Wie ein Korken auf dem Wasser – stressfrei und schwerelos durch die Klausurenphase

von Nele Bühren, redaktionell überarbeitet von Tanja Dieckmann

Wäre es nicht schön, in der Klausurenphase eine Auszeit im Toten Meer zu nehmen? © Melissa Hansen

Die Deadline für deine Hausarbeit rückt immer näher, du musst noch für die Prüfung nächste Woche lernen und außerdem auch noch Geld verdienen, um dir den ganzen Spaß überhaupt leisten zu können… Die Folge: Du bist unruhig, fühlst dich gehetzt, dein Herz rast, deine Atmung geht flacher. Kurz: Du hast Stress. Wie klingt das jetzt für dich: Du schwebst wie ein Korken schwerelos im schön warmen Wasser, in absoluter Stille und Dunkelheit, der ganze Trubel da draußen ist weit weg. Das wäre doch eine tolle Mittagspause, oder? Das Institut für Public Health der Universität Bremen erforscht die positiven Effekte, die durch Stressreduktion, wie zum Beispiel beim sogenannten Floating, erreicht werden können.

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Der kürzeste Weg zur Kneipe und andere Optimierungsprobleme

von Tanja Dieckmann

Stadtplan Bremen Weg von der Uni zur Neustatd Kneipe Karton

Sind sich alle also dessen bewusst, dass ich Mathematiker bin? Jetzt gäbe es noch die Möglichkeit, den Raum zu verlassen“, sagt Herr Büskens, Professor für Mathematik an der Uni Bremen, und scheint fast etwas irritiert, als tatsächlich alle auf ihren Plätzen sitzen bleiben. Auch wenn vielleicht in dem einigen jetzt düstere Erinnerungen an den lange verdrängten Mathematik-Unterricht in der Schule aufkommen, tut er*sie gut daran zu bleiben, wenn Herr Büskens im Rahmen der “Science goes public”-Reihe aus dem Mathe-Kästchen plaudert. Denn von dem damaligen Gefühl irgendwo zwischen Langeweile und Überforderung bleiben die Gäste an diesem Abend in der Neustadt-Kneipe „Karton“ völlig verschont.

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Kiruna – Heiß auf ein eiskaltes Abenteuer

Von Christoph Kulmann und Greta Sondej

Abb. 1 Polarlichter am nördlichen Himmel; verändert nach [1] © Simo Räsänen

Lang erwartet und heiß ersehnt startet unsere Trainingswoche im verschneiten Lappland nahe der nördlichsten Stadt Schwedens: Kiruna (aus dem Nordsamischen „giron”, zu dt.  „Schneehuhn”).

Der Bremer Flughafen stimmt uns schon auf das uns in Lappland bevorstehende Wetter ein…

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Zahn verloren? Keine Sorge, ich druck’ dir einen Neuen!

Wie mit Metallpulver und Lasern Zahnlücken geschlossen werden

von  Inga Meyenborg und Nils Petry

Ein unglücklicher Sturz mit dem Rad, ein Zusammenprall beim Sport oder betrunken über die eigenen Füße gestolpert: So ein Zahn geht einem manchmal schneller verloren als einem lieb ist.

Gewollt ist der Verlust eines Zahnes selten… [Quelle: http://gph.is/13ZW2ps]

Besonders wenn der Zahn nicht mehr geklebt werden kann oder sogar gar nicht mehr auffindbar ist, bleibt als letzte Möglichkeit nur der Zahnersatz. Doch so ganz genau passt der Ersatzzahn dann meistens nicht, da der Zahnarzt nur mit Einheitslösungen der Implantathersteller arbeiten kann.

Wäre es nicht praktisch, wenn der behandelnde Zahnarzt speziell für jedes Gebiss einen komplett individuellen Zahnersatz anfertigen könnte? Weiterlesen

Der große Bruder des Vesuvs – Ein schlafender Riese?

von Lena Steinmann

Bei der Frage nach verheerenden Vulkanausbrüchen kommt vielen Menschen vermutlich recht schnell der Vesuv in den Sinn, dessen desaströser Ausbruch im Jahr 79 nach Christus das so eindrucksvoll erhaltene Weltkulturerbe Pompeji und seine Bewohner unter Vulkanasche begraben hat. Nur die wenigsten wissen jedoch, dass nicht der Vesuv, sondern die nur 20 Kilometer entfernten Phlegräischen Felder – auch bekannt als Campi Flegrei – als eine der weltweit aktivsten vulkanischen Regionen gelten.

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Stadtbummel mit Mathematik oder wie Wilhelm Olbers den Planeten Ceres wiederfand

von Tanja Dieckmann

Wer denkt, Bremen hat mit der Wissenschaft der Mathematik nicht mehr zu tun als dass in der alten Handelsstadt Kaffee-Säcke gezählt werden, der täuscht sich gewaltig das zeigt Matthias Knauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Technomathematik der Uni Bremen, bei seiner mathematischen Stadtführung durch Bremen.

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Experimente lernen fliegen!

Von Greta Sondej und Christoph Kulmann

Abb. 1: REXUS und BEXUS – Das deutsch-schwedische Studierendenprogramm © DLR e.V.

In unserem letzten Artikel haben wir euch von unserem FORAREX-Projekt berichtet, das wir im Rahmen des deutsch-schwedischen REXUS/BEXUS Programms entwickeln.

Aber was genau beinhaltet nun dieses REXUS/BEXUS Programm? Und wer kann dort mitmachen? Weiterlesen

Durch Gendern Sprache ändern: Eine handverlesene Auswahl von Künstlern brachte die Festivalbesucher in Schwingung.

Oder wo sind eigentlich schon wieder alle Nicht-Cis-Männer, wenn es spaßig wird?

von Katharina (‘Kina’) Schmitz

Alle haben sich sicher schon mal gefragt, wie aus 99 Festivalbesucherinnen 100 Festivalbesucher werden, sobald ein Mann in den tanzenden und feiernden Mob stolpert. Puff, sind alle selbstbewusst feiernden Frauen einfach weg.

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FORAREX – Astronautin im Miniaturformat

Von Team FORAREX

Stell dir vor, du lebst im Meer. Du siehst die Sonnenstrahlen durchs Wasser scheinen. Unter dir ist Sand. Das Wasser umströmt dich im Takt der Brandung – und du schwingst mit. Alles fühlt sich sehr angenehm an. Du denkst gerade, wie wunderbar dein Zuhause doch ist. Die Wellen, das Licht – alles ist perfekt.

Doch plötzlich taucht ein dunkler Schatten über dir auf – und dieser Schatten holt dich aus diesem Paradies und katapultiert dich ins Weltall! Ist das nicht eine beunruhigende und ziemlich unwahrscheinliche Vorstellung? Aber genau das ist meine Geschichte.

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Gestern klingt morgen besser – setze der Prokrastination ein Ende!

Von Karoline Huneke

Keine Ausrede mehr: ein klares Zeitmanagement und selbst gesetzte Fristen können helfen.

Bei manchen ist sie zu Gast, anderen wird sie ein steter Begleiter und nur die Glücklichsten kommen um eine Begegnung mit der Prokrastination im Verlauf ihres Studiums ganz herum. Aber was ist diese Prokrastination? Eines der unter Studierenden best bekannten und zugleich meist verhassten Fremdwörter? Vielleicht sogar eines der häufigsten Hindernisse auf dem Weg zu einem guten und vorausschauenden Zeitmanagement und schließlich auch zu besseren Noten?

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