Kategorie: Ausbildung (Seite 1 von 7)

Alle Informationen zur FaMI-Ausbildung

Bücherflohmarkt – Ja oder Nein?

Hey Ho ihr Lieben,

wie ihr wisst stehen pro Jahr zwei Bücherflohmärkte auf dem Plan.
An diesen Tagen verkaufen wir Medien, sprich Belletristik, Sachbücher, DVDs, CDs etc. aus unserem Flohmarktbestand, der jedes Jahr fleißig gespendet wird von den Mitarbeitern und den Mitarbeiterinnen und externen Personen.

Da dieses Jahr nun die Corona-Pandemie weiter voran läuft, haben wir beschlossen einen Hygieneplan zu erstellen, damit der Flohmarkt wenigsten dieses Jahr stattfinden darf.

Mit diesem Hygieneplan hatten wird ordentlich was zu tun. Wir mussten einen Raum finden, eigene Ideen entwickeln, die Personen zu zählen, die sich beim Flohmarkt aufhielten, ein Leitsystem erstellen und und und.

Das ist dabei herausgekommen:

  • Der Flohmarkt soll am 16.12.2021 in der Cafeteria in der Staats- und Universitätsbibliothek stattfinden.
  • Die Personen werden mit Hilfe von Körben, die man sich am Eingangsbereich der SuUB beim Sicherheitspersonal abholen können, gezählt.
  • Das Leitsystem sieht es vor, dass die Besucher von der SuUB aus zu uns kommen können und die Cafeteria über den Boulevard wieder verlassen.

Hier ein kleiner Überblick :)

Jetzt heißt es für uns hoffen, dass unser Flohmarkt auch stattfinden kann.

Wir Azubis haben uns mittlerweile dafür entschieden, dass der Bücherflohmarkt, mit dem geplanten Hygieneanforderungen, erst am 20.01. oder 27.01.2022 stattfindet, da die Online-Lehre der Bremer Universität ab den 13.12.2021 beginnt und wir finden, dass jeder Anspruch auf unseren Bücherflohmarkt hat. Wir informieren euch natürlich hier, wenn ein Termin feststeht!

 

Bis nächstes Jahr und wir halten euch auf den Laufenden.

Anfangszeit in der Leihstelle

Hallo an alle Leser*innen!
Meine Probezeit ist nun beendet, und ich habe schon einige Zeit damit verbracht, in der Leihstelle zu arbeiten. Dies ist intern meine erste Dienststelle und ich wurde sehr offen und freundlich von allen Kollegen hier begrüßt.

In der Leihstelle wird sich um alles gekümmert, was mit dem Verleih und der Rückgabe der Medien zusammenhängt: neben dem klassischen Ausleihen der Bücher an unsere Nutzer wird sich ebenfalls um vorgemerkte Medien gekümmert, die von den Nutzern abgeholt werden können – ein sehr praktischer Service, um sicherzugehen, sein gewünschtes Buch auch zu bekommen. Man arbeitet viel am Tresen und ist auch dort nicht allein mit der Ausleihe beschäftigt: auch um die Ausweise der Nutzer wird sich hier gekümmert. Von der Anfertigung bis zu Verlängerung stehen wir den Nutzern bei ihren Anliegen zur Verfügung. Eine weitere Aufgabe im gesamten Arbeitsbereich sind die Mahnungen. Auch hier geht es nicht nur um das Bezahlen der Gebühren am Tresen, denn ein Mahnungsfall kann manchmal auch komplizierter sein – ob dies nun an hohen Gebühren oder anderen Problemen liegt ist immer unterschiedlich. Im Bezug zu Mahnungen, aber auch bei anderen Anliegen wird ein reger Kontakt zu den Nutzern ebenfalls per E-Mail geführt.

Auch wenn in vielen Arbeiten ganz viel Routine hängt, gibt es immer wieder Aufgaben und Fälle, die von der Norm der Aufgaben abweichen, wodurch auch mal Abwechslung dazu kommt.

