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Regentage zuhause – 5 Ideen für Frühlingsvibes im Februar

Die Tage werden länger, die steigenden Temperaturen wecken die ersten Blumen aus ihrem Winterschlaf und locken sie aus der Erde – es wird endlich Frühling, so sollte man meinen. Doch statt „Sonne tanken“ heißt es beim Schritt vor die Tür allzu oft vielmehr „duschen“, denn mit dem Frühling kommt auch der Regen, und das gerne mal in Strömen.

Doch deshalb gleich in Trübsal versinken und in einem tragischen Main Character-Moment dem herunterrinnenden Regen an der Fensterscheibe zuschauen? Nicht nötig! Frühlingsvibes und gute Laune sind auch in den eigenen vier Wänden möglich und versüßen dunkle Regentage. Dazu braucht es nicht viel – hier sind fünf Ideen für euch!

  1. Pimp your home 

Deiner Wohnung fehlt die persönliche Note, das Zimmer voller weißer Ikeamöbel sieht langweilig aus und du sehnst dich nach dem langen Winter endlich nach etwas Farbe? Dann such dir eine Kleinigkeit, an der du deine kreative Ader erproben und damit dein Zuhause bunter machen kannst. Sieh dich einmal in deinem Zimmer um und suche dir ein Objekt aus, dem du an diesem Nachmittag ein optisches Upgrade verpasst. Kerzen können zum Beispiel mit flüssigem Wachs aus bunten Teelichtern verziert werden, vielleicht findest du auch etwas, das du mit Stickern verzieren kannst, wie ein Notizbuch oder deine Handyhülle. Auch Terrakottatöpfe lassen sich hervorragend mit Acrylfarbe bemalen – das ist günstig, leicht umzusetzen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. In diesem Zuge kannst du deinen Zimmerpflanzen auch Namen geben und diese auf den Töpfen festhalten! (Nebenbei: Du kannst die Versorgung deiner Pflanzen auch hervorragend mit Apps oder schriftlich tracken! Siehe hierzu Punkt 3.)

  1. Erweitere deinen Horizont

Das Studium hat im Gegensatz zur Schule den Vorteil, dass du (im besten Fall) etwas zu Themen lernst, die dich tatsächlich interessieren. Doch wie heißt es so schön? „A jack of all trades is a master of none, but oftentimes better than a master of one“. Um einen Tunnelblick und damit eine Mutation zum Fachidioten zu vermeiden, lohnt es sich, gelegentlich den eigenen Horizont zu erweitern. Ein regnerischer, freier Tag eignet sich hierfür hervorragend – Zeit, sich voll und ganz einem neuen Thema zu widmen! Wie genau verlief eigentlich das Dinosaueriersterben? Du weißt beschämenderweise viel zu wenig über Geografie und die Länder anderer Kontinente? Vielleicht gibt es eine historische Epoche, die immer schon dein Interesse geweckt hat? Wenn früher die Sendung mit der Maus deine Lieblingsunterhaltung war, ist es an der Zeit, diesen Wissensdurst wiederzubeleben und sich auf ähnlich unterhaltsame und spaßbringende Weise weiterzubilden – entscheide dich für einen Themenbereich und such dir einen Tag lang alle Informationen, die du dazu finden kannst! Fernsehdokumentationen, Podcasts, Internetseiten… Die Möglichkeiten sind schier endlos und am Ende des Tages hast du mit Sicherheit eine ganze Fülle an Fun Facts angesammelt, mit denen du deinem Umfeld in wahrer Klugscheißermanier auf die Nerven gehen kannst.

