Digital Detox

An meinem allerersten Uni-Tag hier in Bremen, als der Vorkurs „Programmieren für Einsteiger“ begann, passierte mir ein, wie sich später rausstellte, großes Dilemma. Mein iPhone, welches bereits ‚gespiderappt‘ war, befand sich morgens, bevor ich aus dem Haus ging, in meiner hinteren Hosentasche. Wie im Film katapultierte ich es schließlich: ins Klo. (Ja, das ist wirklich so passiert.)

Nachdem ich vollkommen planlos ohne Google Maps das Haus verlassen musste und keine Ahnung hatte, wie ich jemals den Weg zur Uni mit dem Rad finden sollte, am Nachmittag panisch-besorgte Nachrichten von meiner Schwester im Facebook Messenger vorfinden musste á la „Lebst du noch, Mama wollte schon die Polizei rufen“, breitete sich in mir vage ein Gefühl aus: könnte es sein, dass wir möglicherweise alle zu viel Zeit an unseren Handys verbringen?

Mittlerweile gibt es schon Apps, die für uns die tägliche Nutz-Zeit bestimmter Applikationen festhalten. Ziemlich beunruhigend, wenn man sich eingestehen muss, dass man gestern schon wieder 3 Stunden lang nur auf Instagram rumgehangen hat.

Man sieht es ständig in diversen Hörsälen – die Konzentration nimmt nach einer bestimmten Zeit ab, und wir checken lieber unser Facebook Feed für Memes oder Veranstaltungen, statt dem Dozenten zu folgen.

Hinsichtlich der sich nähernden Klausurenphase sollte sich der ein oder andere vielleicht mal für ein paar Stunden vom geliebten Smartphone trennen und den Flugmodus einschalten, um sich besser konzentrieren und Ablenkungen vermeiden zu können.  

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