Ich finde, dass die Leihstelle ein sehr guter Punkt für den Ausbildungsstart ist: man wird zunächst mit dem konfrontiert, was man erwartet, wenn man in einer Bibliothek arbeitet. Gleichzeitig kommt jedoch auch schon viel „neues“ hinzu und man wird auch schon schnell mit den technischen Systemen vertraut.

Bis zu meinem nächsten Bericht!

(Fast) Finale

Am Anfang der Ausbildung wird jeder Azubi durchs Haus geführt und bekommt alle zukünftigen Abteilungen zu sehen. Das Infoteam ist dabei eine der letzten Stationen. Am Anfang wird einem gesagt “da kommst du ganz zum Schluss hin, wenn du alles gelernt hast”. Jetzt, etwas mehr als zwei Jahre später weiß ich, das ist wahr und nicht wahr gleichzeitig.

Vor meinen ersten Infostunden, die ich alleine am Tresen verbracht habe, war ich relativ aufgeregt, da ich nicht wusste, mit was für einer Frage der nächste Nutzer um die Ecke kommt. Ein paar Infostunden später hat sich die Aufregung gelegt und es hat sich ein wenig Routine breit gemacht. Die häufigsten Fragen (“Wie funktioniert das Drucken?”, “Ich suche dieses Buch…” und “Ich suche Bücher zu diesem Thema…”) sind relativ leicht zu beantworten, wenn man weiß, wie man danach sucht. Und ich habe gelernt:

Ich muss nicht alles wissen.

Aber wissen, wo es steht, oder wen man fragen kann. Und davon habe ich zum Glück in den letzten zwei Jahren ganz viel gelernt. Ich weiß nicht, wo die Zeitschrift “Deutschunterricht” steht. Aber ich weiß, wo ich nachschauen kann und kann dem Nutzer erklären, wie er die Zeitschrift zukünftig selber findet.

Was ich am Infodienst so toll finde, ist, dass man merkt, was man alles gelernt hat. Über die Zeit hat man oft das Gefühl, “nur” der Azubi zu sein, der gar nicht genau weiß, was wie funktioniert aber an der Auskunft wird man mit jeder möglichen Art von Frage konfrontiert, auf die ich (meistens) eine Antwort weiß oder finde. Und das ist echt toll zu sehen.

Außerdem gehört zum Infoteam mehr als nur am Tresen sitzen und Däumchen drehen. Jeder Azubi hat im Infoteam die Aufgabe, vermisste oder verstellte Bücher zu suchen und vor allem: wiederzufinden. Das klappt leider nicht immer aber ich gebe mein bestes, so viele Bücher wie möglich aufzustöbern. Außerdem hab ich als Azubi ein Projekt, an dem ich arbeiten kann. Für mich ist das das Erstellen von Untertiteln und das Bearbeiten von Erklärvideos für unsere Webseite und den YouTube-Kanal.

Auch zum Infoteam gehört die Durchführung von Schulungen und Bibliothekseinführungen. Diese sind sehr unterschiedlich, jenachdem, ob die Schulung für eine Schulklasse, Erstsemester oder fortgeschrittene Studierende ist. Bis jetzt durfte ich bei ein paar Schulungen zusehen und nächste Woche sogar selber eine durchführen. Das treibt die Aufregung wieder in die Höhe, ist aber auch eine gute Prüfungsvorbereitung, von daher bin ich sehr gespannt, wie das wird.

All das zusammen macht die Arbeit sehr abwechslungsreich und spannend, sodass es nie langweilig wird. Denn irgendetwas zu tun gibt es immer.

Ich bin sehr gespannt, wie es noch weitergeht, bis nächstes Jahr im Sommer dann die Abschlussprüfung ansteht :O

Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal!

Zeitschriften leben

Hallöchen ihr Lieben!

Wir Auszubildenden der SuUB kommen hier viel rum, wir haben ja auch einige Abteilungen. So lernen wir alles einmal kennen und können so auch besser nachvollziehen, wie die ganzen Zahnräder ineinandergreifen. Wie ihr vielleicht am Titel schon erahnen konntet, befinde ich mich gerade in der Zeitschriftenstelle.

