Stud.IP leicht gemacht
Stud.IP kann mehr, als du denkst! Im folgenden könnt ihr über Funktionen lesen, die viele Studierende vielleicht noch nicht kannten.
Für viele gehört Stud.IP einfach zum Uni-Alltag dazu. Vorlesungen auswählen, Folien herunterladen, vielleicht noch eine Nachricht an Dozierende schicken und das war’s dann meistens auch schon. Dabei verstecken sich auf der Plattform einige Funktionen, die einem den Studienalltag tatsächlich erleichtern können. Manche Funktionen kennt fast niemand, andere geraten einfach schnell in Vergessenheit.
Hier kommen ein paar Funktionen, die einen zweiten Blick aber wert sind:
1. Transkription
Wer schon einmal ein Interview für eine Hausarbeit geführt hat, kennt das Problem: Das Gespräch ist schnell aufgenommen, aber danach beginnt die eigentliche Arbeit. Das Gesagte Wort für Wort abzutippen, kann mehrere Stunden dauern. Genau hier kann das Stud.IP-Plugin „Transkription und Übersetzung von Video- und Audiodateien“ helfen. Das findet ihr auf eurer Startseite beim „Schnellzugriff“. Dort könnt ihr Audio- oder Videodateien hochladen und automatisch in Text umwandeln lassen. Unterstützt werden unter anderem MP3-, MP4-, M4A- und WAV-Dateien. Doch nicht nur Interviews lassen sich so schneller verschriftlichen. Vielleicht habt ihr eine eigene Aufnahme einer Vorlesung (natürlich nur, wenn diese erlaubt ist) oder möchtet euch Sprachmemos in Text umwandeln lassen. Auch dafür kann das Tool praktisch sein. Ein weiteres Feature: Dateien lassen sich direkt ins Englische übersetzen. Falls ihr also englische Untertitel benötigt oder eine Übersetzung einer Audio- oder Videodatei erstellen möchtet, könnt ihr das ebenfalls über das Plugin erledigen.
2. Der Blubber
Der Name klingt erstmal etwas ungewöhnlich, dabei steckt dahinter eine Art internes soziales Netzwerk innerhalb von Stud.IP. Im „Blubber“ können Beiträge veröffentlicht, Fragen gestellt oder Informationen mit anderen geteilt werden. Manche Lehrveranstaltungen oder Fachbereiche nutzen ihn aktiv für Diskussionen oder Hinweise. Ein Blick lohnt sich also, denn manchmal werden dort Fragen beantwortet, die viele Studierende beschäftigen.
3. Lernräume buchen
Die Bibliothek ist voll und ihr braucht einen ruhigen Ort für eure Lerngruppe? Kein Problem!! Über Stud.IP könnt ihr Lernräume auf dem Campus für einen bestimmten Zeitraum am Tag buchen – beispielsweise in der Bibliothek oder in Gebäuden wie dem GW2. Gerade für Gruppenarbeiten oder Prüfungsvorbereitungen kann das eine echte Erleichterung sein, wenn man die „Sicherheit“ auf ein ruhiges Plätzchen zum lernen hat. Ein kurzer Blick in das Buchungssystem lohnt sich deshalb besonders in der Klausurenphase.
4. Kalender statt Zettelwirtschaft
Viele nutzen externe Kalender-Apps, obwohl Stud.IP bereits einen eigenen Kalender mitbringt. Dort werden Lehrveranstaltungen und Termine automatisch eingetragen. Gerade wenn mehrere Seminare parallel laufen, hilft das dabei, den Überblick zu behalten. Zudem kann man sich die Eintragungen auch in Unterschiedlichen Farben hinterlegen, somit hat man eine noch bessere Übersicht.
5. Benachrichtigungen sinnvoll einstellen
Wer kennt es nicht, die Nachrichten die untergehen… und dann eine Menge Stress auslösen wenn sie wichtig waren. Damit ist Schluss, wenn man in den Einstellungen festlegt, über welche Ereignisse ihr per E-Mail informiert werden möchtet. So verpasst ihr Änderungen bei Lehrveranstaltungen, neue Materialien oder Nachrichten nicht mehr so leicht. Einfach in den Einstellungen bei Benachrichtigungen nachschauen und personalisieren.
6. Dateien schneller finden
Man sucht verzweifelt nach einer bestimmten Vorlesungsfolie und klickt sich durch zehn verschiedene Veranstaltungen, doch damit kann auch Schluss sein! Über die Suchfunktion lassen sich Dateien häufig deutlich schneller finden, ein kleiner Trick, der im Alltag überraschend viel Zeit spart. Einfach auf das Lupen-Symbol in der Hauptleiste klicken.
Stud.IP ist für viele einfach die Plattform, auf der Vorlesungsfolien hochgeladen werden. Tatsächlich steckt aber deutlich mehr dahinter. Vielleicht kanntet ihr einige dieser Funktionen schon, vielleicht entdeckt ihr aber auch etwas Neues. Es lohnt sich auf jeden Fall, Stud.IP hin und wieder etwas genauer unter die Lupe zu nehmen ;)









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