Abschlussreflexion

So nun also die Reflexion über das Seminar und mein Lernprojekt.

Mein Lernprojekt: Meine Masterarbeit ist noch lange nicht abgeschlossen. Ich hatte in der ersten Phase des Seminars ja beschrieben, wie ich ein Proposal vorbereitet habe, meinen Antrittsvortrag geplant habe und wie ich Literaturrecherche betrieben habe. Inzwischen bin ich mitten drin in der Durchführung der Masterarbeit und demnächst kommt dann die Schreibphase, bei der ich dann alles zu Papier bringe. Als Fazit zum Lernprojekt muss ich erstmal sagen, dass die Masterarbeit für die hier gestellten Aufgaben nicht so richtig gut geeignet war. Eine Masterarbeit ist halt doch etwas wichtiger als so ein Seminar 😉 Und daher habe ich letztendlich die Methoden während der Masterarbeit angewendet, die ich für richtig halte, bzw. die sich während meines Studiums bewährt haben und eigentlich nichts aus den Vorschlägen dieses Seminar einfließen lassen. Trotzdem habe ich in den Blogeinträgen jeweils die Techniken und Methoden auf meine MA bezogen analysiert und ich denke, das war auch nicht uninteressant. Es war auch mehrmals so, dass ich etwas vorstellen konnte, was im Seminar sonst nicht als Technik enthalten war. Z.b. Subversion SVN als Dropboxalternative oder die Verwendung von Microsoft One Note für meine Literaturnotizen oder, wie ich meine Lesezeichen auf etwas unkonventionelle Art mit Firefox verwalte.

Insgesamt habe ich im Seminar aber sehr viele gute Tools und Internetdienste kennengelernt, die ich in Zukunft sicher nutzen werde. Z.B. habe ich vor, unbedingt mal eine Präsentation mit Prezi.com zu erstellen, wenn es sich anbietet. Ob das allerdings der Abschlussvortrag für meine MA sein wird..? Ich denke eher nicht. Dazu ist mir der Vortrag dann zu wichtig, um das dort das zum ersten Mal zu testen. Aber gerade, um dem bekannten Death-by-Power-Point Phänomen entgegenzuwirken, ist Prezi.com glaube ich EINE Möglichkeit.

Also konkret zur Frage, welche Techniken ich nach dem Seminar nutzen werde:

Prezi.com und Etherpad sind meine Favoriten 🙂

Das Selbstlernangebot würde ich prinzipiell jedem weiterempfehlen. Auch wenn ich, ehrlich gesagt, die Videos häufig nicht so spannend fand, weil das meiste doch mehr oder weniger bekannt war. Was bei mir eher das Lernen innerhalb des Seminars gefördert hat, waren die Wochenaufgaben. Es ist halt so, das man ein Youtube-Video schnell mal guckt und abhakt. In dem Moment, in dem man etwas darüber in seinen Blog schreiben soll, muss man sich aber mit den Dingen mehr beschäftigen und hinterfragt auch mehr. So war es zumindest bei mir. Beim Schreiben über die Techniken und beim Bewerten sind mir dann öfter Nachteile/Vorteile aufgefallen, auf die ich sonst nicht gekommen wäre.

Damit das nicht falsch verstanden wird: Die Videos waren auch informativ und man bruacht ja eine Grundlage für die Wochennaufgaben. Also ohne die Videos würde das Seminar vermutlich nicht funktionieren. Für mich war nur der Rest spannender, also das Ausprobieren von irgendwelchen Diensten und Internetseiten, das Erstellen von Tutorials und das Schreiben darüber.

Ein persönlicher Eindruck von mir war noch, dass die Internetdienste in den Videos teilweise sehr positiv dargestellt wurden. Teilweise fast ein wenig wie Werbung. Der Aspekt, dass man gerade ziemlich sensible Daten für eine Firma preisgibt, kam mir etwas zu kurz. Bzw. das wurde nicht so problematisiert. Aber das habe ich dafür in mehreren Blogeinträgen gemacht 😉 Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert, denn ich bin auch von vielen Diensten begeistert und nutze sie auch. Für eine akademische Auseinadersetzung mit dem Thema „Studieren im Internet“ kamm mir die kritische Seite allerdings ein bisschen zu kurz.

