Publikationsformen nutzen können, ob als Printversion oder online im Rahmen einer Lizenz. Das sind Arbeiten, die eher im Hintergrund ablaufen, aber eine große Relevanz besitzen, denn Zeitschriften sind sehr aktuell und damit höchst interessant für viele Angehörigen der Uni und Hochschulen. Natürlich ist auch im akademischen Bereich das Neueste bedeutsam, da z.B. damit Forschung betrieben wird. Und da einzelne Lizenzen teils, und das vor allem im wissenschaftlichen Bereich, sehr teuer werden können, schließen Bibliotheken Lizenzverträge ab und stellen die Inhalte ihren Nutzern zur Verfügung.

Aber ich habe mich zu Beginn der Zeit in der Zeitschriftenstelle mit sehr alten Zeitschriften beschäftigt, die alle in unserem Katalog nachgewiesen werden sollen. Da kamen mir teils sehr alte Werke zwischen die Finger, das Älteste kam aus dem Jahr 1781, es waren „Beiträge zur physikalischen und geographischen Erd- und Völkerentwicklung, Naturgeschichte und Ökonomie“. Ich weiß, klingt trocken, aber alleine ein Werk aus dieser Zeit mal in den Händen zu halten, ist schon besonders. Und jede Kollegin, bei der ich bisher hospitiert habe, hat zwei Worte wiederholt: Zeitschriften leben. Und das stimmt auch. Das, was andere vielleicht anstrengend und manchmal auch frustrierend an der Arbeit mit Zeitschriften finden, ist in dieser Abteilung das täglich Brot (und kann auch sehr interessant sein). Zeitschriften können oft ihren Titel oder den Verlag ändern, eingestellt werden, wieder veröffentlicht werden, nur noch online weiterlaufen und und und…

Zu der Verantwortung der Zeitschriftenstelle gehört auch das Mikrofilmarchiv. Auf Mikrofilmen oder -fiches werden Zeitungen und Zeitschriften dargestellt und können an einem Mikrofilm-Scanner angeschaut werden. Nutzer haben damit auch die Möglichkeit, sich die Seiten direkt als PDF zu speichern und auf einen Stick zu ziehen. Mikrofilme sind sehr praktisch, denn sie nehmen verhältnismäßig wenig Platz weg und können einen ganzen Jahrgang auf einem Film darstellen. Allerdings wird immer ein Gerät benötigt, um sie überhaupt lesen zu können.

Somit haben die Kolleg:innen mit Zeitschriften eine Menge zu tun, von der Erwerbung über Rechnungs- und Hefteingangsbearbeitung bis hin zur Auskunft im Zeitschriften-Lesesaal und alles dazwischen. Facettenreich ist die Arbeit in der Zeitschriftenstelle also allemal und das macht die Arbeit hier, wie ich finde, auch sehr spannend.

So, das war es mit meinen bisherigen Erfahrungen aus der Zeitschriftenstelle. Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Mein Praktikum beim Klaus-Kuhnke Archiv

 

 

 

           

Hallo,

dieses Mal berichte ich euch von meinem Praktikum beim Klaus-Kuhnke-Archiv. Das Klaus-Kuhnke-Archiv ist ein Archiv für Pop und Rock Musik, welches sich auf Platten und CDs spezialisiert hat. Es befindet sich im Gebäude der Hochschule für Musik in der Innenstadt von Bremen. Das Klaus-Kuhnke-Archiv wurde von zwei Radio Bremen-Redakteuren in den siebziger Jahren gegründet und wurde nach und nach durch Erbschaften oder Abgaben von Sammlungen erweitert. Der Bestand ist inzwischen so groß, dass in der Zeit wo ich da war über einen Umzug in größere Räumlichkeiten spekuliert wurde. Die derzeitigen Räumlichkeiten bestehen aus einem großen Arbeitsraum, in welchem die Katalogisierung, Archivierung und Verwaltung des Archivs stattfindet. Des Weiteren gibt es noch einen sehr großen verwinkelten Zwischenkeller, in welchem der Bestand aufbewahrt wird. Der Bestand ist zwischen Platten und CDs getrennt und jeweils nach Anfangsbuchstaben des Interpreten sortiert. Zwischen den Platten- und CD-Regalen ist eine kleine Ecklounge, in der die Nutzer die Möglichkeit haben auf unterschiedlichste Art die gewünschte Musik abzuspielen.

