Auf dem Weg zu einer Schule fr alle – gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand oder gemeinsame Lernsituationen?

22. Mai 2026
  1. Schildern Sie eine eigene Schul- oder Praktikumserinnerung, in der jemand aus dem gemeinsamen Lernen ausgeschlossen wurde (auch ohne Förderbedarf). Was war die offizielle Begründung, was die Folge für die Person, was die Folge für die Gruppe

Während meines Praktikums kam es immer wieder dazu, dass die Schüler*innnen mit einem Förderbedarf im Bereich Wahrnehmung und Entwicklung vom gemeinsamen Lernen ausgeschlossen wurden und je nach Fach und Unterrichtsinhalt eigenen Unterricht im Nebenraum von einer Sonderpädagogin und mit Unterstützung von Klassenassistenzen bekamen.

So zum Beispiel auch beim Geschichts- und Politikunterricht zum Thema Renaissance. Die Schüler*innen mit dem Förderbedarf im Bereich Wahrnehmung und Entwicklung hatten dann eine Unterrichtsstunde zum Thema Deutschlandkarten lesen.

Die offizielle Begründung war, dass das Thema der gesamten Klasse: Renaissance zu komplex für die Schüler*innen gewesen wäre. Die Folge für die Schüler*innen war, dass sie vom gemeinsamen Unterricht ausgeschlossen wurden und ihnen somit symbolisiert wurde nicht vollwertig zur gesamten Klasse dazuzugehören. Die Folge für den Rest der Klasse war, dass sie durch das wiederholte Teilen der Klasse keine vollwertige Klassengemeinschaft entwickeln können und speziell in dieser Unterrichtssituation die Perspektiven ihrer Mitschüler*innen gefehlt haben.

  1. Wählen Sie ein Kind, das Sie aus Praktikum/Familie/Bekanntschaft kennen. Schreiben Sie zwei Texte über dieses Kind: (a) so, wie ein Förderausschussbescheid es beschreiben würde, (b) so, wie Sie es als Lehrkraft kennen müssten, um morgen Unterricht zu planen. Vergleichen Sie.

(a) Der Schüler Max ist auf dem autistischen Spektrum und hat eine geistige Beeinträchtigung. Er hat Schwierigkeiten in der selbstständigen Organisation und komplexe Aufgaben zu verstehen.

(b) Der Schüler Max ist auf dem autistischen Spektrum und hat eine geistige Beeinträchtigung. Er hat großes Interesse an Kunst und malt in seiner Freizeit viel. Er erledigt Aufgaben sehr schnell und kann sich dabei gut konzentrieren. Dafür benötigt er konkret formulierte Aufgabenstellungen und einen klar vorgegebenen Ablauf bzw. Tagesablauf. Veränderungen im Tagesablauf führen für ihn zu emotionalem Stress und beeinträchtigen ihn dadurch im Schulalltag.

Im Vergleich fällt auf, dass der Text über den Schüler aus Sicht des Förderausschussbescheides nur auf die Schwächen des Schülers eingeht und keine konkreten Vorschläge vorgibt, die es ermöglichen den Schüler bei der Beteiligung am gemeinsamen Unterricht zu unterstützen. Anhand dieses Beispiels zeigt sich deutlich, die „begrenzte Aussagekraft der Kategorien“ (Müller, 2026, Folie 12).

  1. Wählen Sie ein konkretes Arbeitsblatt/Material (aus Ihrem Praktikum, von Ihrer Schulzeit, aus dem Internet – mit Quelle). Gestalten Sie es in zwei zugänglicheren Varianten und dokumentieren Sie Ihre Designentscheidungen. Welche Verbündeten hätten Sie für welche Entscheidung gebraucht?

Ich habe ein Arbeitsblatt für den Englischunterricht zum Thema Uhrzeit auf Englisch lesen gewählt, welches kostenlos unter folgendem Link zugänglich ist:

https://www.niemoeller-grundschule.de/images/corona/5b/2020-21/Englisch/5b_Extra_Uhrzeit_volle_halbe_Stunde.pdf

Variante 1: Eine Möglichkeit, das Arbeitsblatt visuell zu unterstützen wäre der Einsatz eines Youtube Videos. Dafür würde ich dieses Youtube Video verwenden: https://www.youtube.com/watch?v=owJ7Zg75MlU

In diesem wird auf Deutsch langsam und mit vielen visuellen Veranschaulichungen erklärt wie die Uhrzeit auf Englisch angegeben wird.

Variante 2: Eine weitere Möglichkeit, das Arbeitsblatt zugänglicher zu gestalten wäre, die Schriftgröße des Arbeitsblattes größer zu gestalten und Schlagwörter wie beispielsweise die Erläuterung: Volle Stunde: O’clock farbig zu markieren und zu umrahmen.

