RV03 // Prof. Dagmar Bönig // Integrierte Frühförderung von Sprache und Mathematik

27. April 2026

Bitte beachten Sie die Vorgaben zum Erstellen von Beiträgen (siehe unten).

  1. Einige Elemente des vorgestellten Förderkonzepts „Entdecken und Erzählen“ (Enter) für die Kita lassen sich auf den schulischen Kontext übertragen. Welche wären aus Ihrer Sicht sinnvoll übertragbar (mit kurzer Begründung)?
  2. Konkretisieren Sie die verschiedenen Funktionen der Sprache jeweils an einem konkreten Beispiel in einem Ihrer Unterrichtsfächer.
  3. Formulieren Sie zwei für Sie bedeutsame Beobachtungsfragen zum Thema „Sprachförderung im Mathematikunterricht“ für kommende Praktika. 

Schlagwort: rv03

RV02: BuT-Förderung als Maßnahme im Umgang mit soziokultureller Heterogenität

24. April 2026
  1. In meiner Tätigkeit als BuT-Lehrkraft an einer Grundschule in der Bremer Überseestadt begegne ich täglich vielen Schüler*innen der zweiten Klasse, deren Lebenslagen stark variieren. Viele der Kinder beziehen den Bremen-Pass und wachsen in Haushalten auf in denen finanzielle Ressourcen, zeitliche Kapazitäten und bildungssprachliche Unterstützung begrenzt sind. Für mich wird das besonders sichtbar, wenn Kinder grundlegende Aufgaben nicht beginnen können, weil ihnen sprachliche Orientierung oder ein ruhiger Lernort fehlt. Die BuT-Förderung reagiert genau auf diese überlagerten Bedingungen die sich im Sinne einer intersektionellen Perspektive aus sozialer Lage, Migrationserfahrungen und sprachlichen Voraussetzungen zusammensetzen (Fantini RV02 2026, Folie 15). Der Paritätische Armutsbericht zeigt, dass Kinder und Jugendliche weiterhin überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen sind und damit ein erhöhtes Risiko eingeschränkter Teilhabe tragen (Paritätischer Gesamtverband 2025, S.6-8). Aus theoretischer Sicht lässt sich die BuT Förderung dem Ansatz der Diversity Education zuordnen. Prengel (2007) betont, dass Vielfalt als Normalität zu begreifen ist und pädagogisches Handeln darauf abzielen sollte, Barrieren zu reduzieren statt Defizite zu betonen. In meinem Arbeitsalltag bedeutet das vor allem, Lernzeit und sprachliche Unterstützung bereitzustellen, die im familiären Umfeld nicht verfügbar sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass solche kompensatorischen Angebote strukturelle Ungleichheit nicht vollständig aufheben können. Gogolin und Krüger-Potratz (2020) weisen darauf hin, Das soziale und sprachliche heterogen ität grundlegende Bildungsbedingungen darstellen, die institutionell mitgedacht werden müssen (S.14-16). BuT Ist damit eine Maßnahme, die mehrere Differenzlinien gleichzeitig berücksichtigt und nicht auf kulturelle Zuschreibungen reduziert.
  1. Aus der Auseinandersetzung mit der BuT-Förderung ergibt sich für mich eine Beobachtungsaufgabe die ich in zukünftigen Praxisphasen gezielt verfolgen möchte: wie wird soziale Lage im Unterrichtsalltag sichtbar und welche schulischen Routinen erleichtern oder erschweren Kindern aus armen betroffenen Haushalten die Teilhabe? Dabei interessiert mich besonders, wie Lehrkräfte mit unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen umgehen und ob Unterstützungsangebote wie zusätzliche Erklärungen Visualisierungen oder sprachsensibles Arbeiten systematisch eingesetzt werden. Ebenso relevant Es scheint mir die Frage in welchen Situationen Erwartungen Familie Unterstützung implizit vorausgesetzt werden und wie Kinder reagieren, die diese Unterstützung nicht erhalten können. Eine solche Beobachtungsaufgabe kann helfen, die Wirkung schulischer Strukturen auf heterogene Lerngruppen besser zu verstehen und eigene pädagogische Erfahrungen bewusster zu treffen.
  2. Die Reflexion der BuT-Förderung zeigt für mich das kompensatorische Maßnahmen zwar notwendig aber nicht ausreichend sind, um Bildungsbenachteiligung nachhaltig zu reduzieren. Der Armutsbericht verdeutlicht, dass die reale Kaufkraft Armut betroffene Familien seit 2020 gesunken ist und die Schutzwirkung des Sozialstaats abnimmt (Paritätischer Gesamtverband 2025, S. 8-9). Für Schulen bedeutet das, Dass die strukturelle Ungleichheit nicht allein ausgleichen können, aber Bedingungen schaffen müssen die Teilhabe erleichtern. Dazu gehören aus meiner Sicht eine konsequent sprachsensible Unterrichtskultur, Niedrigschwellige und verständliche Eltern Kommunikation sowie eine engere Zusammenarbeit multiprofessioneller Teams. Auch die Verzahnung von Unterricht und Sozialpädagogischer Unterstützung ist ein zentral und Kinder nicht nur fachlich, sondern auch in ihren Lebenslagen wahrzunehmen. Der Wer City Education bietet dafür einen hilfreichen Orientierungsrahmen, dass ich unterschiedliche Differenzlinien gemeinsam in den Blick nimmt und nicht isoliert betrachtet.

