Fristen, Listen & Termine – Den Semesterstart bewältigen
Na, wie habt ihr die erste Veranstaltungswoche des neuen Semesters überstanden? Oft kommt der Veranstaltungsbeginn nach den Semesterferien doch plötzlicher als man denkt – und ehe man sich’s versieht, versinkt man wieder in neuen Informationen, Fristen und Vorlesungsfolien. Damit euch der Semesterstart besser gelingt und eure Motivation nicht schon direkt zu Beginn einen Dämpfer erfährt, haben wir hier für euch zusammengetragen, woran ihr für den optimalen Auftakt denken solltet.
– Fristen und Termine an einem zentralen Ort sammeln
Fangen wir mit den weniger spaßigen Dingen an, die aber leider unverzichtbar sind. Denn wer das in den ersten Wochen versäumt, findet sich im Laufe des Semesters schnell in einem Organisationschaos wieder – wenn nicht sogar eine wichtige Frist vergessen wird! Statt sich die wichtigen Daten zu jeder Veranstaltung lediglich in den Mitschriften zu notieren, wo sie dann im Laufe des Semesters zwangsläufig untergehen und in Vergessenheit geraten, ist es mehr als sinnvoll, alle Klausurtermine, Abgabefristen und Präsentationsdaten in einem Kalender, Planer oder auch einfach einem eigens angelegten Dokument zu sammeln.
– Checkliste mit allen Modulen, Prüfungs- und Studienleistungen zum Abhaken
Nicht selten gleichen besonders prüfungs- und abgabereiche Phasen im Semester einem Spießrutenlauf. Dieser wird jedoch nicht gerade weniger stressig, wenn man den Überblick über alle Leistungen verliert, die man in dieser Zeit zu erbringen hat. Für mich hat sich bewährt, für das gesamtes Studium eine Liste mit allen zu belegenden Modulen anzulegen und zu Beginn des Semesters alle Studien- und Prüfungsleistungen in diesem in einer weiteren Checkliste zu notieren. Dadurch bleibt es nicht nur übersichtlich, sondern man kann auch direkt mit dem Studienverlaufsplan abgleichen, welche Module erfolgreich beendet wurden und wie viele CP noch ausstehen. Der wahrscheinlich größte Pluspunkt: nichts fühlt sich erleichternder an, als nach einer erfolgreich bestrittenen Präsentation oder Prüfung ein Häkchen zu setzen und um eine Sorge leichter zu sein.
– Saisonale Lernplaylist erstellen
Vermutlich haben die meisten von uns eine Präferenz – die Einen ziehen die Gemütlichkeit und Atmosphäre des Wintersemesters vor und haben im Sommersemester FOMO, wenn sie bei strahlendem Sonnenschein am Schreibtisch sitzen, oder können sich nicht konzentrieren, wenn während eines Seminars bei 28 Grad die Oberschenkel in der dritten Etage des GW2 am Holzstuhl festkleben. Andere, denen es wie mir geht, sehen gegen Seminare in den dunklen Morgen- oder Abendstunden an, gegen verregnete Nachmittage am Schreibtisch und Nieselregen auf dem Weg zur Uni. Was da hilft? Sich die Jahreszeit ein bisschen schmackhafter machen! Für mich gehört dazu, eine saisonale, neue (Lern-)Playlist zu erstellen. Nach einem Semester gehen mir die 100-Mal gehörten, immer gleichen Lieder der bisherigen Playlist auf die Nerven und es macht Spaß, nach neuen Songs zu stöbern, die mich beim Lernen begleiten und dabei eine gemütliche, herbstliche/winterliche Atmosphäre verbreiten.
– Neues Laptop/Tablet/Notizbuch Setup
Was ebenso zu einem Neustart gehört? Ein neues, ordentliches Setup des Laptops/Tablets/Notizbuchs. Alte Dateien und Fotos aussortieren oder auf Sticks ziehen, ein schönes neues Hintergrundbild aussuchen, die Sticker auf der Rückseite von Laptop oder Notizbuch ausbessern, die App eurer Wahl für eure Mitschriften vorbereiten und Dokumente für die verschiedenen Veranstaltungen erstellen. So könnt ihr frisch und motiviert das neue Semester angehen!
Haben wir etwas vergessen? Was gehört für euch zu einem idealen Semesterbeginn unbedingt dazu? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar oder schreibt uns von euren Erfahrungen auf Instagram (@campus.eule) oder per Mail (eule@uni-bremen.de)!










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