Personen – Projekte – Debatten

Die Vereinten Nationen erklärten im Jahr 1974 die Absicht, eine „Neue Weltwirtschaftsordnung“ errichten zu wollen. Zuvor war jahrelang in akademischen und politischen Debatten um das Projekt gerungen worden. Verschiedene Aktuer*innen, von Tansanias sozialistischem ersten Präsidenten Nyerere bis hin zum ehemaligen Bremer Professor Dieter Senghaas, brachten ihre eigenen Perspektiven in die Debatte ein. Die NIEO war dadurch kein homogenes Programm, sondern vielmehr eine lebendige, diverse Debatte mit mehreren Projekten, die gleichzeitig versuchten, die Weltwirtschaft ein wenig gerechter zu machen.

Quelle: Privat

Interview mit Dieter Senghaas

Professor Dr. Dieter Senghaas erklärt, wie uneingeschränkter Freihandel so genannte Entwicklungsländer beeinträchtigt.

Arbeitskämpfe Weltweit

Arbeitnehmer*innenrechte, wie wir sie in Deutschland heute kennen, wurden durch Arbeitskämpfe erkämpft. Heute organisieren sich Näherinnen in Bangladesch gegen Ausbeutung. Geschützt werden sie unter anderem durch das Lieferkettengesetz.

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Debatte: Staatsschulden im Globalen Süden oder Schuldenerlass?

Eine Forderung der NIEO lautete: Verringerung der Schuldenlast für den globalen Süden. Aus der  „Schuldenfalle“ konnten sich bisher nur aber wenige befreien.