Literatur:

  • Fantini, C. (2026). Grundlagen zum Umgang mit soziokultureller Heterogenität in Schule (Vorlesung 2). Universität Bremen.
  • Gogolin, I. & Krüger‑Potratz, M. (2020). Einführung in die Interkulturelle Pädagogik. 3. Aufl. Opladen: Barbara Budrich.
  • Paritätischer Gesamtverband (2025). Paritätischer Armutsbericht 2025. Berlin.
  • Prengel, A. (2007). Pädagogik der Vielfalt. Wiesbaden: VS Verlag.

RV02//Dr. Christoph Fantini// Grundlagen zum Umgang mit soziokultureller Heterogenität in Schule (Fokus Diskriminierung:intersektional)

24. April 2026

Aufgabe 1)

Im Rahmen meiner langjährigen Tätigkeit in der Pflege – insbesondere über 13 Jahre hinweg, unter anderem auf einer akutpsychiatrischen Station – habe ich vielfältige Erfahrungen im Umgang mit soziokultureller Heterogenität sammeln dürfen. Sowohl im Kollegium als auch im Kontakt mit Patient*innen zeigte sich eine große Bandbreite an kulturellen Hintergründen, sozialen Lebenslagen und individuellen Voraussetzungen. Diese Vielfalt erforderte ein hohes Maß an Sensibilität, Anpassungsfähigkeit und professioneller Reflexion im beruflichen Alltag.

Im Rahmen meines Orientierungspraktikums im Bachelorstudium an einer Bremerhavener Pflegeschule konnte ich Erfahrungen im schulischen Kontext sammeln. Die Lerngruppe war ebenfalls durch eine ausgeprägte Heterogenität geprägt: Insgesamt 19 Schüler*innen, von denen der Großteil einen Migrationshintergrund hatte, brachten sehr unterschiedliche sprachliche, schulische und biografische Voraussetzungen mit.

Im schulischen Kontext habe ich Maßnahmen kennengelernt, die auf sprachliche Förderung abzielen, beispielsweise vorbereitende Kurse für Lernende mit Deutsch als Zweitsprache. Diese lassen sich dem Ansatz der Ausländerpädagogik zuordnen, da hier zunächst sprachliche Defizite fokussiert und Lernende teilweise separat unterrichtet werden, um ihre Teilnahme am regulären Unterricht zu ermöglichen (vgl. Fantini, 2026, Folie 8). Die Teilnahme an dieser Förderung für Schüler:innen mit „schlechten Noten“ verpflichtend.  Aus meiner Perspektive können solche Maßnahmen unterstützend wirken, gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass durch die Trennung soziale Integration erschwert wird. Unter Zwang und Druck zu lernen, bringt wahrscheinlich langfristig bei wenigen Schüler:innen Erfolg.

Darüber hinaus habe ich im Unterricht Situationen erlebt, in denen kulturelle und religiöse Vielfalt bewusst thematisiert wurde. Lernende hatten die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und sich über unterschiedliche Traditionen auszutauschen. Solche Ansätze lassen sich dem interkulturellen Lernen zuordnen, da sie das gegenseitige Verständnis fördern und zur Entwicklung von Respekt gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen beitragen (vgl. Hartung et al., 2021, S. 7).

Besonders anschlussfähig erscheint mir in diesem Zusammenhang das Konzept der Diversity Education. Dieses geht davon aus, dass Vielfalt als grundlegendes Merkmal von Bildungsprozessen verstanden werden sollte und unterschiedliche Dimensionen – wie Herkunft, Sprache oder soziale Bedingungen – gemeinsam berücksichtigt werden (vgl. Prengel, 2018, S. 35). Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass Lernende Vielfalt nicht als Abweichung, sondern als selbstverständlichen Bestandteil ihrer Lebenswelt erfahren.

