Abschlussreflexion

So nun also die Reflexion über das Seminar und mein Lernprojekt.

Mein Lernprojekt: Meine Masterarbeit ist noch lange nicht abgeschlossen. Ich hatte in der ersten Phase des Seminars ja beschrieben, wie ich ein Proposal vorbereitet habe, meinen Antrittsvortrag geplant habe und wie ich Literaturrecherche betrieben habe. Inzwischen bin ich mitten drin in der Durchführung der Masterarbeit und demnächst kommt dann die Schreibphase, bei der ich dann alles zu Papier bringe. Als Fazit zum Lernprojekt muss ich erstmal sagen, dass die Masterarbeit für die hier gestellten Aufgaben nicht so richtig gut geeignet war. Eine Masterarbeit ist halt doch etwas wichtiger als so ein Seminar 😉 Und daher habe ich letztendlich die Methoden während der Masterarbeit angewendet, die ich für richtig halte, bzw. die sich während meines Studiums bewährt haben und eigentlich nichts aus den Vorschlägen dieses Seminar einfließen lassen. Trotzdem habe ich in den Blogeinträgen jeweils die Techniken und Methoden auf meine MA bezogen analysiert und ich denke, das war auch nicht uninteressant. Es war auch mehrmals so, dass ich etwas vorstellen konnte, was im Seminar sonst nicht als Technik enthalten war. Z.b. Subversion SVN als Dropboxalternative oder die Verwendung von Microsoft One Note für meine Literaturnotizen oder, wie ich meine Lesezeichen auf etwas unkonventionelle Art mit Firefox verwalte.

Insgesamt habe ich im Seminar aber sehr viele gute Tools und Internetdienste kennengelernt, die ich in Zukunft sicher nutzen werde. Z.B. habe ich vor, unbedingt mal eine Präsentation mit Prezi.com zu erstellen, wenn es sich anbietet. Ob das allerdings der Abschlussvortrag für meine MA sein wird..? Ich denke eher nicht. Dazu ist mir der Vortrag dann zu wichtig, um das dort das zum ersten Mal zu testen. Aber gerade, um dem bekannten Death-by-Power-Point Phänomen entgegenzuwirken, ist Prezi.com glaube ich EINE Möglichkeit.

Also konkret zur Frage, welche Techniken ich nach dem Seminar nutzen werde:

Prezi.com und Etherpad sind meine Favoriten 🙂

Das Selbstlernangebot würde ich prinzipiell jedem weiterempfehlen. Auch wenn ich, ehrlich gesagt, die Videos häufig nicht so spannend fand, weil das meiste doch mehr oder weniger bekannt war. Was bei mir eher das Lernen innerhalb des Seminars gefördert hat, waren die Wochenaufgaben. Es ist halt so, das man ein Youtube-Video schnell mal guckt und abhakt. In dem Moment, in dem man etwas darüber in seinen Blog schreiben soll, muss man sich aber mit den Dingen mehr beschäftigen und hinterfragt auch mehr. So war es zumindest bei mir. Beim Schreiben über die Techniken und beim Bewerten sind mir dann öfter Nachteile/Vorteile aufgefallen, auf die ich sonst nicht gekommen wäre.

Damit das nicht falsch verstanden wird: Die Videos waren auch informativ und man bruacht ja eine Grundlage für die Wochennaufgaben. Also ohne die Videos würde das Seminar vermutlich nicht funktionieren. Für mich war nur der Rest spannender, also das Ausprobieren von irgendwelchen Diensten und Internetseiten, das Erstellen von Tutorials und das Schreiben darüber.

Ein persönlicher Eindruck von mir war noch, dass die Internetdienste in den Videos teilweise sehr positiv dargestellt wurden. Teilweise fast ein wenig wie Werbung. Der Aspekt, dass man gerade ziemlich sensible Daten für eine Firma preisgibt, kam mir etwas zu kurz. Bzw. das wurde nicht so problematisiert. Aber das habe ich dafür in mehreren Blogeinträgen gemacht 😉 Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert, denn ich bin auch von vielen Diensten begeistert und nutze sie auch. Für eine akademische Auseinadersetzung mit dem Thema „Studieren im Internet“ kamm mir die kritische Seite allerdings ein bisschen zu kurz.

Zum Schluss noch eine Empfehlung für diejenigen, denen diese Art des Seminars, bzw. des Selbstlernens gut gefallen hat: Auf der Seite edx.org bieten bekannte Uni’s, wie Berkley, Havard, MIT und andere, viele interessante Vorlesung online an. Der Dienst ist kostenlos und ihr könnt dort sogar Zertifikate erhalten, wenn ihr an den Online Übungen teilnehmt. Für das Studium sind diese zwar nich anrechenbar, aber wem es darum geht, zu einem Thema mehr zu erfahren, sich weiterzubilden oder einfach nur mal in ein anderes Fachgebiet reinzuschnuppern, der findet hier bestimmt etwas. Die Kurse/Vorlesungen sind richtig gut gemacht, zumindest die, in die ich schon reingeschaut habe, waren es. Leider hat man neben seinem „echten“ Studiengang eigentlich zu wenig Zeit, um mehr von solchen Kursen zu belegen. Aber vielleicht auch ein Tipp für nach dem Studium 😉

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Abschlussreflexion

  1. Rigers sagt:

    Hallo Jannis,
    in vielen Aspekten kann ich dir nur zustimmen, zum Bespiel wenn es darum ging sich mit den Videos genauer auseinanderzusetzen, als man die dazu passende Wochenaufgabe erledigen sollte. Auch ganz gut fand ich, dass du teilweise den Punkt Datenschutz in deine Beiträge hast einfließen lassen und zusätzlich eigene Tools verwendet hast. Viel Erfolg bei der Fertigstellung deiner Masterarbeit!
    Cheers,
    Rigers

  2. Sebastian sagt:

    Hallo Jannis,

    danke dir noch einmal für deine Vorschläge die du gemacht hast. Wir werden vermutlich den ein oder anderen Gedanken für die nächsten Runden mit aufnehmen.
    Das mit der Kritik an den Diensten werden wir im nächsten Semester durch einen Schwerpunkt zum Thema Datenschutz konkreter ansprechen. Wir sind gerade dabei uns ein Konzept zu überlegen wie wir das am Besten integrieren können, so dass nicht ein Modul zu voll wird.

    Ich wünsche dir noch viel Erfolg für deine Masterarbeit und hoffe Prezi wird noch eine Chance danach bekommen!

    Viele Grüße
    Sebastian

  3. Pingback: Erfolgreich Studieren mit dem Internet » eSTUDI-G2 | PLE & LV-Ende

Schreibe einen Kommentar zu Rigers Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.