Zum Schluss noch eine Empfehlung für diejenigen, denen diese Art des Seminars, bzw. des Selbstlernens gut gefallen hat: Auf der Seite edx.org bieten bekannte Uni’s, wie Berkley, Havard, MIT und andere, viele interessante Vorlesung online an. Der Dienst ist kostenlos und ihr könnt dort sogar Zertifikate erhalten, wenn ihr an den Online Übungen teilnehmt. Für das Studium sind diese zwar nich anrechenbar, aber wem es darum geht, zu einem Thema mehr zu erfahren, sich weiterzubilden oder einfach nur mal in ein anderes Fachgebiet reinzuschnuppern, der findet hier bestimmt etwas. Die Kurse/Vorlesungen sind richtig gut gemacht, zumindest die, in die ich schon reingeschaut habe, waren es. Leider hat man neben seinem „echten“ Studiengang eigentlich zu wenig Zeit, um mehr von solchen Kursen zu belegen. Aber vielleicht auch ein Tipp für nach dem Studium 😉

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Personensuche bei Allerweltsnamen

Ich habe die Aufgabe zur Personensuche für meinen Beitrag gewählt.

Da ich die Aufgabe nachholen muss und jetzt keinen Partner aus dem Seminar mehr suchen wollte (ihr habt die Aufgaben ja alle schon abgschlossen), habe ich versucht per Suchmaschine alle Informationen über meine Freundin zu finden, die das Netz hergibt. Natürlich mit ihrer Erlaubnis 😉

Dass sie nichts dagegen hatte, wenn ich hier darüber schreibe, liegt auch daran, dass sie das selbst schon mal ausprobiert hat und angeblich nichts zu finden ist. Das liegt schlich und einfach an ihrem Nachnamen: Schmitz. Hinzu kommt noch, dass ihr Vorname auch ziemlich verbreitet ist.

Ich habe es trotzdem probiert und wirklich keine Informationen über google finden können. Das hatte ich schon so ähnlich erwartet. Habe im Nachhinein mal nachgeschaut und gelernt, das Schmitz auf der Liste der häufigsten Nachnamen in Deutschland auf Platz 28 ist.

Was mich schon gewundert hat, ist, dass ich selbst mit Eingabe des Wohnortes keine Informationen finden konnte, die wirklich zu meiner Freundin gehören. Stattdessen habe ich mehrere Personen mit gleichem Namen UND gleichem Ort gefunden. Die Frage ist da natürlich, ob jemand anderes, z.B. ein Personaler, der die Suche vor einer Einstellung durchführt, übehaupt unterscheiden kann, ob er die richtigen Informationen findet. Ich dachte zwischenzeitlich z.B., ich hätte zumindest einen einzigen passenden Eintrag gefunden. Es war ein Programm zu einem Workshop an der Fachhochschule, wo meine Freundin vor Jahren studiert hat. Dort stand ihr Name unter einem der Themen. Der Workshop passte auch zum Studiengang, den meine Freundin absolviert hat. Allerdings fand ich das Thema etwas komisch, weil ich weiß, mit welchen Themen sie sich während des Studium beschäftigt hatte. Also habe ich ihr den Eintrag gezeigt und siehe da: Sie hat an diesem Seminar nicht teilgenommen. Es gab also selbst an der gleichen Hochschule und zur gleichen Zeit eine Person mit dem gleichen Namen. In diesem Fall waren sowieso keine weiteren Inhalte zum Seminarthema o.ä. angegeben. Wäre dies aber so gewesen, hätte ein Personaler 100prozentig angenommen, er hätte passende Informationen gefunden!