Die Zeitschriftenstelle kümmert sich, anders als der Name es suggerieren mag, nicht nur um Zeitschriften per se, sondern auch um Zeitungen, E-Journals und Datenbanken. Die Mitarbeiter hier sorgen dafür, dass unsere Nutzer die oben genannten Publikationsformen nutzen können, ob als Printversion oder online im Rahmen einer Lizenz. Das sind Arbeiten, die eher im Hintergrund ablaufen, aber eine große Relevanz besitzen, denn Zeitschriften sind sehr aktuell und damit höchst interessant für viele Angehörigen der Uni und Hochschulen. Natürlich ist auch im akademischen Bereich das Neueste bedeutsam, da z.B. damit Forschung betrieben wird. Und da einzelne Lizenzen teils, und das vor allem im wissenschaftlichen Bereich, sehr teuer werden können, schließen Bibliotheken Lizenzverträge ab und stellen die Inhalte ihren Nutzern zur Verfügung.

Aber ich habe mich zu Beginn der Zeit in der Zeitschriftenstelle mit sehr alten Zeitschriften beschäftigt, die alle in unserem Katalog nachgewiesen werden sollen. Da kamen mir teils sehr alte Werke zwischen die Finger, das Älteste kam aus dem Jahr 1781, es waren „Beiträge zur physikalischen und geographischen Erd- und Völkerentwicklung, Naturgeschichte und Ökonomie“. Ich weiß, klingt trocken, aber alleine ein Werk aus dieser Zeit mal in den Händen zu halten, ist schon besonders. Und jede Kollegin, bei der ich bisher hospitiert habe, hat zwei Worte wiederholt: Zeitschriften leben. Und das stimmt auch. Das, was andere vielleicht anstrengend und manchmal auch frustrierend an der Arbeit mit Zeitschriften finden, ist in dieser Abteilung das täglich Brot (und kann auch sehr interessant sein). Zeitschriften können oft ihren Titel oder den Verlag ändern, eingestellt werden, wieder veröffentlicht werden, nur noch online weiterlaufen und und und…

Zu der Verantwortung der Zeitschriftenstelle gehört auch das Mikrofilmarchiv. Auf Mikrofilmen oder -fiches werden Zeitungen und Zeitschriften dargestellt und können an einem Mikrofilm-Scanner angeschaut werden. Nutzer haben damit auch die Möglichkeit, sich die Seiten direkt als PDF zu speichern und auf einen Stick zu ziehen. Mikrofilme sind sehr praktisch, denn sie nehmen verhältnismäßig wenig Platz weg und können einen ganzen Jahrgang auf einem Film darstellen. Allerdings wird immer ein Gerät benötigt, um sie überhaupt lesen zu können.

Somit haben die Kolleg:innen mit Zeitschriften eine Menge zu tun, von der Erwerbung über Rechnungs- und Hefteingangsbearbeitung bis hin zur Auskunft im Zeitschriften-Lesesaal und alles dazwischen. Facettenreich ist die Arbeit in der Zeitschriftenstelle also allemal und das macht die Arbeit hier, wie ich finde, auch sehr spannend.

So, das war es mit meinen bisherigen Erfahrungen aus der Zeitschriftenstelle. Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Erfahrungen aus der Teilbibliothek

Hallo Ihr Lieben,

schöne Grüße aus der Teilbibliothek Technik und Sozialwesen.

Seit dem 06. September 2021 befinde ich mich in der Teilbibliothek am Neustadtwall. Dort habe ich bereits erste Erfahrungen gemacht und die Abläufe der Teilbibliothek kennengelernt. Darunter zählen die Erwerbung, die Katalogisierung, die Aussonderungen und Umarbeitungen, die Rechnungsbearbeitung, das Klassifizieren und vieles mehr.

In der Zentrale gibt es verschiedene Abteilungen,  die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmert. In den Teilbibliotheken wiederum sind die Mitarbeiter für alle Tätigkeiten allein zuständig.
Darunter zählt der Leihstellen und Infodienst, die Erwerbung und Katalogisierung, die Aussonderungen und Umarbeitungen von den Medien, das Bearbeiten der Fernleihen, die Vorbereitung und Durchführung von Schulungen usw.

