Kategorie: Ausbildung (Seite 1 von 5)

Alle Informationen zur FaMI-Ausbildung

Dürfen wir vorstellen: Unsere Ausbildung an der Uni Bremen!

Wenn man Universität denkt, dann kommen Assoziationen wie “Wissenschaftlich”, “Studium” oder ähnliches. Aber mal ganz ehrlich: Wusstet ihr, dass man an der Uni auch eine Ausbildung machen kann? Nein? Tja, dann haben wir genau die richtige Veranstaltung für euch: Die Open Campus Week, die heute gestartet ist!

Normalerweise findet die, wenn nicht gerade Corona wäre, auf dem Campus statt. So richtig mit Pavillons, Glücksrad, kleinen Geschenken (wie Kulis, Bleistifte, Lesezeichen, … ihr kennt das ja) und natürlich einer Menge Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten. Aber da uns die Pandemie noch nicht loslässt (aber zumindest nicht mehr so fest zudrückt), findet die Open Campus Week online statt. Und das, was wir sonst in den Pavillons gemacht hätten, machen wir nun eben per Zoom. Nur ohne Glücksrad und so…

Wie das Programm aussieht und wie ihr euch für Veranstaltungen anmeldet, könnt ihr übrigens hier finden —> https://www.uni-bremen.de/open-campus/programm/live-programm

Zudem gibt es auch ein kleines Video, welches das vielfältige Ausbildungsangebot der Uni schön zusammenfasst.

Wir stehen dann den Fragenden Rede und Antwort zu unserer Ausbildung, ob allgemein oder speziell zum Beruf, in den Azubi-Lounges jeweils am 08.06. von 15-17 Uhr und am 11.06. von 14:30-15:30 Uhr. Jede/r, der/die möchte, ist natürlich willkommen, seine/ihre Fragen zu stellen. Und wir versuchen natürlich, sie bestmöglich zu beantworten.

Also, seid nicht schüchtern und schaut gerne vorbei! Wir freuen uns auf euch! :)

SG21 oder besser gesagt “Zeitschriftenstelle”

Huhu Ihr Lieben,

seit Dezember letzten Jahres befinde ich mich in der Abteilung „Zeitschriftenstelle“ oder kurzgefasst im SG21.

In dieser Abteilung werden Zeitschriften und Zeitungen erworben, eingecheckt und natürlich ins System eingepflegt bzw. eingearbeitet.
Aber natürlich ist das noch nicht alles, neben diesen Aufgaben werden Magazinrevisionen, Umarbeitungen, Nutzerberatungen, Titeländerungen etc. in Angriff genommen.

Zudem werden auch Online-Zeitschriften und –Zeitungen erworben und eingearbeitet, damit die Nutzer auf diese über der E-LIB der SuUB zugreifen können.
Während der Zeit im SG21 erhält man zudem eine Einführung ins Mikrofilmarchiv.

Die SuUB Bremen ist bekannt für ihren umfangreichen Bestand an historischen deutschsprachigen Zeitungen auf Mikroform (zur Zeit ca. 35.000 Mikrofilme und ca. 25.000 Mikrofiches). Auch die bremischen Zeitungen sind fast alle verfilmt und im Mikrofilmarchiv zu benutzen. (Link: https://www.suub.uni-bremen.de/standorte/zentrale/mikrofilmarchiv/ – Gesehen am 03.06.2021)

Wie ihr schon aus meinen letzten Beitrag entnehmen könnt, hatte ich das Glück die neuen Mikrofilmscanner „ScanPro 3000“ kennenzulernen, für die Nutzung eine ausführliche Benutzungsanleitung zu schreiben und eine Einführung in die Benutzung zu geben.

 

Durch die Corona-Pandemie müssen, wie in anderen Bereichen auch die Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen eingehalten werden.

Das heißt, das Erklären und Zeigen der einzelnen Arbeitsschritte verläuft über Webkonferenzen, Bildschirmübertragungen oder in Besprechungsräumen per Beamer. Obwohl es eine ziemliche Umstellung ist, hat man sich mittlerweile an die ganzen Änderungen gewöhnt und hofft natürlich das die Ausbildung bald wieder von Angesicht zu Angesicht stattfinden kann.

