Als Coach im Projekt „Produktionstechnik von Anfang an”

von Julia Claussen, Susan Köppen und Gabi Meihswinkel

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Was brauchen angehende ProduktionstechnikerInnen? – Das Projekt

Als einer der ersten MINT-Fachbereiche der Universität Bremen hat der FB Produktionstechnik ein semesterbegleitendes Lerngruppenprogramm initiiert, welches speziell an StudienanfängerInnen adressiert ist, um ihnen den Einstieg in das Studium zu erleichtern. Zudem soll durch die Vermittlung von studienbegleitenden Lern- und Arbeitstechniken das Vor- und Nacharbeiten von fachlichen Inhalten aus den Grundvorlesungen gefördert werden, da ein tieferes Verständnis des Stoffes aus diesen Veranstaltungen als vorbeugende Maßnahme gegen fachliche Schwierigkeiten in den höheren Semestern mit anwendungsorientierten Vorlesungen angesehen wird. Das  Projekt ‚Produktionstechnik von Anfang an‘ wurde 2012 von Studiendekan Prof. Colombi Ciacchi mit Hilfe eines Teams aus HochschullehrerInnen, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und VertreterInnen des StugA entwickelt und seitdem von Dr. Susan Köppen betreut und unterstützt.

Im Projekt werden Lerngruppen von 5-20 Personen ab dem 1. Semester etabliert, die durch ältere Studierende (LerngruppenleiterInnen) begleitet werden. Diese Bindung in Lerngruppen vereinfacht es den Studierenden, eventuelle Wissenslücken aus der Schule zu schließen und das Verständnis für die Inhalte der Grundlagenfächer zu vertiefen. Die Lerngruppenleitung fungiert als Brücke zwischen den StudienanfängernInnen und dem wissenschaftlichen Personal. Studierende am Anfang ihrer universitären Ausbildung können sich durch die Begleitung und fachliche Anleitung einer Person, die sich in einer vergleichbaren Position befindet und dieselben Erfahrungen teilt (Peers), besser verstanden fühlen und sich innerhalb der Peer-to-Peer-Situation identifizieren.

Innerhalb dieses Ansatzes ist es vorgesehen, dass die Lerngruppenleitung nicht nur die Studierenden ermutigt, an sich zu arbeiten, sondern dass sie selbst ebenfalls mit den Studierenden an sich als Lehrende arbeiten und es somit auch für die Studierenden, die die Lerngruppe leiten, die Möglichkeit der fachlichen wie didaktischen Kompetenzerweiterung gibt. Zu Beginn ihrer Tätigkeit haben die eingesetzten LerngruppenleiterInnen zum Teil noch keine Lehr- bzw. Moderationserfahrung, jedoch viele bereits eine Vorstellung, wie eine gute Lerngruppe funktionieren soll und welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen. Obwohl die Lerngruppenleitenden zu Beginn ihres Einsatzes eine TutorInnenschulung absolviert haben, kann die Umsetzung der Vorstellung und der eigenen Ansprüche einer jungen Lehrperson sehr schnell zu viel werden. Womit füllt man die Lerngruppenzeit? Wie kann ich als Leitung eine aktive und lernwillige homogene Gruppe schaffen, ohne einige aufgrund der hohen Anforderungen zu verlieren? Zudem gestaltet sich das Konkurrieren mit sozialen Netzwerken während der Lerneinheiten als zunehmend schwierig.

Abbildung 1: Lerngruppenleiter aus dem Bereich Produktionstechnik (PT) und Wirtschaftsingenieurwesen (WING) im SoSe 2016, von links nach rechts: Georg Wehling, Jonathan Lorentz, Tobias Gebhardt, Johannes Stoeder, Maximilian Pfeiffer, Sascha Stallmann und Mathias Wielki (es fehlen Arne Wacker, Tim Doellen und Lukas Egbert)

Abbildung 1: Lerngruppenleiter aus dem Bereich Produktionstechnik (PT) und Wirtschaftsingenieurwesen (WING) im SoSe 2016, von links nach rechts: Georg Wehling, Jonathan Lorentz, Tobias Gebhardt, Johannes Stoeder, Maximilian Pfeiffer, Sascha Stallmann und Mathias Wielki (es fehlen Arne Wacker, Tim Doellen und Lukas Egbert)