  1. Wählen Sie eines der Lernvideos/der Podcasts/der Kapitel auf path2in.uni-bremen.de oder all-means-all.education aus, schauen Sie es sich an und schreiben sie kurz eine begrundete Emptehlung tur ihre Kommiliton_innen, warum es sich ggf. lohnt sich das Video/den Podcast/den Text anzusehen. Nennen Sie zwei Stellen mit Minuten:Sekunden, an denen für Sie ein wichtiger Punkt steht. Zitieren Sie sie kurz.

Ich habe mir das Video „Differentiation“ auf „All means all“ angesehen und kann es sehr empfehlen, da es einen guten Einblick gibt, wie inklusiver Unterricht konkret, nach dem Prinzip von Differenzierung gestaltet werden kann.

Außerdem fordert es das klassische Bild von frontalem Unterricht heraus und zeigt neue Möglichkeiten auf, Unterricht an die Bedürfnisse aller Schüler*innen individuell anzupassen und dadurch gemeinsamen Unterricht zu ermöglichen.

Besonders eindrücklich fand ich passend dazu, dass Zitat: „Differentiation looks different in every classroom, because ist not a one size fits all approach to teaching. Its responding to the students, that you have in front of you“ (1:37).

Auch spannend fand ich die Aussage: „Its basically about that, connecting to the student.“, welches eines der Grundprinzipien Inklusiver Pädagogik auf den Punkt bringt und die generelle Bedeutung von Beziehungsarbeit für den schulischen Alltag ins Zentrum rückt.

 

Literaturverzeichnis:

all-means-all.education (2025): Differentiation | All means all, [YouTube] https://www.youtube.com/watch?v=sGVF96fVSWs[abgerufen am 20.05.2026].

Müller, F.J. (2026): Auf dem Weg zu einer Schule für alle – gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand oder gemeinsame Lernsituationen? Vorlesungsfolien RV07, Universität Bremen

sofatutor (2019): Uhrzeit auf Englisch: What time is it?, [YouTube] https://www.youtube.com/watch?v=owJ7Zg75MlU[abgerufen am 21.05.2026].

Uhrzeiten in Englisch (o. D.): [online] https://www.niemoeller-grundschule.de/images/corona/5b/2020-21/Englisch/5b_Extra_Uhrzeit_volle_halbe_Stunde.pdf [abgerufen am 22.05.2026].

Auf dem Weg zu einer Schule für alle – gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand oder gemeinsame Lernsituationen?

22. Mai 2026

Aufgabe 1:

Während meiner Schulzeit habe ich erlebt, dass eine Mitschülerin bei Sportfesten oft nicht in die gemeinsamen Aktivitäten eingebunden wurde. Offiziell wurde dies damit begründet, dass sie motorische Schwierigkeiten habe und deshalb manche Übungen nicht mitmachen könne. Statt gemeinsam nach angepassten Möglichkeiten zu suchen, musste sie häufig alleine am Rand sitzen oder bekam andere Aufgaben. Für sie führte dies dazu, dass sie sich ausgeschlossen und „anders“ fühlte. Auch die Klassengemeinschaft wurde dadurch beeinflusst, da unbewusst vermittelt wurde, dass nicht alle Schüler:innen selbstverständlich dazugehören. Rückblickend denke ich, dass gemeinsames Lernen bedeutet hätte, Aktivitäten so anzupassen, dass alle Kinder gemeinsam teilnehmen können.

Aufgabe 2:

(a) Beschreibung wie in einem Förderausschussbescheid:

Der Schüler zeigt Schwierigkeiten im Bereich der Konzentration und Arbeitsorganisation. Arbeitsaufträge können häufig nur mit zusätzlicher Unterstützung umgesetzt werden. Zudem fällt es dem Schüler schwer, sich über längere Zeit auf Unterrichtsinhalte zu fokussieren. In Gruppensituationen wirkt er teilweise unruhig und lenkt andere Schüler:innen ab. Es besteht Förderbedarf im Bereich der emotional-sozialen Entwicklung.

(b) Beschreibung für die Unterrichtsplanung als Lehrkraft:

Der Schüler arbeitet besonders motiviert, wenn Aufgaben praxisnah und kreativ gestaltet sind. Er beteiligt sich gerne mündlich am Unterricht und hilft Mitschüler:innen häufig spontan. Längere Arbeitsphasen fallen ihm schwer, weshalb klare Strukturen und kurze Arbeitsaufträge hilfreich sind. Positive Rückmeldungen motivieren ihn stark und verbessern seine Konzentration sichtbar. In Gruppenarbeiten übernimmt er gerne aktive Rollen und fühlt sich wertgeschätzt, wenn seine Ideen ernst genommen werden.

Vergleich:

Der Text vom Förderausschussbescheid beschreibt vor allem Defizite und Schwierigkeiten des Kindes, während der Text für die Unterrichtsplanung als Lehrkraft die Persönlichkeit, Stärken und konkreten Bedürfnisse für den Unterricht in den Mittelpunkt stellt. Dadurch wird deutlich, dass pädagogisches Handeln erfolgreicher sein kann, wenn Kinder nicht nur über ihre Probleme definiert werden.