 

Weitere Informationen zu der Zeitschriftenstelle könnt ihr aus einem ehemaligen Blogeintrag entnehmen (Link: https://blogs.uni-bremen.de/bibgebabbel/2020/06/08/neue-abteilung-zeitschriftenstelle/)

 

Bis zum nächsten Mal und bleibt gesund :)

Film ab!

FAMIs wird nachgesagt, sie sein eher schüchtern und vergraben sich lieber hinter Büchern, als sich vor einem großen Publikum zu präsentieren. Dieses Klischee trifft garantiert nicht auf jeden zu. Dennoch sind nicht alle von uns jubelnd aufgesprungen, als uns die Frage erreichte, ob wir nicht bei einem Video mithelfen wollen. Trotzdem haben wir uns todesmutig der Herausforderung gestellt, haben die Bibliothek nach schönen Kulissen durchsucht, ein Drehbuch verfasst und nichtzuletzt uns selbst als Model und Schauspieler zur Verfügung gestellt.

Das Video entstand zusammen mit zahlreichen anderen (ehemaligen) Auszubildenden und Ausbildern der Uni Bremen, in dem wir viele der Ausbildungsberufe vorstellen, die hier ausgeübt und gelehrt werden. Es wurde produziert für die Open Campus Week, die vom 07. – 11.06. stattfindet. Am Dienstag (08.06.) findet der Career Day statt, bei dem ihr diese Ausbildungsberufe kennenlernen könnt. Hier wird dann auch unser kleiner Film zu sehen sein

Schaut gerne vorbei :)

Den Link bekommt ihr natürlich bei uns, sobald er verfügbar ist.

Die schriftliche Abschlussprüfung

Anfang Mai war es für mich soweit: die schriftliche Abschlussprüfung stand an. Aufgeteilt ist diese in drei Teile mit den schönen Namen Beschaffung & Aufbereitung, Bereitstellen & Vermitteln und Wirtschaft- & Sozialkunde. Hinter diesen Teilen verstecken sich dann die aus der Berufsschule bekannten Fächer, oder zumindest der Großteil davon. Teil 1 umfasst die beiden praxisbezogenen Fächer Methoden und Verfahren fachübergreifend und Bibliothek sowie RDA. Inhaltlich geht es um die Erwerbung von Medien, Klassifikationen, Urheberrecht und natürlich das Katalogisierungsregelwerk RDA. In Teil 2 kommt nochmal M+V Bibliothek dran, diesmal liegt der Schwerpunkt aber auf der Auskunft. Den größten Anteil hat Informationsmanagement mit Fragen zu Datenschutz und -sicherheit, Suchmaschinen, Recherche und Datenbanken. Und auch Englisch findet hier seinen Platz mit ein paar kleinen Aufgaben. Teil 3 lässt sich klar von den anderen beiden abgrenzen, hier geht es um Betriebslehre und Politik. Als Themen hatten wir hier unter anderem Marketing, Statistik, Sozialversicherungen und Arbeitsrecht.

Wie ihr merkt: ganz schön viel Inhalt. Auch wenn der Schwerpunkt auf den Themenbereichen liegt, die noch nicht in der Zwischenprüfung abgefragt wurden, ist es eine ganze Menge Stoff, den man sich irgendwie merken muss. In meinem Fall hieß das: drei Wochen vorher Prüfungsurlaub nehmen und dann Lernzettel über Lernzettel schreiben. Verbraucht hab ich dafür ungefähr einen Collegeblock und drei Kugelschreiber. In dieser Zeit hat weiterhin Schule stattgefunden, aus Sicherheitsgründen aber nur als Distanzunterricht. Auf der einen Seite ist das natürlich hilfreich, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten, andererseits fand ich es aber schwierig, mich fast nur allein vorzubereiten. Etwas Abhilfe schaffen konnte eine virtuelle Lerngruppe mit Klassenkameradinnen, aber so ganz das gleiche wie zusammen vor Ort lernen ist das dann doch nicht. Und mal was anderes sehen als den eigenen Schreibtisch wäre auch schön gewesen. Aber irgendwie haben wir es alle überstanden und sind bis zur Prüfung nicht dem Lernwahnsinn verfallen.

