CLEO

Die Hauptdarstellerin Cleo wurde in der Nacht des Mauerfalls geboren und verlor dabei gleichzeitig ihre Mutter. Die lebhafte Cleo wuchs bei ihrem Vater auf und interessierte sich schon sehr früh für die Geschichte ihrer Stadt Berlin. Gemeinsam mit ihrem Vater begibt sich Cleo regelmäßig auf Entdeckungsreise durch Berlin er während einer Schatzsuche auf eine alte Fliegerbombe trifft und dabei ums Leben kommt. Von dem Tag an vermeidet Cleo jegliche Kontakte mit Menschen, enge Beziehungen und isoliert sich von ihrem Umfeld. Als Touristenführerin wird Cleo auf Paul aufmerksam, der auf der Suche nach einem verschwundenem Schatz der Gebrüder Sass aus der Weimarer Republik ist. Nicht der wertvolle Schatz selbst interessiert die Touristenführerin, sondern eine magische Uhr, die die Zeit zurückdrehen und Vergangenes wieder Rückgängig machen kann. Nun begeben sich Cleo und Paul gemeinsam auf eine abenteuerliche und fantasievolle Reise durch Raum und Zeit quer durch die Hauptstadt Berlin und treffen auf historische Berühmtheiten wie Albert Einstein und Marlene Dietrich.

Die gesamte Reise durch das Abenteuer wird zunächst einmal von der Stimme eines Archivars und Historikers aus dem Off begleitet. Dieser taucht im späteren Verlauf der Geschichte auch als Darsteller im Film auf und ist für die Verwaltung von Erinnerung und Geschichte zuständig. Darüber hinaus überschreitet er die unsichtbaren Grenzen zwischen Raum und Zeit und bietet somit einen Orientierungspunkt für den Zuschauer. Auch die schwarz-weiß Illusionen und Bilder helfen dem Zuschauer die Vergangenheit von der Gegenwart klar zu unterscheiden.

Der Regisseur Erik Schmitt würfelt mit seiner Komödie Raum, Zeit, Geschichte, Vergangenheit und Gegenwart humorvoll durcheinander und nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise durch Berlin.

CLEO | DE | 2019 | Komödie | Erik Schmitt | 101 min. | Marleen Lohse, Jeremy Mockridge | FSK 0

Özlem Ayinto

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