Aufgabe 3:

Als Beispiel habe ich ein Arbeitsblatt aus dem Sportunterricht zum Thema Fußballjonglieren gewählt. Auf dem ursprünglichen Arbeitsblatt sollten gab es für die Schüler:innen drei verschiedene Varianten (in verschiedenen Schwierigkeitsgraden), um den Ball zu jonglieren. Diese waren mit Abbildung auf dem Arbeitsblatt beschrieben. Schließlich sollten die Schüler:innen ihre Ergebnisse dokumentieren, in dem sie ihre Kontaktanzahlen in eine Liste eintragen sollten. Es gab eine Liste für Anfänger plus Profis und eine Liste für Amateure.

Problematisch daran war, dass die Schüler:innen durch diese Einteilung schnell miteinander verglichen wurden und manche sich dadurch bloßgestellt fühlten. Besonders unsichere Kinder konnten sich ausgeschlossen oder weniger leistungsfähig fühlen. Eine zugänglichere Variante wäre deshalb, die Listen nicht öffentlich zu machen und den Fokus stärker auf individuelle Fortschritte statt auf Vergleiche zu legen. Zusätzlich könnten die Schüler:innen eigene Ziele festlegen, beispielsweise eine bestimmte Anzahl an Kontakten zu verbessern. Außerdem könnten Partnerübungen oder Hilfsmittel eingesetzt werden, damit alle Schüler:innen Erfolgserlebnisse sammeln können. Für diese Veränderungen wäre die Zusammenarbeit mit Sportlehrkräften und Förderlehrkräften hilfreich, um den Unterricht inklusiver zu gestalten und gemeinsames Lernen zu fördern.

Aufgabe 4:

Ich würde sehr das Interview von Carina Kühne „Sichtweisen von Menschen mit Beeinträchtigung“ empfehlen. Denn hier werden Kühne Fragen gestellt – zum Thema Inklusion, Alltag, Arbeit, wie sie damit umgeht und wie sie sich selber für die Inklusion einsetzt. Ich finde es sehr wichtig, dass man sich auch die Perspektiven und Einschätzungen der Menschen mit einer Beeinträchtigung widmet. Nur so kann man auch selber besser einschätzen, was für Inklusion wichtig ist und was man selber beachten muss – nicht nur im Alltag, sondern auch später als Lehrkraft im Schulunterricht. Als besonders wichtige Stellen im Interview möchte ich die Stellen nach 01:20 min und 07:20 min festhalten.

Nach 01:20 min beschreibt Kühne Inklusion. Sie sagt, dass Inklusion selbstverständlich sein sollte und verweist dabei auf das Grundgesetz, in dem dies geschrieben steht. Außerdem findet sie, dass Inklusion überall verankert sein muss. Nicht nur für Kinder beispielsweise im Kindergarten, sondern eben auch für Erwachsene.

Als Schauspielerin hat sie ein großes Publikum, wo sie gerne und bewusst auf die Inklusion aufmerksam macht und sich für diese einsetzt. Dies beschreibt Kühne nach 07:20 min. Sie möchte mehr die Stärken hervorheben. Es sei schön, wenn man etwas könne. Auch stellt sie klar, dass alle Menschen etwas leisten möchten und wie wichtig dies für sie sei.

Literatur:

Kühne, C. – Sichtweisen von Menschen mit Beeinträchtigung. URL: https://www.youtube.com/watch?v=53jZAd_-XLo

Gießing, J.: Differenzierte Test zur Ballbehandlung im Fußball. In Lehrhilfen für den sportunterricht, 54 (2005), Heft 5. URL: http://popp-sport.de/01%20Sportunterricht/Lernbereiche/spiele/FuBa/Testat%20Fuba%20Jong%201.pdf

Müller, F. J. (2026). Auf dem Weg zu einer Schule für alle – gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand oder gemeinsame Lernsituationen?, Vorlesungsfolien RV07, Universität Bremen.

RV07 // Auf dem Weg zu einer Schule für alle – gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand oder gemeinsame Lernsituationen?

21. Mai 2026

Aufgabe 1

Eine Erinnerung aus meiner Schulzeit betrifft den Sportunterricht. Beim Volleyball wurden die Teams oft von zwei Schüler:innen gewählt. Ein Mädchen, das nicht gut Volleyball spielen konnte und Angst vor dem Ball hatte, wurde meistens sehr spät gewählt, weil niemand sie wirklich im eigenen Team haben wollte.

Offiziell wurde sie nicht ausgeschlossen, da sie am Ende trotzdem mitspielte. Trotzdem war die Situation für sie belastend. Sie wirkte oft niedergeschlagen und hatte vermutlich das Gefühl, nicht wirklich erwünscht zu sein, sondern nur deshalb in einer Mannschaft zu landen, weil sie am Ende übrig blieb.

Für die Gruppe hatte das ebenfalls Folgen. Die Klasse lernte nicht, wie man unterschiedliche Fähigkeiten in ein gemeinsames Spiel einbeziehen kann. Statt Kooperation stand vor allem Leistung im Vordergrund. Diese Situation zeigt, dass Ausschluss auch ohne offiziellen Förderbedarf entstehen kann. Inklusion bedeutet deshalb nicht nur, dass alle dabei sind, sondern dass alle sinnvoll teilnehmen können.