An diesem Punkt hat der Fachbereich Produktionstechnik den Kontakt mit der Studierwerkstatt gesucht, die neben der traditionellen TutorInnenschulung im Rahmen des ForstA-Projektes seit 2012 ein Coachingprogramm speziell für Studierende anbietet. Hier kann der Coach der Lerngruppenleitung zur Weiterentwicklung und als Unterstützung der eigenen Lehre dienen. Ziel des Coacheinsatzes ist es, die Lerngruppenleitung darin zu unterstützen, den Erst- und Zweitsemestern einen begleiteten Start in das Studienleben und -lernen zu geben. Aus eigenen Erfahrungen wissen die meisten Studierenden, dass jeder zu Beginn seines Studiums meist ausschließlich alleine gearbeitet hat anstatt sich in Lerngruppen die Arbeit und das gemeinsame Wissen zu teilen. Deswegen ist die Begleitung und Unterstützung der Gestaltung der Lerngruppe und die Vermittlung des Inhaltes so wichtig. Die Ausbildung der Coaches selbst wurde seit 2012 stringent weiterentwickelt und kann eine solide Basis an individuell ausgebildeten Coaches vorweisen. Neben den bewährten  TutorInnenschulung der Studierwerkstatt können so ambitionierte Studierende auf Empfehlung ihrer Lehrbeauftragten oder durch Eigeninitiative eine schwerpunktbezogene Weiterbildung ihrer Softskills initiieren. So werden durch den sorgfältig aufeinander abgestimmten Besuch verschiedener Seminare die Grundlagen der späteren Coachtätigkeit gelegt.

Die Coachbegleitung in der Praxis

Ich bin Julia Claussen, seit Oktober 2015 als Coach für die Studierwerkstatt im Einsatz  und habe im letzten Studienjahr die Lerngruppen des Fachbereiches Produktionstechnik begleitet. Als Coach ist es mein Ziel, durch meine Arbeit die Nachhaltigkeit in der Lehre voranzutreiben. Die Vermittlung des Stoffes soll nicht nur in einem reinen Auswendiglernen enden, sondern durch die richtige Methodik und Didaktik an bestehendes Wissen anknüpfen und in Form der Lerngruppe die Zusammenarbeit untereinander fördern. Die LerngruppenleiterInnen selbst erwarten durch den Coacheinsatz ein fundiertes Feedback zu ihrer Lerngruppengestaltung und eine Einschätzung der Fähigkeiten als LerngruppenleiterInnen. Es wird erwartet, dass nach der Begleitung Tipps und Anregungen gegeben werden, um den eigenen Auftritt zu verbessern. Ebenfalls wünschen sich die LerngruppenleiterInnen Anleitungen zum Umgang mit schwierigen oder unangenehmen Situationen wie z.B. vermehrte Handynutzung bzw. -klingeln oder ständige Verspätungen. Über das fachliche Wissen hinaus sind wissenschaftliche Arbeitsweisen und die Anwendung praxisnaher Methoden eine wichtige Komponente des Studienalltags. An dieser Schnittstelle zwischen fachlicher und überfachlicher Kompetenz und Schlüsselqualifikationen setzt die Studierwerkstatt mit ihrem ausdifferenzierten Angebot in wissenschaftlichen Lern- und Arbeitstechniken an. Neben dem grundständigen Angebot für Studierende aller Fachbereiche sowie dem fachlich zugeschnittenen Angebot für Studierende einzelner Fachbereiche bietet die Studierwerkstatt mit ihrer Coachausbildung ein hilfreiches Zusatzangebot für Studierende, die sich schon während ihres Studiums als Lernende und als Lehrende qualifizieren und Erfahrungen sammeln können.

Abbildung 2: Mechanikwiederholung in der zweifachbetreuten Lerngruppe mit Georg und Johannes als Lerngruppenleiter

Abbildung 2: Mechanikwiederholung in der zweifachbetreuten Lerngruppe mit Georg und Johannes als Lerngruppenleiter

Das Coachingkonzept der Studierwerkstatt sieht vor, dass der Einsatz der Coaches auf der freiwilligen Teilnahme der Lerngruppenleitung nd der Lerngruppen erfolgt. Vor dem vereinbarten Termin wird ein Vorgespräch geführt, um eventuelle Unklarheiten,  Schwerpunkte während der Begleitung und den Ablauf der Lerneinheit sowie der Begleitung zu besprechen. Ziel des Vorgespräches für den Coach ist es, eine klare Vorstellung von der Lerngruppe und deren Vorgehen zu bekommen und für die Lerngruppenleitung zu erfahren, wie das Vorgehen und die Begleitung des Coaches abläuft. Der Coach nimmt die Position der BeobachterIn ein und ist somit als passive TeilnehmerIn anzusehen. Damit soll gewährleistet werden, dass kein Eingreifen und somit Beeinflussen in das Lehrgeschehen stattfindet. So sollen Emotionen, Handlungen, Mimik und Gestik größtenteils lückenlos wahrgenommen werden, ohne dass die Studierenden den Coach stetig präsent vor Augen haben.

