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Easy Peasy Zimmerpflanzen

Ach ja… Zimmerpflanzen. Man liebt sie oder man hasst sie. Während die Einen ihren eigenen kleinen botanischen Garten in ihrem Zuhause herrichten können, gehen bei so manch anderem sogar Kakteen nach einem halben Jahr ein. Dabei sind Pflanzen in der Wohnung oder im eigenen Zimmer durch verschiedenste Aspekte von Vorteil: die Raumluft wird verbessert, da Zimmerpflanzen -zwar nur in geringen Mengen- Schadstoffe aus der Luft filtern können und auch die Luftfeuchtigkeit etwas steigern. Darüber hinaus natürlich auch der nicht unwesentliche Aspekt der Photosynthese, durch die die Pflanzen tagsüber frischen Sauerstoff für den Raum produzieren. Auch die Wirkung auf die Psyche bringt einige Vorteile mit sich, da der Anblick von Pflanzen und der Farbe grün nervenberuhigend und blutdrucksenkend wirkt und so eine Art des Ruhepols schafft. Es gibt also viele viele Vorteile, die für eine Anschaffung von Zimmerpflanzen sprechen. Bleibt nur die Frage: Wie bleiben die Pflanzen auch am Leben?! Genau dafür möchte ich euch hier ein paar der pflegeleichtesten Pflanzen für eurer Zimmer vorstellen, die durchaus schwierig zu verhauen sind.

 

Bogenhanf

Bogenhanf

Der Bogenhanf ist eine der am leichtesten zu pflegenden Pflanzen, die ihr euch anschaffen könnt. Er kommt mit längeren Trockenphasen aus -falls man das Gießen das ein oder andere Mal vergisst- und auch die Raumluft muss nichts Besonderes sein, damit der Bogenhanf sich wohl fühlt. Ihr könnt sie an schattigeren Orten aufstellen oder in direktes Sonnenlicht, denn der Bogenhanf kommt mit beidem prima klar.

 

Glücksfeder

Glücksfeder

Was soll ich sagen?! Stellt diese Pflanze ruhig an einen etwas dunkleren Ort, topft sie selten um und gießt sie selten – die Glücksfeder verzeiht einiges. Besonders längere Trockenphasen sind kein Problem, da es sich um eine Art der Sukkulente handelt, die das Wasser in Wurzeln und Blättern prima speichern kann. Optimal ist eine Raumtemperatur zwischen 18 und 24°C, sollte es aber einmal etwas kälter werden, ist das für die Glücksfeder trotzdem tolerierbar.

 

EinblattEinblatt

Wie ich finde einer der schönsten Zimmerpflanzen, aber gerne auch eine der dramatischsten. Sie ist durchaus pflegeleicht und benötigt lediglich alle paar Tage etwas Wasser. Sollte das Gießen dem Einblatt etwas zu spät erfolgen, wird es euch die Pflanzen auf ihre eigene Art mitteilen: Die großen Blätter werden schlaff und hängen runter und die Pflanze gleicht einem optischen Trauerspiel. Nachdem sie Wasser bekommen hat, lässt sich beobachten, wie die Blätter wieder mit Leben gefüllt werden und sich innerhalb weniger Stunden wieder aufrichten. Wichtig: Das passiert nur, wenn die Pflanze gerade begonnen hat, schlapp zu werden und nicht, wenn sie bereits seit drei Wochen in einer Ecke verkümmert! Ansonsten bildet das Einblatt auch gerne einmal weiße Blüten, die die Pflanze noch extravaganter aussehen lassen und einen tollen Blickfang darstellen.

 

PhilodedronPhilodendron Brasil

Diese Pflanze sieht durchaus kompliziert aus, aber ist relativ einfach im Umgang. Sie bevorzugt helles, indirektes Licht, kann aber auch in halbschattigen Bereichen wachsen. Sie ist sehr kletterfreudig, sodass ihr sie an einem (Moos-) Stab hochranken oder hübsch nach unten wachsen lassen könnt.

 

Bildquellen:

@ Adobe Stock

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