Die Prüfung selbst ist auf zwei Tage aufgeteilt. Am Mittwoch standen Teil 1 und 3 auf der Tagesordnung, Freitag durften wir nochmal für Teil 2 anrücken. Dadurch waren die Prüfungstage etwas entzerrt, auch wenn ich Mittwoch nachmittag direkt gedanklich in den “Prüfung geschafft”-Modus gewechselt habe und mich für Freitag deshalb nochmal ordentlich anstrengen musste. Vom Schwierigkeitsgrad fand ich die Prüfung ziemlich ausgewogen. Auf der einen Seite gab es Fragen, die wir in der Vorbereitung schon besprochen haben; auf der anderen Seite aber auch ein paar Aufgaben, bei denen man kurz im Gedächtnis kramen musste. Insgesamt fand ich aber alle Teile in der vorgesehenen Zeit gut machbar und ich hätte mir etwas weniger Prüfungspanik erlauben können. Das weiß man vorher aber ja nicht.

Ganz vorbei ist es noch nicht mit dem Prüfungsstress, denn Ende Juni steht noch der praktische Teil an. Dabei wird eine Praxissituation nachgestellt, beispielsweise ein Auskunftsgespräch. Deshalb werde ich bis dahin auch wieder im Infoteam eingesetzt, um hoffentlich nochmal möglichst viel Erfahrung zu sammeln.

Neue Info aus dem Mikrofilmarchiv

Seit vorletzter Woche Donnerstag stehen die neuen Mikrofilmscanner „ScanPro 3000“ im Lesesaal bereit.

Aufgrund der langanhaltenden Corona-Pandemie, die uns denke ich mal alle bereits auf den Magen schlägt, dürfen die neuen Scanner noch nicht für die Nutzer bereitstehen bzw. von diesen noch nicht genutz werden.

Jedoch nicht alles ist schlecht, durch die kleine Pause habe ich eine ausführliche Einführung in die neuen Scanner erhalten und kann mit den neuen Informationen eine ausführliche Bedienungsanleitung für die zukünftigen Benutzer der Geräte verfassen.

Ich freue mich auf den Tag, an dem die neuen Scanner eingeweiht werden.

 

Bis dahin und bleibt weiterhin schön gesund :)

Abseits vom Ausbildungsalltag

Hallo zusammen,

am 11. fand der sogenannte Azubitag statt. Das ist ein Tag im Monat, an dem wir uns (virtuell) treffen und an einem bestimmten Projekt arbeiten. Dieses Mal war das die Vorbereitung auf die Open Campus Week, die vom 7. – 13. Juni stattfinden soll. Wenn es möglich ist, soll sie in Präsenz stattfinden, aber das bleibt noch abzusehen, je nach dem, wie sich die Infektionslage entwickelt. Wenn eine Präsenzveranstaltung nicht möglich ist, wird die Woche digital stattfinden.

Am 8.6. findet im Zuge dieser Open Campus Week der Career Day statt. An diesem Tag werden wir Azubis einen Stand betreuen, an dem wir unseren Ausbildungsberuf vorstellen und allen Interessenten Frage und Antwort stehen. Da noch nicht sicher ist, in welcher Form der Stand realisiert werden kann, planen wir im Moment beide Optionen, so sind wir (hoffentlich) auf alles vorbereitet.

Geplant ist auf jeden Fall jede Menge Infos, ein Ausbildungsflyer, den wir selbst gestaltet haben und natürlich Give-Aways (die gehen immer :D). Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie sich die Lage noch entwickelt und halten euch natürlich auf dem Laufenden.

Bis zum nächsten Mal!

 

Update 24.03.: Gestern wurde entschieden, dass die Open Campus Week auf jeden Fall digital stattfinden wird. Wie das alles genau aussehen wird, werden wir euch natürlich so bald wie möglich mitteilen.

Hilfe – Zwischenprüfung

Endlich geschafft!

Am 22.02.21 waren für Noomi und mich die Zwischenprüfungen angesetzt.
3 Stunden schreiben, schwitzen und Panik.


