Autor: Hanna (Seite 1 von 2)

Herz gebrochen? – Nicht mit keramischen Faserverbundwerkstoffen!

von Arman Karademir & Mehmet Demir

Abbildung 1: Was, wenn dein Herz widerstandfähiger gegen Brüche wäre? [1]

Das wär’s doch, Werkstoffe, die uns vor Herzbruch bewahren – Spaß beiseite, natürlich können keramische Faserverbundwerkstoffe keinen Liebeskummer verhindern. Dennoch versprechen faserverstärkte Keramiken im Vergleich zu herkömmlichen Keramiken verbesserte Materialeigenschaften, die uns heute, aber auch in Zukunft in vielen Anwendungsgebieten neue Möglichkeiten verschaffen sollen. Lass uns ein interessantes Beispiel anschauen, um uns besser vorstellen zu können inwiefern diese Werkstoffe eingesetzt werden können.

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Internationale Forschung in Bremen – das „International Coral Reef Symposium“

von Svea Vollstedt

Buntes Treiben im Korallenriff. Aufnahme aus dem Roten Meer. Foto Heinz Krimmer.

„Nach fast zwei Jahren Pandemie ist nun endlich wieder wissenschaftlicher Austausch in Präsenz möglich“, freut sich Prof. Dr. Christian Wild. Anfang Juli sind viele internationale Wissenschaftler*innen auf der internationalen Korallenriffkonferenz in Bremen zu Gast, um über den Zustand und die Zukunft unserer Korallenriffe zu diskutieren und die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse auszutauschen. Doch was ist eigentlich eine wissenschaftliche Konferenz? Und wie steht es um die Zukunft der weltweiten Korallenriffe?

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Was eine Torte mit Metall-3D-Druck gemeinsam hat

von Maylin Homfeldt

Abb. 1: Links ist eine geschichtete Torte, in der Mittel ein Metallbauteil aus dem 3D-Druck und rechts das Selektive Laserschmelzen (3D-Druck Prozess) dargestellt. © M. Homfeldt

Konditor*innen benutzen eine ganz ähnliche Methode wie 3D-Drucker – sie lassen die Torte in Schichten entstehen. Dabei stoßen sie auf Probleme, die auch beim 3D-Druck mit Metall aufkommen – die Schichten müssen gleichmäßig sein, um eine formschöne Torte oder ein maßgenaues Bauteil herzustellen. Darüber, wie die Gleichmäßigkeit der Schichten beim Metall-3D-Druck erreicht werden kann, gibt es neue Erkenntnisse aus der Wissenschaftskonditorei.

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Houston, der Treibstoff schwappt…

von Julius Bihler

Abbildung 1: Bei einem Raketenstart entstehen Schwingungen im Treibstofftank, die sogar Einfluss auf die Flugbahn haben können. © Pixabay

Weltraumraketen sind starre Riesen, welche mit unvorstellbarer Kraft die Erdanziehung überwinden und das Weltall erreichen. Doch sind sie wirklich so starr wie sie von Weitem aussehen? Du hast wahrscheinlich noch nie IN einer Rakete gesessen, um das von Nahem beurteilen zu können. Dieser Artikel nimmt dich mit ins Innerste einer Rakete und was dort alles so vor sich geht.

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Roboter als Teammitglieder?

Wie wir mit unserem mechanischen Gegenüber sicher zusammenarbeiten können

von Artem Schurig

Abbildung 1: Einen vielseitigen und belastbaren Arbeitskollegen zu haben wie Chappie, das wäre doch stark oder? 1 © 2015 Columbia Pictures Industries, Inc., LSC Film Corporation and MRC II Distribution Company LP. All Rights Reserved

Du denkst, menschliche Roboter wie Chappie als ganz normale Teammitglieder im Arbeitsalltag sind nur Science-Fiction? Noch mag das stimmen – doch Industrie und Forschende haben aus der Fiktion eine Wissenschaft gemacht. Wird Chappie also bald zum Leben erweckt?

 

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Computer Tomographie 2.0: Eine Zeitmaschine

von Pia Götz 

In einem der letzten Artikel haben wir euch das Prinzip der Computer Tomographie vorgestellt. Das MAPEX an der Uni Bremen durchleuchtet Objekte mithilfe von Röntgenstrahlung, analysiert und wertet die Ergebnisse aus. Mithilfe der Computer Tomographie begeben wir uns im neuen Artikel auf eine Zeitreise. Wir enthüllen Verborgenes aus der Vergangenheit, ziehen Erkenntnisse aus der Gegenwart und evaluieren den Nutzen für die Zukunft. Dabei zeigt sich die Scherbe im neuartigen digitalen Gewand, was neben neuen Möglichkeiten auch Risiken birgt.