Durch Corona, aber vor allem durch den technischen Fortschritt Internet, hat sich die Nutzung des Archives enorm verändert. Mir wurde erzählt, dass es früher einmal so war, dass Personen in das Archiv kamen auf der Suche nach einem bestimmten Lied, dessen Melodie sie kannten. Diese Melodie haben sie dann vorgesummt und anhand dessen haben die Mitarbeiter dann den Song herausgesucht. Heutzutage werden diese Recherchen im Internet getätigt, dadurch nimmt die Nutzerzahl Vorort des Archives ab.

Zu meinen Hauptaufgaben im Archiv gehörte das archivieren von Zeitungsartikeln. Dies vor allem deshalb, weil das Klaus-Kuhnke-Archiv neben Platten und CDs auch eine umfangreiche Sammlung an Musikliteratur mit dem Hauptaugenmerk auf Zeitschriften hat. Dazu gehörte auch die Erfassung von allgemeiner Musik Literatur.

Außerdem gehörte zu meinen Aufgaben das Archivieren von Tracks auf Platten. Platten und CDs werden bei der Ankunft erst einmal nur mit Titel und Interpret ins System gespeist. Das Erfassen der Tracks erfolgt dann später.

Mir hat dieses dreiwöchige Praktikum sehr viel Spaß gemacht. Außerdem konnte ich mein Wissen über die Vielfältigkeit der Rock-Pop Musik erweitern.

 

 

Erfahrungen aus der Teilbibliothek

Hallo Ihr Lieben,

schöne Grüße aus der Teilbibliothek Technik und Sozialwesen.

Seit dem 06. September 2021 befinde ich mich in der Teilbibliothek am Neustadtwall. Dort habe ich bereits erste Erfahrungen gemacht und die Abläufe der Teilbibliothek kennengelernt. Darunter zählen die Erwerbung, die Katalogisierung, die Aussonderungen und Umarbeitungen, die Rechnungsbearbeitung, das Klassifizieren und vieles mehr.

In der Zentrale gibt es verschiedene Abteilungen,  die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmert. In den Teilbibliotheken wiederum sind die Mitarbeiter für alle Tätigkeiten allein zuständig.
Darunter zählt der Leihstellen und Infodienst, die Erwerbung und Katalogisierung, die Aussonderungen und Umarbeitungen von den Medien, das Bearbeiten der Fernleihen, die Vorbereitung und Durchführung von Schulungen usw.

 

Jeden Mittwoch habe ich eine feste Zeit am Leihstellen- und Infotresen, dort verbuche ich Arbeitsplätze, kassiere Mahngebühren, falls diese anfallen, stelle Bibliotheksausweise aus oder verlängere diese, berate Nutzer und beantworte die allgemeinen Nutzeranliegen.

Während meiner Zeit in der Teilbibliothek durfte ich zusätzlich die Teilbibliothek Bremerhaven kennenlernen und die MitarbeiterInnen tatkräftig unterstützen. Ich bekam sogar in der kurzen Zeit ein Azubi-Projekt, indem ich Medien für die Erstsemestler heraus gesucht und präsentiert habe.
Das Projekt (Medienpräsentation) hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte meine kreative Ader wieder in Wallung bringen.

Die anderen Teilbibliotheken werde ich bis Ende des Jahres ebenfalls einen Besuch abstatten. Darauf freue ich mich schon :)

 

Im Laufe meiner Zeit am Neustadtwall habe ich zusätzlich ein Azubi-Projekt erhalten, bei dem ich den Architekturbestand der Teilbibliothek Kunst kontrolliere.

