Neujahrsvorsatz: Mehr lesen.

Jedes Jahr nehmen sich viele meiner Freund*innen Vorsätze für das neue Jahr vor. Das Thema ist so alt wie gefühlt die Geschichte der Menschheit. Leider konnte ich noch nie etwas damit anfangen. Wenn ich merkte, dass ich etwas ändern muss oder möchte, habe ich damit einfach angefangen. Gleichzeitig ist das sich Orientieren an einem neuen Jahr ein guter Anhaltspunkt.

Maybe late to the Party, aber dieses Jahr möchte ich es mit einem einfachen und dennoch für mich schwierigen Neujahrs Vorsatz probieren: Ich möchte mehr Lesen. Klingt im ersten Moment für dich vielleicht zu simpel, gar langweilig?! Vielleicht kennst du aber auch das Problem, weswegen ich es mir vorgenommen habe. Es gibt unglaublich viele interessante, schöne und gute Bücher, die ich noch lesen möchte. Allerdings lese ich bereits für mein Studium jede Woche so viel, dass es mir schwer fällt mich dann noch zu motivieren. Und am Ende lande ich auf Netflix. Das möchte ich ändern und versuche dieses Jahr verschiedene Tipps, die dabei helfen sollen.

  1. Störende Quellen ausschalten
    Während ich lese, stelle ich mein Handy auf Flugmodus oder zumindest auf stumm. Zudem lege ich es weiter weg, damit die Ablenkung nicht direkt greifbar ist. Zudem habe ich mir eine Screen Time eingestellt für verschiedene Apps und mein Handy im Generellen, damit ich gewarnt werde, wenn ich bald die Zeit erreicht habe.
  2. Nie ohne Buch
    Ich verlasse das Haus nicht mehr ohne ein Buch. So kann ich immer spontan zum Buch greifen, wenn ich irgendwo warten muss oder in der Bahn sitze, statt das Handy zu zücken.
  3. Schaffe neue Gewohnheiten
    Ähnlich wie in der Bahn versuche ich mir neue Gewohnheiten zu schaffen. Statt das Handy beim Rauchen mitzunehmen, versuche ich öfter zum Buch zu greifen. Oder liegst du morgens auch gerne noch ne Weile im Bett? Dann führe das Lesen als deine Morgenroutine ein. Das geht auch zum ersten Kaffee am Morgen. Oder doch lieber abends, statt noch auf Instagram zu scrollen? Gehe einmal in dich und überlege welche Routine du einführen könntest.
  4. Feste Lesezeiten
    Passend zu Punkt 3 empfiehlt es sich feste Lesezeiten einzurichten. Wie genannt durch Morgen- oder Abendroutinen.
  5. Wechsel das Format
    Mein Problem ist, dass ich bereits viel für die Uni lesen muss, sodass mir oft die Motivation fehlt privat zusätzlich Bücher zu lesen. Zum Glück gibt es viele Bücher auch vertont auf Spotify, Audible & Co. Wieso also nicht einfach während des Aufräumens, Kochens oder Duschens ein Buch anhören?
  6. Gegenseitig motivieren
    Gemeinsam macht das ganze gleich viel mehr Spaß, vor allem wenn man sich austauschen kann. Trete einem Lesekreis bei, such dir ein*e Freund*in und als Lesepartner*in und unterhaltet euch über das Buch oder trefft euch einfach nur zum gemeinsamen Lesen in schöner Atmosphäre. Vielleicht hast du aber auch eine*n Partner*in und ihr lest euch gerne gegenseitig vor? Macht es zu einem gemeinsamen Erlebnis.
  7. Apps
    Ich nutze zurzeit die App Goodreads. Sie ist komplett kostenlos und dient ebenfalls zur Motivation aber auch zum Teilen. Du kannst eintragen wie viele Bücher du dieses Jahr lesen möchtest, welche Bücher dich interessieren, welches du gerade liest und welche du gelesen hast. Außerdem kannst du jedes Buch bewerten und dich austauschen. Lade Freund*innen ein und teilt eure Leseerfahrungen.
  8. Insta Kettenbrief
    Auf meiner Insta Seite tauchen aktuell vermehrt Screenshots auf mit einem Text (siehe Bild). Hierbei geht es um eine Art Kettenbrief. Wer auf die Story reagiert, sendet ein Buch an die Person davor. Danach setzt man den Text in seine Story und leitet alle Instruktionen weiter, sobald jemand reagiert. Es entsteht ein Büchertausch zwischen fremden Menschen.
  9. Erreichbare Ziele/ Mut zum Beenden
    Setzte dir realistische Ziele. Luft nach oben ist immer. Wenn du das Ziel aber zu hoch setzt, frustrierst du eventuell zu schnell, da es unmöglich scheint. Gleichzeitig soll es dich fordern, also sollte das Ziel auch nicht zu einfach sein. Und gestehe dir ein, wenn ein Buch dich einfach nicht begeistert. Quäle dich nicht durch und lass das Buch liegen, wenn es dir eben einfach nicht gefällt.
  10. Sichtbar Lagern
    Lagere deine Bücher gut sichtbar, sodass du dich immer wieder subtil daran erinnerst, welche Bücher auf dich warten. Liegen sie nur unterm Bett verstaut oder im geschlossenen Schrank, rückt das Vorhaben schnell in den Hintergrund.

Bei all den Tipps ist es wichtig daran zu denken, wieso du es machst. Setzte dich nicht unter Druck, wenn es mal nicht klappt oder du einfach zu gestresst bist. Die Freude am Lesen steht im Mittelpunkt!

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