Landwirtschaft & Klimagerechtigkeit – Im Gespräch mit Free the Soil

Buchrezension

zu ‚Solidarität – Die Zukunft einer großen Idee‘ von Heinrich Bude

In diesem 176 Seiten umfassenden Werk setzt sich Heinz Bude mit dem Begriff der Solidaritätauseinander. Verschiedenste Solidaritätskonzepte und -figuren der Vergangenheit und der Gegenwart finden ihren Weg in die zwölf Kapiteln des Buches. Im Vorwort geht er zunächst einleitend auf das gegenwärtige Verständnis von Solidarität ein. Auf diesen ersten Seiten werden die zwei wesentlichen Kernthesen des Buches dem Leser nähergebracht. So schreibt er, dass es über den Verlust von Solidarität geklagt wird und dass gleichzeitig eine Ellbogengesellschaft erkennbar ist, weil man davon ausgehe, dass selbst der „mitfühlendste“ bei brenzligen Zeiten die Ellbogen zücke. Die zweite These ist, dass die Sprache der Solidarität heutzutage sehr von dem Gedanken ‚eigenes Volk‘ gegen ‚die Anderen‘ also „die Fremden, die Zuwanderer und die Flüchtlinge“ geprägt sei. Ein Solidaritätsverständnis basierend auf ein Klub der Exklusiven. Das eigene Volk hat Vorrang, dann ‚die Anderen‘. Die dominierende Kraft hinter diesem Solidaritätsverstädnis sei Bude nach das rechte politische Spektrum. Bude geht in den folgenden Kapitel näher auf den Sozialstaat und seiner Finanzierung durch Steuern, verschiedene Figuren in der Gesellschaft, wie der des „Trittbrettfahrers“ der „Selbstbesorgten“ oder die der „Achtsamen“, oder auf das Marxistische Solidaritätsverständnis ein. Einzug in die durchaus inhaltsvollen Kapiteln finden stehts Namen wie Albert Camus, Mancur Olsen, Michael Tomasello, Donna Harraway und anderen. Bude’s ‚Solidarität‘ ist kein Werk welches von einem Schwarz-Weiß denken bezeugt. Vielmehr erforscht es die verschiedenen Grautöne des Begriffs der Solidarität. So ist es auch nicht verwunderlich, dass am Ende keine Lösung präsentiert wird, oder gar befriedigende Antworten auf die anfangs erwähnten Kernthesen gefunden werden. Vielmehr wirkt es wie ein Werk was zum denken anstoßen soll. Heute gibt es in Hinsicht auf die Frage der Solidarität interessante Entwicklungen. Die Covid-19 Pandemie hat eine neue Solidaritätsbewegung ausgelöst, die quer durch alle politischen Spektren hindurchragt und von jung bis alt jeden tangiert. Eine schwierige Aufgabe wird es sein dieses neue Solidaritätsempfinden am Leben zu halten, da schon nach einigen Wochen dieser neuen Solidarität Impfgegner, Aluhutträger und andere esoterische Verschwörungstheoretiker, angeflügelt durch ihr individuelles Freiheitsgefühl, sich nötig sahen auf die Straße zu gehen. Aller Warnungen von Experten zum trotz, demonstrieren sie gegen die Maßnahmen zur Einhaltung des Infektionsschutzes und für die frühzeitige Wiedereröffnung der Wirtschaft. Angetrieben wiedereinmal von den Rechten unter Führung der NPD und der AfD.1

 


Quellenverzeichnis:
1 Kiesel, Robert (04.2020): „Hygienedemo“ vor der Volksbühne“. URL:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/hygienedemo-vor-der-volksbuehne-wird-berlin-zumzentrum-rechter-corona-p)oteste/25774770.html (Aufruf am 26.04.2020)

Solidarität in Zeiten des Corona-Virus

Solidarität in Zeiten des Corona-Virus

Es gibt derzeit kein Thema welches unseren Alltag so sehr formt wie die Covid-19 Pandemie. Sämtliche nicht-lebenswichtigen Geschäfte und Läden wurden schrittweise geschlossen und in einigen Teilen Deutschlands gibt es auch schon Ausgangssperren. Nachdem Bundeskanzlerin Merkel am 22.03.2020 ein bundesweites Kontaktverbot ausrief, begab auch sie sich vorläufig in Quarantäne. Während die Mortalitätsrate bei den Älteren deutlich höher ist als bei den Jüngeren, kann absolut jeder von dieser neuartigen Lungenkrankheit betroffen sein. In diesen Zeiten ist ein angemessenes solidarisches Verhalten überlebenswichtig. Wer heute nach draußen geht, wird schon nach den ersten Metern merken wie leergefegt die Straßen sind.

Die Bremer Stadtmusikanten – Ein Symbol der Solidarität?