Neben den vorher zwischen Lerngruppenleitung und Coach vereinbarten gewünschten Beobachtungsaspekten wird während der Lerneinheit auf drei Schwerpunkte geachtet. Zu Beginn sollten die Rahmenbedingungen festgehalten werden, um so Konstanten abzuleiten, die fortwährend das Geschehen der Lerneinheit beeinflussen können. Dazu gehören die Homogenität der Gruppe in Bezug auf die Anzahl an Personen, das Alter, das Geschlecht sowie der behandelte Vorlesungsstoff. Als erster Schwerpunkt während der Beobachtung wird der Lernraum betrachtet. Stellt die Lerngruppe die einzige anwesende Gruppe dar oder wird der Raum von mehreren Gruppen genutzt? Sind genug Stühle und ausreichend Arbeitsfläche vorhanden, damit ein geordnetes Mitarbeiten möglich ist? Können äußere Faktoren den inneren Teil des Raumes beeinflussen wie z.B. laute Geräusche oder weite Fensterfronten? Diese zu klärenden Fragen stellen nur einige der anfänglichen Beobachtungskriterien dar.

Neben dem Raum sind die Lerngruppenleitung und die Lerngruppe die beiden Schwerpunkte, die während der Lerneinheit betrachtet werden. Als grundlegendes Betrachtungsmerkmal gilt die Art der Unterrichtsform, die von der Lerngruppenleitung gewählt wurde. Die Sprechweise in Lautstärke, Geschwindigkeit und der deutlichen Aussprache sind erfahrungsgemäß bei mehrfach belegten Räumen maßgebend. Die Lerngruppenleitung wird hinsichtlich ihres Auftretens als Lehrperson betrachtet. Betrachtungspunkte stellen somit neben der Mimik und Gestik, den Bewegungsradius, Auftreten und der Umgang mit ungewöhnlichen Situationen dar. Zum Schluss wird beobachtet, ob die Lehrperson den Austausch mit und unter den Studierenden fördert und gestattet oder eine ruhige Atmosphäre bevorzugt. Ebenfalls ist zum Ende der Lerneinheit darauf zu achten, ob die Lerngruppenleitung sich auf die Lerneinheit mittels eines Zeitplanes vorbereitet hat, um so eine Struktur aufzubauen oder ob mehr ein spontanes Eingehen auf die Vorschläge und Wünsche der Studierenden wahrzunehmen ist.

Zuletzt werden die EmpfängerInnen betrachtet. Kann beobachtet werden, dass die Studierenden eine lernwillige Haltung einnehmen oder wird ein häufiger Gebrauch des Smartphones oder anderer aufmerksamkeitsbindender Medien beobachtet? Findet der Austausch in der Gruppe zugunsten der Lerneinheit oder bezüglich der sozialen Formen statt? Konnte und wurde die Lerneinheit von den Studierenden durch das Mitbringen von nützlichen Büchern, Taschenrechnern oder Fragen vorbereitet? Wie drücken die Studierenden sich mit ihrer Haltung hinsichtlich der Lerneinheit aus? Als wichtiger Beobachtungspunkt gilt zudem, ob die Studierenden zum Lernen in der Gruppe neigen oder doch hauptsächlich alleine agieren.

Im Anschluss an die begleitete Lerneinheit folgt ein Feedbackgespräch. Dieses dient der Lerngruppenleitung und dem Coach dazu, sich über die Inhalte und die Wahrnehmung der Lerneinheit auszutauschen und verschiedene Aspekte zu besprechen. In jedem Feedbackgespräch sollten die im Vorgespräch diskutierten Punkte aufgegriffen und mit den beobachteten oder wahrgenommenen Aspekten der Lerneinheit ergänzt werden. Somit kann es förderlich sein, zuerst die Lerngruppenleitung über die von sich aus wahrgenommene Lerneinheit berichten zu lassen und zu diskutieren, was besonders auffällig war und was an dieser Lerneinheit als sehr förderlich empfunden wurde. Wie wird der Anteil am Lernerfolg der Studierenden eingeschätzt? Der Coach gibt nach der Selbsteinschätzung der Lerngruppenleitung ein wertschätzendes, aber konstruktives Feedback. Es sollten besonders positive Aspekte der Lerneinheit sowie verbesserungswürdige Punkte angesprochen und diskutiert werden. Ebenso kann die Wahrnehmung des angewendeten Lernkonzeptes und die Vorbereitung der Lerneinheit besprochen werden. Um der Lerngruppenleitung möglichst längerfristig die Inhalte des Feedbackgespräches zur Verfügung zu stellen und ausdifferenzierter auf einzelne Beobachtungspunkte einzugehen, wird vom Coach eine Zusammenfassung der  Gespräche und Beobachtungen erstellt. Dem wird eine Liste aus ein bis drei möglichen Arbeitspunkten angehängt. Diese haben sich bereits in der Beobachtung und im Feedbackgespräch herauskristallisiert und werden ausführlich begründet, der Lerngruppenleitung als verbessernde Maßnahme vorgeschlagen und empfohlen.

