Kategorie: Physik (Seite 1 von 2)

Materialien nach Geschmack aus einem Baukasten in 2D

von Ronja Gronemeyer

Was ist ebenso atomar dünn und kann, was das Wundermaterial Graphen nicht kann?

Die gesuchte 2D-Materialfamilie versteckt sich hinter dem geheimnisvollen Akronym TMD. WissenschaftlerInnen können TMDs in bunten Farben leuchten lassen, indem sie deren optische und elektronische Eigenschaften neu kombinieren. Versteh wie genau die halbleitenden TMDs mit Licht wechselwirken und wieso ein Laser strahlt. Erfahre, wieso TMDs als Sandwiches bezeichnet werden und wie Forschende diese TMD-Sandwiches stapeln können, ganz wie es Ihnen schmeckt…

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Schritte in die Vergangenheit des Eises und des Planeten

Über Eisbohrkerne Teil III

von Hanna Sophie Knahl

Eiskerne bewahren Geschichten aus der Vergangenheit. Diese wollen wir nun mit anderen Geschichtsbüchern in Verbindung bringen können. Illustration: Hanna Knahl

Wir haben nun schon viel über Eisbohrkerne erfahren. Wir wissen, wo wir sie finden, wie wir sie bohren und wie wir ihnen Informationen über das vergangene Klima entlocken können. ABER eine wichtige Information fehlt uns noch. Der Zeitstempel. Wie bestimmen wir, aus welcher Zeit das Eis stammt, das wir mit unseren Handschuhen halten? Wir werden sehen, auch für die Verschlüsselung dieses Geheimnisses benutzt das Eis besondere Sprachen.

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Das Studium der historischen Bücher aus Eis

Über Eisbohrkerne Teil II

von Hanna Sophie Knahl

Eisbohrkerne im Querschnitt. Foto: Sepp Kipfstuhl

Im ersten Artikel über Eisbohrkerne haben wir erfahren, warum im Eis uralte Geschichten schlummern. Wir sind zur eisigen Bibliothek gelangt und haben uns angeschaut, wie die Geschichten in Form von Eisbohrkernen geborgen werden können. Jetzt wird es darum gehen, wie wir dem Eiskern seine Geschichten entlocken können. Dafür müssen wir die verschiedenen Sprachen des Eises verstehen.

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Die Geschichte riesiger Bibliotheken aus Eis

Über Eisbohrkerne Teil I

von Hanna Sophie Knahl

Eine wandelbare eisige Bibliothek, die sich langsam Richtung Tal hinab bewegt. Gletscher im Nordosten Grönlands. Foto: Jan Rohde

Auf der Erde gibt es viel Eis und Schnee und das nicht nur im Winter – zumindest im Moment. An den Polen gibt es riesige Schilde aus Eis und dazwischen existieren viele kleinere und größere Gletscher auf hohen Bergen. In ihnen werden Geschichten bewahrt. Geschichten aus lang vergangenen Zeiten. Wie das geschehen ist und wie diese Geschichten an die Oberfläche geholt werden können, werden wir in diesem Artikel erfahren.

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Die Jagd nach extrasolaren Planeten

von Christoph Kulmann

Planeten, die andere Sterne umkreisen, waren jahrhundertelang nur Spekulation und weit außerhalb der Reichweite selbst der besten Teleskope. Der italienische Mönch Giordano Bruno wurde 1600 auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er behauptet hatte, die Sterne am Himmel seien weit entfernte Sonnen wie unsere eigene Sonne und umgeben von Planeten ähnlich der Erde. Eine solche Ansicht war der mächtigen Römischen Kirche zu gefährlich. Noch bis weit ins 20. Jahrhundert wusste niemand mit Sicherheit, ob extrasolare Planeten tatsächlich existierten. Sie waren zu schwach für eine direkte Beobachtung. Auch wenn Berichte über ein bis zwei mögliche Planeten um den kosmisch „nahe“ gelegenen Barnards Stern immer wieder aufgegriffen wurden, so gab es doch genügend Zweifel an der Genauigkeit der Messmethode, als dass man diesen Meldungen tatsächlich glauben konnte.

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3,2,1,… Ready for Take-Off!

von Greta Sondej und Christoph Kulmann

Die Forschungsrakete REXUS 25 auf ihrem Weg zu den Sternen. © FORAREX

Die Forschungsrakete REXUS 25 auf ihrem Weg zu den Sternen. © FORAREX

“Es gibt keinen bequemen Weg, der von der Erde zu den Sternen führt”, das wusste schon der römischer Philosoph und Naturforscher Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), auch Seneca der Jüngere genannt.

Für unseren Weg zu den Sternen haben wir mit unserem FORAREX-Projekt fast zwei Jahre auf dieses Ereignis hingearbeitet: Die Launch Campaign (zu dt. Raketenstart-Kampagne) auf dem zivilen Ballon- und Raketenstartplatz European Space and Sounding Rocket Range (kurz Esrange) bei Kiruna in Nordschweden.
Sie ist der Höhepunkt des deutsch-schwedischen Studierendenprogramms REXUS/BEXUS, das wir bereits hier im Science Blog vorgestellt haben.

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Kiruna – Heiß auf ein eiskaltes Abenteuer

von Christoph Kulmann und Greta Sondej

Abb. 1 Polarlichter am nördlichen Himmel; verändert nach [1] © Simo Räsänen

Lang erwartet und heiß ersehnt startet unsere Trainingswoche im verschneiten Lappland nahe der nördlichsten Stadt Schwedens: Kiruna (aus dem Nordsamischen „giron”, zu dt.  „Schneehuhn”).

Der Bremer Flughafen stimmt uns schon auf das uns in Lappland bevorstehende Wetter ein…

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