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Sommer – Der Studi Survival Guide

Es ist 8:15 Uhr. Der Wetterbericht sagt 32 Grad voraus…die ganze Woche lang! Die extra große Trinkflasche ist eingepackt, die Sonnenbrille sitzt und schon auf dem Weg zur Uni läuft einem der erste Schweißtropfen über die Stirn. Dabei hat der Tag noch nicht einmal richtig angefangen. 

Spätestens wenn die Temperaturen steigen, merkt man, dass das im Sommersemester nichts für schwache Nerven ist! Die Konzentration schmilzt gefühlt schneller als das Eis aus der Mensa und der einzige Gedanke, der sich dauerhaft im Kopf hält, ist: Warum findet die Klausurenphase eigentlich immer dann statt, wenn draußen Badewetter ist?

Damit ihr trotzdem gut durch die heißen Tage kommt, gibt es hier den inoffiziellen Survival Guide für den Uni-Alltag im Sommer.

Regel Nummer 1: Wählt euren Lernort mit Bedacht

Im Sommer kann Lernort alles emtscheident sein. Denn während es im Studentenwohnheim möglicherweise viel zu heiß wird um zu lernen, lässt es sich an einem kühlenort in der Bib. Oder im schattigen platz im Bürgerpark besser aushalten, was die Motivation steigern kann. 

Regel Nummer 2: Macht euch die Hitze zunutze

Wenn mittags ohnehin nichts mehr so richtig funktionieren will, verschiebt anspruchsvollere Aufgaben einfach auf den Morgen oder den Abend. Die heißesten Stunden des Tages eignen sich perfekt für Dinge, die weniger Konzentration brauchen: Karteikarten wiederholen, Literatur lesen oder die Unterlagen für die nächste Vorlesung sortieren. In solchen Zeiten muss der Lernplan nicht immer strikt eingehalten werden. Manchmal hilft es mehr, ihn an die Temperaturen anzupassen. 

Regel Nummer 3: Gönnt euch auch mal eine Pause

Gerade im Sommer hat man oft das Gefühl, jede freie Minute nutzen zu müssen. Lernen oder doch lieber an den See? Bibliothek oder Eis essen? Produktiv sein oder das gute Wetter genießen? Die Antwort muss nicht immer entweder oder heißen. Vielleicht reicht es schon, nach einer produktiven Lernphase noch eine Stunde mit FreundInnen am Werdersee zu verbringen oder sich nach der Vorlesung ein Eis aus der Mensa zu gönnen. Denn auch Pausen gehören zum Lernen dazu und das manchmal sogar mehr, als man denkt.

Regel Nummer 4: Akzeptanz 

Wohl oder Übel muss man an besonders heißen Tagen einfach akzeptieren, dass das Lernen viel schwerer fällt. Und das hat nichts mit fehlender Motivation zu tun! Unser Körper arbeitet bei hohen Temperaturen auf Hochtouren, um sich abzukühlen und da bleibt manchmal einfach weniger Energie für lange Konzentrationsphasen. Vielleicht schafft ihr heute also nicht die zehn Punkte auf eurer To-do-Liste, sondern nur fünf. Und wisst ihr was? Das ist völlig in Ordnung.

Und zum Schluss: Genießt den Sommer auch ein bisschen

Bei all den Vorlesungen, Seminaren und To-do-Listen sollte man eines nicht vergessen: Der Sommer in Bremen ist viel zu schön, um ihn nur drinnen zu verbringen.

Meine persönlichen Highlights? Definitiv die Mittagspause im Bürgerpark. Gerade im Fichtenhain ist es auch an besonders heißen Tagen angenehm kühl und der perfekte Ort, um kurz durchzuatmen, bevor es wieder zurück in die Uni geht. Nach einem langen Uni-Tag gibt es kaum etwas Schöneres, als den Abend mit FreundInnen am Osterdeich ausklingen zu lassen, die Sonne zu genießen und einfach mal den Laptop zuzuklappen.

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