Aufgabe 2)

Für zukünftige Praxisphasen ergeben sich daraus konkrete Beobachtungsschwerpunkte. Ich möchte insbesondere darauf achten, wie Lehrkräfte mit heterogenen Lerngruppen umgehen und welche pädagogischen Haltungen dabei sichtbar werden.

Ein besonderes Interesse gilt der Frage, wie kulturelle und religiöse Vielfalt im Unterricht integriert wird: Werden unterschiedliche Perspektiven aktiv einbezogen? Gibt es Raum für persönliche Erfahrungen der Lernenden? Und gelingt es, alle Schüler*innen gleichermaßen anzusprechen?

Darüber hinaus möchte ich beobachten, ob Heterogenität im schulischen Alltag eher als Herausforderung oder als Ressource wahrgenommen wird und wie sich diese Haltung konkret im Unterrichtshandeln widerspiegelt.

Aufgabe 3)

Aus diesen Überlegungen lassen sich zentrale Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung von Schule ableiten. Heterogenität sollte grundsätzlich als Normalität verstanden und entsprechend im schulischen Alltag verankert werden. Konzepte wie die Diversity Education bieten hierfür eine wichtige Orientierung, da sie Vielfalt nicht nur anerkennen, sondern aktiv in Bildungsprozesse integrieren (vgl. Prengel, 2018, S. 35).

Zudem halte ich es für wesentlich, Lernenden mehr Möglichkeiten zu geben, ihre individuellen Erfahrungen und Hintergründe einzubringen. Dies kann beispielsweise durch dialogische Unterrichtsformen oder projektorientiertes Arbeiten geschehen, in denen interkulturelles Lernen gezielt gefördert wird (vgl. Hartung et al., 2021, S. 7).

Gleichzeitig sollte bei Maßnahmen zur Sprachförderung darauf geachtet werden, dass diese nicht unbeabsichtigt zu Ausgrenzung führen. Eine inklusive Gestaltung von Unterricht, die sowohl individuelle Förderung als auch soziale Teilhabe berücksichtigt, erscheint mir hier besonders wichtig.

Insgesamt wird deutlich, dass ein reflektierter und bewusster Umgang mit Heterogenität sowohl auf didaktischer als auch auf struktureller Ebene notwendig ist, um den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Lernenden gerecht zu werden.

Literaturverzeichnis

Fantini, C. (2026). Grundlagen zum Umgang mit soziokultureller Heterogenität in Schule (Vorlesung 2, Folie 8). Universität Bremen.
Hartung, R., Krohn, B., Wirszing, D., Nas, Ö., Proll, B., Sommerhoff, M., & Wojhan, U. (2021). Kulturelle und religiöse Vielfalt in der Schule: Eine Handreichung für Lehrkräfte. Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RRA) Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Prengel, A. (2018). Pädagogik der Vielfalt. In A. Prengel, Pädagogik der Vielfalt. Verschiedenheit und Gleichberechtigung in interkultureller, feministischer und integrativer Pädagogik (S. 33–54). Springer VS.

Umgang mit soziokultureller Heterogenität

24. April 2026

1)In meiner Schulzeit gab es sowohl Angebote für die Eltern sowie für die Schüler:innen in Bezug auf den Umgang mit soziokultureller Heterogenität. Im Tandem wurde die Schulung von Eltern und Kindern im Bereich der Kommunikation angeboten. Es wurden dabei wichtige Themen angesprochen, die im Alltag aufgrund von Sprachbarrieren untergehen können. Hier steht nicht nur die Anpassung im Vordergrund, sondern der Dialog und das gegenseitige Verständnis.  Außerdem gab es Sprachförderungskurse die für die Schüler:innen angeboten werden. Indem Barrieren bei Elternbriefen oder Ausflügen thematisiert werden, wird anerkannt, dass verschiedene kulturelle oder soziale Hintergründe unterschiedliche Kommunikationsbedarf erzeugen. Im Allgemeinen stand ein Kultur sensibles Verhalten an der Tagesordnung.