Das heißt ich fahre jeden Donnerstag einen halben Tag zur Teilbibliothek Kunst, durchforste den Architekturbestand und bestimme welche Medien in die Teilbibliothek Technik und Sozialwesen kommen und welche, wie schade es auch ist, ausgesondert werden.

Natürlich bringt dieses Projekt sehr viel Arbeit mit sich. Ich muss jedes einzelne Buch in der WinIBW und in den Online-Katalogen suchen und gleichzeitig kontrollieren, ob das Buch in einer anderen Teilbibliothek vorhanden ist.

Leider geht es momentan nur sehr stockend voran, trotzdem bin ich zuversichtlich, dass ich bis zum Jahresende einen Großenteil des Bestandes abgearbeitet habe.

 

Bis zum nächsten Mal und bleibt stets gesund :)

 

Begrüßungstag der Universität Bremen

Hallo ihr Lieben!

Gestern (am Mittwoch) fand der Begrüßungstag der Universität für alle Auszubildenden statt die an der Uni eine Ausbildung angetreten haben, darunter auch für Leonie und mich.
Angekommen konnte schon das imposante Büffet bestaunt werden – es standen Schnittchen, verschiedene Getränke, Obst und auch was zum naschen  für uns bereit.
Die Tischplätze wurden ausgelost und von uns gezogen, sodass wir alle – mit Namensschildern natürlich – bunt gewürfelt im Raum zusammensaßen. So waren wir gezwungen, uns mit den Azubis zu unterhalten, die nicht in der gleichen Einrichtung arbeiten und man konnte sich schon etwas kennenlernen.

Die Begrüßung fand durch die Direktorin und die Koordinatorin Silke Heinrich statt, die uns erst mal etwas zum Ablauf mitgeteilt haben.
Zum Einstieg gab es ein kleines, aber dafür sehr witziges Spiel, welches ich mir auch im Freundeskreis auf dem nächsten Treffen gut vorstellen könnte:

  • Jeder macht sich Gedanken über zwei Geschichten oder Fakten, die die eigene Person betreffen
  • Eine Geschichte/ein Fakt davon ist wahr, der andere ist falsch
  • Die anderen müssen in der Gruppe raten welches davon wohl wahr ist – und welches falsch und dürfen der Person dazu fragen stellen

Nach und nach haben ein paar von uns ihre Geschichten/Fakten erzählt und wir haben in der Gruppe versucht herauszufinden, welche Story nicht der Wahrheit entspricht. Darunter waren einige sehr kreative Beiträge und man konnte schon gut etwas über die einzelnen Personen erfahren.

Anschließend durften wir uns über das Büffet hermachen und auch eine ganz klassische Vorstellungsrunde durfte nicht fehlen. Dabei ist aufgefallen, das es wirklich sehr unterschiedliche Ausbildungsplätze an der Universität Bremen gibt und viele der Azubis, bevor sie sich beworben haben, nichts von der Möglichkeit wussten. Deswegen stellt die Universität für die kommenden Einstellungszeiten die Ausbildungsplätze auch bei azubiyo online, sodass man diese leichter finden kann. Vom Tischler, Informatiker, Laborant und Betriebstechniker ist alles dabei. Falls das euer Interesse geweckt hat, schaut gerne auf der verlinkten Webseite vorbei und sucht nach “Universität Bremen” um das Angebot einzusehen!

Als Verdauungsspaziergang folgte dann die Campusführung, durchgeführt von zwei freiwilligen Studierenden, die uns einen guten Einblick über den Campus geben konnten. Wichtig waren dabei vor allem die unzähligen Dinier Möglichkeiten für die Pausenzeiten, aber auch wirklich wichtige Stellen wie die Psychologische Beratungsstelle der Uni, die natürlich auch für uns offen und verfügbar ist.

Nach der Führung konnten wir eine Mittagspause einlegen – das hatte schon wieder etwas mit Essen zu tun – und danach ging es weiter mit der sehr informativen Vorstellung von unserem Personalrat.

Alles in allem war der Tag sehr angenehm und ich freue mich darauf, die nun bekannten Gesichter auf dem Campus wiederzuerkennen und sich über die einzelnen Ausbildungsplätze auszutauschen!

