Bonding Logo mit TeammitgliederManchmal schlendern wir über den Campus und bemerken nur ganz spontan, was in der Universität so stattfindet. So gibt es ab und zu Waffeln, Praxis-Börsen und andere Veranstaltungen, die sich plötzlich im GW2 oder in der Glashalle breit machen. Eigentlich wollte zu euch raus auf die Wiese und mal anfragen, was für ihr für tolle Tipps zum Studieren bei schönen Wetter habt, aber bevor ich das MZH noch verlassen konnte, stieß ich auf einen regen Wettbewerbs von konstruier-freudigen Teams. Fix habe ich mir den Paul Bormann von der Studierendeninitiative Bonding geschnappt und ihn mal über die Engineering Competition und das Bonding-Team ausgefragt.


Gestern fand in der Ebene 1 des MZH die jährliche Engineering Competition statt, die deutschlandweit in mehreren Standpunkten stattfindet. In Teamarbeit wurden mehrere Gruppen mit der Aufgabe konfrontiert, eine Blechdose auf einen kleinen Wagen auf einer Teststrecke zu transportieren und am Ende zu entladen. Das mag erst mal nach einer kleinen Bastelaufgabe klingen, aber da gehört doch einiges mehr dazu. Die Gruppen sind nämlich auch gefordert, eine Kostenaufstellung zu machen und möglichst effizient zu arbeiten. Paul erklärt mir, dass ein verschwenderischer Umgang mit den Ressourcen zu Punktabzug führen kann, denn auch im echten Leben muss man mit begrenzten Budgets rechnen, aber umso mehr ist eine realistische Aufstellung des Ressourcenaufwands in der Planung von Bedeutung. Und dies gilt es in gerade mal vier Stunden zu bewältigen, das erfordert viel Team-Koordination und eine clevere Zeiteinteilung.

Doch wozu das Ganze? Zwischen strengen Klebergeruch, Bastelschere und erbarmungslosen Zeitplan mag man vielleicht nicht viel Attraktivität finden, aber tatsächlich kann man hier eine Menge für sich selbst mitnehmen. Früher oder später wird man mit solchen Aufgabenstellung ständig konfrontiert, umso besser ist es dann, wenn man schon entsprechende Softskills ausgeprägt hat und eine jede Aufgabe bewerkstelligen kann. Sich während des Studiums initiativ um eben diese Dinge zu kümmern ist positiv und dies kann man mit einem Team wie Bonding aktiv für sich selbst gestalten.

Werkzeuge, Modellfahrzeug und ZeitplanAktivität in dieser Studierendeninitiative wird belohnt, denn die gesammelten Erfahrungen kommen nicht nur einem selbst zu Gute, man genießt auch gleichzeitig schon die Aufmerksamkeit mehrerer Ingenieursgesellschaften, welche diese Studierendeninitiative unterstützen. Paul Bormann selbst fand über Freunde und Kontakte zum Bonding-Team und mittlerweile setzt er sich dafür ein, hier in Bremen ebenfalls eine Hochschulgruppe aufzubauen. In einem wöchentlichen Treffen finden aktive Studierende zusammen und planen Workingsessions und Events wie die Engineering Competition. Im internen Training können Teammitglieder Workingskills ausbilden und Zusammenarbeit wird hier geprägt. Doch auch überregional können sich Studierende im Team beschäftigen und ihre eigenen Ideen einbringen. Auch bei überregionalen Events, die zur internen Weiterbildung oder zum Austausch untereinander dienen, werden die Kosten vom Verein übernommen.  Eine prima Gelegenheit, auch mit Unternehmen und insbesondere Studierenden ausserhalbs in Kontakt zu kommen, erzählt Paul mir.

Solltet ihr interessiert sein, einen Headstart in die Anforderungen des Berufslebens in den Ingenieurswissenschaften zu machen und aktiv euch in einer Initiative zu bewegen, welche euch fürs weitere Leben viele beruflichen Perspektiven bietet, dann kontaktiert doch einfach Paul und kommt zu den wöchentlichen Treffen.

Kontakt: Paul Bormann: bremen@bonding.de

Wöchentliches Treffen: Immer Dienstags um 18 Uhr im Lernraum IW 1+2

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