Job: Wahlhelfer

Dieses Jahr informiert die EULe nicht nur über die SR-Wahlen, sondern ist auch live dabei. Und zwar als Wahlhelfer/-in. Was ein Wahlhelfer ist, welche Aufgaben er hat und wie viel Geld man dafür bekommt, erfährst du hier in diesem Artikel.


Ich bin Steffi, Redakteurin bei der EULe und diese Woche für euch unterwegs als Wahlhelferin, bei den an der Uni Bremen stattfindenden SR Wahlen 2017.

Der erste Tag der Wahlen fing für mich um 09.30 Uhr. Wir trafen uns alle im VWG Gebäude und holten unsere Unterlagen, Urnen und Stimmbehälter ab. Je nachdem wo wir eingeteilt waren, bauten wir in den jeweiligen Gebäuden unsere Wahllokale auf. Ich war als „Springer“ eingesetzt, was bedeutet, dass ich dort einspringe, wo gerade Bedarf ist und zwischen den Gebäuden immer wieder hin und her laufen muss.

Die ersten zwei Stunden waren generell eher ruhig. Ich bekam nur 1-2 Anrufe, weil einige Helfer sich verspäten würden und ich bis dahin einspringen solle. Gegen 12 Uhr wurde es für mich stressiger, weil die Helfer alle Mittagspause machen wollten oder kurz an die frische Luft wollten. Ich musste bei den Wahllokalen dann deren Positionen übernehmen, deren Aufgaben allgemein ca folgende waren:

  • Wahlausweise oder Studierendenausweis entgegen nehmen
  • auf Gültigkeit prüfen
  • Stimmzettel austeilen

Nach ca. einer Stunde Pause der Helfer war der Job für mich an diesem Wahllokal beendet. Da mein Handy während der Arbeitszeit von 09.30 bis 15.30 Uhr immer klingelte und irgendjemand immer etwas wollte, lief ich dann zum nächsten Gebäude uns sprang dort ein.

 

Am Freitag, also am letzten Tag der Wahlen, fand nach meiner regulären Arbeitszeit dann noch die Auszählungen statt. Diese begonnen ab 15.30 Uhr und gingen bis ca. 20 Uhr. Ich muss sagen das ich nach diesem Tag echt kaputt war, weil das ganze hin und her Gelaufe echt anstrengend ist. Besonders wenn das Wetter von 40° Sonne auf Platzregen übergeht.

Generell kann ich aber sagen, dass ich es jedes Jahr wieder machen würde, weil es ein netter Nebenverdienst ist. Pro Stunde erhält man zwar nur den Mindestlohn, aber je nachdem wie oft und wie lange man eingesetzt wird, kann sich das für eine Woche echt lohnen!

Vielleicht seit ihr während eures Studiums ja auch auf der Suche nach einem netten Nebenverdienst und wollt aber nicht direkt ein ganzes Semester lang durcharbeiten. Dann könnte der Job als Wahlhelfer euch echt gefallen :-)

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