Mit „Spuck Schnecken“, 100 Klößen und Ned Stark durch die Studieneingangsphase: Forschend lernen mit KinderundJugendmedien.de

von Stefanie Jakobi

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Wie lässt sich forschendes Lernen in die Lehramtsausbildung für das Fach Deutsch integrieren? Wie lassen sich literaturwissenschaftliche Inhalte, wie lässt sich Kinder- und Jugendliteraturwissenschaft zeitgemäß und den Ansprüchen einer heterogenen Studierendenschaft angemessen vermitteln? Für diese Fragen wurden am Arbeitsbereich Kinder- und Jugendmedien unter der Projektleitung von Dr. Tobias Kurwinkel Antworten gefunden. Zusammengeführt wurden diese im ForstA-Projekt „Forschend lernen mit KinderundJugendmedien.de im Fach Deutsch des BA BIPEB (Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs)“.

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Theorie und Praxis: Zur Lehre im Master Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film (TnL)

von Elisabeth Arend und Ina Schenker

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Praxis-Lehre in Form von Theater-, Literatur- oder Filmpraxis auf der einen und verbürgte,
text- und theoriezentrierte Modi der literaturwissenschaftlichen Lehre auf der anderen Seite werden im Master-Studiengang Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film (http://www.master-transnationale-literaturwissenschaft.uni-bremen.de/) als komplementär und als gleichwertige Bestandteile einer wissenschaftlichen Reflexion über die transnational verfasste Welt und ihre Repräsentationen verstanden. Im Rahmen dieses originellen Ansatzes wird auch auf das Instrument des transdisziplinären Projektstudiums zurückgegriffen und forschendes Studieren verwirklicht.

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„Wir befinden uns in ungewohnten Situationen und lernen daraus“ Über Erkenntnismomente beim Forschenden Lernen

von Lisa Eisold, Margrit E. Kaufmann, Henning Koch und Inga Tiepermann

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Das Forschende Lernen bringt Studierende – fast zwangsläufig – in neue, ungewohnte Situationen. In diesen Situationen erfahren sie eine hohe Selbstwirksamkeit und können dabei spannende „Aha-Momente“ erleben. Darunter verstehen wir Lern- und Erkenntnismomente, in denen plötzlich neue Sinnzusammenhänge erkannt und Erklärungen für ein beobachtetes Phänomen benannt werden können. Ein zufriedenstellendes Gefühl tritt ein, weil etwas Neues durchdrungen, verstanden und gelernt worden ist. Es sind diese „Aha“-Momente, die Freude am Forschen und Lernen bescheren. Mit ihnen lässt sich zeigen, wie das hochschuldidaktische Konzept des Forschenden Lernens bei den Studierenden seine Früchte trägt und diese wiederum der Wissenschaft zugutekommen.

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„Exploring Diversity!“ – Diversität und Forschendes Lernen entdecken und gestalten: Eine inter- und transdisziplinäre Kooperation

von Ayla Satilmis und Maike Voß

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Wie hängt Forschendes Lernen mit Diversität zusammen und wie lassen sich diese Verbindungen operationalisieren? – Mit diesen Fragen hat sich im Wintersemester 2016/17 eine inter- und transdisziplinäre Kooperation auseinandergesetzt. Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit und Chancen eines solchen fächerübergreifenden Austauschs werden in diesem Beitrag beleuchtet, um Impulse für kooperatives Lehren-Lernen-Gestalten zu geben wie auch für eine Umsetzung der Leitbilder für Studium und Lehre.

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Forschend studieren von Anfang an – Heterogenität als Potenzial: ForstAintegriert knüpft als Nachfolgeprojekt an ForstA an

von Maximilian Hohmann

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Im Rahmen des Qualitätspakts Lehre wurde das Projekt ForstA (Forschend studieren von
Anfang an) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den Jahren 2012 bis 2016 gefördert. Mit dem Programm konnte sich die Universität Bremen als „Universität des Forschenden Lernens“ profilieren und eine hohe Dynamik in den Fachbereichen erzeugen, die universitätsweit große Entwicklungspotenziale freigesetzt hat. Die Universität Bremen hat mit ForstA eine Vielzahl von Pilotvorhaben angestoßen und implementiert, um insbesondere in den kritischen Phasen des Studiums durch eine stärkere Subjektbezogenheit und Reflexion eine höhere Verbleibsquote und ein aktiveres, selbstverantwortetes Studium zu erreichen. Wertvolle Erfahrungen aus gelungenen und noch optimierbaren Maßnahmen aus ForstA bilden die Grundlage für die qualitative Weiterentwicklung und institutionelle Verankerung durch ForstAintegriert, welches als Nachfolgeprojekt in den kommenden vier Jahren von Anfang 2017 bis Ende 2020 an der Universität Bremen umgesetzt wird.

