For BiPEb – Forschendes Studieren in den Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs

von Anika Wittkowski, Natascha Korff, Silvia Thünemann und Robert Baar

Die mit dem Diskurs zum Forschenden Lernen verbundenen hochschuldidaktischen Bemühungen um eine Verknüpfung von Forschung und Lehre finden an der Universität Bremen nicht nur auf Ebene von Einzelveranstaltungen statt, sondern sind im Rahmen der Förderlinie ForstA („Forschend studieren von Anfang an“) Gegenstand einer Profilschärfung ganzer Studiengänge. Ein Schwerpunkt liegt darin, Forschungsaktivitäten für Studierende zu ermöglichen und hochschuldidaktisch umzusetzen.

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Das Einführungsprojekt in der Geographie: Forschendes Lernen bereits im ersten Semester

von Janina Bornemann und Ivo Mossig

Bereits im ersten Bachelorsemester eigene Forschungserfahrung zu sammeln und einen gesamten Forschungszyklus nach wissenschaftlichen Standards zu durchlaufen, das ist das Ziel des Einführungsprojekts am Institut für Geographie. In diesem Beitrag wird veranschaulicht, auf welche Weise Forschendes Lernen (Huber 2009) bereits mit Erstsemesterstudierenden umgesetzt werden kann. Dazu werden einige der studentischen Forschungen des Einführungsprojekts exemplarisch vorgestellt. Die Erfahrungen aus den ersten beiden Durchgängen zeigen, dass die Studierenden ihre ersten universitären Forschungsprojekte ausgesprochen motiviert bearbeitet haben.

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Von Septemberakademie zu Uni-Start: Maßnahmen zur Erleichterung des Studieneinstiegs und fachlicher Identifikation

von Monika Sowinska

Aus ForstA wurde ForstAintegriert – damit gingen einige inhaltliche und strukturelle Veränderungen einher. Dieser Artikel widmet sich dem Maßnahmenpaket 1: Uni-Start, das aus der Septemberakademie hervorgegangen ist und ihre Errungenschaften und Ziele fortführen und weiter ausbauen soll. Weiterlesen

Theater erleben in Berlin und Avignon: Ein deutsch-französisches Lehrprojekt als Laboratorium für Forschendes Lernen

von Natascha Ueckmann, Änne Gerdes und Andrea Dassing

In der heutigen Zeit rückt die Frage, wie ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft sowie religiöser Orientierung gestaltet werden kann, zunehmend in den Vordergrund. Durch die künstlerischen Zugänge des Theaters eröffnen sich neue und vielschichtige Möglichkeiten, sich diesen gesellschaftlichen Fragen spielerisch-experimentell zu stellen und politisches Handeln zu erproben. In einem engen Zusammenhang mit kultureller Pluralität stehen auch spezifische Themen wie Flucht und Migration, mit denen sich das hier vorgestellte deutsch-französische Lehrprojekt befasst.

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Forschendes Lernen im Masterstudiengang Public Health – Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management: ein Bericht aus Sicht der Studierenden

von Saskia Konusch und Felix Kubicki

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Als Studierende des Masterstudiengangs Public Health – Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management haben wir eine Reihe von Erfahrungen mit Forschendem Lernen im Studium gemacht. Diese wollen wir gerne an Studierende weitergeben, die sich fragen „Was kommt da mit dem Forschenden Lernen auf mich zu?“. Darüber hinaus wollen wir Lehrenden anderer Fachbereiche, die ebenfalls Forschendes Lernen betreiben oder es in näherer Zukunft vorhaben, aufzeigen, wie Forschendes Lernen bei Studierenden ankommt. Weiterlesen

BreMINT: Mehr als Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

von Jennifer Uhlig

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Das MINT-Portal, BreMINT, soll SchülerInnen für ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium begeistern und gleichzeitig Ängste und Vorurteile gegenüber den so genannten MINT-Fächern abbauen. Die Bremer Umsetzung setzt auf den Bogen von Kennenlernangeboten, über die Studieneingangsphase zu Beispielen des forschenden Lernens in den unterschiedlichen Fächern. Ergänzt wird die Darstellung durch individuelle Unterstützungsangebote insbesondere aus dem GS-Bereich. Abgeschlossen wird der Bogen durch Ausblicke auf den Berufseinstieg bzw. Promotion. Weiterlesen

