Sprachliche Heterogenität im naturwissenschaftlichen Unterricht

Ich bin der Meinung, dass man es als Herausforderung als auch als Chance sehen kann im naturwissenschaftlichen . Es ist aber nicht unbedingt notwendig, da bei naturwissenschaftlichen Fächern ein allgemeineres Vokabular auftaucht, als zum Beispiel bei Deutsch, gerade in den Naturwissenschaften, ein fachspezifisches Vokabular, dass allgemein ist.

Ich habe eine Zeit lang an einer Schule ausgeholfen in einer Realschule in Loxstedt und dort ist ein Schüler aus Mexiko mitten im Schuljahr, ohne Deutschkenntnisse, nach Deutschland gezogen. Mit der Sprache hatte er sehr große Schwierigkeiten und kam mit dem ganzen Lernstoff nicht so gut hinterher. Jedoch in den naturwissenschaftlichen Fächern, wie Mathe zum Beispiel, kam er gut voran und verstand alles. Daher denke ich, dass es zwar gut ist zwei oder mehrer Sprachen zu beherrschen, aber nicht unbedingt nötig. Er hat die Zahlen gesehen, kannte aus seiner Schulzeit Methoden, die er anwenden konnte, ohne unbedingt Deutsch verstehen zu müssen. Natürlich wird es beim Erklären kniffelig, wenn sowohl Schüler als auch Lehrer keine „Kommunikations“ Sprache haben.

Für ihn, denke ich mal, war es eine Herausforderung gewesen und Chance zugleich, aber nicht unbedingt in den naturwissenschaftlichen Fächern.

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