Am Montag um 9:45 Uhr wurden die FaMIs des zweiten Lehrjahres in die Aula des Aus- und Fortbildungszentrum in Bremen begleitet und ihren jeweiligen Tischen zugewiesen.

Die Fenster in der Aula waren dauerhaft geöffnet und zwischen den Arbeitsplätzen war genug Platz, um den Mindestabstand zu gewährleisten. Auf Grund der Pandemie musste jeder Prüfling zusätzlich eine Bescheinigung abgeben, in der stand das dieser keine Erkältungsymptome aufweißt.

 

Die Prüfung wurde in drei Abschnitte unterteilt:

  • Beschaffung, formale Erfassung
  • Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Kurz nach Zehn ging es auch schon mit dem ersten Prüfungsteil los.

Beschaffung und formale Erfassung setzt sich zusammen aus den Unterrichtsfächern RDA und Methoden + Verfahren Fachübergreifend.
In der Prüfung mussten wir zuordnen welcher Fachbereich (Bibliothek,  Archiv,  Bildagentur, Information u. Dokumentation, Med. Dokumentation) zu welchen Aufgabenbereichen gehört, eine komplette Titelaufnahme zu dem Exemplar “Der Gesang der Flusskrebse” erstellen und noch vieles mehr.

 

Nach Abgabe der Prüfung war dann erstmal eine Verschaufpause angesagt, in der wir etwas essen und trinken konnten.

 

Danach ging es weiter mit den Unterrichtsfächern Informationsmanagement, Englisch und dem Organisationsteil aus Betriebslehre.
Diese Prüfung war etwas umfangreicher als die Erste.
Abgefragt wurde teilweise allgemeines Wissen: Wie setzt sich eine ISBN zusammen; was versteht man unter Datenschutz usw.

 

Die letzte Prüfung war, nach meiner Meinung die Schwerste von allen.
Betriebslehre und Politik.
Angefangen mit dem wichtigsten Abschnitten im Ausbildungsvertrag, bis hin zu Kaufvertragsstörungen und Kreditsicherheit.

 

Im Großen und Ganzen haben die Zwischenprüfung einiges an Wissen gefordert und waren Nervenraubend, aber nichtdestotrotz war nach meiner Meinung alles machbar, solange man im Unterricht aufgepasst hat.

 

Die Zwischenprüfungen sind eine Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen und werden daher nicht gewertet.
Zusätzlich dient sie dazu dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule einen Zwischenstand der Leistungen des Azubis zu geben.

 

Bis zum nächsten Mal :)

Wie komme ich an Bücher, die es nicht in meiner Bibliothek gibt?

Mit dieser Frage, bzw. der Antwort darauf beschäftigt sich meine aktuelle Abteilung: die Fernleihe.

Das Ziel der Fernleihe ist es, einen möglichst guten / uneingeschränkten Zugang zu wissenschaftlicher Literatur zu haben. Nutzer von kleineren Bibliotheken haben den Nachteil, dass ihre Bibliothek weniger Bücher besitzt und deshalb die gewünschten Bücher nicht immer zu finden sind. In diesem Fall kann man Bücher oder Teile davon in einer anderen Bibliothek bestellen.

Die Abteilung der Fernleihe hat  4 Hauptaufgaben:

  1. Die aktive Fernleihe: Wenn Nutzer aus anderen Bibliotheken ein Buch aus unserem Bestand bestellen, wird zu allererst die Bestellung geprüft. Ist das Buch im Moment ausgeliehen? Anschließend muss das Buch aus dem Regal gesucht, auf das Konto der bestellenden Bibliothek gebucht und verschickt werden. Das passiert eintweder per Post oder mit dem Büchertransportdienst, das heißt, das Buch wird erst nach Göttingen gebracht, dort der jeweiligen Zielbibliothek zugeordnet und dann weitertransportiert.
    Wenn nur ein Teil (z.B. ein Kapitel oder ein Aufsatz aus einer Zeitschrift) gewünscht ist, wird dieser eingescannt und verschickt. Dabei muss darauf geachtet werden, das Urheberrecht einzuhalten. Das bedeutet konkret, dass maximal 10% des Buchs kopiert werden dürfen.
  2. Die passive Fernleihe: Wir als größere Bibliothek haben schon ganz schön viele Bücher, aber es gibt natürlich auch ganz viele Bücher, die wir nicht haben. Wenn ein Nutzer aus unserer Bibliothek ein Buch aus einer anderen Bibliothek bestellt, schickt die Bibliothek uns das Buch. Damit unser Nutzer das Buch auch ausleihen kann, muss ein Behelfsdatensatz angelegt werden. Anschließend kann das Buch auf das Bibliothekskonto des Nutzers gebucht werden und er kann es ausleihen.
  3. Subito: Das ist ein kommerzieller Dokumentenlieferdienst. Hier kann sich jeder anmelden und bei allen Bibliotheken, mit denen Subito einen Vertrag hat, bestellen. Der Fokus liegt, wie der Name schon sagt, darin, Kopien von Teilen eines Buches zu liefern, aber auch hier kann man ganze Bücher zur Ausleihe bestellen. Die eingehenden Bestellungen müssen zunächst, wie bei der Fernleihe, auf Verfügbarkeit und Urheberrecht geprüft werden. Dann muss das Buch aus dem Regal gezogen werden und entweder die entsprechenden Seiten kopiert werden, oder das Buch wird verbucht und an den Nutzer geschickt.
  4. Kopienlieferservice: Diese Aufgabe wurde auf Grund von Corona ins Leben gerufen. Damit unsere Nutzer weniger in die Bibliothek kommen müssen, können sie auf der Homepage ein Formular ausfüllen und bekommen dann den gewünschten Abschnitt eines Buchs als Kopie.

Die Kopiebestellungen und aktiven Fernleihen werden ein Mal am Tag morgens ausgedruckt, werden dann geprüft und dann den Tag über bearbeitet. Subitobestellungen werden automatisch ausgedruckt, sobald sie eintreffen und dann so schnell wie möglich bearbeitet. Das ist einer der großen Vorteile von Subito gegenüber der Fernleihe: die kurzen Lieferzeiten. Dafür müssen die Nutzer allerdings auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Aus alt mach digital – Die Digitalisierung

Da es so langsam auf das Ende meiner Ausbildung zugeht, stehen noch einige der “kleineren” Abteilungen in meinem Ausbildungsplan. Anfang des Jahres war ich in der Mediathek und danach ging es weiter in die Digitalisierung.
Wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich hier alles darum, Medien digital zu Verfügung zu stellen. Im Genauen bedeutet das, dass Bücher gescannt werden, um sie dann als PDF online anzubieten. Dabei werden einerseits Werke von regionalhistorischer Bedeutung digitalisiert, also alles was sich mit Bremen und umzu beschäftigt. Ihr könnt euch zum Beispiel die Bremer Adressbücher der Jahre 1794 bis 1980 online anschauen. Es werden aber auch in Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und weiteren Bibliotheken auch größere überregionale Projekte durchgeführt, zum Beispiel zu den Zeitungen des 17. Jahrhunderts.

Der V-Scanner.

Der Aufsichtscanner.

Der Weg eines Buchs durch die Digitalisierung beginnt erstmal mit einer Kontrolle, ob das Buch in seinem aktuellen Zustand überhaupt gescannt werden kann oder ob es erst restauriert werden muss, da es sich natürlich eher um ältere, schützenswerte Bücher handelt. Dabei wird auch festgelegt, auf welchem der Scanner das Buch gescannt werden kann. Es gibt zum einen einen Aufsichtscanner, bei dem das Buch flach aufgeschlagen gescannt wird. Die zweite Möglichkeit ist der V-Scanner, bei dem die beiden Platten ein V bilden, um so den Buchrücken zu schonen. Als letztes gibt es noch den Durchlaufscanner, mit dem einzelne Seiten schnell gescannt werden können.
Zum scannen muss für jedes Buch ein entsprechender Rahmen eingestellt werden, damit nur ein kleiner schwarzer Rand um die Seiten bleibt und man den Inhalt gut erkennen kann. Nachdem das erledigt ist, kann es quasi losgehen. Je nachdem, wie dick das Buch ist, ist man auch ein bisschen mit dem Scannen beschäftigt, aber immerhin sieht man seinen Fortschritt ganz schön.