  1. Starte einen Tracker

Du planst und organisierst gerne, schreibst Listen und es geht für dich nichts über das Gefühl absoluter Selbstzufriedenheit und den damit einhergehenden Dopaminrausch, der dich überkommt, wann immer du einen Punkt deiner Liste abhaken kannst? Dann wirst du Tracker lieben. Denn warum müssen Listen immer nur mit so lästigen Aufgaben wie Einkaufen, Lernen oder Aufräumen zusammenhängen? Viel mehr Spaß macht es doch, sie ganz ohne Druck für eigene Interessen zu erstellen! Egal, welchem Hobby du nachgehst, man kann wirklich absolut alles tracken, um den eigenen Fortschritt oder einfach persönliche Eindrücke zu einer Tätigkeit zu dokumentieren. Festzuhalten, welche Erfolge du im Sport machst, wie viele Episoden einer Serie du geschaut hast oder wie dir das letzte Buch gefallen hat, das du gelesen hast, macht nicht nur Spaß, sondern motiviert auch, dranzubleiben. Das Gute hierbei: Du brauchst absolut keine künstlerische oder kreative Ader. Besonders in Bereichen wie Filmen/Serien, Büchern, Musik oder Sport gibt es ein breites Angebot an Apps, die das Festhalten deiner Beschäftigung einfach machen und häufig sogar die Vernetzung mit Freund*innen ermöglichen, sodass du miterlebst, welche Musik sie aktuell hören oder wie sie den neuesten Kinofilm beurteilen. Für diejenigen unter euch, die es gerne etwas aufwendiger haben, kann digitales Journaling mit Apps wie Notion etwas sein oder für einen künstlerischen Touch ganz klassisch mit Stift und Papier in einem hierfür angelegten Notizbuch. Ideen für Tracker zu Themen aller Art finden sich in Hülle und Fülle auf Plattformen wie Pinterest, YouTube oder Instagram, an Inspiration mangelt es also ebenfalls nie.

  1. Lerne einen unnötigen Partytrick

Vor allem für geduldige Menschen ist diese Idee etwas; denn kleine Skills, die zwar unnötig sind, aber durchaus beeindruckend wirken, sind selten etwas, für die man sich aktiv Zeit nimmt, um sie zu erlernen. Also nutze das schlechte Wetter und schau dir Tutorials zu einem Trick deiner Wahl an, den du an diesem Tag erlernen willst und den du dann im Sommer zur Schau stellen kannst. Das Gute: meist brauchst du dafür nicht viel mehr als geläufige Haushaltsgegenstände (zum Beispiel einen Ring, den man über die Finger spielt, ein paar Spielkarten für Mischtricks, drei kleine Bälle zum Jonglieren) oder auch überhaupt keine weiteren Hilfsmittel (zum Beispiel zum Lernen vom Radschlagen, Handstand oder Pfeifen auf zwei Fingern). Mit etwas Beharrlichkeit kommt man hier schnell zu sichtbaren Erfolgserlebnissen!

  1. Gestalte ein Fotoalbum

Seien wir mal ehrlich: Unsere Handyspeicher sind voll von Fotos und Videos, die in den Tiefen unserer Galerien verstauben, ohne, dass wir sie je wieder wirklich betrachten. Wie schön war doch die Zeit, in der man Fotos noch entwickelt hat, um sie sich immer wieder für einen Nostalgiekick anzusehen! Also los, warum nicht die eigenen Fotos durchsehen und ein Fotoalbum gestalten? Ob den letzten Urlaub, das eigene Haustier oder einfach das vergangene Jahr in Bildern festzuhalten – das Gefühl, so viele Erinnerungen gesichert an einem Ort zu haben und sie gelegentlich gezielt ansehen zu können, ist so viel schöner, als sie zwischen Unmengen an unnötigen Screenshots zu vergessen und im Zweifelsfall nur im Miniformat am Handy aufrufen zu können. Und auch hier gibt es für jeden Persönlichkeitstyp die passende Option: von digital gestalteten Büchern, die einem fertig gedruckt und gebunden zugeschickt werden, bis zum altmodischen Ausdrucken und eigenständigen Einkleben von Fotos. Auch Scrapbooking, also die Kombination von Fotos mit kreativ bearbeiteten Seiten, liegt voll im Trend und in den sozialen Medien finden sich massenhaft Inspirationsvideos!

Was sind eure Lieblingsbeschäftigungen an Regentagen? Oder macht euch der Regen nichts und ihr zieht typisch norddeutsch trotzdem vor die Tür? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar hier oder auf Instagram unter @campus.eule!

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