Die Inklusion ist für die Schule und allgemein für die Bevölkerung sehr wichtig. Denn Deutschland hat die BRK (UN-Behindertenrechtskonvention) unterschrieben und muss sie somit umsetzten.
So wird den Kindern in der Schule eine Barrierefreiheit garantiert und es ergeben sich neue Chancen und Pflicht für eine Schule und für die Lehrkräfte sowie die Schüler.
Die Lehrpersonen haben die Aufgabe die Heterogenität die, die sie in der Klasse haben zu beschulen. Es ist in diesem Fall egal ob sie sprachliche, körperliche, geistige, soziale oder andere Einschränkungen oder Schwierigkeiten haben. Die LehrerInnen müssen somit auf eine höhere Fachkompetenz und einem Team zurückgreifen.
Die Inklusion lässt sich jedoch schwer praktisch umzusetzen, als man vorher gedacht hatte.
So ist es im Schulalltag schwer allen Kindern das Teilhaben am Unterrichtsgeschehen zu ermöglichen. Zuvor muss man einige Dinge baulich an der Schule verändern. Zudem muss man das vorhandene Personal auch noch weiter Schulen und weiterbilden, damit man allen SuS gerecht wird. Weiter muss auch differenziertes Material angeboten und angeschafft werden, damit „jeder SuS da abgeholt wird wo er steht“.
Durch die von mir aufgezeigten Punkte lässt sich schon zeigen, dass es einen hohen finanziellen Einsatz von den Behörden, dem Land und auch von Schulverbänden benötigt wird um Inklusion umzusetzen.
Des weiteren haben Eltern die kein beeinträchtigtes Kind haben Angst davor, dass ihr Kind darunter leidet, dass sich mehr um die „schwächeren“ oder „hilfsbedürftigeren“ SuS gekümmert wird, als um ihre eigenen Kinder.
Als letzten negativen Punkt nenne ich noch, dass sich die Lehrkräfte, die schon länger im Amt sind sich teilweise überfordert fühlen und wissen nicht wo sie sich Hilfe besorgen können, da sie nicht dahingehend ausgebildet worden sind. Zudem hat die Klasse eine höhere Heterogenität mit der sie umgehen müssen.
All diese Punkte führen zu einem negativen und gleichermaßen wirren Eindruck von Inklusion.
Doch ich denke, dass Inklusion ein sehr wichtiger Punkt ist und weiter verfolgt werden sollte. Da man durch die BRK sich dazu verpflichtet hat dies umzusetzen.
Hierzu müssen weitere Fachkräfte eingestellt werden, sowie Fortbildungen für die Lehrkräfte, damit sie sich nicht überfordert fühlen.
Somit sehe ich, dass die Inklusion durchsetzbar ist, wenn die aufgeführten negativen Punkte behoben werden und es in den Klassen einen besseren Personen Schlüssel gibt.
Denn so können die SuS von einander und mit einander viel mehr lernen und es wird eine gestärkte und tolerantere Gesellschaft in der Zukunft geben die offener mit Defiziten umgeht.