Das Ergebnis – Ein Gewinn für alle Beteiligten

Mit dem Abschluss des ersten Durchgangs der Coachingbegleitung im WiSe 15/16 und SoSe 16 bin ich als Coach sehr zufrieden. Es konnten zwei Drittel der Lerngruppen bereits begleitet und in ihrem Prozess zur Verbesserung der Lerngruppen unterstützt werden. Durch anschließende Gespräche mit begleiteten LerngruppenleiterInnen ein paar Wochen bis einige Monate nach meinem Einsatz sind viele positive Eindrücke und Berichte reflektiert und Vorschläge zur Fortführung der Maßnahme gemacht worden. Nach der Begleitung durch den Coach fühlt sich ein Großteil der LerngruppenleiterInnen in ihrer Arbeit bestärkt und gefördert. Besonders bereichernd haben die lehrenden Studierenden die individuelle Betreuung empfunden. Ebenfalls denken sie, dass durch eine Auffrischung einzelner Aspekte die Lerngruppe aktiver geführt und teils vergessene Konzepte überholt werden können. Ein weiterer Effekt der Begleitung durch den Coach stellt die wiederaufkommende Motivation dar. So setzen die LerngruppenleiterInnen nach eigener Aussage anschließend mehr daran, sich für die Studierenden zu engagieren. Alle befragten LerngruppenleiterInnen werden die Maßnahme in den nächsten Semestern wieder annehmen und als Bestandteil ihrer Arbeit mit den Lerngruppen integrieren.

Zukunftsideen

Auch der Fachbereich Produktionstechnik hat den Coacheinsatz als uneingeschränkt positiv wahrgenommen. In den ersten Jahren, in denen die Lerngruppen etabliert wurden, mussten in den regelmäßig stattfindenden TutorInnentreffen oft Konfliktsituationen besprochen werden. Im Studienjahr 15/16, das erstmals durch den Coach begleitet wurde, hat das signifikant abgenommen.

Durch die hohe freiwillige Teilnahme der LerngruppenleiterInnen und die allerseits positiven Ergebnisse sowie der Aussprache für die Verstetigung des Coaches wird auch im WiSe 16/17 zu Semesterstart ein Coach eingesetzt. Zukünftig soll auf die im letzten Jahr gewonnenen Erkenntnisse aufgebaut werden und so die Begleitung durch den Coach noch verbessert werden. Hierzu wird der Coacheinsatz ebenfalls auf freiwilliger Basis umfangreicher angeboten. Die Erweiterung der Betreuung basiert auf Anregungen von LerngruppenleiterInnen und der angestrebten individuellen Betreuung durch den Coach und beinhaltet drei bis vier Phasen. Als Grundlage (Phase 1) für jede Lerngruppenleitung wird noch vor dem Einsatz in der Lerngruppe eine TutorInnenschulung angeboten. Diese dient als Grundlage für die Arbeit als Lerngruppenleitung und soll die nötigen Arbeitsmethoden sowie den ordnungsgemäßen Umgang mit Studierenden vermitteln. Die Begleitung durch den Coach wird in Kombination mit der TutorInnenschulung zu jedem Wintersemester beginnen und stellt Phase 2 dar. Nachdem die frisch gestarteten Lerngruppen begonnen haben, sollte nach zwei bis drei Wochen die Arbeit des Coaches beginnen. Wie bereits im WiSe 15/16 und SoSe 16 startet die Coachbegleitung mit einer Sichtung der einzelnen Lerngruppen nach Absprache mit der Lerngruppenleitung. Somit wird zu Beginn der Lerngruppe neben den Arbeitsmethoden auch die Gruppendynamik betrachtet. Die dritte Phase umfasst die Evaluierung der Studierenden, diese dient der individuellen Anpassung der Lerngruppenarbeit an die einzelnen Studierenden. So kann noch intensiver auf die Bedürfnisse und Wünsche der Gruppe eingegangen werden. Zum Start des anschließenden Sommersemesters werden die Lerngruppen ein zweites Mal besucht (Phase 4), um den Fortschritt der Lehrsituation zu begutachten und gegebenenfalls nochmal die Hilfestellung des Coaches anzubieten.

Über die Autorinnen:

Julia Claussen ist Masterstudentin der Produktionstechnik und betreuender Coach im Projekt „Produktionstechnik von Anfang an“.

Susan Köppen ist Leiterin des Projektes „Produktionstechnik von Anfang an“.

Gabi Meihswinkel ist Dozentin und Betreuerin von Julia Claussen während der Coachausbildung in der Studierwerkstatt.

 

 

Bildnachweis

  • Autorinnenfoto: Julia Claussen (privat) ; Susan Köppen (privat); Gabi Meihswinkel (privat)
  • Abb. 1/2: Julia Claussen; Susan Köppen; Gabi Meihswinkel

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