Dies ist natürlich ein absoluter Sonderfall, also nur für Personen mit sehr verbreiteten Vor- und Nachnamen gültig. Der Vorteil kann also sein, dass man nicht gefunden wird und somit auch keine negativen Dinge auftauchen. Falls man gefunden werden möchte, ist es natürlich anders herum schweirig. Allerdings denke ich, wenn man es unbedingt drauf anlegt, ist es kein Problem, soviele zusätzliche Daten mit zu veröffentlichen, dass man auch mit einem sehr verbreiteten Namen von einem Personaler gefunden wird. Dies müssten dann natürlich Zusatzinformatonen sein, welche auch ein Personaler aufgrund der Bewerbung kennt (Wohnort, Schule, Studiengang, etc.).

Außerdem hilft es natürlich, für irgendetwas öffentlich bekannt zu sein, oder einen gewissen Titel zu haben. Ich habe z.B. gelernt, dass es eine Doktorin der Psychologie und eine Vollzeit-Hochzeitsplanerin mit dem gleichen Namen wie meine Freundin gibt. Neben unzähligen anderen Personen mit diesem Namen, stachen die beiden immer wieder heraus, weil sie relativ professionelle Internetauftritte haben. Die Doktorin hat außerdem viele Publikationen, die auf verschiedenen Seiten verlinkt sind. Die Hochzeitsplanerin macht natürlich Werbung für ihre Dienstleistung.

Fazit: Ein Allerweltsname hilft, nicht gefunden zu werden. Zumindest, wenn der Suchende zuvor keine speziellen Informationen hat. Will man trotzdem gefunden werden, oder bestimmte Inhalte gezielt mit dem eigenen Namen verbinden, sollte dies trotzdem möglich sein.

PS: Wenn ihr euren Kindern also einen gefallen tun wollt, was dieses Thema angeht, müsst ihr sie Anna Müller bzw. Jan Müller nennen. Dies sind die derzeit häufigsten Vornamen in Deutschland kombiniert mit dem häufigsten Nachnamen. Aber

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WhatsApp vs. SMS

Ich habe diese Woche die folgende Frage für meinen Blogbeitrag gewählt:

Wo seht ihr Potenziale und wo Risiken beim online kommunizieren für euch selbst? Denkt dabei auch an solche Kommunikationsformen wie WhatsApp, Threema, Telegram…?

Die Frage ist ja sehr persönlich gestellt. Also, wo sind die Potenziale für euch selbst. Nun ja, die Frage ist bei mir gerade ziemlich aktuell.

Ich habe seit zwei Wochen einen neuen Handyvertrag. Gewechselt habe ich , weil der neue Vertrag günstiger als der alte ist. In dem neuen Vertrag sind Handy- und Festnetz Flat und 1 GB Datenflat enthalten. Soweit so gut. Für eine SMS Flat muss ich allerdings 5 Euro mehr im Monat bezahlen, was sich prinzipiell lohnt, da ich mehr als 50 SMS im Monate versende (ohne flat kostet eine sms 10 cent).

Warum ich euch mit diesen Zahlenspielen langweile? Weil ich momentan vor der Entscheidung stehe, ob ich mir die 5 Euro spare, und mir die Kommunikation durch die herausgabe meiner Daten bei WhatsApp erkaufe. Dass WhatsApp eine absolute Datenkrake ist, ist ja hinlänglich bekannt. Ich nutze WhatsApp bisher deswegen auch nicht und denke, ich werde es auch nicht tun. Dass ich dafür dann 5 Euro jeden Monat zahlen muss, ist ärgerlich, aber das ist es mir wert!

Insegasmt finde ich sehr bedenklich, wie wenig man als Durchschnittsbenutzer eigentlich über die Kommunikationsleitungen weiß, die man täglich benutzt.

