Forschungsbereich „Künstliche Intelligenz“ wächst stark an

Der Forschungs- und Fachbereich der Künstlichen Intelligenz (KI) an der Uni Bremen wächst weiterhin stark an. Die Uni hofft sich mit diesem Bereich den Status zurückzuholen. Aber was genau bedeutet KI eigentlich und was genau erforscht die Uni Bremen in diesem Feld?

Was ist Künstliche Intelligenz (KI) eigentlich?

Ursprünglich stammt die KI aus dem Bereich der Informatik und beschäftigt sich mit automatisierten und intelligenten Verhalten und dem maschinellen Lernen. Wir alle kennen den Einsatz von KI in unserem eigenen Alltag. Beispielsweise werden dort Roboter und Geräte tätig, die den Menschen unterstützen und zugleich sich intelligent weiterentwickeln bzw. dazu lernen. Als Alltagsbeispiel für den Einsatz von KI zählen zum Beispiel Staubsaugroboter, persönliche Assistenz auf dem Smartphone oder automatische Übersetzungen mit einem sogenannten Transistor im Web.

 

Wie ist die Universität Bremen in diesem Bereich tätig?

Seit mehreren Jahren ist der Standort Bremen bei der Erforschung von KI Entwicklungen zu einem wichtigen Teil Deutschlands geworden. Eine große Anzahl an Instituten und Fachbereichen beschäftigen sich mit diesem Themengebiet.

Wie kam es zu dem großen Wachstum im Bereich der KI an der Uni Bremen?

Als primärer Grund dafür wir die Errichtung einer deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gesehen, die gezielt zur Erforschung der KI eingesetzt werden soll. Insgesamt sollen 8 neue Forschungsgruppen entstehen, wovon eine an der Uni Bremen angesiedelt werden soll. Thematisch wird sich die Gruppe mit der Frage beschäftigen, wie sich Längsschnittdaten zur lebensüberspannenden Inferenz im Gesundheitsbereich nutzen lassen.

 

 

Was genau heißt das jetzt?

„Wir möchten KI-Methoden und -Werkzeuge entwickeln, die die Entstehung von Krankheiten im Lebenslauf modellieren, vorhersagen und erklären“, sagt Tanja Schultz, Leiterin der neuen Forschungsgruppe und Professorin für Informatik. Aus medizinischen Daten, die über eine ganze Lebensspanne gesammelt und ausgewertet werden, sollen Modelle für Gesundheitsrisiken entstehen. „Daten aus epidemiologischen Längsschnittstudien werden dabei durch Bio-, Sozial- und Lebensstilinformationen ergänzt“, erläutert Wright. Am Ende sollen so die Ursachen komplexer Erkrankungen aufgedeckt werden, um Vorbeugungsstrategien zu verbessern.“

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