Aufgabe 2

Ich wähle einen Jugendlichen aus meinem Bekanntenkreis, den ich anonym N. nenne. Er ist 17 Jahre alt und besucht die E-Phase der gymnasialen Oberstufe.

a) N. hat noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache. Dadurch fällt es ihm manchmal schwer, komplexe Aufgabenstellungen zu verstehen und aktiv am Unterricht teilzunehmen. Außerdem zeigt er nicht immer Interesse am Unterricht, da er viele Inhalte bereits aus seiner früheren Schulzeit kennt. Er benötigt klare Aufgaben, sprachliche Unterstützung und Hilfe bei Fachbegriffen.

b) Als Lehrkraft müsste ich wissen, dass N. die Schule in seinem Herkunftsland bereits abgeschlossen hat, dieser Abschluss in Deutschland aber nicht anerkannt wird. Deshalb besucht er die Oberstufe vor allem, um später studieren zu können. Viele Themen sind für ihn nicht neu, weshalb er den Unterricht manchmal als Zeitverlust empfindet. Gleichzeitig hat N. gute Kenntnisse in vielen Schulfächern, interessiert sich für Sport und lernt schnell, wenn ihn ein Thema interessiert. Wenn er etwas sprachlich nicht versteht, fragt er ohne Scham Lehrkräfte oder Mitschüler:innen.

Vergleich:
Die erste Beschreibung zeigt vor allem Probleme: Sprache, Motivation und Unterstützungsbedarf. Für die Unterrichtsplanung ist aber wichtiger zu wissen, was N. schon kann, welche Themen für ihn wirklich neu sind und welche Schwierigkeiten eher sprachlich entstehen. Hilfreich wären zum Beispiel klare Aufgabenstellungen oder Gruppenarbeit, bei der Mitschüler:innen Begriffe erklären können. So wird N. nicht nur als Schüler mit Sprachproblemen gesehen, sondern auch mit seinen Stärken und Vorerfahrungen.

Aufgabe 3

Als Material wähle ich ein Englisch-Arbeitsblatt zum Thema „Animals / Tiere“ von Grundschulkönig. Das Material ist für den Englischunterricht in der Grundschule gedacht und kann kostenlos als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Für einige Schüler:innen kann ein solches Arbeitsblatt schwierig sein, wenn sie die englischen Tiernamen noch nicht sicher kennen oder die Aufgabe nur schriftlich lösen sollen. Besonders Schüler:innen mit geringem Wortschatz oder Unsicherheit beim Lesen können dadurch schnell überfordert sein.

Variante 1: Ich würde eine Wortschatzbox mit Bildern ergänzen. Neben den englischen Wörtern wie dog, cat, horse, bird und fish würden kleine Bilder und die deutschen Begriffe stehen. So können die Schüler:innen die Wörter leichter verstehen und müssen nicht alles nur über Schrift erschließen. Das passt zum erweiterten Lese- und Schreibbegriff aus der Vorlesung. Dort wurde gezeigt, dass Lesen nicht nur „Schrift lesen“ bedeutet, sondern auch Bilder, Piktogramme und Signalwörter einschließen kann (Müller, 2026, Folie 31).

Variante 2: Ich würde die Aufgabe als Partnerarbeit mit Bildkarten gestalten. Die Schüler:innen bekommen Tierkarten und Wortkarten und ordnen sie zuerst gemeinsam zu. Danach sprechen sie einfache Sätze wie: „This is a dog“ oder „I like cats“. Erst danach bearbeiten sie das Arbeitsblatt schriftlich. Diese Variante ist visueller und handlungsorientierter. Sie passt zu den Repräsentationsebenen nach Bruner, die in der Vorlesung genannt wurden: Lernen kann enaktiv, also handelnd, ikonisch, also bildhaft, und symbolisch, also sprachlich, stattfinden (Müller, 2026, Folie 33).

Für diese Änderungen wäre Zusammenarbeit wichtig. Die Englischlehrkraft könnte passende Satzmuster auswählen, eine DaZ-Lehrkraft könnte bei sprachlichen Barrieren unterstützen. Im Jahrgangsteam könnte das Material anschließend weiterentwickelt und wiederverwendet werden.

Aufgabe 4

Für die vierte Aufgabe habe ich das Video „Christine Carstens – Schularchitektur und Raumgestaltung“ ausgewählt. Ich würde dieses Video meinen Kommiliton:innen empfehlen, weil es zeigt, dass Inklusion nicht nur vom Unterrichtsmaterial abhängt. Auch der Klassenraum und der Umgang mit dem Raum können gemeinsames Lernen unterstützen oder erschweren.