Ich stelle mir z.B. seit meiner Entscheidung für die SMS die Frage, wer bei SMS flats eigentlich mein Kommunikationsbverhalten sammelt und davon profitiert. Der Provider dürfte dies zwar nicht so weit ich weiß, ich habe aber auch noch keine Informationen darüber gefunden, wie so etwas sichergestellt wird. Eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung gibt es jedenfalls nicht und deswegen könnte jemand mit ein bisschen Know How, wohl auch den SMS verkehr mitlesen, bzw. die Sender/Empfänger Daten analysieren.

Wenn man zu diesem Bereich recherchiert findet man wie gesagt sehr wenig, außer die bekannte Geschichte, wie der Staat auch mitmischt, und zwar mit den stillen SMSn. Auch nicht gerade ein Ruhmesblatt..

Um den gut gemeinten Kommentaren zvor zu kommen, zum Schluss noch zu Threema: Das kommt für ich leider nicht in Frage, da es das für mein Handy nicht gibt (Windows Phone). Es ist aber wohl eine Version in arbeit. Das gleiche gilt für eine sogar kostenfreie WhatsApp Alternative, die auch Ende-Zu-Ende verschlüsselt: myEnigma. Für Windows Phone habe ich daher leider noch keine machbare alternative für WhatsApp gefunden. Wenn jemand hier im Seminar zufällig eine Empfehlung hat: immer her damit! Meine SMS-flat ist monatlich kündbar 😉

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Prezi.com

Hallo eSTUDIS,

ich habe diese Woche das Präsentationstool Prezi.com getestet. Auf ein Video der Erstellung habe ich verzichtet, da ich kein Mikro zur Verfügung habe. Das macht die Videos etwas lahm. Allerdings habe ich dafür hier den Link zu meiner erstellten Präsentation.

Die Inhalte meiner Masterarbeit sind nicht freigegeben (wegen Firmenbezug). Daher habe ich ein fiktives Beispiel aus einem Buch über Softwarearchitekur genommen, in dem ich für meine Arbeit gerade viel lese. D.h. vom Themenbereich passt es auch zu meiner MAsterarbeit. In dem Beispiel soll eine Softwarearchitektur für ein modernes Bibliotheksystem entwickelt werden, bei dem man online den Bestand durchsuchen kann und seine ausgeliehenen Bücher verwalten kann.

Ich hatte Prezi.com in dem Video  von Sebastian gesehen und fand den Gedanken super, dass man von diesem langweiligen, linearen Verlauf der PowerPoint Präsentationen wegkommt. Bei ihm kann man das zwar schon erahnen, aber ich habe versucht, diesen Aspekt nochma deutlicher hervorzuheben.

Deswegen besteht meine Präsentation eigentlich nur aus einer Folie (wenn man im alten Foliendenken aus Powerpoint bleibt). Die Folie zeigt die Lösungsidee, wie eine Softwarearchitektur für das Bibliotheksystem entworfen wird. Dafür gibt es verschiedene Lösungseinflüsse. In der Präsentation wird dann auf jeden Lösungeinfluss gezoomt und als Präsentierender könnte man dann zu jedem Punkt die Deteils erklären. Dadurch wird , glaube ich, in vielen Fällen der Gesamtzusammenhang viel deutlicher, als wenn man, nur Folie auf Folie zeigt.

Es gibt sicher noch bessere Beispiele mit mehr Verzweigungen. Aber das habe ich jetzt auf die schnelle nicht hinbekommen.

Insgesamt finde ich Prezi.com auf jeden Fall eine tolle alternative. Man muss natürlich immer beachten, in welchem Kontext man Präsentationen hält. Bei uns ind er Informatik kann ich mir beispielsweise vorstellen, dass an bestimmten Lehrstühlen solche bunten Präsentationen als eher unseriös gelten würden. Da zählen dann doch mehr die Fakten und die wissenschaftliche zusammenhänge. Aber das ist sicher auch eine Geschmacksfrage.

Für z.B. Verkaufspräsentationen im kommerziellen Bereich, oder zB. für Präsentationen auf Messen oder ähnliches, kann ich mir das sehr gut vorstellen.