Forschungsnahes Lernen und Lehren in der Biologie: Wie Studierende lernen, ökologisch zu forschen – ein Praxisbeispiel

von Annette Kolb, Jana Seeger, Andra Thiel, Jürgen Warrelmann und Martin Diekmann

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Absolvent_innen von Universitäten müssen sich im späteren Berufsleben vielfältigen Anforderungen stellen. Dafür qualifiziert sie ein forschungsorientiertes Studium mit Raum und Zeit für die eigenständige, interessensgeleitete und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fachinhalten und Problemstellungen. In Zeiten knapper Ressourcen stellt forschungsnahes Lernen und Lehren aber gerade große Studiengänge bzw. Veranstaltungen mit vielen Studierenden vor eine Herausforderung. Dies gilt insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern, da dort ein Großteil der Ausbildung in praktischen Kursen im Labor stattfindet. Am Beispiel eines Pflichtmoduls aus dem Bachelor-Studiengang Biologie der Universität Bremen wird deutlich, dass Studierende selbst bei relativ geringen Vorkenntnissen auch in größeren Praktika wesentliche Forschungs- und Problemlösekompetenzen erwerben können. Weiterlesen

Mit „Spuck Schnecken“, 100 Klößen und Ned Stark durch die Studieneingangsphase: Forschend lernen mit KinderundJugendmedien.de

von Stefanie Jakobi

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Wie lässt sich forschendes Lernen in die Lehramtsausbildung für das Fach Deutsch integrieren? Wie lassen sich literaturwissenschaftliche Inhalte, wie lässt sich Kinder- und Jugendliteraturwissenschaft zeitgemäß und den Ansprüchen einer heterogenen Studierendenschaft angemessen vermitteln? Für diese Fragen wurden am Arbeitsbereich Kinder- und Jugendmedien unter der Projektleitung von Dr. Tobias Kurwinkel Antworten gefunden. Zusammengeführt wurden diese im ForstA-Projekt „Forschend lernen mit KinderundJugendmedien.de im Fach Deutsch des BA BIPEB (Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs)“.

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„Wir befinden uns in ungewohnten Situationen und lernen daraus“ Über Erkenntnismomente beim Forschenden Lernen

von Lisa Eisold, Margrit E. Kaufmann, Henning Koch und Inga Tiepermann

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Das Forschende Lernen bringt Studierende – fast zwangsläufig – in neue, ungewohnte Situationen. In diesen Situationen erfahren sie eine hohe Selbstwirksamkeit und können dabei spannende „Aha-Momente“ erleben. Darunter verstehen wir Lern- und Erkenntnismomente, in denen plötzlich neue Sinnzusammenhänge erkannt und Erklärungen für ein beobachtetes Phänomen benannt werden können. Ein zufriedenstellendes Gefühl tritt ein, weil etwas Neues durchdrungen, verstanden und gelernt worden ist. Es sind diese „Aha“-Momente, die Freude am Forschen und Lernen bescheren. Mit ihnen lässt sich zeigen, wie das hochschuldidaktische Konzept des Forschenden Lernens bei den Studierenden seine Früchte trägt und diese wiederum der Wissenschaft zugutekommen.

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„Exploring Diversity!“ – Diversität und Forschendes Lernen entdecken und gestalten: Eine inter- und transdisziplinäre Kooperation

von Ayla Satilmis und Maike Voß

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Wie hängt Forschendes Lernen mit Diversität zusammen und wie lassen sich diese Verbindungen operationalisieren? – Mit diesen Fragen hat sich im Wintersemester 2016/17 eine inter- und transdisziplinäre Kooperation auseinandergesetzt. Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit und Chancen eines solchen fächerübergreifenden Austauschs werden in diesem Beitrag beleuchtet, um Impulse für kooperatives Lehren-Lernen-Gestalten zu geben wie auch für eine Umsetzung der Leitbilder für Studium und Lehre.

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