Besonders wichtig finde ich die Stelle bei 07:13. Dort sagt Christine Carstens sinngemäß, dass Regeln für Jugendliche nicht immer sinnvoll erscheinen, Werte aber besser nachvollziehbar sind. Sie erklärt, dass Schüler:innen eher verstehen können, warum etwas wichtig oder nicht angebracht ist, wenn es begründet wird und nicht nur als feste Regel existiert. Für mich ist das interessant, weil inklusive Schule nicht nur durch Verbote funktioniert, sondern durch gemeinsame Verantwortung.

Eine zweite wichtige Stelle ist bei 13:50. Dort beschreibt sie, dass es mit dem eigenen Klassenraum meistens keine Probleme gibt. Schwierigkeiten entstehen eher dann, wenn andere Gruppen oder Klassen den Raum nutzen. Der Grund ist, dass man lernen muss, mit dem Raum sorgfältig umzugehen. Neue Personen möchten Dinge anschauen oder anfassen, wodurch Unordnung oder Konflikte entstehen können.

Ich finde das Video empfehlenswert, weil es einen praktischen Blick auf Inklusion bietet. Es geht nicht nur darum, was im Unterricht gemacht wird, sondern auch darum, wie Lernräume gestaltet und gemeinsam genutzt werden. Das passt zur Vorlesung, in der betont wurde, dass Zugänglichkeit von Unterrichtsinhalten und Lernumgebungen eine wichtige Voraussetzung für inklusiven Unterricht ist.

Literaturverzeichnis

Müller, F. J. (2026). Auf dem Weg zu einer Schule für alle – gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand oder gemeinsame Lernsituationen?, Vorlesungsfolien RV07, Universität Bremen.
Grundschulkönig. Animals / Tiere – Englisch Arbeitsblätter für die Grundschule. URL: https://www.grundschulkoenig.de/englisch/animals-tiere/
Christine Carstens – Schularchitektur und Raumgestaltung. URL: https://www.youtube.com/watch?v=qTdz9MidJ9o

 

 

Auf dem Weg zu einer Schule für alle – gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand oder gemeinsame Lernsituationen?

21. Mai 2026

1)

In meiner Schulzeit, ungefähr von der 6. bis zur 11. Klasse, gab es im Fach Geschichte Klassenarbeiten mit drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen: niedriges, mittleres und hohes Niveau. Alle Schüler wussten, dass es unterschiedliche Versionen gab. Grundsätzlich konnten die Schüler selbst entscheiden, welche Version sie schreiben wollten. Manchmal entschied die Lehrkraft jedoch schon vorher und äußerte, dass bestimmte Schüler die schwierigere Version wahrscheinlich nicht schaffen würden.

Diese Situation kann unterschiedlich bewertet werden. Einerseits konnte es für manche Schüler unangenehm sein, wenn ihre Fähigkeiten öffentlich eingeschätzt wurden. Andererseits war diese Form der Differenzierung auch hilfreich, weil Schüler auf ihrem eigenen Niveau arbeiten konnten. Wenn ein Schüler eine zu schwierige Aufgabe bekommen hätte, wäre die Wahrscheinlichkeit groß gewesen, dass er kaum etwas beantworten könnte. So hatten alle eine realistische Chance, Punkte zu erreichen.

In meiner Klasse führte dieses System nicht zu Mobbing oder offener Ausgrenzung. Trotzdem zeigt dieses Beispiel, dass Differenzierung hilfreich sein kann, die Art der Umsetzung jedoch sensibel gestaltet werden sollte.

2)

Ich habe meinen 12-jährigen Bruder als Beispiel gewählt.

a) Beschreibung wie in einem Förderausschussbescheid

Der Schüler ist 12 Jahre alt und zeigt überwiegend altersangemessenes Sozialverhalten. Er verfügt über soziale Kontakte und kann sich in Gruppensituationen grundsätzlich angemessen verhalten. Gelegentlich zeigt er emotionale Reaktionen sowie eine gewisse Sturheit. Herausforderungen bestehen insbesondere im Bereich der Konzentrationsfähigkeit sowie beim längeren ruhigen Arbeiten an einer Aufgabe. Unterstützungsbedarf könnte in einer klaren Strukturierung von Lernphasen sowie in der Förderung der Aufmerksamkeit bestehen.

b) Beschreibung aus Sicht einer Lehrkraft

Der Schüler ist ein ruhiger und sozialer Junge, der gerne mit anderen kommuniziert und Freundschaften pflegt. Er interessiert sich besonders für Computerspiele, Comics, Schwimmen und Sport. Wenn ihn ein Thema interessiert, arbeitet er motiviert mit.

Für die Unterrichtsplanung wäre wichtig zu wissen, dass längeres Sitzen und konzentriertes Arbeiten über einen längeren Zeitraum für ihn schwierig sein können. Deshalb könnten abwechslungsreiche Aufgaben, klare Strukturen und bewegungsorientierte Lernphasen hilfreich sein.

Der Vergleich zeigt deutlich, dass formelle Beschreibungen häufig Defizite in den Mittelpunkt stellen, während für die praktische Unterrichtsgestaltung die individuellen Interessen, Stärken und Bedürfnisse des Kindes wichtiger sind.