Sie sind nie Bremen angekommen und dennoch stehen die Tiere aus dem Grimm’schen Märchen für die Stadt Bremen wie kaum etwas anderes. Gleichzeitig sind sie gewissermaßen auch ein Symbol für Solidarität.

Das Café Papagei

Es ist Februar. Das kalte Wetter hat noch nicht ganz nachgelassen und schütten tut es auch noch. Ideale Bedingungen um sich bei nem Tee oder Kakao zu Hause gemütlich zu machen. Währenddessen leben immernoch mehrere Hundert Obdachtlose auf der „Platte“. Das Café Papagei, des Vereins der Inneren Mission arbeitet seit Jahren daran diesen Menschen ein warmes Dach und eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. Ein beispielhaftes, solidarisches Projekt.

Die blaue Karawane

Blaue Sehnsucht, eine Karawane der Freiheit –
Ein Artikel über die „Blaue Karawane“ und Projekte

Der Himmel ist Wolken verhangen, es ist kalt und regnerisch.
Ein nach den anderen gehen wir in den Speicher XI hinein, Abteilung 4.
Treffpunkt „Blaues Café“ des Vereins „Blaue Karawane e.V.“

11. Dezember. 2019, 13:57:
Wir Studenten sitzen im Café über uns ein orientalischer Baldachin, Tee und Kaffee wird gebracht, der uns aufwärmen wird von dem kalten Wetter draußen. Nach und nach wird der Raum voller, die Stühle besetzter. Ein netter Herr fragt uns was wir studieren, Kulturwissenschaft, im Themensemester-Seminar „Solidarische Stadt“, antworten wir. Ein bisschen Smalltalk bis alle da sind und jeder sich sein Getränk eingeschenkt hat. Zwei vom Verein und zwei, die in dem Wohnungsprojekt „Blauhaus“ leben, sind anwesend. Es wird sich in der Runde vorgestellt: Was bedeutet für uns Solidarität? Die Runde geht einmal rum, viele Wörter fallen:
Unterstützung, Hilfeleistung, sich einbringen, das Miteinander in einer Gemeinschaft und die Wichtigkeit von solidarischen Projekten. Blau, Blau, Blau – Ich schaue mich im Café um. Gemütlich ist es, ungezwungen. Überall blaue Details, an der Wand in Leuchtschrift steht „Blaue Karawane“. Aber was ist die „Blaue Karawane“, das „Blauhaus“ und das „blaue Café“?

Die Grenzen und Differenzen der Solidarität anhand von literarischen und medialen Beispielen

Thematisierung anhand des Filmbeispiels „ The Hate u give“ (2019) und der Literatur „Solidarität der Differenzen“ von Jens Kastner

Der Film „The Hate U Give“ vom Regisseur George Tillman Junior behandelt in einer komplett neuen Weise die verschiedenen Perspektiven und Meinungen um Themen wie Rassismus sowie der davon resultierenden Polizeigewalt, Armut oder Bürgerrechte. Durch die Thematisierung höchstkomplexer und umstrittener Thematiken regt er mit seinem Film die Debatte rund um Grenzen und Differenzen von Solidarität stark an. Doch worum geht es in dem Film genau, damit wir verstehen können, warum der Film als ein Paradebeispiel für die Differenzen von Solidarität gelten kann?

Können wir die Welt vor dem Klimawandel noch retten?

Jeden Freitag bestreiken tausende Schüler auf der ganzen Welt ihren Schulunterricht. Sie gehen unter dem Motto „Fridays for Future“ (FFF) auf die Straße und machen auf die Notwendigkeit des Klimawandels aufmerksam.
Doch die Meinungen rund um die FFF-Demonstrationen und dem Umgang mit dem Klimawandel gehen auseinander. 

Fakt ist: Der Klimawandel existiert und das nicht gerade erst seit gestern.

Hans von Storch, einer der bedeutendsten Klimaforscher Deutschlands, ist einer dieser Kritiker der weltweiten Fridays for future-Bewegungen. Laut Storch sieht man auf den Postern und Plakaten, die zum Streik eingesetzt werden „am laufenden Meter eine Vermischung aus Halbwissen, wissenschaftlichen Argumenten und Unwahrheiten“.
Dass es Klimaveränderungen gibt, will Storch nicht leugnen. “Es geht um die Geschwindigkeit , äußerte er sich.

Zusammenhang zwischen unseren Projekten und Solidarität – Projekt: Blog

– Ein Beitrag der Gruppe des Internet-Blogs (Anna Neumann, Emre Altug, Florentine, Riccarda Wöppelmann, Tammo Engelhard und Vanessa Kück)

Zusammenhang zwischen unseren Projekten und Solidarität – Projekt: Sharing

– Ein Beitrag der Projektgruppe Sharing (Felix Harjes, Hannah Walter, Lara Dittmers, Nico Rapke, Sabine Ilenborg und Sophia Lanzinger)