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Editorial Sonderausgabe 2017

von Thomas Hoffmeister

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Forschendes Lernen ist mit dem Qualitätspakt Lehre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wieder zum Profil der Universität Bremen geworden und einer der zentralen Punkte im 2015 verabschiedeten Leitbild Lehre. Anfang des Jahres 2017 ist das mit 9 Mio. € geförderte Nachfolgeprojekt ForstAintegriert an der Universität Bremen an den Start gegangen. Im Kern des Programms steht die Neustrukturierung von Studiengängen mit dem Ziel, „Forschendes Lernen“ curricular umfassend zu implementieren und Aspekte der Heterogenität zu berücksichtigen. Dabei knüpft ForstAintegriert an die erfolgreichen Maßnahmen des Vorläuferprojekts ForstA an und überführt die entstandenen Strukturen
und Modelle in ein integriertes System der Studienstrukturplanung, um sie dort nachhaltig
zu verankern. Dies soll durch die vier Maßnahmenpakete MP 1: Uni-Start, MP 2: Forschendes Studieren als Studieneingangsprofil, MP 3: Profilierung der General Studies sowie MP 4: Studentische Lernformate bis Ende 2020 gelingen. Weiterlesen

BioScientix – Entwicklung einer Lernumgebung zur Förderung der professionellen Handlungskompetenz Studierender des Studiengangs Biologie mit Lehramtsoption

Institutionelle Zuordnung
Fachbereich 2 Biologie/Chemie
Bachelorstudiengang Biologie mit Lehramtsoption
Laufzeit
3 Semester; WS 2014/15, SS 2015, WS 2015/16
Projektbeschreibung
Das Projekt „BioScientix“ ist ein im Rahmen der Initiative „Forschend studieren von Anfang an“ (ForstA) gefördertes Projekt zur Reform der Studieneingangsphase im Studiengang Bachelor Biologie mit Lehramtsoption an der Universität Bremen. Ziel ist die Entwicklung und Gestaltung einer Lernumgebung, die die Studierenden dazu anregt, sich vertieft mit fachbezogenen Inhalten der Einführungsvorlesungen zu beschäftigen, diese fachdidaktisch aufzubereiten und in Form von Erklärvideos medial umzusetzen. Sie
werden dabei von Fachdidaktiker_innen, Fachwissenschaftler_innen und Medienpädagog_innen unterstützt. Die Studierenden evaluieren ihre erstellten Erklärvideos in Lehrveranstaltungen (Peer-Evaluation). Gelungene Videos sollen auch in Zukunft in Lehrveranstaltungen eingesetzt bzw. Peers zur Lernunterstützung zur Verfügung gestellt werden (Barendziak & Elster 2016). Weiterlesen

Marketing R³: Recherche – Rezeption – Reflexion

Institutionelle Zuordnung
Fachbereich 7; Institut für Projektmanagement und Innovation (IPMI) Studiengang: Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Produktionstechnik sowie Elektro- und Informationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Modul: Marketing, 2. Semester Bachelor, Pflichtbereich
Laufzeit
Das Projekt war für eine Laufzeit von drei Semestern angesetzt und eine – teilweise – Verstetigung wird angestrebt. Im Wintersemester 2014/2015 wurde das Projekt vorbereitet, im Sommersemester 2015 im Modul „Marketing“ durchgeführt und von Seiten der Studierenden evaluiert sowie im Wintersemester 2015/2016 nachbereitet und unsererseits evaluiert. Weiterlesen

Systemisches Visualisieren von Lehrinhalten durch Aufstellungen

Institutionelle Zuordnung
Prof. Dr. Georg Müller-Christ, Professur für Nachhaltiges Management, FB Wirtschaftswissenschaft
Laufzeit
Juli 2013 – Dezember 2014
Projektbeschreibung
Systemaufstellung ist eine Methode, die gleichzeitig emotionales, affektives und kognitives Erfahren und Lernen als Individuum und Gruppe ermöglicht. Sie wird in der systemischen Organisationsberatung eingesetzt und findet langsam als didaktische Methode ihren Weg in die Hochschulen. Systemaufstellung ist ein Instrument zur räumlich-szenischen Darstellung von Beziehungsstrukturen in einem System, in dem Menschen als Repräsentanten der Elemente im Raum aufgestellt werden. Blickrichtung und Abstand der Elemente geben wichtige Hinweise darauf, wie die einzelnen Elemente eines Systems aufeinander wirken. Die meisten Menschen verstehen das aufgestellte Bild in einer sehr ähnlichen Weise. Auf diese Art und Weise lassen sich auch sehr abstrakte Lerninhalte in systemische Bilder übersetzen. Weiterlesen

Zur Strukturierung der Studieneingangsphase und zur Diversität im Studiengang Kulturwissenschaft

Institutionelle Zuordnung
Fachbereich 9 / Kulturwissenschaften, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK)
Laufzeit
01.08.2013 – 31.01.2015
Projektbeschreibung
Das Projekt zielte darauf, die Studieneingangsphase unter der Perspektive des Forschenden Lernens und des Umgangs mit Diversität in den Blick zu nehmen und zu gestalten. Forschendes Lernen wurde dabei als sozialer Prozess begreifbar, bei dem Kommunikation und Beziehungen, sowohl unter den Lehrenden als auch zwischen Lehrenden und Studierenden, zentral sind. Dabei ist der bewusste Umgang mit Diversität ein wichtiges Element. Mit dem Lehrteam und den Studierenden wurden eine Begleitforschung durchgeführt sowie neue Formate zur Stärkung Forschenden Lernens und der fachkulturellen Identität initiiert und erprobt. Weiterlesen