Arbeite planvoll.

So wurde es in der O-Woche mal gesagt. Von wem? Keine Ahnung, denn das mit dem Plan liegt mir gar nicht. Bin eher der ,,auf-den-letzten-Drücker-Typ“. Doch wenn ich mal zeitig mit einer Aufgabe anfange, wie beispielsweise diese Blogeinträge, bin ich in der Regel so stolz auf mich, dass ich dafür irgendwas anderes, meistens wichtiges, vergesse.

Doch im Studium soll es endlich anders laufen! Keine nächtlichen Marathonlerneinheiten, weil mir ein Klausur- oder Abgabetermin entgangen ist! Keine peinlichen Augenblicke mehr, in denen ich erfahre, dass morgen ein Referat ansteht. Gehalten von mir. Keine Panikattacken auf dem Heimweg, weil mir einfällt, was ich noch alles zu erledigen habe. Und vorallem: Keinen mittelmäßigen Mist mehr abgeben, der mir schon fast peinlich ist, weil ich es eigentlich besser könnte.

Das alles sollte mir nicht (schon wieder) passieren! Aus diesem Grund wollte ich mir eine Übersicht schreiben, mit allen Abgabeterminen und Fristen. Habe mir sogar aufgeschrieben, bis wann die Rückmeldung erfolgen muss und damit ich auch wirklich rechtzeitig dran denke, habe ich mich ausgetrickst und den Termin einfach vorgezogen. Jetzt muss ich meinen genialen Schachzug nur noch vergessen. Klappt bestimmt genauso gut wie pünktlich sein, weil ich meine Uhren alle 10 Minuten vorgestellt habe… Bin zwar trotzdem immer spät dran, aber sobald ich meine Trickserei vergessen habe, klappt es bestimmt!…

Zurück zur geplanten Übersicht, damit ich planvoll an mein Studium rangehen kann. Nachdem ich die Leistungsanforderungen und Fristen der ersten zwei Veranstaltungen komplett aufgeschrieben hatte, brauchte ich ein Bier. Und eine Pause. Ich habe mich gefragt, ob es nicht doch gut sei, sich einfach überraschen zu lassen von dem, was kommt. Dann muss ich mir wenigstens vorher keine Sorgen machen. So wie jetzt.

Die geplante Übersicht macht erstmal Pause. Und ich werde es ihr gleich tun….

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