3)

Ich habe ein textbasiertes Arbeitsblatt aus dem Englischunterricht gewählt. Für Kinder, die die Unterrichtssprache noch nicht sicher beherrschen, können solche Materialien eine große Barriere darstellen.

Variante 1:

Ich würde wichtige Schlüsselwörter im Text markieren und – wenn möglich – in die Muttersprache des Kindes übersetzen. Dadurch könnte das Kind den Inhalt besser verstehen und sich sicherer fühlen.

Variante 2:

Ich würde die Aufgaben in ein Multiple-Choice-Format umwandeln. Dadurch müsste das Kind Antworten nicht vollständig selbst formulieren und könnte sich stärker auf das Textverständnis konzentrieren.

Hilfreich wäre in diesem Fall die Zusammenarbeit mit einer anderen Lehrkraft. Zwei Lehrkräfte können Inhalte unterschiedlich erklären, und manchmal hilft eine alternative Erklärung dabei, ein Thema besser zu verstehen.

4)

Ich empfehle das Video „Unterrichtsprinzipien für inklusiven Unterricht“ von der Plattform Path2in.

Ich finde dieses Video empfehlenswert, weil es praxisnahe Beispiele zeigt und deutlich macht, wie inklusiver Unterricht im Schulalltag umgesetzt werden kann.

Ein wichtiger Punkt war für mich bei 08:50. Dort erzählt die Dozentin von einer Grundschullehrerin, die inklusive Methoden früher nur in bestimmten Situationen eingesetzt hat. Nachdem sie gesehen hatte, dass diese Methoden allen Kindern helfen, nutzte sie diese anschließend grundsätzlich im Unterricht. Diesen Gedanken fand ich besonders überzeugend, weil Inklusion dadurch nicht nur als Unterstützung für einzelne Schüler:innen verstanden wird, sondern als Vorteil für die gesamte Klasse.

Ein zweiter wichtiger Punkt war für mich bei 11:08. Dort wird betont, wie wichtig die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schüler:innen ist. Lehrkräfte sollten nicht nur selbst entscheiden, was für gutes Lernen wichtig ist, sondern auch die Schüler:innen aktiv fragen, was ihnen beim Lernen hilft. So können Lernbarrieren besser erkannt und reduziert werden.

Ich würde dieses Video meinen Kommiliton:innen empfehlen, weil es zeigt, dass inklusive Unterrichtsgestaltung nicht immer große Veränderungen erfordert, sondern oft bereits durch kleine praktische Anpassungen verbessert werden kann.

Literaturverzeichnis

Feuser, G. (2018): Blick zurück nach vorn. In: Müller, F. J. (Hrsg.): WegbereiterInnen der Inklusion. Psychosozial-Verlag.

Müller, F. J. (2026): Auf dem Weg zu einer Schule für alle – gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand oder gemeinsame Lernsituationen? Vorlesungsfolien RV07. Universität Bremen.

Path2in – Lernpfade in der inklusiven Pädagogik (31.01.2021). Prof. Dr. Simone Seitz – Unterrichtsprinzipien für inklusiven Unterricht [Video].

https://path2in.uni-bremen.de/themen/unterrichtsprinzipien-fuer-inklusiven-unterricht/

Reflexion von Inklusion und Ausgrenzung im Schulalltag

21. Mai 2026

 

1)

In meiner Schulzeit gab es einen jungen namens Emil, der sehr schnell unruhig und laut wurde sobald wir etwas längere Aufgaben oder Gruppenarbeiten bekamen. Die folge daraus war der Temporäre Ausschluss aus dem Unterricht sowie den Gruppenarbeiten, bei denen er meist alleine Aufgaben bekam. Unsere Lehrerin begründete dies damit, dass wir ja schlechter lernen, aufpassen und uns weniger konzentrieren würden, wenn Emil teil einer Gruppe wäre. Leider fand Emil, welcher ja erst seit wenigen Wochen an der Schule war, aufgrund dieser Maßnahmen wenig bis gar keinen Anschluss an die Klasse und auch wir lernten Emil wenig kennen, denn die Folge war der Schulwechsel nach nur einem Halben Jahr. Rückblickend eine Katastrophale Entscheidung, da sie, also unsere Lehrerin, ihm die Chance genommen hat sich zu integrieren.

 

2) Zwei Ansichten

Hier beschreibe ich die kleine Anna, welche ein sehr zurückhaltendes Kind mit sprach Problemen ist.

  1. A) Sicht des Förderausschusses

Anna beteiligt sich wenig am Unterricht, sie wirkt in Gruppenarbeiten sehr zurückhaltend und benötigt deutlich mehr zeit für das Verständnis von Aufgaben. Hinzu kommt noch, dass sie häufig zusätzliche Unterstützung zur Bearbeitung von Aufgaben braucht.

