Eine Uni – Ein Buch

Wir freuen uns sehr, dass das von Lehrenden und Studierenden an den Instituten für Philosophie, Ethnologie/Kulturwissenschaft, Romanistik und Politikwissenschaft entwickelte und mit Kolleginnen und Kollegen verschiedener Fachbereiche sowie WOC Worlds of Contradiction erarbeitete Projekt

Solidarität neu befragen:
Die Universität Bremen liest Albert Camus‘ Die Pest (1947)
Ein philosophischer Roman über Solidarität in schwierigen Zeiten

im Rahmen desProgramms „Eine Uni – Ein Buch“ gefördert wird!

Unter https://blogs.uni-bremen.de/camus4solidarity findet sich der UBlog zum Projekt, mit Hintergrundinformationen, Texten, Videovorträgen und vielem weiteren mehr.

Das Preisgeld des Stifterverbandes ermöglicht es der Universität Bremen in den kommenden Monaten aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen ein breites Programm für alle Angehörige der Universität und die interessierte Bremer Öffentlichkeit zu realisieren, um Albert Camus’ Roman und damit zusammenhängende Fragen aktuell zu beleuchten.

In seinem 1947 veröffentlichten Roman Die Pest, der bis heute als ein Klassiker der Weltliteratur gilt, beschreibt Camus, wie eine kleine, gewöhnliche Stadt von der Pestseuche heimgesucht wird. Unterschiedliche Protagonisten leben und reflektieren Solidarität, Freundschaft und Revolte gegen das Übel. So werden Möglichkeiten der Nächstenliebe und Zivilcourage gegen physische und moralische Zerstörung gesetzt, literarisch illustriert und reflektiert. Dabei begegnen wir an keiner Stelle einem erhobenen Zeigefinger, sondern vielmehr einer Einladung, respektvoll, realistisch und konkret Möglichkeiten und Wege menschlichen Umgangs mit Übeln zu suchen.

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit Camus‘ Roman wird es an der Universität Bremen sowie in der Bremer Öffentlichkeit darum gehen, aus verschiedenen Blickwinkeln und aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen Zusammenhänge zwischen dem Werk und aktuellen Fragen rund um Solidarität und andere Themen, die Camus uns in diesem Werk anbietet, zu beleuchten. In Podiumsdiskussionen, Lehrveranstaltungen, Fachvorträgen, Workshops, einer Ausstellung und in weiteren Formaten wird das Werk in seinem Facettenreichtum diskutiert. Manches wird aus einer fachspezifischen Perspektive heraus bearbeitet und zur Diskussion gestellt, andere Fragen zu aktuellen Forschungen und Feldern von Solidarität werden interdisziplinär diskutiert.

Ansprechperson:
Dr. Svantje Guinebert
Institut für Philosophie
Tel.: 0421-218-67822
Email: svantje.guinebert@uni-bremen.de

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