1. An Ihrem Gymnasium gibt es einen wie üblich sehr heterogen besetzten-
Vorkurs, in dem sogenannte Seiteneinsteiger*innen Deutsch lernen und auf die
Teilnahme am Regelunterricht vorbereitet werden. Für einige wird nun der
endgültige Übergang in die Regelklasse diskutiert. Ein Großteil der Lehrpersonen
plädiert -mit Verweis auf die noch nicht vollständig ausreichenden
(bildungssprachlichen) Deutschkenntnisse –die Schülertinnen an eine Oberschule
zu überweisen, obwohl die Schüler*innen hinsichtlich ihrer Lernfähigkeit und ihrer
Vorbildung eigentlich die Voraussetzungen für das Gymnasium mitbringen und
gerne an der Schule bleiben würden, da sie dort durch die Telilintegration in die
Regelklassen auch schon Kontakte zu anderen Schüler*innen geknüpfthaben
Nehmen Sie auf Basis der Vorlesung Stellung dazu.
In der Vorlesung haben wir gelernt, dass es bei der Mehrsprachigkeit nicht auf die sprachkompetenz ankommt, sondern Mehrsprachigkeit bedeutete lediglich im Alltag mit verschiedenen Sprachen zurechtzukommen. Natürlich ist auch wichtig der deutschen Sprache mächtig zu sein wenn der Unterricht in Deutsch stattfindet, aber wir gelernt haben sollten die Lehrer/innen auch Rücksicht nehmen und den Unterricht mit verschiedenen Sprachen gestalten, um die Mehrsprachigkeit zu fördern und damit jeder mitkommen kann. Deshalb ist es nicht gerade fair ist wenn die Schüler zurückgestellt werden nur weil sie dem Unterricht auf Grund der Sprache nicht folgen können und nicht wegen ihrer Kompetenz. Deshalb würde ich Vorschlagen, dass die Schüler ihren weiteren Weg gehen können und dabei unterstützt werden von den Lehrkräften und anderen pädagogischen Unterstützer.
2. Welche Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit –in der hier verstandenen breiten
Sicht – in Schule und Unterricht (selbst als Schüler“in und/oder
Praxiserfahrungen als unterrichtende Person) haben Sie bislang gemacht?
Reflektieren Sie diese Erfahrungen vor dem Hintergrund dieser Vorlesung.
Ich habe ein Praktikum in der Grundschule gemacht, wo die Schüler auf Grund von Sprachkompetenzen und generelle Probleme dem Unterricht zu folgen auf Grund von wegbleiben von der Schule während der Coronazeit, eine zusätzliche Unterstützung bei den Aufgaben bekommen haben. Dies fand nach dem Unterricht statt und manchmal wurden die Schüler auch beim bearbeiten der Aufgaben in separierten Räumen verteilt, damit sie sich besser konzentrieren können und wurden dabei von einer Hilfskraft unterstützt.
3. Was möchten Sie nach dem Besuch dieser Vorlesung bei lhrer zukünftigen
Unterrichtsgestaltung beachten? Welches Wissen und welche Fähigkeiten fehlen
Ihnen dafür noch? Was wollen Sie dafür tun?
Wie schon in der Vorlesung vorgeschlagen, würde ich versuchen meinen Unterricht mit Mehrsprachigkeit zu verbinden und verschiedene Sprachen mit einzubinden.
4. Wie muss Schule unserer mehrsprachigen Gesellschaft gestaltet sein? Welche
Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit Sie die Mehrsprachigkeit Ihrer
Schüler*innen einbeziehen und einen registersensiblen Fachunterricht gestalten
können?
Ich würde sagen, dass wir den Unterricht mit verschiedenen Sprachen gestalten und vielleicht nicht nur verbal den Unterricht gestalten sollten, sondern auch visuell. Sodass man auch andere Sprachen wie zum Beispiel Gebärdensprache mit im Unterricht einbezieht. Eine Idee wäre auch nicht nur den Unterricht mit verschiedenen Sprachen zu gestalten, sondern auch die Umgebung und im Alltag einzubinden. In dem man zum Beispiel die Schule mit verschiedener Kultur gestaltet.
Quelle: Vorlesung und eigene Erfahrung
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