Meint Inklusive wirklich alle?

In der siebten Vorlesung haben wir mit Dr. Eileen Schwarzenberg das Thema Inklusion behandelt.

Ein sonderpädagogischer Förderbedarf wird diagnostiziert/festgestellt. Dabei ist es allerdings keine Eigenschaft einer Person sondern eine „administrative Vereinbarung.“

Zudem haben wir zwei verschiedene Modelle kennengelernt, die jeweils eine Behinderung unterscheidet. Zum einen ist es das „medizinische Modell“ und zum anderen das „soziale Modell.“ Ersteres bezieht sich auf Menschen, die körperliche Beeinträchtigungen haben und somit eine Benachteiligung und sozialer Abschluss folgt =>Person IST behindert. Das soziale Modell hingegen, bezieht sich auf die soziale Benachteiligung, also besteht eine Barriere in der eigenen Umgebung => Person WIRD behindert. Drei weitere Modelle („full inclusive“, „two track approach“ und „twin track approach“) helfen bei der Unterscheidung des jeweiligen Schulsystems. Das erste Modell bezieht sich darauf, dass alle Schülerinnen und Schüler, mit und ohne Förderbedarf  zusammen in einer Klasse unterrichtet werden. Bei dem zweiten Modell, können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind an einer Regelschule oder einer Förderschule unterrichtet werden soll. Und beim letzteren Modell wird auf sonderpädagogischen Förderbedarf und auf die speziellen Bedürfnisse der SuS eingegangen.

In meiner Klasse, an einem Gymnasium, gab es einen Schüler, der an Autismus litt. Dabei gab es im laufe des Unterrichts häufiger Schwierigkeiten und Unterrichtsverweigerungen. Um zu versuchen dieses Problem besser in den Griff zu bekommen, bekam der Schüler eine sonderpädagogische Kraft, die in täglich mit in den Unterrichtet begleitet hat. Ich bin der Meinung, dass es sich zwar gebessert hat, jedoch gab es weiterhin „Vorfälle“, wenn die Pädagogin mal nicht neben ihm saß und das hat den Unterricht leider ziemlich gestört und abgelenkt.

In meinem Praktikum würde ich beobachten, wie die Lehrkräfte mit den Schülerinnen und Schüler umgehen werden, wie sie sich möglicherweise umstellen für SuS mit Förderbedarf und wie Mobbing verhindert wird zwischen den SuS. Ich würde einen Blick darauf werfen, ob es wirklich ein Problem geben kann, wenn eine Inklusion stattfindet und wie das Verhältnis zwischen den SuS ist.

 

Ein Gedanke zu „Meint Inklusive wirklich alle?“

  1. Hey Veronika,
    ich finde deinen Beitrag echt gut zusammengefasst und gleichzeitig gehst du auf die Grund- und somit die wichtigsten Aspekte der letzten Vorlesung ein. Die jeweiligen Modelle wurden passend beschrieben und das Ganze wurde von dir noch verständlicher gemacht und diskutiert. Ich hoffe, dass deine Beobachtungen im Praktikum dir mehr Aufschluss über das gesamte (ziemlich umstrittene) Thema geben. 🙂

    Dilara B.

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