 

Jeden Mittwoch habe ich eine feste Zeit am Leihstellen- und Infotresen, dort verbuche ich Arbeitsplätze, kassiere Mahngebühren, falls diese anfallen, stelle Bibliotheksausweise aus oder verlängere diese, berate Nutzer und beantworte die allgemeinen Nutzeranliegen.

Während meiner Zeit in der Teilbibliothek durfte ich zusätzlich die Teilbibliothek Bremerhaven kennenlernen und die MitarbeiterInnen tatkräftig unterstützen. Ich bekam sogar in der kurzen Zeit ein Azubi-Projekt, indem ich Medien für die Erstsemestler heraus gesucht und präsentiert habe.
Das Projekt (Medienpräsentation) hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte meine kreative Ader wieder in Wallung bringen.

Die anderen Teilbibliotheken werde ich bis Ende des Jahres ebenfalls einen Besuch abstatten. Darauf freue ich mich schon :)

 

Im Laufe meiner Zeit am Neustadtwall habe ich zusätzlich ein Azubi-Projekt erhalten, bei dem ich den Architekturbestand der Teilbibliothek Kunst kontrolliere.

Das heißt ich fahre jeden Donnerstag einen halben Tag zur Teilbibliothek Kunst, durchforste den Architekturbestand und bestimme welche Medien in die Teilbibliothek Technik und Sozialwesen kommen und welche, wie schade es auch ist, ausgesondert werden.

Natürlich bringt dieses Projekt sehr viel Arbeit mit sich. Ich muss jedes einzelne Buch in der WinIBW und in den Online-Katalogen suchen und gleichzeitig kontrollieren, ob das Buch in einer anderen Teilbibliothek vorhanden ist.

Leider geht es momentan nur sehr stockend voran, trotzdem bin ich zuversichtlich, dass ich bis zum Jahresende einen Großenteil des Bestandes abgearbeitet habe.

 

Bis zum nächsten Mal und bleibt stets gesund :)

 

Begrüßungstag der Universität Bremen

Hallo ihr Lieben!

Gestern (am Mittwoch) fand der Begrüßungstag der Universität für alle Auszubildenden statt die an der Uni eine Ausbildung angetreten haben, darunter auch für Leonie und mich.
Angekommen konnte schon das imposante Büffet bestaunt werden – es standen Schnittchen, verschiedene Getränke, Obst und auch was zum naschen  für uns bereit.
Die Tischplätze wurden ausgelost und von uns gezogen, sodass wir alle – mit Namensschildern natürlich – bunt gewürfelt im Raum zusammensaßen. So waren wir gezwungen, uns mit den Azubis zu unterhalten, die nicht in der gleichen Einrichtung arbeiten und man konnte sich schon etwas kennenlernen.

Die Begrüßung fand durch die Direktorin und die Koordinatorin Silke Heinrich statt, die uns erst mal etwas zum Ablauf mitgeteilt haben.
Zum Einstieg gab es ein kleines, aber dafür sehr witziges Spiel, welches ich mir auch im Freundeskreis auf dem nächsten Treffen gut vorstellen könnte:

  • Jeder macht sich Gedanken über zwei Geschichten oder Fakten, die die eigene Person betreffen
  • Eine Geschichte/ein Fakt davon ist wahr, der andere ist falsch
  • Die anderen müssen in der Gruppe raten welches davon wohl wahr ist – und welches falsch und dürfen der Person dazu fragen stellen

Nach und nach haben ein paar von uns ihre Geschichten/Fakten erzählt und wir haben in der Gruppe versucht herauszufinden, welche Story nicht der Wahrheit entspricht. Darunter waren einige sehr kreative Beiträge und man konnte schon gut etwas über die einzelnen Personen erfahren.

Anschließend durften wir uns über das Büffet hermachen und auch eine ganz klassische Vorstellungsrunde durfte nicht fehlen. Dabei ist aufgefallen, das es wirklich sehr unterschiedliche Ausbildungsplätze an der Universität Bremen gibt und viele der Azubis, bevor sie sich beworben haben, nichts von der Möglichkeit wussten. Deswegen stellt die Universität für die kommenden Einstellungszeiten die Ausbildungsplätze auch bei azubiyo online, sodass man diese leichter finden kann. Vom Tischler, Informatiker, Laborant und Betriebstechniker ist alles dabei. Falls das euer Interesse geweckt hat, schaut gerne auf der verlinkten Webseite vorbei und sucht nach “Universität Bremen” um das Angebot einzusehen!

