SR-Wahl Steckbrief #5: FaBeLi

In Erwartung der bevorstehenden SR-Wahlen versammelten sich auch die Mitglieder der Liste FaBeLi um den Fragen der EULe, Rede und Antwort zu stehen.

 

1. Was denkt ihr, woran ihr als erstes scheitern werdet?

An der fehlenden Bereitschaft der Studierenden, sich für ihre eigenen Interessen einzusetzen und (hochschul-)politisch Druck aufzubauen.

 2. Welche Ziele habt ihr in Bezug auf die Studentenschaft?

Wir setzen uns für eine bessere Integration der Studierenden in die Prozesse der Wissensproduktion ein. Konkret wollen wir erreichen, dass an der Uni Bremen ein Programm zur finanziellen Förderung studentischer Forschungsprojekte aufgelegt wird. Andere Unis haben gezeigt, dass das möglich ist, z. B. Die LMU mit dem Programm „Lehre@LMU“. Finanziert wird das Ganze über das Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“. Auch die Uni Bremen hat sich das Ziel gesetzt, forschendes Lernen zu stärken und 2012 das ForstA Programm initiiert, das ebenfalls über den „Qualitätspakt Lehre“ finanziert wird und in diesem Jahr in die zweite Runde geht. Das Geld ist also da, jetzt geht es um Ideen für die Umsetzung.
Dieser Punkt hängt natürlich mit dem Kern unserer Arbeit zusammen: die Forderung nach einer breiteren Unterstützung studentischer Initiativen, wie z.B. studentische Seminare. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Spielräume dafür an der Uni Bremen durchaus vorhanden sind. Hier geht es also nicht nur darum, bei den universitären Strukturen anzusetzen, sondern auch bei den Studierenden selbst. Wir wollen dazu ermutigen, sich die Uni stärker anzueignen und eine Anlaufstelle schaffen, die über Möglichkeiten aufklärt und bei der Umsetzung Unterstützung anbietet.
Außerdem stehen wir für eine bessere Vernetzung zwischen der Basisarbeit in den Gremien der universitären Selbstverwaltung und den Strukturen des AStAs. Entscheidungen, die in den Studienkommissionen (SK) oder Prüfungsausschüssen (BPA) getroffen werden, erscheinen häufig sehr kleinteilig. Wenn sie aber im übergeordneten Kontext betrachtet werden, wird ihre tatsächliche Bedeutung für die Strukturierung der Universität sichtbar. Es gilt also zunächst die Kommunikation zwischen diesen Ebenen zu verbessern.
Durch diese drei Ansatzpunkte erhoffen wir uns, Möglichkeiten der Selbstbestimmung im universitären Kontext aufzuzeigen und nachhaltige Strukturen zu schaffen, aus denen sich eine aktivere Studierendenschaft aufbauen kann.

3. Wenn ihr eine unbegrenzte Geldmenge zur Verfügung hättet, was würdet ihr tun?

Unsere Forderungen sind natürlich auch von den Möglichkeiten der Finanzierung abhängig. Grundsätzlich brauchen wir aber keine unbegrenzte Geldmenge (weshalb wir hier nicht fantasieren), denn die nötigen Mittel stehen größtenteils zur Verfügung, sie müssen jetzt nur für die Umsetzung der richtigen Projekte eingesetzt werden..

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