Interreligiöse Konflikte im Religionsunterricht.

1)

Einer der thematisierten Aspekte  in der Vorlesung zur Begegnungspädagogik war, das Lehren und Kennenlernen anderer Glaubensrichtungen und Kulturen Schülern möglichst nah und real beizubringen.  Das  Ziel  der Begegnungspädagogik ist  mehr über fremde Religionen zu erfahren, von diesen zu lernen und so vielleicht auch Vorurteile abzubauen. Möglich wäre dies beispielsweise durch einen Vergleich und das Aufzeigen von Gemeinsamkeiten sowie Unterschieden der verschiedenen Religionen. Wichtig wäre hierbei, dass man alle Religionen gleichermaßen behandelt. Problematisch am Religionsunterricht könnte sein, dass Schüler schon im Vorfeld anderen Religionen als der eigenen abgeneigt sind und so eine Vorurteilsfreie Begegnung nicht mehr möglich ist. Auch die direkte Begegnung mit anderen Religionen könnte hierbei hilfreich sein, damit die SuS sich ihre eigene Meinung bilden können.

 

Mein Religionsunterricht bezog sich nur auf die katholische Lehre. Dort haben wir uns nur mit der Bibel auseinandergesetzt und sehr wenig über andere Religionen erfahren. Dadurch wurden die oben genannte Aspekte  nicht berücksichtig.

3)

Ich  würde gerne erfahren wie die SuS überhaupt mit dem Thema „Gott“ und „Glaube“ umgehen. Wie viel davon kommt aus individueller Sicht und wie viel wurde von Eltern oder der Umgebung geprägt? .  Auch sehr interessant finde ich   wie die SuS untereinander mit der religiösen Diversität umgehen. Gibt es Vorurteile und/oder Abneigungen unter den SuS unterschiedlicher Glaubensrichtungen und wie geht die Lehrkraft damit um bzw. wie kann diese hier ggf. vermitteln?