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Spartipps für Studis

Es sind Zeiten des Augenrollens und Kopfschüttelns für uns Studierende: Während in der Politik verkündet wird, es sei kein Drama, neben dem Studium einem Erwerb nachzugehen (was die Mehrheit ja bereits tut, obwohl ein Vollzeitstudium in der Regelstudienzeit dann eigentlich kaum mehr zu schaffen ist), blicken zahlreiche Studierende täglich auf Kontostände, die nach Miet- und Nebenkostenzahlungen kaum noch genügend Geld für vernünftige Mahlzeiten übrig lassen. Durch Inflation und steigende Kosten in nahezu allen Lebensbereichen ist das Dasein als Studi in den letzten Jahren alles andere als einfacher geworden – tatsächlich gehören Studierende zu den am meisten von Armut gefährdeten Bevölkerungsgruppen!

Kein Wunder also, dass viele von uns kaum etwas so sehr zu schätzen wissen wie einen guten Spartipp. Deshalb haben wir für euch ein paar solcher Möglichkeiten gesammelt. Damit am Ende des Monats auch noch ein bisschen Geld übrig bleibt.

 

Ernährung:

–       Das Bezahlen an der Supermarktkasse schmerzt immer häufiger. Doch es gibt die eine oder andere Möglichkeit, beim Einkauf zu sparen! Zum Beispiel mit den Rettertüten, die mittlerweile sehr viele Supermärkte, Restaurants oder sogar Hotels anbieten. Unter anderem in der Too Good To Go-App könnt ihr solche Tüten zu Schnäppchenpreisen kaufen und dann zur dort angegebenen Zeit vor Ort abholen. Schnell sein lohnt sich! Viele der beliebtesten Tüten sind sehr rasch ausverkauft. Mehr zu dem Thema und weitere Optionen, günstig Lebensmittel zu erhalten, findet ihr in diesem Artikel von uns.

–       Meal Prepping kann nicht nur für’s Zeitmanagement, sondern auch aus finanzieller Sicht ein echter Gamechanger sein! Wer viel auf einmal kocht und das Übrige zum Beispiel vorportioniert einfriert (besonders gut geht das unter anderem mit Suppen in Eiswürfelförmchen), vermeidet, unnötig viele Lebensmittel verderben zu lassen, bevor sie aufgebraucht sind. Da dankt nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel.

–       Einige Supermärkte, Restaurants und Imbissbuden in Bremen bieten in ihren Filialen auch Studierendenrabatte an. Informiert euch einfach an der Kasse oder auf der Website. Nachfragen lohnt sich!

 

Kultur und Freizeit:

–       Ich kann es gar nicht oft genug raten: Nutzt euer Kultursemesterticket! Vielen Studierenden ist gar nicht klar, zu wie vielen Kultureinrichtungen sie vergünstigt oder sogar völlig kostenlos Zugang bekommen, indem sie einfach ihren Studienausweis vorzeigen. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, wie das Kultursemesterticket funktioniert und welche Einrichtungen mitmachen, haben wir hier einen ausführlichen Artikel zu dem Thema.

–       Wer Festivals liebt, aber nicht die Kapazitäten für ein teures Ticket hat, der kann in Bremen auch anderweitig auf seine Kosten kommen; hierzu hat unsere Redakteurin Finja erst kürzlich einen Artikel über Bremens kostenlose Open-Air-Festivals verfasst.

–       Für viele ist Sport als Ausgleich zum Studium unverzichtbar. Aber es muss nicht immer unbedingt die teure Mitgliedschaft im Gym sein – das Hochschulsportangebot der Uni ist breit gefächert und hat selbst Nischensportarten zu bieten. Perfekt, um in neue Bereiche zu schnuppern oder regelmäßig zu studifreundlichen Preisen Sport unter Anleitung zu treiben. Zusätzlich hat der Sportturm das UniFit zu bieten – ein mit verschiedenen Sportgeraäten ausgestatteter Fitnessraum, in dem ihr je nach Tages- und Uhrzeit entweder kostenlos ohne Voranmeldung oder in einem erschwinglichen Kurs trainieren könnt.

 

Weitere Tipps:

–       Einige Banken bieten kostenlose Girokonten für Studierende an – informiere dich bei deiner Bank, welche Angebote dir zur Verfügung stehen!

–       In der App UNiDAYS findest du nach Angabe deiner Uni-Mailadresse viele Studierendenrabatte von unterschiedlichen Shops und Marken. Vor neuen Abos oder Online-Bestellungen lohnt sich ein Blick in die App.

–       Gib eine Steuererklärung ab, auch, wenn du es noch nicht musst! Viele Ausgaben für Dinge, die du für dein Studium benötigst – wie zum Beispiel einen neuen Laptop, deinen Semesterbeitrag, Fachliteratur oder auch Schreibmaterialien – kannst du (teilweise zumindest anteilig) von der Steuer absetzen. Wenn du aktuell noch keine Steuern zahlst, kannst du die gesammelten Ausgaben später im Berufsleben auch nachträglich noch absetzen.

 

Disclaimer: Der Artikel enthält Markennennungen. Hierbei handelt es sich um rein informative Zwecke, die Campus EULe steht in keinem Verhältnis mit UNiDAYS oder Too Good To Go.

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