Schaut gerne mal bei der Instagram Seite der Uni Bremen vorbei, dort findet ihr alle Bilder des gestrigen Tages und vieles mehr.

Macht’s gut und bis bald!

Eure Maike

Zu Besuch bei der Konkurrenz

Hallo Ihr Lieben,

vor ein paar Wochen habe ich mein obligatorisches Praktikum in der Stadtbibliothek in Bremen absolviert. Die Unibibliothek ist eine wissenschaftliche Bibliothek (WB), wohingegen die Stadtbibliothek eine öffentliche Bibliothek (ÖB) ist, deshalb ist es im Zuge meiner Ausbildung Pflicht, einmal ein Praktikum in einer ÖB zu machen.

Beides sind Bibliotheken und man könnte meinen, dass es keinen großen Unterschied macht, in welcher Bibliothek man ist, aber das ist natürlich nicht so. (Ja, ich weiß der Titel ist ein bisschen reißerisch)

Abgesehen davon, dass natürlich jede Bibliothek anders ist und seine Besonderheiten hat, ist der Unterschied zwischen WB und ÖB relativ groß. Denn: Die Zielgruppe und die Zielsetzung sind eine ganz andere. Wissenschaftliche Bibliotheken bieten Fachliteratur zu diversen Fächern an. Die Zielgruppe sind Studierende und Mitarbeiter der Uni. Die meisten Bibliotheksbesucher suchen nach ganz bestimmten Büchern zu einem sehr speziellen Thema.

Im Gegensatz dazu ist die Zielgruppe von öffentlichen Bibliotheken sehr breit gefächert. Von kleinen Kindern über Schüler bis Rentner sind alle vertreten. Dementsprechend findet man hier Belletristik für jedes Alter und Interessengebiet, aber auch Fach- und Sachbücher. Die Fachbücher befinden sich auf dem Niveau von Laien, wohingegen die Medien der Unibibliothek deutlich tiefer in die Themen einsteigen und dadurch für Laien schwer verständlich sind.

In einer öffentlichen Bibliothek wird oft nichts bestimmtes gesucht, weshalb es häufiger vorkommt, dass Nutzer:innen nach Empfehlungen fragen oder einfach nur die Regale nach einem neuen Schmöker absuchen. Während meinem Praktikum habe ich also z.B. gelernt, wie Bücher präsentiert werden, sodass sie ansprechend aussehen und zum Stöbern einladen.

Vor meinem Praktikum war ich mir sehr unsicher, ob die Arbeit in einer öffentlichen Bibliothek mir gefällt, da Kinder nicht mein Spezialgebiet sind. Allerdings habe ich in den drei Wochen gelernt, dass es auch in der Stadtbibliothek sehr vielfältige Arbeitsfelder gibt. Es gibt natütlich die Kinderabteilung, aber auch eine Abteilung für Romane oder Sachbücher und aber auch Abteilungen die fast gar keinen Kundenkontakt haben wie die Erwerbung und die technische Medienbearbeitung.

Alles in allem hat mir mein Praktikum sehr viel Spaß gemacht und mir nochmal den Horizont erweitert, sodass ich mir jetzt viel besser vorstellen kann, was es außerhalb der Unibibliothek noch alles gibt und wo Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede sind. Ich würde auf jeden Fall jedem FaMI empfehlen, ein Praktikum in einer anderen Bibliothek zu machen, weil man sich anschließend viel besser vorstellen kann, wie andere Bibliotheken funktionieren und arbeiten.

Bis zum nächsten Mal!

Tester-Azubis zu Diensten!

Hallöchen ihr Lieben!

