Hallo Frühling! Zeit für neue Rituale

Wir stecken mitten in den „Semesterferien“. Manche sind am Reisen und manche noch mitten in den letzten Zügen der Abgaben oder kurz vor der Klausur. Und als ob das noch nicht reicht, reißen die schlechten Nachrichten rund um Ukraine, Pandemie und Klima-Krise nicht ab. Nachvollziehbar, dass sich viele zurzeit zurückziehen, oder? Wer aber dennoch ab und an den Kopf aus dem Fenster gestreckt hat, hat gemerkt, dass die Sonne sich immer mehr zeigt und die Nächte oft sternenklar sind! Morgen am 20. März ist kalendarischer Frühlingsanfang und vielleicht genau der richtige Zeitpunkt wieder aktiv zu werden, das Wetter zu genießen und auf bessere Gedanken zu kommen. Hier haben wir ein paar Tipps, wie du gegen die Lethargie ankommst:

  1. Meine oberste Regel ist seit diesem Jahr: Einmal am Tag etwas für mich machen. Gerade an stressigen Tagen zwischen Arbeit, Privatkram und Abgaben ist es wichtig einmal innezuhalten und dennoch auf sich zu achten. Dabei kann dieser „Self-Care Punkt“ aus allem bestehen. Einige der nächsten Tipps könntest du zu deiner „Self-Care“ machen, egal ob Gesichtsmaske und Badewanne oder ein Abend bei Freunden. Tue einmal am Tag etwas für dich, fernab von deiner To-Do-Liste.
  2. Du hast dein Lieblings Hobby schon etwas länger vernachlässigt? Konntest dich nicht motivieren? Dann ist das vielleicht jetzt der Zeitpunkt es wieder aufzunehmen. Am besten wäre es natürlich, wenn du dabei die Sonne genießen könntest, um gleichzeitig deinen Vitamin D Haushalt aufzufüllen. Das hebt direkt die Laune. Oder du suchst noch nach einem Hobby? Dann probiere neues aus. Stöber doch mal beim Unisport und melde dich für das nächste Semester an!
  3. Gehört zu deinen Hobbys bereits Sport? Wenn nicht, dann probiere auch das mal aus. Sei es 20 Min. Yoga in der Sonne irgendwo zuhause oder joggen. Es kurbelt deinen Kreislauf an und bringt dich auf andere Gedanken. Wer ein Sportmuffel ist wie ich, verabredet sich am besten mit Freund:innen denen es genauso geht. Meine Mitbewohnerin und ich konnten uns so gegenseitig pushen, weil niemand die andere damit allein lassen wollte. Also motiviert euch gegenseitig, sei es auch nur wie bei uns stupides Treppen hoch und runter rennen am Weserstadion!
  4. Langes durch die Pandemie eventuell etwas ausgelutscht aber bei dem Wetter wieder einfach schön: Spazieren gehen. Auch das hilft aus dem Trott rauszukommen. Gehe zum Einkaufen mal zum Supermarkt, der 10 min. weiter entfernt ist und integriere Alltagsaufgaben mit etwas Schönem.
  5. Triff dich mit Freund:innen, egal ob zum Spazieren, Essen, gemeinsam Kochen oder Kaffee. Verabredet euch jedoch mit dem Bewusstsein und der Absprache, dass manche Themen Tabu sind. Nicht weil diese Themen generell Tabu sind, sondern um sich einfach mal von Krieg & Co. Abzulenken, falls du so wie ich den ganzen Tag damit beschäftigt bist. Raus aus dem Gedanken-Hamsterrad.
  6. Wenn du so wie ich langsam nicht mehr weißt was du denken sollst, deine Gedanken sich überschlagen oder einfach sehr viel Weltschmerz verspürst, solltet du dir selbst Grenzen setzten. Konsumiere Nachrichten bewusst. Ich habe mir bestimmte Zeiten eingerichtet, zu denen ich mir Nachrichten und Updates durchlese und anhöre. Zum Beispiel höre ich zum ersten Kaffee am Morgen den Podcast „0630“ von Funk. In ca. 20 min werden die aktuellen Nachrichten der letzten 24 Std. zusammengefasst.
  7. Höre dir Podcasts an, lies Bücher oder auch Hörbücher, die nichts mit aktuellen Thematiken zu tun haben. Das bedeutet nicht, dass du dich im generellen nicht mehr damit auseinander setzten solltest! Manchmal muss der Kopf aber auch einfach abschalten und dabei hilft es in Roman oder Thriller Welten abzutauchen. Sei es ein banales Teenie-Rom-Com-Buch oder True-Crime. Gönne deinem Kopf eine Auszeit. Am besten machst du es noch zu einem neuen Ritual, mittags in der Sonne, eine Stunde für dich, bevor es wieder an die Abgabe geht!
  8. Ernähre dich ausgewogen und gesund. Das wird dir gegen die Frühjahrmüdigkeit helfen, obgleich das selbstverständlich klingt. Gerade in stressigen Phasen wird der Punkt „Essen“ schnell vernachlässigt. Keine Kraft noch etwas zu kochen oder sich darum zu kümmern. Doch damit du weiter aktiv sein kannst, muss auch das richtige in den Körper rein. Keine Sorge, das fällt den meisten schwer. Ein Apfel statt eine Tafel Schokolade nebenbei ist jedoch schon ein Anfang!

Welche Tipps wendest du bereits an? Hast du noch andere Anregungen, die du gerne mit uns teilen möchtest? Bei allen Tipps gilt jedoch immer, mache nur das was dir gut tut und sei ehrlich zu dir selbst. Wenn du gerade dafür keine Kraft hast, aber dir dessen bewusst bist, ist das vollkommen in Ordnung. Hauptsache du kommst gut durch die letzten Züge der Prüfungsphase!

2 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.