  1. B) Sicht einer inklusiven Lehrkraft

Anna arbeitet ruhig und aufmerksam in kleinen Gruppen. Bei klaren Aufgaben beteiligt sie sich von zeit zu zeit immer mehr und wird deutlich aktiver. Hierbei hilft ihr auch die unterstützende Erklärung um sicher mitzuarbeiten.

Vergleich

Die Beschreibung des Ausschusses konzentriert sich vor allem auf Annas Schwierigkeiten, ohne irgendwelche Lösungsansätze zu finden. Die Sicht der Inklusiven Lehrkraft hingegen hebt Annas Stärken hervor und zeigt, wie sie besser unterstützt werden kann. (Feuser, G. (2018): „Blick zurück nach vorn“. In: Müller, F. J. (Hrsg.): WegbereiterInnen der Inklusion. Psychosozial-Verlag.)

3)

Hierzu habe ich ein Arbeitsblatt aus der 4.Klasse zum Thema Bruchrechnen überarbeitet. Vorher enthielt das Arbeitsblatt deutlich mehr aufgaben auf engem raum ohne jegliche Erklärungen.

Ich habe das Arbeitsblatt so hingehend verändert, dass ich die Schrift vergrößert, die Anzahl der aufgaben reduziert und zu beginn zwei Beispiel aufgaben ergänzt habe. Des Weiteren wurden wichtige rechenschritte farblich markiert, um den Schüler*innen die Aufgabe näher zu bringen. Ziel des ganzen ist es, das selbständige Arbeiten zu erleichtern ohne ihnen den schwerpunkt der Aufgabe zu nehmen.

Als Unterstützung wäre eine weiter Lehrkraft hilfreich, damit wir uns gemeinsam den bestehenden Fragen der Schüler*innen widmen können. (Feuser, G. (2018): „Blick zurück nach vorn“. In: Müller, F. J. (Hrsg.): WegbereiterInnen der Inklusion. Psychosozial-Verlag. & Müller, F. J. (2026): Auf dem Weg zu einer Schule für alle. Vorlesungsfolien RV07. Universität Bremen.)

 

4)

Ich kann nur jedem das Video von Prof. Dr. Simone Seitz – Inklusive Begabungsförderung (https://youtu.be/Z4w9b5qvWr0?si=9QOyYBvEjEUmIyV) empfehlen. Dort wird verständlich erklärt welche Herausforderungen und Probleme im Inklusiven Unterricht entstehen können und wie man damit umzugehen hat.

Besonders hervorheben möchte ich 6:54, dort erklärt Prof. Dr. Seitz, dass es sehr wichtig für schüler*innen ist, dass der Unterricht individuelle Herausforderungen bieten sollte, da nicht alle schüler*innen dieselben Voraussetzungen haben.

Des weiteren  möchte ich daran in Minute 17:44 daran anschließen, da behauptet Prof. Dr. Seitz, dass sie schulkultur jedes Kind als Person mit individuellen stärken und schwächen anerkennt, dafür allerdings, laut Seitz, sei Kommunikation elementar wichtig ebenso wie die Schulstruktur.

Fazit

Die Aufgaben haben gezeigt, wie stark schulische Entscheidungen das lernen und die Integration von Schüler*innen beeinflusst. Dies bedeutet, dass Inklusion nicht nur gemeinsam lernen, sondern auch passende Unterstützung und faire teilhabe ist oder sein sollte. (Path2in – Lernpfade in der inklusive Pädagogik (31.01.2021). Prof. Dr. Simone Seitz – Inklusive Begabungsförderung [Video]. YouTube)

Verwendete Literatur:
Feuser, G. (2018): „Blick zurück nach vorn“. In: Müller, F. J. (Hrsg.): WegbereiterInnen der Inklusion. Psychosozial-Verlag.

Müller, F. J. (2026): Auf dem Weg zu einer Schule für alle. Vorlesungsfolien RV07. Universität Bremen.

Path2in – Lernpfade in der inklusive Pädagogik (31.01.2021). Prof. Dr. Simone Seitz – Inklusive Begabungsförderung [Video]. YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=Z4w9b5qvWr0

RV07 // Prof. Frank J. Müller // Auf dem Weg zu einer Schule für alle – gemeinsames Lernen am gemeinsamen Gegenstand oder gemeinsame Lernsituationen?

19. Mai 2026

Bitte beachten Sie die Vorgaben zum Erstellen von Beiträgen (siehe unten).