Wir hatten vergangenen Donnerstag mal wieder einen Projekttag unter uns Azubis.  Es war diesmal aber kein von uns geführtes Projekt per se, sondern wir sollten uns unter Anleitung einer SuUB-Kollegin eine bestimmte Software anschauen: H5P

Aber was ist H5P eigentlich? Das haben wir uns, glaube ich, alle gefragt. Zum Glück ist eine Onlinesuchmaschine unser bester Freund im Internet und so findet man heraus, dass H5P eine freie und quelloffene Software des norwegischen Unternehmens Joubel zum Erstellen von Lerninhalten ist. Es ist webbasiert, weshalb man nichts downloaden muss, alles funktioniert im Browser. Wir sollten nun herausfinden: Was kann H5P eigentlich und Eignet es sich für die SuUB?

Also haben wir uns alle erstmal in das Tutorial gestürzt, um erstmal einen groben Überblick zu bekommen. Ich persönlich empfand diesen als ziemlich vielversprechend, man kann eine Menge mit H5P anfangen. Präsentationen, Quizzes, interaktive Videos, 3D-Rundgänge uvm. An Letzterem haben wir uns dann gemeinsam als Gruppe heran gewagt und haben alle erstmal Fotos machen müssen. Wir wollten einen Rundgang von der Bibliothek machen (klar) und wollten damit alle wichtigen Punkte aufzeigen. Das kann beispielsweise Erstsemestern, die sich einen ersten Überblick über die wichtigen Anlaufstellen in der SuUB verschaffen wollen, eine große Hilfe sein. Und ein Prototyp war auch schnell fertig. Danach haben wir noch andere Dinge ausprobiert, z.B. Kreuzworträtsel oder ein Memory-Spiel.

Das war alles ganz witzig und hat auch eine Menge Spaß gemacht. Wir alle waren aber etwas skeptisch, ob man H5P wirklich (und im vollen Umfang) für die SuUB nutzen kann. Klar, das mit dem 3D-Rundgang ist super und sehr nützlich, aber um die Inhalte dauerhaft abrufen zu können, muss man eine bezahlte Mitgliedschaft haben. Zudem kann man die Inhalte nicht downloaden, weshalb man wahrscheinlich auch immer eine funktionierende Internetverbindung braucht. Und da das Internet ja immernoch “Neuland” ist, ist das nicht immer garantiert (ich weiß, das Meme ist schon alt, aber leider aktuell). Für die Berufsschule aber würden wir das klasse finden, es würde den normalen Unterricht auflockern. Aber wir empfinden es eben auch als solches: eine Software, die primär in Schulen zum Einsatz kommt.

So, ihr habt jetzt einen grundlegenden Eindruck von H5P bekommen. Und den haben wir auch bekommen, sehen es aber eben nicht im Einsatz in der Bibliothek. Zumindest nicht im vollen Umfang.

Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Meine Zeit bei Kamloth + Schweitzer

                                                                                                 

Hallo,

dieses Mal Berichte ich von unserem Praktikum beim Fachbuchhandel. Dieses habe wir bei Kamloth + Schweizer absolviert. Dieses Praktikum sollte eigentlich im Frühjahr stattfinden, wurde aber auf Grund von Corona und des Umzuges der Geschäftsadresse verschoben.

Am ersten Tag hatten wir als Willkommen direkt einen Termin mit dem Chef. Dieser hat uns den Aufbau und die unterschiedlichen Geschäftsfelder von Kamloth + Schweitzer erklärt. Kamloth + Schweitzer ist ein deutschlandweit fungierendes Unternehmen, das sich auf Fachliteratur spezialisiert hat. Die Firma beliefert die unterschiedlichsten Kunden mit ihrer Ware. Ein großer Teil dieser Kunden sind auch Bibliotheken. Auch die Staats- und Universitätsbibliothek gehört zu ihren Kunden.

In unserer Zeit bei Kamloth + Schweitzer durften wir uns die unterschiedlichen Abteilungen anschauen. So waren wir von der Warenannahme, die jeden Morgen stattfand, bis zum Verkauf der Ware im Laden an der Haltestelle Domsheide, einmal dabei. Auch die unterschiedlichen anderen Geschäftsfelder wurden uns, wenn auch kurz einmal nahegebracht.

Durch die freundliche Aufnahme in die jeweiligen Teams konnte man sich einen guten Überblick der Aufgaben in den einzelnen Abteilungen einholen.

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