Tipps und Tricks für heiße Tage
Nachdem Antonia euch in der letzten Woche bereits einen inoffiziellen Survival-Guide für das Sommersemester und den Uni-Alltag gegeben hat (Sommer – Der Studi Survival Guide – EULe), möchte ich nun etwas daran anschließen. Nicht jeder Tag ist ein Uni-Tag, aber jeder Tag scheint gerade das pure Inferno zu sein. Temperaturvorhersagen bis fast 40°C werfen die folgende Frage auf: Wo finde ich Abkühlung? Was kann ich gegen diese Hitze tun?
Tipps für die Wohnung:
Ach, die schöne Altbauwohnung im Dachgeschoss, die schon Inspiration für einige Deutsche Indie-Songs geboten hat. Doch im Sommer heizen sich besonders Dachgeschosswohnungen ziemlich dolle auf.
Am besten lüftet ihr morgens und abends einmal, wenn sich das Wetter etwas abgekühlt hat. In der Zwischenzeit sollten die Fenster zu und abgedunkelt werden, damit keine Wärme von draußen reinkommt. Dafür könnt ihr unter anderem auch Rettungsdecken an euer Fenster kleben, damit trotzdem etwas Licht in eure Räume kommen. Um ein extremes Aufheizen des Fensters, welches dieses sogar zerspringen lassen kann, zu verhindern, muss die Rettungsdecke unbedingt von außen an das Fenster angebracht werden. Außerdem muss die silberne Seite nach außen und die goldene Seite nach innen zeigen, weil nur so die Sonnenstrahlen reflektiert werden und der Innenraum etwas kühler bleibt.
Wer bereits einen Ventilator hat, dieser aber nicht genügend kühlenden Luftstrom verbreitet, kann folgenden Trick anwenden: Stellt hinter oder direkt vor den Ventilator eine Schale mit gefrorenen Kühlakkus oder Eiswürfeln. So wird der Luftstrom, deutlich abgekühlt.
Ihr habt gerade Bettwäsche oder Handtücher gewaschen und wollt diese in den Trockner geben oder draußen in die Sonne hängen? Wenn ihr Wäsche zum trocken auf einem Wäscheständer in euerer Wohnung hängt, hilft das dabei die Umgebungsluft etwas abzukühlen. Achtet dabei aber immer auf die Luftfeuchtigkeit in euren Räumen!
Tipps für euch selbst:
Die Klassiker dafür sind natürlich ausreichend trinken (2-3 Liter), eher leichtes Essen und möglichst die Sonne meiden. Direkte Abkühlung zu suchen ist eine komplett verständliche Reaktion, kann aber auch schnell fatal für den eigenen Kreislauf enden. Statt einer eiskalten Dusche, solltet ihr lieber eine lauwarme Dusche vorziehen. Bei einer sehr kalten Dusche verengen sich die Blutgefäße und der Körper heizt sich nach der Dusche direkt wieder auf. Nach der Dusche im besten Fall nicht mit dem Handtuch trockenrubbeln, sondern Wassertropfen verdunsten lassen, für einen möglichst großen Erfrischungseffekt.
Auch bei der Platzierung eines Ventilators sollte beachtet werden, dass dieser euch am besten nicht direkt mit der kalten Luft anpustet. Auch dabei kommt es schnell zu Kreislaufschwierigkeiten oder Muskelverspannungen, durch die kalte Luft.
Ganz wichtig ist es: achtet auf die Signale, die euch euer Körper gibt! Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen Erschöpfung oder oder oder… sind die ersten Signale, auf die ihr unbedingt achten solltet! Passt auf euch und eure Mitmenschen auf, trinkt genug und geht ins Kühle 😊










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