  1. Schildern Sie eine eigene Schul- oder Praktikumserinnerung, in der jemand aus dem gemeinsamen Lernen ausgeschlossen wurde (auch ohne Förderbedarf). Was war die offizielle Begründung, was die Folge für die Person, was die Folge für die Gruppet
  2. Wählen Sie ein Kind, das Sie aus Praktikum/Familie/Bekanntschaft kennen. Schreiben Sie zwei Texte über dieses Kind: (a) so, wie ein Förderausschussbescheid es beschreiben würde, (b) so, wie Sie es als Lehrkraft kennen müssten, um morgen Unterricht zu planen. Vergleichen Sie.
  3. Wählen Sie ein konkretes Arbeitsblatt/Material (aus Ihrem Praktikum, von Ihrer Schulzeit, aus dem Internet – mit Quelle). Gestalten Sie es in zwei zugänglicheren Varianten und dokumentieren Sie Ihre Designentscheidungen. Welche Verbündeten hätten Sie für welche Entscheidung gebraucht?
  4. Wählen Sie eines der Lernvideos/der Podcasts/der Kapitel auf path2in.uni-bremen.de oder all-means-all.education aus, schauen Sie es sich an und schreiben sie kurz eine begrundete Emptehlung tur ihre Kommiliton_innen, warum es sich ggf. lohnt sich das Video/den Podcast/den Text anzusehen. Nennen Sie zwei Stellen mit Minuten:Sekunden, an denen für Sie ein wichtiger Punkt steht. Zitieren Sie sie kurz.

 

Schlagwort: rv07

RV06 // Prof. Jan Steffens // Zur Notwendigkeit von Partizipation und Beziehungsgestaltung Kritische Perspektiven auf Be-Hinderungsprozesse in der Institution ‚Schule‘

12. Mai 2026

Bitte beachten Sie die Vorgaben zum Erstellen von Beiträgen (siehe unten).

1) Die ersten Folien im Vortrag sprechen von der (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit in der Schule: Welche Zusammenhänge wurden in diesem Kontext angeführt und welche Bedeutung haben diese für eine Auseinandersetzung mit Bildung?

2) Was wurde im Vortrag als „Passungsproblem“ beschrieben? Wie wird dieses Passungsproblem von Schüler*innen auf der Mikroebene intersubjektiver Beziehungen erlebt? 

3) Welche Relevanz hat die Partizipation von Schüler*innen für die Veränderung der Institution „Schule“? Was hat das mit einem institutionalisierten Schüler*innen-Lehrer*innen-Verhältnis und mit Fragen der Beziehungsgestaltung zu tun? 

Schlagwort: rv06

RV05 // Prof. Yasemin Karakaşoğlu // (Welt-)Gesellschaftliche Veränderungen, Migration und die Reaktion von Schule – ein Blick auf (schul-)politische Hintergründe, Strukturen und Konzepte

5. Mai 2026

Bitte beachten Sie die Vorgaben zum Erstellen von Beiträgen (siehe unten).

  1. Erklären Sie mit Bezug auf konkrete Inhalte der Präsentation (darunter die Grafik auf Folie 7) sowie mit Verweis auf 2 wiss. Quellen (zitieren!) inwiefern Migration die Routinen des nationalstaatlich verfassten Schulsystems in Deutschland herausfordert.
  2. Diskutieren Sie, wie die von Fend (2009) für das nationale Bildungssystem formulierten Schulfunktionen Erfahrungen von transnationaler Mobilität und Migration von Schüler*innen konkret und besser berücksichtigen könnten. Bitte beziehen Sie sich mindestens auf 2 der Funktionen.

  3. Inwiefern stellt das folgende Beispiel (nächste Folie) ein Beispiel für Kulturalisierung/Othering durch Lehrer*innenhandeln im Unterricht dar? Was ist aus pädagogischer Sicht problematisch daran? Haben Sie in Ihrer Schulzeit ähnliche Beobachtungen oder Erfahrungen gemacht? Wie können Sie im Umgang mit Schüler*innen als (angehende) Lehrkraft Othering durch Kulturalisierung vermeiden?

 

Schlagwort: rv05

RV04 // Prof. Andrea Daase // Mehrsprachigkeit als Ausgangspunk und Ziel schulischer Bildung in der gymnasialen Oberstufe

29. April 2026

Bitte beachten Sie die Vorgaben zum Erstellen von Beiträgen (siehe unten).

  1. Welche Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit – in der hier verstandenen breiten Sicht – in Schule und Unterricht (selbst als Schüler*in und/oder Praxiserfahrungen als unterrichtende Person) haben Sie bislang gemacht? Reflektieren Sie diese Erfahrungen vor dem Hintergrund dieser Vorlesung.
  2. Was möchten Sie nach dem Besuch dieser Vorlesung bei Ihrer zukünftigen Unterrichtsgestaltung beachten? Welches Wissen und welche Fähigkeiten fehlen Ihnen dafür noch? Was wollen Sie dafür tun?
  3. Wie muss Schule unserer mehrsprachigen Gesellschaft gestaltet sein? Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit Sie die Mehrsprachigkeit Ihrer Schüler*innen einbeziehen und einen registerbildenden Fachunterricht gestalten können?

Schlagwort: rv04

RV03 // Dr. Hendrik Schröder // Emotionen & Unterricht

21. April 2026

Bitte beachten Sie die Vorgaben zum Erstellen von Beiträgen (siehe unten).

1. Wie können Emotionen im Unterricht sichtbar und damit besprechbar gemacht werden?
2. Inwiefern hängen Emotionen und Bewertungen zusammen?
3. Wie stellen Sie sich eine emotionssensible Bildungsarbeit vor?
Schlagwort: rv03
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