Als Verdauungsspaziergang folgte dann die Campusführung, durchgeführt von zwei freiwilligen Studierenden, die uns einen guten Einblick über den Campus geben konnten. Wichtig waren dabei vor allem die unzähligen Dinier Möglichkeiten für die Pausenzeiten, aber auch wirklich wichtige Stellen wie die Psychologische Beratungsstelle der Uni, die natürlich auch für uns offen und verfügbar ist.

Nach der Führung konnten wir eine Mittagspause einlegen – das hatte schon wieder etwas mit Essen zu tun – und danach ging es weiter mit der sehr informativen Vorstellung von unserem Personalrat.

Alles in allem war der Tag sehr angenehm und ich freue mich darauf, die nun bekannten Gesichter auf dem Campus wiederzuerkennen und sich über die einzelnen Ausbildungsplätze auszutauschen!

Schaut gerne mal bei der Instagram Seite der Uni Bremen vorbei, dort findet ihr alle Bilder des gestrigen Tages und vieles mehr.

Macht’s gut und bis bald!

Eure Maike

Zu Besuch bei der Konkurrenz

Hallo Ihr Lieben,

vor ein paar Wochen habe ich mein obligatorisches Praktikum in der Stadtbibliothek in Bremen absolviert. Die Unibibliothek ist eine wissenschaftliche Bibliothek (WB), wohingegen die Stadtbibliothek eine öffentliche Bibliothek (ÖB) ist, deshalb ist es im Zuge meiner Ausbildung Pflicht, einmal ein Praktikum in einer ÖB zu machen.

Beides sind Bibliotheken und man könnte meinen, dass es keinen großen Unterschied macht, in welcher Bibliothek man ist, aber das ist natürlich nicht so. (Ja, ich weiß der Titel ist ein bisschen reißerisch)

Abgesehen davon, dass natürlich jede Bibliothek anders ist und seine Besonderheiten hat, ist der Unterschied zwischen WB und ÖB relativ groß. Denn: Die Zielgruppe und die Zielsetzung sind eine ganz andere. Wissenschaftliche Bibliotheken bieten Fachliteratur zu diversen Fächern an. Die Zielgruppe sind Studierende und Mitarbeiter der Uni. Die meisten Bibliotheksbesucher suchen nach ganz bestimmten Büchern zu einem sehr speziellen Thema.

Im Gegensatz dazu ist die Zielgruppe von öffentlichen Bibliotheken sehr breit gefächert. Von kleinen Kindern über Schüler bis Rentner sind alle vertreten. Dementsprechend findet man hier Belletristik für jedes Alter und Interessengebiet, aber auch Fach- und Sachbücher. Die Fachbücher befinden sich auf dem Niveau von Laien, wohingegen die Medien der Unibibliothek deutlich tiefer in die Themen einsteigen und dadurch für Laien schwer verständlich sind.

In einer öffentlichen Bibliothek wird oft nichts bestimmtes gesucht, weshalb es häufiger vorkommt, dass Nutzer:innen nach Empfehlungen fragen oder einfach nur die Regale nach einem neuen Schmöker absuchen. Während meinem Praktikum habe ich also z.B. gelernt, wie Bücher präsentiert werden, sodass sie ansprechend aussehen und zum Stöbern einladen.

Vor meinem Praktikum war ich mir sehr unsicher, ob die Arbeit in einer öffentlichen Bibliothek mir gefällt, da Kinder nicht mein Spezialgebiet sind. Allerdings habe ich in den drei Wochen gelernt, dass es auch in der Stadtbibliothek sehr vielfältige Arbeitsfelder gibt. Es gibt natütlich die Kinderabteilung, aber auch eine Abteilung für Romane oder Sachbücher und aber auch Abteilungen die fast gar keinen Kundenkontakt haben wie die Erwerbung und die technische Medienbearbeitung.

