Kulturprogramm

Für den Kongress sind sowohl ein live Kulturprogramm, als auch Angebote, die jederzeit abgerufen werden können, geplant.

Live-Programm

Montag 14. März 2022

Von 17 bis 18 Uhr finden fünf Veranstaltungen statt, für die Sie sich bei der Anmeldung in ConfTool registrieren können:

Denkort Bunker Valentin – Digitale Vorstellung der Gedenkstätte

Der Bunker “Valentin” ist die Ruine einer U-Boot-Werft der deutschen Kriegsmarine aus dem Zweiten Weltkrieg. In den Jahren 1943 bis 1945 wurden hier Tausende von Zwangsarbeiter:innen aus ganz Europa und Nordafrika eingesetzt – Zivilarbeiter:innen ebenso wie Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. Der Denkort Bunker Valentin ist ein Dokumentations- und Erinnerungsort, der Raum bietet, sich mit der Geschichte des Bunkers auseinanderzusetzen. Im Rahmen einer digitalen Vorstellung werden die Gedenkstätte, die Geschichte des Ortes und die pädagogischen Angebote kurz vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag wird es Raum für Fragen geben.

Führung Kunsthalle Bremen: Die große Einfachheit der Form. Paula Modersohn-Becker und die Moderne

Die Kunsthalle Bremen beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen von Gemälden und Zeichnungen von Paula Modersohn-Becker, der großen Pionierin der Moderne in Deutschland. Von den frühen Selbstporträts, Aktgemälden und Skizzen bis zu ihren radikal einfachen, den Kubismus vorwegnehmenden Bildern, die sie unter dem Eindruck ihrer Parisreisen und der französischen Avantgarde schuf, stellt Ihnen die Führung das Schaffen dieser Ausnahmekünstlerin vor.

Führung Kunsthalle Bremen: Die Sammlung neu sehen – von Meisterwerk zu Meisterwerk

Vom Madonnenbild der Renaissance bis zur multimedialen Rauminstallation der Gegenwart beherbergt die Sammlung der Kunsthalle Meisterwerke aus 700 Jahren Kunstgeschichte. Die Führung präsentiert Ihnen so unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh, Paula Modersohn-Becker oder James Turrell.

Überseemuseum: Digitaler Rundgang Vermittelte Welt – Weltvermittlung im Übersee-Museum

Vor mehr als 125 Jahren wurde das Übersee-Museum in Bremen eröffnet. Der Gründungsdirektor Hugo Schauinsland träumte von „Einem Museum für alle“, Wissenschaftler*innen und interessierte Laien sollten gleichermaßen angesprochen werden. Dazu entwickelte er Dioramen und Schaugruppen, die – allerdings oftmals stereotype – Einblicke in die Natur und Kultur ferner Länder und Kontinente gaben. Die jetzigen Ausstellung- und Vermittlungskonzepte des Übersee-Museums verfolgen zwar das Grundvorhaben weiterhin, sie unterliegen jedoch dem stetigen gesellschaftlichen Wandel. Es geht vor allem um einen transparenten und kritischen Umgang mit den eigenen Sammlungen im Hinblick auf die Kolonialgeschichte im Austausch mit den Herkunftsgesellschaften. Auf dem digitalen Rundgang führt Sie die Direktorin Prof. Dr. Wiebke Ahrndt durch die Dauerausstellungen des Übersee-Museum Bremen. Der Fokus liegt auf der Ausstellung „Spurensuche“, die sich explizit mit der Geschichte des Hauses beschäftigt. Prof. Ahrndt beleuchtet die Veränderungen in den Sammlungsstrategien und Vermittlungskonzepten. Zudem gibt sie einen Einblick in Restitutionen des Übersee-Museums und Kooperationsprojekte mit Herkunftsgesellschaften.

Workshop Gerhard-Marcks-Haus: H.G. Prager und die Kinder – Eine Reise zu den Verhältnissen

Das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen ist ein Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Hier werden Sonderausstellungen zur Geschichte und Gegenwart der Bildhauerei gezeigt, die beweisen, dass Skulptur ein lebendiges Medium ist. In diesem Sinne ist eine Kooperation einer Grundschulklasse und dem Museum initiiert worden, in der Kinder einer 3./4. Grundschulklasse Objekte des deutschen Künstlers Heinz-Günter Prager auf der pädagogischen Spielwiese des Museums begegnen können.
Doch was passiert dabei? Die vielfältigen Begegnungen der Kinder werden in Form von Bild- und Tonaufnahmen dokumentiert. Dieses Material wird den Kongressteilnehmenden u.a. durch Videoschnipsel und Bilder zugänglich gemacht. Aber auch Interaktionsmöglichkeiten sollen den Teilnehmenden angeboten werden. In einer anschließenden Gesprächsrunde mit dem Leiter des Gerhard-Marcks-Hauses, mit der beteiligten Grundschullehrkraft und Kindern aus der Gruppe bietet sich die Gelegenheit für einen dialogischen Austausch rund um diese Aktion.

Dienstag 15. März 2022

Im Rahmen des Gesellschaftsabends ab 20 Uhr wird es mehrere musikalische Beiträge von Bremer Künstler*innen geben. Anschließend werden Personen aus der Erziehungswissenschaft auflegen.

Mittwoch 16. März 2022

Der Tag wird um 9 Uhr mit einem musikalischen Programm von Nihan Devecioglu eröffnet. Nähere Informationen folgen.

Abruf-Programm

Nähere Informationen zum abrufbaren Kulturprogramm folgen.