Eindrücke aus der Leihstelle

Hallo liebe lesenden Personen,

in diesem Blogpost möchte ich euch einige Eindrücke aus der Leihstelle mitbringen. In der Leihstelle bin ich jetzt seit etwas über einem Monat und habe mich gut eingearbeitet. Ich fühle mich hier wohl und gut aufgehoben, und auch die Arbeit hier ist interessant, besonders wenn man bedenkt, dass man hier mehr mit den Nutzenden direkt zutun hat als z.B. in der Fernleihe. Und Menschen sind definitiv interessant.

 

Die Arbeit am Tresen

Die Arbeit am Tresen ist harmloser als gedacht. Wenn man mit Kunden arbeitet, kann es auch mal welche geben, die unangenehm sind. Solche Erfahrungen habe ich hier bis jetzt glücklicherweise noch nicht wirklich gemacht, aber wenn es doch passieren sollte, weiß ich, dass ich das Leihstellen- und das Ausbildungs-Team hinter mir stehen.

Obwohl ich auch an einem Seminar für Konfliktbewältigung teilgenommen habe und ich was davon mitnehmen konnte, wird sich meine wahre Fähigkeit zum Umgang mit Konflikten erst in diesen Situationen zeigen, wenn sie da sind. Davor habe ich jetzt weniger Angst. Man muss ja auch sagen, dass die allermeisten Nutzenden in der SuUB sich super verhalten und freundlich sind. Und obwohl ich ein eher schüchterner Mensch bin, gehe ich gleichzeitig gerne mit Menschen um. Ich bin ambivertiert, würde ich sagen.

 

Abräumlisten im Background

Was mich im Hintergrund der Leihstelle am meisten beschäftigt hat sind die Abräumlisten. Das sind nämlich Listen von Medien, die nicht richtig zurückgebucht worden sind oder verloren gegangen sind. Das ist eine Arbeit, in der ich mich richtig vertiefe. Ich muss mich aber auch dauernd daran erinnern, zu akzeptieren, dass einige Medien einfach weg sind und man nichts mehr machen kann. Das ist Teil dieser Arbeit. Ich versuche einfach, die Stille des Magazins und das stille Summen in den Ebenen zu genießen.

Und was die Abräumlisten angeht, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, sie besser zu ordnen, sodass ich sie so sortieren kann, wie gebraucht, und die Regale systematisch absuchen kann. Dabei notiere ich mir auch, wann ich zuletzt gesucht habe, damit ich weiß, wann ich die Standorte nochmal überprüfen sollte. Da muss man ganz schön viel rumlaufen, was ja eine gute Abwechslung ist. Meistens bemerke ich danach, dass ich doch eine gute Menge an Medien wiedergefunden habe, und sich die Suche gelohnt hat.

 

Das war’s von mir dieses Mal. Ich würde gerne von euch hören:

Wer seid ihr?

Welche Erfahrungen habt ihr mit Kundenbetreuung?

 

Ich hoffe, ihr habt einen schönen restlichen Februar mit so wenig Glatteis wie möglich. (˶ᵔ ᵕ ᵔ˶)

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