Editorial Wintersemester 2017/18

von Thomas Hoffmeister

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Das übergeordnete Ziel der im Rahmen des Qualitätspaktes Lehre vom BMBF geförderten Projekte ist die nachhaltige Verbesserung der Qualität von Lehre und Studium, an der Universität Bremen mit ForstAintegriert durch Forschendes Lernen. Auch der Tag der Lehre am 22. November 2017 wird unter dem Motto der Qualitätsverbesserung und -sicherung stehen und erneut als Dies Academicus begangen. An diesem Tag werden keine regulären Lehrveranstaltungen, sondern verschiedene zentrale und dezentrale Informationsveranstaltungen stattfinden und der Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre u. a. in Kategorien Forschenden Lernens verliehen werden (siehe Rückseite dieses Magazins). Weiterlesen

Forschendes Studieren in der Rechtswissenschaft?! Potenziale und Herausforderungen im Kontext von ForstAintegriert

von Lisa Lüdders, Ingeborg Zerbes und Benedikt Buchner

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Bisher ist wenig darüber bekannt, wie Forschendes Studieren in der Rechtswissenschaft gestaltet wird. Im Vergleich zu anderen Wissenschaftsdisziplinen (z. B. den Naturwissenschaften) besitzt juristische Forschung kein bewusstes Alltagsverständnis. Umso wichtiger ist es, darzulegen, wie studentische Forschung angeregt werden kann und wo sie bereits erfolgreich eingesetzt wird. Seit Juli 2013 hat der Fachbereich 06 mehrere Maßnahmen im Rahmen von ForstA und ForstAintegriert umgesetzt, die das Potenzial von forschenden Lernformaten aufzeigen. Lehrende und Studierende sind offen für neue, innovative Angebote. Die bisherigen Erfahrungen belegen, dass übergreifende Veranstaltungen zum Forschenden Studieren sich durchaus verstetigen lassen. Dennoch gilt es aber auch, bestimmte Herausforderungen zu bewältigen. Weiterlesen

Curriculare Verankerung von „Forschendem Lernen“ im Bachelor-Studiengang Biologie der Universität Bremen

von Annette Kolb und Jana Seeger

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Absolvent_innen von Universitäten müssen sich im späteren Berufsleben vielfältigen Anforderungen stellen. Dafür qualifiziert sie ein forschungsorientiertes Studium mit Raum und Zeit für die eigenständige, interessensgeleitete und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fachinhalten und Problemstellungen. Im Rahmen des Projektes „Forschendes Lernen als Profil des Bachelor-Studiengangs Biologie“ wird der Studiengang hinsichtlich der curricularen Verankerung seiner Forschungsbezüge untersucht und weiterentwickelt. In diesem Beitrag werden für das Vollfach Ergebnisse einer umfassenden und auf qualitativen Interviews mit Lehrenden basierenden Studiengangsanalyse vorgestellt. Weiterlesen

Forschendes Lernen im Masterstudiengang Public Health – Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management: ein Bericht aus Sicht der Studierenden

von Saskia Konusch und Felix Kubicki

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Als Studierende des Masterstudiengangs Public Health – Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management haben wir eine Reihe von Erfahrungen mit Forschendem Lernen im Studium gemacht. Diese wollen wir gerne an Studierende weitergeben, die sich fragen „Was kommt da mit dem Forschenden Lernen auf mich zu?“. Darüber hinaus wollen wir Lehrenden anderer Fachbereiche, die ebenfalls Forschendes Lernen betreiben oder es in näherer Zukunft vorhaben, aufzeigen, wie Forschendes Lernen bei Studierenden ankommt. Weiterlesen

Das Ringen um Vorherrschaft: Eine studentische Konferenz zur Hegemonietheorie

von Marie Kübler, India Hartung, Carla Ostermayer und Tom Seiler

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Konferenz im Rahmen des Seminars Hegemonietheorie von Prof. Dr. Nonhoff für die Master Politikwissenschaft und Sozialpolitik der Universität Bremen

Hegemonie – unter diesem Schlagwort wird die Frage diskutiert, welcher Akteur und welche Idee gesellschaftliche und politische Vorherrschaft innehaben. Das Konzept ist brandaktuell, aber keineswegs neu: Schon seit ungefähr 100 Jahren beschäftigen sich Politische Theoretiker*innen damit. Das Masterseminar „Hegemonietheorie und Hegemonieanalyse“ verband im Sommersemester 2017 unter Leitung von Prof. Dr. Martin Nonhoff „Klassiker“ der Hegemonietheorie und konkrete Analyse in einer besonderen Form: In der ersten Hälfte erarbeiteten die Studierenden im Stil eines typischen Lektüreseminars die Theorien Gramscis sowie Laclaus und Mouffes. Im zweiten Teil wurden dann zunächst Auszüge aus der Dissertation des Professors analysiert und diskutiert, zudem gab es die Möglichkeit, studentische Textvorschläge zur Vertiefung zu besprechen. Abschließend übten die Studierenden Analysemöglichkeiten ein und schufen Anschlussfähigkeit für eigene – teils sehr aktuelle – Beiträge. Das Ergebnis am Ende des Semesters: Siebzehn ganz unterschiedliche studentische Papiere zum Thema „Hegemonie“, die am 30. Juni auf einer in Eigenregie organisierten Abschlusskonferenz diskutiert wurden. Weiterlesen

