Der Tag der Leere

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Es ist wieder soweit. Jedes Jahr findet Anfang Dezember der Tag der Lehre statt. Ein Tag der dazu dient einen engeren Kontakt zwischen den Studierenden und Lehrenden der verschiedenen Studiengänge herzustellen und die Möglichkeit gibt sich miteinander auszutauschen.

Seit circa einer Woche trudeln in meinem Uni-Email-Postfach viele viele Mails ein, die sich inhaltlich mit diesem Tag auseinandersetzen. Öffentliche Einladungen zu Diskussions- oder Frageforen, von Stugen organisierte Kaffee-Tee-Glühwein-klatsch Runden und Workshops auf dem Uni Campus. Bei einem Zweifach-Bachelor sind es höchstwahrscheinlich etwas mehr Angebote, aber das ist an sich auch egal, denn für viele Studis schleicht sich am Tag der Lehre doch eher das Feiertagsgefühl ein.

Nicht selten saß ich schon in Seminaren und nach der Ankündigung vom Tag der Lehre, schienen viele den Tag als frei in ihrem Kalender zu markieren. Aber warum ist das eigentlich so? Schon viel zu häufig meldeten sich leise Stimmen aus dem Kreise der Lehrenden und kritisierten genau dieses Verhalten. Haben wir Studierende wirklich zu viele Freiheiten?

Durch das Fernbleiben von den Aktivitäten an diesem Tag entgehen Vielen auch wichtige Unterhaltungen, welche unter Umständen Veränderungen mit sich bringen könnten. Immerhin geht es um den Austausch von Meinungen. Was läuft Eurer Meinung nach gut in eurem Studiengang und woran könnte man eventuell arbeiten? Wo gibt es Kritik- oder Reibungspunkte zwischen Studierenden und Lehrenden – welche Lösungen können wir gemeinsam finden?

Natürlich wird sich nicht alles, das nicht rund läuft, nur durch Euer Erscheinen an diesem Tag, ändern. Aber es setzt ein Zeichen: Wir sind interessiert und wollen mitreden! Denn genau, dieses scheinbar fehlende Interesse wird häufig kritisiert. Wenn die meisten Teilnehmer von Diskussionsrunden StugA-Mitglieder sind und diese sich den Mund fusselig reden, für eure Interessen, aber kaum weitere Studis vor Ort sind, um dies zu unterstützen, verfehlt dies leider oft seine Wirkung. Denn die Stugen stehen auch außerhalb dieses Tages mit den Lehrenden in Verbindung. Am Tag der Lehre wird nun auch Euch diese Möglichkeit gegeben.

Da die Teilnahme am Tag der Lehre „freiwillig“ ist und die normalen Lehrveranstaltungen ausfallen, nehmen sich viele Studis die Freiheit und bleiben der Universität an entsprechenden Tag fern. Diesen Eindruck habe ich persönlich jedenfalls über die letzten Jahre aus meinen beiden Fächern mitgenommen. Wie sieht es bei Euch aus? Wie häufig habt Ihr schon an Veranstaltungen vom Tag der Lehre teilgenommen und welche Eindrücke habt Ihr davon mitgenommen?  Oder für diejenigen unter Euch die grundsätzlich nicht hingehen, woran liegt das? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar oder eine Nachricht mit Eurer Meinung zum Tag der Lehre!

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