1. Meines Erachtens lässt sich das Förderkonzept „Enter“ sehr gut in die Grundschule übertragen. Jede Woche ein Stuhlkreis, um die Erzähltechniken der Kinder zu fördern und das Ausleihen von Büchern oder Spielen sind  gut umsetzbar. Eine Hürde sehe ich allerdings in der Elternarbeit. Elternarbeit mit Elternabenden und -Nachmittagen sind immer sehr wünschenswert, werden jedoch häufig nicht von allen Eltern in Anspruch genommen. Bei meinem Orientierungspraktikum in einer ersten Klasse sind lediglich 7 von 22 Eltern zum ersten Elternabend gekommen.

2. Im Sachunterricht sollen sie Schüler*innen ein Experiment zum Thema „Sinken und Schwimmen“ in 2er-Teams durchführen. Hierzu erhalten sie eine Experimentbeschreibung, die sie zu beginnn lesen sollen. Dies ist die Funktion der Sprache als Lesehürde (Textaufgabe). Dabei scheitern sprachlich schwächere nicht an den Textformaten, sondern an kognitiv anspruchsvollen Aufgaben, wie zum Beispiel dem Verstehen von Fachwörtern. Während der Durchführung des Experimentes müssen die Kinder sich miteinander verständigen und Absprachen darüber treffen, was sie als nächstes tun wollen.  Dies ist die kommunikative Funktion der Sprache. Über die kognitive Funktion der Sprache können die Kinder den Materialien ihre Bezeichnung zu ordnen. Fehlt diese, wird es für die Schüler*innen schwierig das Experiment richtig durchzuführen.

3. Welche Sprachförder-Methoden finden im Unterricht direkt statt und werden von den Kindern positiv angenommen?

Wie viel Zeit verwenden Lehrkräfte in ihrem Unterricht explizit für die Sprachförderung?


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