Tschüss Campus Eule, du wirst mir fehlen!
Zwei Jahre – so lange durfte ich Teil der Campus Eule sein. Zwei Jahre voller spannender Themen, unvergesslicher Erfahrungen und wertvoller Begegnungen. Nun ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen. Meine Studienzeit ist vorbei und somit endet auch meine Zeit bei der Campus Eule.
Als ich meinen ersten Artikel für die Campus Eule schrieb, war ich noch unsicher, wie man eine Geschichte spannend aufbereitet, welche Themen wirklich relevant sind und wie man mit Worten Emotionen weckt. Doch mit jeder Zeile, jedem Feedback und jeder gemeinsamen Redaktionssitzung habe ich dazugelernt – über Journalismus, aber auch über mich selbst. Die Arbeit hier war mehr als nur ein Nebenjob. Sie war ein kreativer Raum, ein Lernfeld und eine Plattform, um die Stimmen von Studierenden an der Uni Bremen und darüber hinaus hörbar zu machen. Die Campus Eule begleitete mich fast durch die ganze Studienzeit. Meine Artikel sind beinah wie ein kleines Tagebuch. Jedes Mal, wenn ich einen alten Artikel von mir lese erinnere ich mich daran zurück wo ich ihn geschrieben habe und in welchem Abschnitt meines Studiums ich mich befand. Ich weiß noch ganz genau, wie ich eines Morgens nichtsahnend im Cafe des GW2 saß, rausschaute und sah, dass man die Keksdose besetzt hatte. Und das Beste: ich war mittendrin und konnte die Geschichte von Anfang an mit verfolgen und mit den Menschen sprechen. Bis heute ist diese Story ein prägender Meilenstein und nach wie vor mitschuldig an meiner großen Begeisterung für journalistische Berichterstattung. Das ist natürlich nur ein kleiner Teil meiner Zeit bei der Campus Eule, denn ich durfte viel erleben. Außerdem habe ich unter anderem lernen dürfen, wie sich der Journalismus mit der Zeit und vor allem der Digitalisierung und der zunehmenden Relevanz von Social Media auswirkt. Auch wir bei der Campus Eule haben uns angepasst. Während meiner Zeit hier haben wir unseren Instagram-Account auf Vordermann gebracht und sogar TikTok etabliert. Und ich muss ehrlicherweise sagen: es macht nicht nur Spaß die kurzen Videos im Internet zu schauen, es macht auch einen enormen Spaß, sie zu produzieren!
Besonders werde ich natürlich auch die Zusammenarbeit mit meinen wunderbaren Kolleginnen vermissen. Gemeinsam haben wir diskutiert, gelacht und uns gegenseitig inspiriert. Die Campus Eule war nicht nur ein Blog – sie war ein Team, eine kleine Familie, in der jede Meinung zählte und jede Idee ihren Platz fand.
Und natürlich werde ich auch die Leserinnen und Leser vermissen. Eure Rückmeldungen, eure Kommentare und eure Ideen haben mir immer wieder gezeigt, warum wir das hier machen: Weil es wichtig ist, die Geschichten unseres Campus und unserer Stadt zu erzählen.
Nun schlage ich ein neues Kapitel auf, denn die Unizeit ist vorbei. Die Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe, nehme ich aber mit. Sie bleiben mir erhalten und das für immer. Der Campus Eule bleibe ich als Leserin und treue Unterstützerin verbunden – und wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann ein Wiedersehen in anderer Form.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sage ich also: Danke für alles und bis bald!
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