Alles in allem hat mir mein Praktikum sehr viel Spaß gemacht und mir nochmal den Horizont erweitert, sodass ich mir jetzt viel besser vorstellen kann, was es außerhalb der Unibibliothek noch alles gibt und wo Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede sind. Ich würde auf jeden Fall jedem FaMI empfehlen, ein Praktikum in einer anderen Bibliothek zu machen, weil man sich anschließend viel besser vorstellen kann, wie andere Bibliotheken funktionieren und arbeiten.

Bis zum nächsten Mal!

Hier kommt die Maus!

Hallöchen ihr Lieben!

Ja, ihr lest richtig. DIE Maus kommt in die SuUB. Oder eher kam, denn der Türöffner-Tag der Maus unter dem Motto „Hallo Zukunft“ fand am 03. Oktober statt. Dieser fand, unter anderem Motto, auch schon mal 2019 statt, auch unter Beteiligung eines Azubis. Und ich hatte die gleiche Aufgabe: ich durfte das Magazingespenst verkörpern.

Das Programm sah aber nicht nur vor, Kinder im dunklen Magazin zu erschrecken. Denn das Motto war ja „Hallo Zukunft“, deswegen wurde den Kindern, alle zwischen 5-10 Jahre alt, auch die Digitalisierung gezeigt. Dort durften sie den Elefanten und die Ente als Pixelbild zusammensetzen. Zudem konnten sie noch Buttons selber machen (wir alle hatten auch Buttons mit unserem Namen) und dann war da eben noch die Taschenlampen-Führung durch unser Magazin. Währenddessen bin ich als Gespenst durch die Gänge gehuscht, die Kolleg:innen haben den Kindern davon erzählt. Ich habe Bücher umgeworfen und saß auch einmal an einem Bücherstapel in einem Gang, lesend natürlich, wo mir die Kinder sehr nah kommen konnten. Am Ende hat mir die Gruppe zum Abschied gewunken, und da ich ein nettes Gespenst bin, habe ich natürlich zurück gewunken. Nach der ersten Gruppe, die in zwei kleinere Gruppen geteilt wurde, gab es erstmal eine kleine Pause. Es gab Kuchen, Obst, Kaffee und einige Gespräche. Solche Veranstaltungen sind für uns Azubis auch immer eine gute Gelegenheit, die Kolleg:innen des Hauses kennenzulernen. Nach der Stärkung ging es dann in Runde zwei, die so ablief wie Runde eins. Bei einer Verlosung am Ende bekamen in jeder Gruppe drei Kinder auch noch kleine Geschenke, es gab eine Stiftebox, ein Hausaufgabenheft und einen Organizer für den Schreibtisch zu gewinnen, alles von und mit der Maus natürlich.

Am Ende waren alle kaputt, aber zufrieden. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, daran teilzunehmen und, wenn auch nur kurz, den Kindern einen kleinen Schrecken einzujagen. Ob ich es wieder tun würde? Nun, fragt mich in einem Jahr nochmal, aber grundsätzlich ja. Die Idee an sich ist klasse und die Kolleg:innen geben sich auch die größte Mühe, Unterhaltung und Informationen unter einen Hut zu bringen, was sie meiner Meinung nach auch geschafft haben. Ich hatte zumindest das Gefühl, dass einige Kinder am Ende ein Stückchen schlauer aussahen als vorher. ;)

Die Ente und der Elefant waren natürlich auch dabei, nämlich als Pixelbild, welche die Kinder selber anfertigen durften

So, das war es diese Woche von mir. Da ich den Maustag besucht habe, gab es zwei Einträge von mir direkt hintereinander. Nächste Woche berichtet mal wieder jemand anderes von uns, keine Sorge!

Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Tester-Azubis zu Diensten!

Hallöchen ihr Lieben!