Schreibwerkstatt MINT: Wissenschaftliches Schreiben in den Fachbereichen 1 bis 5 fördern und unterstützen

von Annika Rodenhauser

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Schreiben gilt als Schlüsselkompetenz in Studium, Wissenschaft sowie der Mehrheit der Berufe. Nicht zuletzt für IngenieurInnen und NaturwissenschaftlerInnen spielen entsprechende Kompetenzen längst eine entscheidende Rolle. Sowohl in der Abschlussarbeit als auch im späteren Berufsleben warten verschiedenste Schreibtätigkeiten. Zum Aufbau und Erwerb wissenschaftlicher Schreibkompetenz bietet die ‚Schreibwerkstatt MINT’ Studierenden, Forschenden und Lehrenden ein vielschichtiges Konzept mit individuell kombinierbaren Einzelmaßnahmen. Einerseits werden für Studierende (sowie auch Forschende und Lehrende) offene Beratungssprechstunden und Workshops zum wissenschaftlichen sowie populärwissenschaftlichen Schreiben angeboten. Andererseits besteht für Lehrende die Möglichkeit zur Integration von Schreibmodulen in bestehende Lehrveranstaltungen sowie zur Teilnahme an Fortbildungen zum ‚Schreiben in der Lehre’. Weiterlesen

BreMINT: Mehr als Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

von Jennifer Uhlig

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Das MINT-Portal, BreMINT, soll SchülerInnen für ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium begeistern und gleichzeitig Ängste und Vorurteile gegenüber den so genannten MINT-Fächern abbauen. Die Bremer Umsetzung setzt auf den Bogen von Kennenlernangeboten, über die Studieneingangsphase zu Beispielen des forschenden Lernens in den unterschiedlichen Fächern. Ergänzt wird die Darstellung durch individuelle Unterstützungsangebote insbesondere aus dem GS-Bereich. Abgeschlossen wird der Bogen durch Ausblicke auf den Berufseinstieg bzw. Promotion. Weiterlesen

Editorial Sonderausgabe 2017

von Thomas Hoffmeister

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Forschendes Lernen ist mit dem Qualitätspakt Lehre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wieder zum Profil der Universität Bremen geworden und einer der zentralen Punkte im 2015 verabschiedeten Leitbild Lehre. Anfang des Jahres 2017 ist das mit 9 Mio. € geförderte Nachfolgeprojekt ForstAintegriert an der Universität Bremen an den Start gegangen. Im Kern des Programms steht die Neustrukturierung von Studiengängen mit dem Ziel, „Forschendes Lernen“ curricular umfassend zu implementieren und Aspekte der Heterogenität zu berücksichtigen. Dabei knüpft ForstAintegriert an die erfolgreichen Maßnahmen des Vorläuferprojekts ForstA an und überführt die entstandenen Strukturen
und Modelle in ein integriertes System der Studienstrukturplanung, um sie dort nachhaltig
zu verankern. Dies soll durch die vier Maßnahmenpakete MP 1: Uni-Start, MP 2: Forschendes Studieren als Studieneingangsprofil, MP 3: Profilierung der General Studies sowie MP 4: Studentische Lernformate bis Ende 2020 gelingen. Weiterlesen

BioScientix – Entwicklung einer Lernumgebung zur Förderung der professionellen Handlungskompetenz Studierender des Studiengangs Biologie mit Lehramtsoption

Institutionelle Zuordnung
Fachbereich 2 Biologie/Chemie
Bachelorstudiengang Biologie mit Lehramtsoption
Laufzeit
3 Semester; WS 2014/15, SS 2015, WS 2015/16
Projektbeschreibung
Das Projekt „BioScientix“ ist ein im Rahmen der Initiative „Forschend studieren von Anfang an“ (ForstA) gefördertes Projekt zur Reform der Studieneingangsphase im Studiengang Bachelor Biologie mit Lehramtsoption an der Universität Bremen. Ziel ist die Entwicklung und Gestaltung einer Lernumgebung, die die Studierenden dazu anregt, sich vertieft mit fachbezogenen Inhalten der Einführungsvorlesungen zu beschäftigen, diese fachdidaktisch aufzubereiten und in Form von Erklärvideos medial umzusetzen. Sie
werden dabei von Fachdidaktiker_innen, Fachwissenschaftler_innen und Medienpädagog_innen unterstützt. Die Studierenden evaluieren ihre erstellten Erklärvideos in Lehrveranstaltungen (Peer-Evaluation). Gelungene Videos sollen auch in Zukunft in Lehrveranstaltungen eingesetzt bzw. Peers zur Lernunterstützung zur Verfügung gestellt werden (Barendziak & Elster 2016). Weiterlesen

Marketing R³: Recherche – Rezeption – Reflexion

Institutionelle Zuordnung
Fachbereich 7; Institut für Projektmanagement und Innovation (IPMI) Studiengang: Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Produktionstechnik sowie Elektro- und Informationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Modul: Marketing, 2. Semester Bachelor, Pflichtbereich
Laufzeit
Das Projekt war für eine Laufzeit von drei Semestern angesetzt und eine – teilweise – Verstetigung wird angestrebt. Im Wintersemester 2014/2015 wurde das Projekt vorbereitet, im Sommersemester 2015 im Modul „Marketing“ durchgeführt und von Seiten der Studierenden evaluiert sowie im Wintersemester 2015/2016 nachbereitet und unsererseits evaluiert. Weiterlesen