Die Kamera die eines Tages vielleicht wieder funktioniert

Vor mir liegt eine auffällige, rote analog Kamera.

Sie ist aus hartem Plastik und wirkt recht stabil auf mich. Sie ist eckig, obwohl die Ecken eher abgerundet sind. Von vorne ist sie rot und hat zwei kleine Felder die Schwarz umrandet sind. In dieser Farbe ist die Linse gehalten, die sich oben mittig befindet. Von außen ist sie Eckig, wenn man hineinschaut eine Schicht dahinter Kreisförmig und dann im inneren kommt wieder ein kleines Rechteck. Wenn ich genauer hinschaue kann ich mein Spiegelbild in Miniformat darin erkennen. Dahinter sehe ich durch die Linse hindurch das Licht meines Laptops, welcher hinter der Kamera steht während ich gerade die Kamera hochhalte. Ein kleines Rechteck das höchstens die Form eines Reiskorns hat. Außerdem befindet sich auf der linken Seite der Kamera ein kleiner Schalter der sich verschieben lässt. Daneben lassen sich Motive in Form eines kleinen Blitzes und einer Blume erkennen. Oben rechts ist ein silbernes, vielleicht Spiegel-Artiges Rechteck, von dem ich nicht weiß wofür es ist.

Außerdem findet man Schriftzüge von der Marke und des Modells der Kamera auf der Vorderseite. Links an der Seite hängt eine graue Schnur. Wahrscheinlich um sie sich ums Handgelenk zu machen, um die Kamera nicht zu verlieren. Auf der Rückseite ist die Kamera in schwarz gehalten. Wieder lässt sich ein kleines Rechteck erkennen, durch das man durchschauen kann. Wenn ich sie nah ans Auge halte, sehe ich das was ich normalerweise mit meinem eigenen Augenlicht sehe, nur etwas vergilbter und weiter weg. Sie scheint etwas älter zu sein, was ich den etlichen kleinen Kratzern und der nicht mehr so klaren Linse entnehme. Sie klappert etwas wenn ich die Kamera bewege. Hinten ist sonst noch eine große Klappe die zu öffnen ist und wo sich ein Film einlegen lässt. An der Seite befindet sich ein Rädchen, dass ursprünglich zum drehen gedacht war, dies aber nicht mehr tut. Auf der Unterseite klebt noch ein Preisschild in schwedischen Kronen. Das liegt daran, dass ich sie diesen Sommer in Schweden in einem kleinen Laden, der viele verschiedene alte Kameras anbot, gekauft habe. Ich wollte umbedingt dieses Modell haben und habe sie nach kurzem überlegen ob ich sie wirklich brauche, gekauft.

Heute erinnert sie mich abgesehen von warmen Tagen im Sommer und der Natur in Schweden daran, dass ich es immer noch nicht geschafft habe sie reparieren zu lassen. Kurz nachdem ich sie nämlich gekauft habe, habe ich irgendwas an ihr kaputt gemacht weil ich offensichtlich keine Ahnung hatte wie ich sie bediene. Seit dem steht sie nun in meinem Zimmer, habe sie noch nie benutzt und ist zu einem dieser Dinge geworden die ich erledigen sollte, aber lieber doch noch etwas aufschiebe…

…Vielleicht hätte ich sie ja doch nicht so dringend kaufen müssen?…

Aber ich bin mir sicher, dass ich sie GANZ BALD zur Reparatur bringen werde (;

-Emmi

Ein Gedanke zu „Die Kamera die eines Tages vielleicht wieder funktioniert“

  1. Moin Emily,

    danke für deinen Post!

    Deine Beschreibung ist sehr detailliert, du könntest trotzdem noch mehr in die Tiefe gehen. Du kannst z.B. den Schriftzug weiter erläutern und die Größe näher beschreiben.

    Die Kamera bietet sich super für die Abgabe im Seminar an. Für den Kreativteil könntest du zum Beispiel eine Szenerie aus dem Urlaub beschreiben, die durch die Kamera eingefangen wurde.

    Liebe Grüße,
    Jule

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