Studie

Es gibt eine Studie zu der Praktikabilität des allgemeindidaktischen Modells. Dies geschah im Rahmen des Oldenburger Projekts EEPAD (Entwicklung und Evaluation von Planungsmodellen der Allgemeinen Didaktik). Die Modelle wurden auf einer 5-stufigen Skala bewertet, Werte über 3 wurden als positive Bewertung interpretiert.

Zu der Durchführung zuerst gab es eine Vorstudie, wobei Lehramtsstudierende zu verschiedenen didaktische Modellen befragt wurden. Sie sollen bewerten, welche positiven und negativen Aspekte in den verschiedenen Modellen zu sehen sind, wenn sie diese zur Unterrichtsplanung heranziehen. Bei dieser Studie haben sich vier wesentliche Bereiche herausgestellt, auf welche sich die Studierende beziehen. Die Darstellung, den Inhalt, die Verständlichkeit und die Praxisnähe diese Bereiche bestimmen, zusammengenommen die Praktikabilität eines Modelles.

Die Folgestudie wurde mithilfe eines Fragebogeninstruments durchgeführt, befragt wurden Studierende des Lehramts, Referendarinnen und Referendare, Lehrer und Lehrerinnen. Es wurden das Berliner Modell, das Hamburger Modell, das (vorläufige) Perspektivenschema und das Eklektische Modell beurteilt mit Blick auf die Praktikabilität bei der Unterrichtsplanung.

Das Ergebnis zeigt eher unauffällige Bewertungen des Berliner Modells, die Mittelwerte sind weder besonders hoch oder besonders tief ausgefallen. Die Werte liegen durchweg im positiven Bereich, über drei. Das Hamburger Modell hat die geringsten Mittelwerte und ist in drei der vier Bereiche eher negativ bewertet, unter drei. Nur im Bereich Inhalt erreicht es zufriedenstellende Werte.
Die Ergebnisse zeigen, dass die untersuchten Modelle im Gegensatz zur bisher vorherrschenden Meinung als insgesamt praktikabel bewertet werden. Es lässt sich festhalten, dass eine Unpraktikabilität der didaktischen Modelle empirisch nicht bestätigt wurde.

Die Studie liefert Informationen darüber, welche Bereiche als besonders positiv oder verbesserbar empfunden werden.


(Abbildung 3/4)