Teilprojekt 1: FIT ins Lehramt – Forschungswerkstatt integriert

von Sabrina Tietjen, Julia Neuhof, Christine Barp, Maria Peters und Andreas Klee

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Konzeption des Teilprojektes

Lehrerbildung benötigt bereits während des Studiums eine stärkere Berufsfeldorientierung, um die von Studierenden und Berufseinsteigerinnen und -einsteigern erlebten Brüche zwischen Studium und Beruf zu relativieren und um zwischen Theorie und Praxis einen fruchtbaren Austausch zu ermöglichen (vgl. Terhart 2000).

Eine forschungsbasierte Lehre sowie universitär begleitete schulpraktische Erfahrungen in der ersten Ausbildungsphase können praktische Bezüge zum späteren Berufsfeld herstellen. In diesem Zusammenhang wird im Projekt „Schnittstellen gestalten“ Rückgriff auf das hochschuldidaktische Konzept des Forschenden Lernens bzw. Forschenden Studierens genommen. Dieses hat zum Ziel, Studierende durch eigene Forschungsaktivitäten beim Aufbau einer forschenden Haltung zu unterstützen und davon ausgehend die Entwicklung eines Reflexionsvermögens anzubahnen, das ihnen ermöglicht, professionelles Wissen über ihr zukünftiges Praxisfeld zu erlangen und als solches strukturieren zu können (vgl. Huber 2013; Kunze 2012).

Für eine gelingende Gestaltung der Theorie-Praxis-Verzahnung und der Verbindung von Forschendem Studieren und Reflexion werden im Teilprojekt 1 „FIT – Forschungswerkstatt integriert“ zentrale Kompetenzen Forschenden Lernens und Studierens systematisch auf- und ausgebaut. Weiterlesen

Forschendes Studieren in der Rechtswissenschaft?! Potenziale und Herausforderungen im Kontext von ForstAintegriert

von Lisa Lüdders, Ingeborg Zerbes und Benedikt Buchner

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Bisher ist wenig darüber bekannt, wie Forschendes Studieren in der Rechtswissenschaft gestaltet wird. Im Vergleich zu anderen Wissenschaftsdisziplinen (z. B. den Naturwissenschaften) besitzt juristische Forschung kein bewusstes Alltagsverständnis. Umso wichtiger ist es, darzulegen, wie studentische Forschung angeregt werden kann und wo sie bereits erfolgreich eingesetzt wird. Seit Juli 2013 hat der Fachbereich 06 mehrere Maßnahmen im Rahmen von ForstA und ForstAintegriert umgesetzt, die das Potenzial von forschenden Lernformaten aufzeigen. Lehrende und Studierende sind offen für neue, innovative Angebote. Die bisherigen Erfahrungen belegen, dass übergreifende Veranstaltungen zum Forschenden Studieren sich durchaus verstetigen lassen. Dennoch gilt es aber auch, bestimmte Herausforderungen zu bewältigen. Weiterlesen

Curriculare Verankerung von „Forschendem Lernen“ im Bachelor-Studiengang Biologie der Universität Bremen

von Annette Kolb und Jana Seeger

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Absolvent_innen von Universitäten müssen sich im späteren Berufsleben vielfältigen Anforderungen stellen. Dafür qualifiziert sie ein forschungsorientiertes Studium mit Raum und Zeit für die eigenständige, interessensgeleitete und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fachinhalten und Problemstellungen. Im Rahmen des Projektes „Forschendes Lernen als Profil des Bachelor-Studiengangs Biologie“ wird der Studiengang hinsichtlich der curricularen Verankerung seiner Forschungsbezüge untersucht und weiterentwickelt. In diesem Beitrag werden für das Vollfach Ergebnisse einer umfassenden und auf qualitativen Interviews mit Lehrenden basierenden Studiengangsanalyse vorgestellt. Weiterlesen

All inclusive!? Inklusionsforschung im Bachelor Psychologie

von Katharina Georgi und Peter Schneider

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In der Auseinandersetzung mit Mechanismen der Inklusion und Exklusion hinsichtlich psychischer Beeinträchtigungen zeigt sich ein erhöhter Forschungsbedarf. In einem Projekt Forschenden Lernens haben Studierende in selbst konzipierten Forschungsprojekten »Barrieren « am Beispiel des Studiums an der Universität Bremen unter die Lupe genommen. Im folgenden Artikel werden die Notwendigkeit der Forschung, die didaktische Erprobung und Evaluation sowie Ergebnisse des ForstA-Projektes »Nichts über uns ohne uns – Etablierung der partizipativen Inklusionsforschung im Modul 7 des B.Sc. Psychologie« vorgestellt.

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Forschend Lehren am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft – Über Erfahrungen mit dem Forschenden Lehren und die Bedeutung der Beziehungsebene zwischen Studierenden und Lehrenden

Von Henning Koch

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Am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (kurz: IFEK) wird seit August 2013 ein Projekt zur Strukturierung der Studieneingangsphase und zum Umgang mit Diversität im Bachelorstudiengang Kulturwissenschaft durchgeführt. Das Projekt ist Teil des universitätsweiten Programms „ForstA -Forschend Studieren von Anfang an – Heterogenität als Potenzial“, mit dem sich die Universität Bremen stärker in Lehre und Studium profilieren will. Das Programm „ForstA“ fördert dazu Projekte, die sich Themen des Forschenden Studierens und der Heterogenität der Studierenden widmen. Weiterlesen