 

 

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gliffy – für die Skizze zwischendurch

Die vorgestellten Tools zur kollaborativen Bearbeitung von Artefakten kommen für mein Lernprojekt, die Planung und Erstellung meiner Masterarbeit, nicht in Frage, da ich die Arbeit naturgemäß alleine erledige.

Podcasting und Bildbearbeitung werde ich auch nicht benötigen.

Ein Wiki benötige ich auch nicht. Das wäre zwar möglich, zB für Notizen zu Literatur und Ähnliches, mir reicht dazu aber OneNote aus, wie ich schon im Beitrag zur Informationssuche geschildert habe.

Bleibt ein einziges der vorgestellten Tools, das ich verwenden könnte: gliffy

Mit gliffy kann man auf die Schnelle Skizzen erstellen, was ich bisher während meiner Masterarbeit des öfteren von Hand gemacht habe. Später habe ich die Skizzen dann mit MS Visio nochmal „in sauber“ nachgezeichnet. Da die Zeichnungen aus gliffy auch exportiert werden können, kannn ich die Zeichnung spontan dort erstellen und später auch direkt in meiner Masterarbeit verwenden. Im Gegensatz zu Visio gefällt mir bei gliffy, dass es wesentlich intuitiver zu bedienen ist. Mit einem komplexen Zeichenprogramm wie Visio zurechtzukommen, erfordert ja normalerweise einiges an Eingewöhnung. Mit gliffy geht es super schnell und intuitiv. Außerdem sind viele gut abgestimmte Farbschemen enthalten, wodurch eine auf die schnelle erstellte Skizze sofort recht gut und professionell aussieht.

Die folgende Skizze habe ich erstellt, nachdem ich gliffy ca. 5 Minuten getestet habe. Da ist sicher optisch noch Luft nach oben, aber für eine schnelle Skizze mit einem bis gerade noch unbekannten Tool, finde ich das ganz beachtlich.

gliffy screenshot

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Creative Commons, Kulturflatrate und Internetsperren

a. Die Idee der Creative Commons finde ich gut und eigentlich nur logisch. Zumindest im Vergleich zu anderen heute üblichen Lizenz- und Urheberrechtsmodellen. Wobei eine Bewertung auch schwierig ist, da es sich bei Creative Commons ja um eine Sammlung sehr verschiedener Lizenzen handelt.

Generell ist die Notwendigkeit von solchen vermeintlich neuen Modellen zur Lizensierung jedoch nur dadurch gegeben, dass die Denkweise, auf die unsere Gesellschaften heute aufbauen, den Gedanken des Besitzens und die Spiegelung aller Dinge in einem Geldwert zu grunde legt.

Anders gesagt: Ich glaube, dass der allergrößte Teil der Menschen, die irgendetwas geschaffen haben, prinzipiell kein Problem damit haben, ihr Werk anderen Menschen „einfach so“ zur Verfügung zu stellen. Jemand, der ein schönes Lied komponiert hat, freut sich darüber, wenn andere Menschen es hören möchten. Die Crux an der Sache ist, dass er natürlich auch etwas zu beißen haben muss und der Bäcker ihm kein Brot schenkt, nur weil der Künstler ihm ein schönes Lied vorsingt (meistens zumindest).

Fazit: Solange die Gesellschaftsform komplett auf den Konzepten Geld und Besitz aufbaut, benötigt der Urheber von immateriellen Gütern auch eine Institution, die ihm den Wert dieser Güter garantiert, z.B. eine Lizenz, ein Patent, oder eben eine Creative Common Lizenz.

b. Eine Kulturflatrate ist aus der Sicht der sogenannten Konsumenten eine schöne Sache und ich würde mich persönlich als Konsument, was Musik und Film angeht, sehr darüber freuen. Trotzdem gilt das gleiche, was unter a. steht. D.h. die Kulturflatrate ist nur eine andere Form der Umrechnung in Geld. Und bei dieser Form steht erstmal die Frage im Raum, wie ein Künstler angemessen beteiligt wird. Ich bin skeptisch, ob man damit nicht ein „börokratisches Monster“ schafft, welches die Gelder selbst verschlingt.

c. Internetsperren sind scheiße.