Die Maßnahme der Sprachförderung lässt sich in die Ausländerpädagogik einordnen, da es als ein Problem wahrgenommen wird, welches durch das Nachholen der deutschen Sprache ausgeglichen werden soll. Diese kann sich jedoch als schwierig entwickeln, da Sprachkurse häufig separat stattfinden. Dementsprechend findet hier Segregation anstatt Inklusion statt. Die Wirkung dieser Maßnahme sollte in erster Linie die Teilhabe am Unterricht verstärken. Bei der Kommunikation zwischen den Eltern und der Schule soll dies bewirken, dass Eltern die Möglichkeit gegeben wird ihre Kinder zu unterstützen. Aus Sicht der Diversity Education greifen diese Methoden dennoch zu kurz, da sie dazu neigen Menschen auf ihre Herkunft zu reduzieren (Prengel, 2006, S.13). Des Weiteren muss erwähnt werden, dass der Ausländerpädagogik kritisch gegenübergetreten werden sollte. Es wird davon ausgegangen, dass „Defizite beseitigt werden sollen“ (Roth, 2002, S.44), damit werden gesellschaftliche Probleme entpolitisiert und stellt sie einer rein therapeutischen Behandlung anheim (vgl. ebd, 2002, S.44).

2) Als Beobachtungsaufgabe könnte man auf die Sprachkurse eingehen, die im vorherigen Text kritisiert wurden. Die Beobachtung kann sich darauf beziehen, ob die Förderung von Sprachkenntnissen sich im separaten Raum oder im Unterrichtsteam verbessert. Dies kann prüfen, wie Schulen sich räumlich und zeitlich organisieren, was die Sprachförderung angeht. Als Ziel sollte Heterogenität im Vordergrund stehen und dies sollte auch gefördert werden.

3)Letztlich ist die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften sowie den Eltern für die Weiterentwicklung des Kindes wichtig. Programme, die Eltern und Schüler:innen aktiv einbinden, bieten eine gute Grundlage. Der Schwerpunkt bei diesen Programmen sollte darauf liegen, dass jeder mit einbezogen wird und Heterogenität als Realität angesehen wird.

Literatur:

Roth, H.-J. (2002): Kultur und Kommunikation. Systematische und theoriegeschichtliche Umrisse Interkultureller Pädagogik. Wiesbaden: Springer, S.44.

Prengel, A. (2006): Pädagogik der Vielfalt. Verschiedenheit und Gleichberechtigung Interkultureller, Feministischer und Integrativer Pädagogik. 3. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S.13.

 

RV02 // Dr. Christoph Fantini // Grundlagen zum Umgang mit soziokultureller Heterogenität in Schule (Fokus Diskriminierung: intersektional)

20. April 2026

Bitte beachten Sie die Vorgaben zum Erstellen von Beiträgen (siehe unten).

  1. Versuchen Sie Maßnahmen, Projekte oder Initiativen, die Sie im  schulischen Umfeld zum Umgang mit soziokultureller Heterogenität,  inklusive der Vielfalt von Weltanschauungen und sozialen Lebenslagen,  kennen gelernt haben (in Praktika, Arbeit, eigener Schulzeit o.ä.) zu  charakterisieren. Orientieren sie sich dabei an dem theoretischen Vergleichsmodel aus der Vorlesung (Ausländerpädagogik/Interkulturelle  Bildung/Antirassistische Pädagogik/Diversity Education). Begründen Sie  die Einordnung und bewerten Sie die jeweilige Wirkung.
  2. Welche Beobachtungsaufgabe für kommende Praktika könnte man aus dieser durch Theorie geleiteten Reflexion zu 1. ableiten?
  3. Sehen Sie durch die Reflexion dieser Maßnahmen und Projekte Ansatzpunkte für mögliche Programme zur grundsätzlichen Weiterentwicklung von Schule und/oder Unterricht?

 

Schlagwort: rv02

RV01 // Dr. Christoph Fantini // Einführung Heterogenität

14. April 2026

Bitte beachten Sie die Vorgaben zum Erstellen von Beiträgen (siehe unten).

1. Welche Aspekte des Spannungsfeldes von Heterogenität und Homogenität, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, sind für Sie im Bereich schulischer Bildung besonders relevant? Begründen Sie Ihre  Auswahl mit Bezügen zu den theoretischen Grundlagen, die in der  Vorlesung behandelt wurden.

2. Benennen und diskutieren Sie Beispiele für die von Ihnen unter (1) benannten Aspekte und nehmen sie dabei explizit Bezug zu Ihren bisherigen Praktika oder Ihrer eigenen Schulzeit.

3. Formulieren Sie eine Beobachtungsaufgabe für kommende Praktika zum  Spannungsfeld von Heterogenität und Homogenität in der Schule.

