Soll ich’s wirklich machen oder lass ich’s lieber sein?

Am Freitag, den 7. Dezember, besuchte ich deine Veranstaltung zum Thema Auslandssemester, wo wir über diverse Organisationen aufgeklärt wurden, die uns diesen Aufenthalt und die Finanzierung ermöglichen könnten. Für mich kamen bisher eigentlich zweierlei Bereiche infrage. Bezüglich meines Englisch Studiums, ist ein Aufenthalt in einem englischsprachigen Land für mich obligatorisch. Da ich British English liebe und ich finde, dass es eine der schönsten Sprachen weltweit ist, war für mich klar, dass ich daher auf jeden Fall nach Großbritannien möchte. Andererseits würde ich aber auch gerne mein Spanisch verbessern und die Chance nutzen, für diese lange Zeit einen anderen Kontinent zu besuchen. Deshalb würde ich gerne ein weiteres Semester in Mexiko verbringen. Der Fachbereich 9 bietet auch viele interessante Möglichkeiten in Mexiko und die Uni in Mexiko City ist sogar besonders gut im Bereich Kultur und Ethnologie ausgestattet. So weit, so gut. Mit dieser Einstellung ging ich also zu der Veranstaltung. Als jedoch ein türkischer Austausch-Student von seiner Uni in Istanbul berichtete, packte mich das Reise-Fieber. In meinem Leben habe ich noch nie eine so schöne Uni gesehen! Das Gebäude besteht komplett aus Glas und liegt im Herzen von Istanbul. Im Innenbereich ist eine Art botanischer Garten integriert und in den Gängen sind Museums-Ausstellungen untergebracht. Von einer Cafeteria (oder so) aus kann man bis zum Meer blicken. Außerdem stellt die Uni eine Menge an Equipment zur Verfügung: von Kamera über Aufnahmegeräte bis zu Photoshop gibt es eine ganze Film- und Fotoausstattung, die sich Studenten kostenlos leihen dürfen. Eigentlich ist diese Uni privat, da wir in Bremen jedoch eine Partnerschaft mit ihr pflegen, können wir umsonst ein Semester dort studieren. Was meine nicht vorhandenen Türkisch-Kenntnisse angeht, stellt dies ebenfalls kein Problem dar: die Veranstaltungen werden auf Englisch gehalten. Natürlich würde ich trotzdem sehr gerne diesen Aufenthalt nutzen, um Türkisch zu lernen. Allerdings ist ja auch bekannt, dass die politische Lage unter Erdogan gerade nicht  Willkommen schreit. Als junge Studentin glaube ich, dass dies kaum Auswirkungen auf mich haben wird – ich werde mit meinen 20 Jahren wohl kaum eine Bedrohung für die Türkei darstellen. Aber Gedenken gibt es mir natürlich schon. Außerdem wirft das meine ganzen Pläne durcheinander. Mehr als ein Jahr im Ausland werde ich in meinem Bachelor sicher nicht verbringen können. Dennoch lässt mich diese Idee nach einem Einblick in diese ganz fremde Kultur nicht mehr los. Also bleibt nur die Frage: Soll ich’s wirklich machen, oder lass ich’s lieber sein?

Literaturverzeichnis

Im Anhang ist mein Literaturverzeichnis zu finden.Literaturliste

Smalltalk, Bier & Höflichkeiten

Hallo zusammen, oder auch „Moin“, wie es die Bremer zu sagen pflegen. Der typische Captain Blaubär Gruß gehörte zu einem der ersten Klischees, wessen ich an der Uni belehrt wurde. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit, welche es, wie der Wortlaut so schön sagt, in der Orientierungswoche zu bekämpfen galt, starteten wir Kulturwissenschaftler unseren ersten Tag mit einem Begrüßungsfrühstück. Während die Stuga Leute uns mit Informationen überschütteten und wir uns untereinander mit neuen Namen verwirrten, gab es wenigstens eine angenehme Sache: (Frust-) Essen! Okay, um ehrlich zu sein, war es halb so schlimm… die Kulturwissenschaftler haben sich doch alle als recht entspannte Leute entpuppt! So tauschten wir in unserer Sitzgruppe spannende Reisegeschichten und andere Interessen aus. Nach dem Frühstück beschlossen jedoch sämtliche meiner neuen Bekanntschaften das Weite zu suchen… und so begann der anfängliche Kampf Anschluss zu finden von neuem. Gesagt – Getan. Der sogenannte Kampf stellte sich als erstaunlich Erfolgreich heraus: bei der anschließenden Campusrallye lernte ich meine erste Freundin kennen. Ich präsentiere: ROSALIE (ba dum tssssss). Ob Menschenketten oder Nudelübergaben – gemeinsam wurden sämtliche Kennenlernspiele ertragbar (wozu unter anderem auch gewisse Spirituosen ihren Beitrag leisteten). Anschließend ließen wir den Tag mit einer Partie Flunkyball ausklingen, wobei ich die angenehme Bekanntschaft von Linus (meinem neuen Indie-Kumpanen) und Vero (a.k.a. Mrs. Direkt) machte! Man nehme noch eine Prise des verrückten Walters und die Rezeptur für einen urkomischen Abend ist perfekt. In dieser Konstellation konnte ich auch den Rest der O-Woche mit sehr viel Spaß überstehen. Besonders amüsant waren vor allem die Stadtrallye, bei der wir mit der Präsentation unseres Fundstückes, der Videokassette „Urmel aus dem Eis“, einen Preis (Zimtsterne und Post-Its) abstauben konnten und die Kneipentour, auf welcher wir kultige Insidertipps von den Stuga Leuten erproben durften. So viel zu meinen ersten Erlebnissen und natürlich auch meinem ersten Beitrag! Ich hoffe doch, dass er sowohl mit, als auch ohne Alkohol erträglich war. In diesem Sinne – Cheers, eure Leah.

Hallo Welt!

Willkommen auf Uni-Bremen Blogs. Dies ist dein erster Beitrag. Bearbeite oder lösche ihn, dann lege mit dem Bloggen los!
Benötigst Du Hilfe beim Schreiben neuer Artikel? Auf der Supportseite des Blogssystems findest Videotutorials, die Dir den Einstieg so einfach wie möglich machen sollen:

Zur Werkzeugleiste springen