Irgendwann ist man dann fertig mit dem Scannen, aber das war es noch nicht. Die einzelnen Bilder müssen dann noch strukturiert werden. Dazu wird ein spezielles Programm genutzt, in das die Scans hochgeladen werden. Hier kann man dann Abschnitte einfügen und so das Inhaltsverzeichnis des Buches auf die Scans übertragen. Auch die Seitenzählung wird hier eingefügt, sodass die Recherche für Nutzer*innen am Ende leichter ist. Auch die Titeldaten der Vorlage werden mit eingefügt, damit man genau weiß, was hier gescannt wurde. Und natürlich wird auch die Qualität der Scans geprüft, damit sich keine schiefen Seiten oder Finger im Bild mit einschleichen. Zu guter letzt wird aus den einzelnen Bilder noch eine PDF erstellt, die dann online auf dem Digitalisierungsportal hochgeladen wird. Für manche der dort verfügbaren Scans ist es auch möglich, direkt die Volltexte zu durchsuchen. Das funktioniert dann über OCR (Optical Character Recognition).

Die Zeit in der Digitalisierung war für mich ein interessanter Einblick und es war spannend zu sehen, mit wie vielen anderen Abteilungen zusammengearbeitet wird. Dass auch ein nicht geringer Teil an IT dabei war, war für meine Technik-Begeisterung natürlich nochmal besser.

SuUB sucht die nächsten Azubis!

Hallöchen ihr Lieben!

Wir hoffen sehr, dass ihr gut ins Jahr 2021 gekommen seid. Es kann ja nur besser werden als 2020, richtig…?

Für uns alle fing das neue Jahr mit Arbeit an. Neue Abteilungen, Prüfungen stehen an und, wie immer um diese Zeit des Jahres, stellen sich die BewerberInnen für die Ausbildung zum/r FaMI 2021 vor. Und wir Azubis haben auch hier eine Aufgabe. Wir sollen die BewerberInnen “bespaßen”, wenn sie selbst natürlich gerade nicht im Auswahlgespräch sind.

Wäre jetzt keine Pandemie, hätten wir die BewerberInnen alle in der Bibliothek empfangen, ihnen die Räumlichkeiten gezeigt und uns ihren Fragen gestellt, die sie im Gespräch nicht stellen wollten oder vergessen haben zu stellen. Außerdem können Azubis wohl am Besten beschreiben, wie ihr eigener Alltag aussieht. Dabei hätte es dann auch Kekse und andere Süßigkeiten gegeben und irgendwann wären sie gegangen oder wir bringen sie runter, wenn sie an der Reihe sind, sich vorzustellen.

Nun haben wir aber eine Pandemie und den damit verbundenen Lockdown, weswegen die Auswahlgespräche und damit auch unser Programm online stattfand. Da muss man sich ein bisschen umorientieren. Deswegen haben wir uns gedacht, dass man einfach eine Präsentation anfertigt, die grob unsere Ausbildung in der SuUB darstellt und wir dazu natürlich auch ein bisschen was erzählen. Danach standen wir den BewerberInnen auch Rede und Antwort. Aber ganz ehrlich: Es ist zwar klasse, dass es überhaupt möglich war, aber es ist eben nicht dasselbe. Man kommt “live” einfach besser ins Gespräch, ist vor Ort und man wird sogar verpflegt. Aber es ist natürlich der Situation geschuldet, in der wir alles tun sollten, um dieser bald entgehen zu können.

Trotzdem hat es Spaß gemacht, die potentiellen KollegenInnen im Voraus kennenzulernen. Wir sind sehr gespannt, welche wir im kommenden September in unseren Reihen begrüßen dürfen. Und selbstverständlich halten wir euch darüber auf dem Laufenden!

Bis dahin eine gute Zeit und bleibt gesund!

« Ältere Beiträge

© 2021 bibgebabbel

Theme von Anders NorénHoch ↑