Schlagwort: rv01

Leitfragen zum Verfassen von Kommentaren

8. April 2026
  1. Falls sie bezüglich der Inhalte des zu kommentierenden Beitrags an verschiedenen Stellen eine etwas abweichende Meinung haben, eine alternative Ansicht zumindest plausibel fänden oder auch Ergänzungen sinnvoll fänden, formulieren sie diese hier (mit Belegen aus der Literatur). Falls keine abweichenden Meinungsbilder existieren, erläutern Sie fundierte Begründungen, welche die Aussagen des Beitrags unterstützen (ebenfalls mit Literaturbelegen).
  2. Vergleichen Sie die Reflexion der erläuterten Praxiserfahrungen (Fragestellung 2) mit Ihren eigenen Erfahrungen. Beziehen Sie sich hierbei auf die von Ihnen studierenden Fächer(-didaktiken).
  3. Verknüpfen Sie die Ausführungen des Beitrags mit Inhalten der bisherigen Vorlesungstermine. Wo ergeben sich Schnittmengen und/oder Zusammenhänge zum Modulthema „Umgang mit Heterogenität in der Schule?“

Formale Vorgaben für das Erstellen von Blogbeiträgen (und Kommentaren)

27. März 2026

Wenn Sie einen Beitrag (oder Kommentar) verfassen wollen, achten Sie auf die folgenden Kriterien, damit dieser gewertet werden kann. Wenn nicht anders angegeben, gelten diese sowohl für Beiträge als auch für Kommentare:

  • UMFANG: Ihre Beiträge und Kommentare sollten jeweils mindestens 10 Sätze umfassen. Gerne können Sie auch mehr schreiben.
  • FORMATIERUNG: Bestimmte Formatierungen (Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand etc.) schreiben wir Ihnen für Ihren Blog nicht vor, solange dieser gut lesbar ist.
  • ABGABEFRIST: Beiträge müssen spätestens am Freitag nach der Vorlesung (also in der selben Woche) hochgeladen werden. Für Kommentare haben Sie genau eine Woche Zeit – die Abgabe liegt somit dienstags um 12 Uhr mittags.
  • WISSENSCHAFLICHES ARBEITEN: Auch wenn Sie für Ihre Studienleistung einen Blog erstellen, sollten Ihre Beiträge/Kommentare die Standards wissenschaftlichen Arbeitens erfüllen. Formulieren Sie also bitte in ganzen Sätzen, verwenden keine Umgangssprache und achten Sie auf Ihre Rechtschreibung.
  • QUELLENBELEGE: Belegen Sie Ihre Aussagen anhand verwendeter Quellen. Sie können dazu die in den Vorträgen verwendete oder selbst recherchierte Literatur nutzen. Mittels Kurzbeleg (Autor:in, Jahr, Seitenzahl) machen Sie bitte direkt im Text die Stellen kenntlich, an denen Sie sich auf Fachliteratur beziehen. Die vollständige Quellenangabe erfolgt am Ende Ihres Beitrags/Kommentars. Insgesamt müssen in jedem Beitrag/Kommentar mindestens zwei Literaturbezüge zu finden sein. Sie können außerdem frei formulierte Gedanken der Referent*innen aufgreifen. Geben Sie in diesem Fall im Kurzbeleg bitte unbedingt die Foliennummer mit an. Hinweis: Bei den Vorlesungsfolien handelt es sich nicht um wissenschaftliche Literatur.
  • INHALTLICHE RELEVANZ: Ihr Beitrag bezieht sich auf das jeweilige Vorlesungsthema und bearbeitet alle der gegebenen Fragestellungen. Ihr Kommentar setzt sich mit dem Inhalt des zu kommentierenden Blogbeitrags auseinander und vertieft und ergänzt diesen fachlich fundiert. Unten finden Sie Leitfragen, anhand derer Sie Ihre Kommentare verfassen sollen. Ihr Kommentar sollte kein formales Feedback zum Blogbeitrag darstellen (wie z.B. „Du hast alle Fragen ausführlich beantwortet“, „In deinem Beitrag finden sich viele Rechtschreibfehler“, „Du hast einen schönen Schreibstil“ etc.).
  • TECHNISCHES: Die Terminzuweisung (Leitfaden S.6) wird beachtet. Beiträgeenthalten das richtige Schlagwort (Leitfaden S.13). Sie kommentieren einen der Blogbeiträge, die Ihnen auch vom System zugewiesen wurden (Leitfaden S.14-15). Das Häkchen in Ihrer Aufgabenübersicht zeigt Ihnen an, dass Sie diese technischen Voraussetzungen korrekt erfüllt haben.
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