Reform der Studieneingangsphase des BA Kunst – Medien – Ästhetische Bildung

Institutionelle Zuordnung
Fachbereich 9 / Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik
Laufzeit
Herbst 2012 – Frühjahr 2014
Projektbeschreibung
Ziel war die Weiterentwicklung der Studieneingangsphase, insbesondere der Module 1 und 2 (Einführung in das Studium und Grundlagen der einzelnen Fächer), um auf das forschende Studieren vorzubereiten und es bereits am Anfang im Studium zu verankern.
Umsetzung
Grundlegend für das Projekt war die Initiierung eines Austauschs der Lehrenden der Studieneingangsphase, die aus verschiedenen Fachkulturen, aus der künstlerischen Praxis, der Pädagogik und der Wissenschaft kommen. In regelmäßigen Treffen, Workshops mit Fachleuten der verschiedenen Bereiche wurde zunächst die Frage bearbeitet, welche Ansätze des forschenden Studierens in den jeweiligen Fachkulturen existieren und bereits praktiziert werden, wie man voneinander lernen und die Arbeit mit
den Studierenden besser aufeinander abstimmen kann. Was ist forschendes Studieren? Welche unterschiedlichen Konzepte des Forschens und des forschenden Studierens existieren in den verschiedenen Fächern? Auf dieser Basis wurden die Modulkonzepte (strukturell und inhaltlich) gemeinsam überarbeitet und in der neuen Form erprobt. Im Modul 2 wurden erste forschende Arbeiten verankert. Da das Studium der Kunst – Medien – Ästhetischen Bildung bereits auf das Projektstudium ausgerichtet ist, war das Ziel eine sinnvolle Vorbereitung auf das forschende Studieren in der Eingangsphase. Dabei
stellte sich heraus, dass in der Eingangsphase vor allem die Vermittlung der verschiedenen Forschungsansätze und eine stärkere Verbindung zwischen den verschiedenen Fächern des interdisziplinären Studiengangs notwendig sind. Dafür wurde unter anderem eine einführende Vorlesung mit e-learning Elementen konzipiert, an der Lehrende aller Fächer beteiligt waren. Diese Vorlesung (siehe Plakat) führte in grundlegende Fragen und Forschungsansätze ein und enthielt interaktive Elemente, die die Studierenden einbezog. Das Projekt hatte eine sehr positiv integrierende Funktion für die Lehrenden wie für die Studierenden, es trug zu einer besseren Vernetzung zwischen den einzelnen Fächern und einer besseren Orientierung zu Beginn des Studiums bei.
Ausblick
Die in der Projektphase erprobten Reformen wurden durch eine Änderung der Module verstetigt, insbesondere erwies sich die Vorlesung als Erfolg. Besonders positiv wirkte sich das Projekt auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt an dem interdisziplinären Institut aus. In einem zweiten Schritt sollte nun auch die zweite Phase des Studiums in den Blick genommen, und vor allem die Projektseminare daraufhin untersucht werden, ob sie das forschende Studieren sinnvoll integrieren.
Kontakt
Dr. Bettina Henzler, henzler@uni-bremen.de

Kunst Projekt-Poster (Download PDF)

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