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Wie Technologien der Weltraumforschung unsere Ernährungsprobleme auf der Erde lösen können

von Alwyn Saju, übersetzt von Niko Steiner

Abbildung 1: Geduldiges Warten auf Nahrungsmittelhilfe in Bamako, Mali, Foto: Derek Markwell/DFID.

Abbildung 1: Geduldiges Warten auf Nahrungsmittelhilfe in Bamako, Mali, Foto: Derek Markwell/DFID.

Lange Wartezeiten für Lebensmittel, Mangel an frischen Nahrungsmitteln und Wasserknappheit. Dies sind einige der Probleme, mit denen Geflüchtete in Notunterkünften häufig konfrontiert sind. Dasselbe gilt für Hilfslager an Orten, die von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Erdbeben, Dürre usw. heimgesucht wurden. Im letzten Artikel ging es um die Landwirtschaft unter kontrollierten Bedingungen, auch „Controlled Environment Agriculture“ (CEA) genannt. Dieser Artikel handelt von einem interessanten Projekt namens “MEPA”, das mit Hilfe von CEA-Technologien die Ernährungsprobleme auf der Erde und insbesondere in Flüchtlingslagern lösen will.

 

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Landwirtschaft unter kontrollierten Bedingungen – oder wie man im Weltraum “Ackerbau” betreiben kann

von Alwyn Saju, übersetzt von Niko Steiner

Abbildung 1: Kolonisierung des Mars, Foto: D Mitriy (CC BY-SA 3.0) über Wikimedia Commons

Abbildung 1: Kolonisierung des Mars, Foto: D Mitriy (CC BY-SA 3.0) über Wikimedia Commons

Ein Szenario wie aus der obigen Abbildung ist eine zu große Herausforderung, um tatsächlich realisiert zu werden. Bei zukünftigen Raumfahrtmissionen mit Besatzung werden unsere Astronaut*innen bei ihren Besuchen an fremden Orten wie dem Mond und dem Mars mit vielen Herausforderungen in Bezug auf die Ernährung konfrontiert sein. Glücklicherweise arbeiten Raumfahrtingenieur*innen und Wissenschaftler*innen an Technologien, um die Herausforderung des Anbaus frischer Lebensmittel im Weltraum zu lösen. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über solche Technologien und wie Landwirtschaft im Weltraum wirklich funktionieren wird.

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Feueralarm auf der ISS

Von Wiebke Hoes

Abbildung 11: Bei einer Geschwindigkeit von 28.800 km/h erleben die Astronaut*innen auf der ISS sechzehn Sonnenauf- und -untergänge pro Tag. Bild: WikiImages auf Pixabay2

Ein Feuer ist für viele Menschen das Schlimmste, was passieren kann. Es kann sich in Sekundenschnelle ausbreiten und dabei nicht nur Hab und Gut zerstören, sondern auch das eigene Leben gefährden. Im Zweifelsfall gilt es, die Flucht zu ergreifen, um sich selbst zu retten. Doch was passiert, wenn man sich an einem Ort befindet, an dem man nicht so einfach vor dem Feuer fliehen kann? Zum Beispiel auf einer Raumstation wie der ISS? Genau daran forschen Wissenschaftler*innen am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Uni Bremen.

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Pilze: die wahren Alleskönner

von Vivienne Vent

Abb. 1: Pilze können sowohl parasitär, als auch als mutualistischer Symbiosepartner mit anderen Organismen zusammenleben. Ein Beispiel einer solchen symbiotischen Lebensgemeinschaft sind Flechten.  Foto: ©Vivienne Vent 2021

Essbar, ungenießbar, tödlich. Winzig klein und riesengroß. Kaum eine Lebensform ist so vielfältig wie die der Pilze. Nicht ohne Grund ordnet man sie weder Tieren noch Pflanzen zu, sie bilden ein ganz eigenes Taxon unter den Lebewesen. Obwohl sie seit jeher einen großen Teil unserer Ernährung ausmachen, wissen nur wenige wie komplex diese Organismen tatsächlich sind. Wusstest du zum Beispiel, dass das größte Lebewesen des Planeten ein Pilz ist? Oder dass Pilze aufgrund von Symbiosen eine Vielzahl von Lebensformen auf der Erde erst möglich gemacht haben? Erfahre hier mehr über die treibende Kraft der Pilze! 

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