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Kurzes Video zu Zotero (als Firefox Plugin)

hier ist mein Viseo zur aktuellen Wochenausgabe:

http://www.screenr.com/tmAN

Ich habe ganz kurz Zotero getestet.

Min Fazit: Prinzipiell gute Idee, aber für mich kommt das icht in Frage aus zwei Gründen:

  1. Bedienung ist zu kompliziert und das Interface zu unübersichtlich. Einfache Links sind für mich viel praktischer.
  2. Ich kann nicht alle Seiten automatisch abspeichern. In meinem Video sieht man z.B. einen Wissenschaftlichen Fachartikel, den Totero nicht kennt. Klar, kann die Zotero Datenbank nicht alles kennen, aber dann bringt mir dads auch nichts.

Es wurde ja explizit darauf hingewiesen, dass das Video nicht perfekt sein muss 😉 Ist es auch ganz und gar nicht.

 

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Lesezeichen verwalten

Wie ich meine Lesezeichen organisiere, habe ich ja quasi schon im Beitrag von letzter Woche angedeutet. Da ging es zwar nur um die Lesezeichen, die als Quellen für eine wissenschaftliche Arbeit verwendet werden. Genau so mache ich es aber auch mit allen anderen Links die ich mir speichere. D.h. ich lege mir Shortcuts in der Favoritenleiste von Firefox an.

  • Alle Links, die ich fast täglich aufrufe, habe ich direkt als Shortcuts auf der obersten Ebene.
  • Alle anderen nach Kategorien sortiert in Unterordnern.

Letztendlich verwende ich die Kategoriesierung so ähnlich wie das in Diigo möglich ist. Außerdem habe ich über das Firefox-Sync feature alle Favorien zwischen meinem Notebook und PC synchroniesiert. Diigo bietet natürlich bessere Möglichkeiten, z.B. durch die Tags udn Beschreibungen, die vergeben werden können. Allerdings ist mir das nicht ausreichend Komfort um alle persönlichen Links dieser Firma zu geben 😛

Zum Links an Freunde senden gibt es übrigens auch das gute alte ALT -> Datei -> Link per Email senden… im Browser 😉

Meine Links in Firefox sehen so aus:

bäm

Ich freue mich übrigens schon auf den Datenschutzteil im Rahmen dieser Vorlesung, der noch kommen soll! Ich behaupte nämlich mal, die Sammlung all meiner Links ist VERDAMMT wertvoll für die Werbeindustrie. Wenn ich alle Links von einer Person habe, brauche ich eigentlich nix anderes mehr, und kann ein sehr sehr gutes Profil erstellen.

Also wie man schon raushört, finde ich persönlich das Social Bookmarking jetzt nicht so eine wahnsinns tolle Sache 😉

Vielleicht altmodisch, aber wenn ich etwas wirklich spannend/ mitteilenswert finde, dann kann ich anderen auch davon persönlich erzählen oder ihnen einen Link schicken. Die Links von anderen auch noch alle anzusehen, habe ich eh keine Zeit.

Hat aber alles sicherlich Vorteile in gewissen Situationen. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass man in einem größeren Projekt Delicious oder Diigo gut nutzen kann, um sich über Recherchen auszutauschen.

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Link zur Beschreibung meines Lernprojektes

Hier wird mein Lernprojekt beschrieben: LINK

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Informationssuche für meine Masterarbeit

Ich suche meine Informationen für die Masterarebit bisher hauptsächlich durch Bücher und teilweise auch über google, indem ich nach Stichwörtern oder nach einem konkreten Paper suche, dass in einem Buch oder in einer anderen Quelle zitiert wird.

