Auch dieses Jahr war wieder der Global Gam Jam an unserer kleinen aber feinen Universität. Knapp 80 Programmierer, Musiker und Künstler haben sich an rund 17 Spielen beteiligt. Die Stimmung war gut, Kreativität flog in der Luft und Pizzen wurden in Massen vernichtet.

Beim Global Game Jam sind die Teilnehmer dazu angehalten, innerhalb von 48 Stunden ein Videospiel zu machen. Dies passiert weltweit nahezu gleichzeitig, von den Ersten in Neuseeland bishin zu Hawaii, die durch die Zeitverschiebung als letztes losjammen. Insgesamt haben in 93 Ländern, 36000 Jammers an 702 Jamsites dieses Jahr teilgenommen. 48 Stunden, das ist nicht viel für ein multimediales Produkt, welches in einer Komposition Grafik, Musik, Narrative und Interaktivität vereint. Gute Teamarbeit und Planung sind hier am Wichtigsten, ansonsten steht man schnell vor einem Berg der in der kurzen Zeit nicht zu überwältigen ist.

Prof. Dr. Rainer Malaka vom Digital Media Lab eröffnete den Bremer Global Game Jam mit einer kleinen Rede aber dann gings auch schon schnell zur Sache. Die Konzeptvorstellung findet innerhalb 2 Stunden statt und jede Gruppe muss sich fix über Diskussion und Brainstorming für eine Idee entscheiden, die leicht umzusetzen ist aber auch gleichermaßen für den zukünftigen Spieler Spaß machen muss. Simple Ideen sind sogar ganz allgemein immer die Besten, von daher ist es nicht verkehrt dass sich die Gruppen in der kurzen Zeit nicht alles zu sehr überdenken.

Das Thema, welches erst zu Beginn eines jeden Global Game Jams genannt wird, war „Wellen“. Dementsprechend beschäftigten sich viele Gruppen mit Laserwellen, Surfwellen, Sonarwellen etc. Durch etliche Sponsoren erfuhren die Teilnehmer auch Wellen von Pizza und Fritz-Getränke, die mit großen Genuss verzehrt wurden. Die meisten Gruppen arbeiteten bis Mitternacht und tauchten am frühen Morgen wieder auf, um an ihren Projekten zu arbeiten.

Am letzten Tag liefen die 48 Stunden aus und die Teams mussten ihre Spiele abgeben. In Endpräsentationen wurden alle Spiele vorgestellt und jeder erfreute sich an den Ergebnissen der anderen. Am Ende gab es ein Voting wo das „Beste Spiel vom Global Game Jam Bremen“ gekürt worden ist. Dieses Mal fiel die Wahl auf das Spiel „Sonar – A Song in the Darkness“, einem Multiplayerspiel in welchen sich beide Spieler in einem Labyrinth finden müssen.

Der Global Game Jam war auch dieses Jahr ein toller Erfolg mit vielen Teilnehmern, die ein tolles kreatives Wochenende erlebt haben. Man darf sich hoffentlich auf ein nächstes Jahr freuen.

Die Spiele könnt ihr übrigens auch direkt anzocken!

Erster Platz: Sonar – A Song in the Darkness

Zweiter Platz: WildSea

Dritter Platz: The Mysterious Journey of Timberbob

Eine Übersicht mit allen Spielen vom GGJ Bremen findet ihr hier!

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