Wir hatten vergangenen Donnerstag mal wieder einen Projekttag unter uns Azubis.  Es war diesmal aber kein von uns geführtes Projekt per se, sondern wir sollten uns unter Anleitung einer SuUB-Kollegin eine bestimmte Software anschauen: H5P

Aber was ist H5P eigentlich? Das haben wir uns, glaube ich, alle gefragt. Zum Glück ist eine Onlinesuchmaschine unser bester Freund im Internet und so findet man heraus, dass H5P eine freie und quelloffene Software des norwegischen Unternehmens Joubel zum Erstellen von Lerninhalten ist. Es ist webbasiert, weshalb man nichts downloaden muss, alles funktioniert im Browser. Wir sollten nun herausfinden: Was kann H5P eigentlich und Eignet es sich für die SuUB?

Also haben wir uns alle erstmal in das Tutorial gestürzt, um erstmal einen groben Überblick zu bekommen. Ich persönlich empfand diesen als ziemlich vielversprechend, man kann eine Menge mit H5P anfangen. Präsentationen, Quizzes, interaktive Videos, 3D-Rundgänge uvm. An Letzterem haben wir uns dann gemeinsam als Gruppe heran gewagt und haben alle erstmal Fotos machen müssen. Wir wollten einen Rundgang von der Bibliothek machen (klar) und wollten damit alle wichtigen Punkte aufzeigen. Das kann beispielsweise Erstsemestern, die sich einen ersten Überblick über die wichtigen Anlaufstellen in der SuUB verschaffen wollen, eine große Hilfe sein. Und ein Prototyp war auch schnell fertig. Danach haben wir noch andere Dinge ausprobiert, z.B. Kreuzworträtsel oder ein Memory-Spiel.

Das war alles ganz witzig und hat auch eine Menge Spaß gemacht. Wir alle waren aber etwas skeptisch, ob man H5P wirklich (und im vollen Umfang) für die SuUB nutzen kann. Klar, das mit dem 3D-Rundgang ist super und sehr nützlich, aber um die Inhalte dauerhaft abrufen zu können, muss man eine bezahlte Mitgliedschaft haben. Zudem kann man die Inhalte nicht downloaden, weshalb man wahrscheinlich auch immer eine funktionierende Internetverbindung braucht. Und da das Internet ja immernoch “Neuland” ist, ist das nicht immer garantiert (ich weiß, das Meme ist schon alt, aber leider aktuell). Für die Berufsschule aber würden wir das klasse finden, es würde den normalen Unterricht auflockern. Aber wir empfinden es eben auch als solches: eine Software, die primär in Schulen zum Einsatz kommt.

So, ihr habt jetzt einen grundlegenden Eindruck von H5P bekommen. Und den haben wir auch bekommen, sehen es aber eben nicht im Einsatz in der Bibliothek. Zumindest nicht im vollen Umfang.

Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal! :)

Azubiyo – kleine Werbung für die Ausbildung

Hallo Ihr Lieben,

es gibt wieder etwas neues für euch zum Lesen.

 

Vor einigen Wochen bekam ich die Aufgabe einen Erfahrungsbericht über die Ausbildung in der Staats- und Universitätsbibliothek in Bremen zu verfassen.

In diesem Bericht geht es, wie der Name schon sagt, um meine Erfahrungen in der Ausbildung, was ich gut und was ich nicht so gut an dem Beruf finde und was ich den zukünftigen Bewerbern mit auf den Weg geben würde.

Auch wenn das Verfassen oft zum Haare ausreißen war, da keine neue Ideen in den Kopf schossen, hatte ich sehr viel Freude daran den Bericht zu schreiben und ich hoffe, dass es Personen anspornt sich zu bewerben.

 

Wie dem auch sei, machte sich der Erfahrungsbericht letzte Woche auf den Weg zu den Mitarbeitern von Azubiyo* und ist soeben auf der Plattform erschienen.

Also nichts wie hin :)
(https://www.azubiyo.de/stellenanzeigen/ausbildung-zur-zum-fachangestellten-fuer-medien-un_universitaet-bremen_6f6386f5/#/videos-erfahrungsberichte)

 

*AZUBIYO ist ein Online-Portal, das Ausbildungssuchende und Arbeitgeber mittels eines Matching-Verfahrens zusammenführt – ähnlich einer Partnervermittlung. Auf der Website finden sich neben einem Stellenmarkt zusätzlich wichtige Informationen rund um die Themen Ausbildung und Duales Studium. (

Bis zum nächsten Mal :)

 

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