Für die Verwaltung der Literatur für eine größere Arbeit kann ich JabRef empfehlen. Ich kann davon jetzt noch kein Beispiel geben, weil ich in der derzeitigen Phase meiner Arbeit (Planung) die Liste noch nicht mit dem Tool führe. Falls man seine Arbeit allerdings in LaTeX schreibt, kann mit Jabref einfach alle Referenzen in das bibtex-Format exportieren, das man in LaTeX einbinden kann. Wenn ich während diesem Seminar soweit bin, dass ich die Liste fertig habe, werde ich dazu bestimmt mal einen Beitrag schreiben.

Aktuell sind alle Quellen die ich verwende, noch an zwei Stellen festgehalten.

1. Alle Bücher, die ich verwende, sind im Online-Portal unserer Bibliothek unter „Ausgeliehene Medien“ aufgelistet, incl. einem Link, der alle Details (Autor, Ersch.-Jahr. etc.) dazu angibt. Das sieht dann so aus: bib1

Hier hab ich auf jeden Fall den Überblick und braiche keine extra geführte Liste.

Einziges kleines Problem: Bücher muss man ja auch mal zurückgeben während der Bearbeitung der Arbeit, sie sollen aber später trotzdem in der Bibliographie auftauchen.

Dafür habe ich mir eine eigene „Merkliste“ erstellt, auf die ich jedes Buch packe, das ich zurückgeben muss. Sieht so aus:bib

D.h. ich kann alles, was ich in der Bibo der Uni Paderborn ausleihe, auch direkt im selben Portal verwalten.

2. Für alle Quellen, die ich nicht ausleihen kann, z.B. Paper, die ich im Internet Finde, speichere ich mir die Links in Firefox in einem eigenen Ordner, den ich dafür in den Favoriten angelegt habe. Guckst du hier:

links

Wie man sieht, sind die Quellen auch noch nach groben Themengebieten in Unterordner aufgeteilt. Das ist praktisch, weil man sonst später zu lange suchen muss, wenn man eine bestimmte Quelle nochmal braucht. Das liegt daran, dass bei dieser Methode in den Favoriten einfach die Seitentitel angezeigt werden, die natürlich oft keinen Bezug zum Inhalt haben, wie z.B. „Home“. Alternativ zu den Unterordnern kann man die Links in Firefox mit einem rechtsklick und dann unter Eigenschaften umbenennen. Dazu war ich bisher zu faul, aber wenns zu unübersichtlich wird, kann man das machen.

Notizen zum gelesenen !!

Für meine Masterarbeit oder etwas vergleichbares muss man ja einiges lesen, dass erstmal direkt nicht verwendet wird. Trotzdem ergibt sich vielleicht später ein Zusammenhang oder man erinnert sich grob, dass da doch etwas zu einem Thema gestanden hatte, man weiß aber nicht mehr genau was. Dazu mache ich mir ausführliche Notizen zu allem Gelesenen in OneNote. Das sieht dann so aus:

onenote1

Der Abschnitt, den man im Beispiel sieht, enthält alle Quellen zum Thema „Software Cost Estimation“, die ich gelesen habe (Das ist ein Grundlagenbereich in meiner Masterarbeit). Jeder Block steht für eine Quelle und die Stichpunkte in jedem Block habe ich mir direkt beim Lesen erstellt. Später kann man sich dann aus den Stichpunkten schön eine Struktur für ein Kapitel überlegen, bzw. kann direkt gut sehen, welche Punkte zB bei mehreren Autoren behandelt wurden. Ich habe mir in diesem Fall, bevor ich angefangen habe den Grundlagenteil zu in meinem Proposal zu beschreiben, alle Punkte FETT formatiert, die ich verwenden möchte. Auf den ersten Blick könnte man deswegen sagen, ich habe mir zu viel Stichpunkte gemacht, weil ich ja kaum welche verwendet habe. ABer das war ja auch erstmal nur für das Proposal für meine Arbeit. D.h. später, wenn ich ein ausführlicheres Kapitel zu den Grundlagen schreibe, habe ich alle Punkte dafür schon beisammen und sehe schnell, welcher Autor was geschrieben hat – so ist zumindest der Plan 😉

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